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Gerrit, 03.05.2006

Worte zum Reboot

Jetzt geht es meiner Erkältung schon wesentlich besser (Oder war es doch »nur« Heuschnupfen, ich kann das oft nicht auseinander halten), somit bin ich in der Lage, ein paar ausführlichere Worte über das neue Layout zu schreiben.

Grundidee

Eigentlich habe ich nur aus Neid rebootet. Weil ich die ganzen einspaltigen Layouts so toll fand, die um mich herum gesprießt sind: Ralles Zwischenversion des Netzbuches fand ich toll, Erics Einspalter mit den riesigen Headlines und natürlich einige Tumbleblogs.

Es sollte also ein Einspalter werden, doch gleichzeitig mussten schon ein paar Meta-Informationen mit ins Spiel, die normalerweise in einer Seitenleiste untergebracht werden. Wohin also damit? Viele Einspaltendesigner packen den ganzen Kram ja inzwischen ganz unten in eine relativ separate Box, wo er nicht stört. Möglich, aber doof. Ich wollte den Kram einerseits stets präsent, andererseits aber möglichst Platz sparend platziert wissen. Also griff ich auf die Klapp-Idee zurück.

Dass die Schrift generell groß sein sollte und das gesamte Layout elastisch, ergibt sich ganz logisch aus den Überlegungen über größere Auflösungen bei Flachbildschirmen und der Unmöglichkeit, im Jahre 2006 noch auf feste Pixelwerte zu setzen.

Die Grundidee des Layouts entstand komplett im Kopf und sieht auch jetzt in der endgültigen Version fast genauso aus, wie ich mir das vorgestellt hatte. Es gab übrigens keine Zwischenversion als Photoshop- oder Illustrator-Zeichnung. Ich habe alles direkt in das CSS-File geschrieben. Meine Werkzeuge sind Textwrangler und Firefox Live-CSS-Edit.

Knackpunkt Aufklappstreifen

Der größte Hingucker/Aufreger ist natürlich die Idee mit den klappfähigen Meta-Informationen. Ich habe sie im HTML- und CSS-Text liebevoll »Blogtoys« genannt. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Es gibt hier keine perfekte Lösung, die sowohl JavaScript-Nutzer als auch -Verweigerer zufrieden stellt.

Das Problem liegt vor allem in der Tatsache, dass das JavaScript, welches die Streifen überhaupt erst dynamisiert, erst dann ausgeführt wird, wenn die Seite fast vollständig geladen ist. Dies hatte zur Folge, dass bei jedem Seitenaufruf alle Streifen für etwa 2 bis 3 Sekunden aufgeklappt waren, bevor das JS sie zuklappen konnte. Unglaublich hässlich. Eine JS-Funktion, die in der Lage ist, bereits direkt nach dem Laden des DOM-Baums ein Skript auszuführen, funktionierte leider nur instabil und unvorhersehbar.

Somit musste ich schweren Herzens die Blogtoys per CSS standardmäßig zuklappen, und somit alle JavaScript-losen Surfer aussperren. Doch einen kleinen Kompromiss fand ich trotzdem: Per :hover-Pseudoklasse kommt man auch an die Funktionen der Blogtoys dran – wenn auch etwas umständlich und hakelig.

Nun stört mich nur eines: In den zwei oder drei Sekunden, in denen die Seite noch nicht vollständig geladen ist, klappen die Streifen bisweilen trotzdem noch auf – abhängig davon, wo der User gerade mit seinem Mauszeiger herumstreift. Ich bin mit dieser Lösung noch nicht 100%ig happy – mal sehen, ob sich da noch was Besseres findet.

Inhaltliche Vereinfachung

Ich habe generell ein wenig zusammengedampft, denn eigentlich geht es hier doch nur um ein privates Blog. Da ich keine eigene Firma gegründet habe und auch sonst keine potenziellen Auftraggeber beeindrucken muss, konzentriere ich mich nun auf das Wesentliche: Text und Bild. Die portalig angehauchte Startseite ist gewichen und auch der Podcast ist nun wieder ausgegliedert. Ich bin hier ja seit langem nicht mehr so aktiv, wie ich es mal war. Mal sehen, ob ich in Zukunft überhaupt noch Zeit dafür finde. Ebenfalls gestrichen: coComments (Nutzt keiner) und Favatare (Zu instabil und klein). Ich halte mich jetzt wieder an die allseits beliebten Gravatare, weil sie so schön gebräuchlich sind. In Zukunft also beim Kommentieren bitte Eure E-Mail-Adresse nicht vergessen, auch wenn sie keine Pflicht ist.

Mir geht die allgemeine Völlerei in den Weblogs ein wenig auf die Nerven. Links und rechts zugeknallte Leisten mit hunderten von Listen, Thumbnails, aggregierten Informationen, Badges, Mitgliedschaften, usw. Wunderbar. Doch wer nutzt diese Informationen wirklich? Die Leser des Blogs? Oder sind das alles wichtige Services für den Autor, damit er sein Blog wie ein Magazin wirken lassen kann? Dabei ist das Unsinn: Ein Blog ist ein Blog, und das ist gut so! Je weniger der Blogger von seinen eigentlichen Texten ablenkt, desto klarer werden seine Aussagen wahrgenommen. Oder wollen die alle nur davon ablenken, dass sie gar nicht interessant schreiben können?

Typografie, Layout, Farben

Die neue Prägnanz ist letztlich ein beliebig langes vertikales Band mit horizontalen Akzenten. Zeilenlänge und Zeilenabstand sind optimal lesbar gewählt und skalieren prinzipiell stufenlos mit, wenn der User den Schriftgrad an seine Bedürfnisse anpasst. Als Lauftext habe ich die Lucida Grande gewählt, weil sie als Mac-OS-X-Systemschrift am Bildschirm optimal lesbar ist. Windows-User erhalten als Ersatz die »Lucida Sans Unicode«, die ebenfalls ein sauberes Bild abgibt und dank des MS-Office-Paketes auch relativ verbreitet ist. Für Überschriften kommt die Georgia in ihrem formschönen regular-Schnitt zum Einsatz

In der Normalansicht beträgt die Spaltenbreite ca. 450 Pixel, der Standardschriftgrad ist mit (berechneten) 14,133px ungewöhnlich groß gewählt. Doch hier wird die Zukunft zeigen, ob nicht gerade das angemessen sein wird.

Keine Experimente bei der Farbe: Das Prägnanz-Grün #090 ist die einzige farbliche Auszeichnung der Website und kommt in Überschriften, Hyperlinks und vielen grafischen Elementen zum Einsatz. Die Wahl einer einzigen Farbe mag zwar eintönig und unspannend wirken, es erhöht jedoch eindeutig die Prägnanz der Optik und schafft außerdem spielend den visuellen Übergang zur alten Website.

Keine Frage, praegnanz.de bleibt praegnanz.de: Auch mit dem radikal neuen Layout kann man die Website ohne Probleme identifizieren. Das liegt vor allem an der Farbe und der weiteren Verwendung des Fonts Georgia regular für Überschriften. Was sich verändert ist die Fokussierung auf den eigentlichen Inhaltsbereich, eine Vertikalisierung der gesamten Wahrnehmung und deutlichere Größenkontraste in der Typografie.

Schlussworte

Jede Änderung eines Designs kostet Gewöhnung. Auch ich bin noch nicht in die neue Prägnanz hineingewachsen. Und natürlich wird es noch an vielen Stellen Anpassungen, Ergänzungen und Korrekturen geben. Es ist ein Prozess. Aber irgendwo muss man ja mal anfangen. Das alte Design war an sich nichts besonderes – ein Blogdesign unter vielen. Nur das Gras und der konsequente Einsatz von Grün machte es ein wenig besonders. Doch das Grün werden wir alle während und nach der Fußball-WM eh nicht mehr ertragen können, und außerdem kann ich es nicht verantworten, wenn alle coolen Webdesigner mit neuen, frischen Ideen an meinem fast 2 Jahre alten Design vorbeiziehen!

Und so ein radikaler Wechsel des Grundgerüsts tut manchmal extrem gut. Nur wer radikal ist, kann gewisse Grundideen und Prinzipien deutlich machen. Ich hoffe, dies ist mir gelungen! Und ich muss sagen: So langsam macht es Spaß, hier zu schreiben und Kommentare zu lesen.

47 Kommentare

  1. Stefan am 3. Mai 2006 #

    Na, schon wesentlich besser!
    Kein Javascript-Zwang mehr, das CSS dafür empfinde ich sogar als angenehmer – weil flotter als das JS.

    Sehe soweit auch kaum noch Kritikpunkte – ab jetzt ist es Geschmackssache – du hast bewiesen, dass du kannst, was ich von dir gedacht habe. Danke dafür ;)
    Übrigens könntest du der erste Mensch sein, der mir Grün näher bringt, mag es sonst gar nicht.
    Nur eins noch: Absicht, dass »Dein Kommentar« in die Trennlinie zwischen Artikel und Kommentar reinragt?

  2. Gerrit am 3. Mai 2006 #

    Natürlich keine Absicht: Aber das fiel mir bisher nicht auf, weil es nur dann auftritt, wenn noch kein Kommentar vorhanden ist!

  3. macx am 3. Mai 2006 #

    Nur weiter so, Gerrit.
    Dein Punkt, sich auf das wesentliche zu konzentrieren, und auf alle Schnörkel zu verzichten, die eh kein Mensch braucht, gefällt mir. Dies wird auch ein Thema bei meinem Redesign sein, was ich aber erst einmal in Ruhe reifen lassen möchte. Die letzen drei Designs waren kurzweilig für mich interessant, aber nicht auf Dauer. Ich möchte ein Design schaffen, was auch auf Dauer Bestand hat, denn das hat so gut wie kein Webdesigner auf Lager. Einzig deine Seite könnte in diese Richtung laufen. Kurz gesagt: Gut so!

  4. Daniel am 3. Mai 2006 #

    Ich find das neue Aussehen ziemlich gut. Schön minimalistisch.
    Ich wundere mich immer wieder, wieso so wenige der Webdesigner den Mut haben, die Schriftgröße nicht anzugeben. Die Seiten haben immer und überall genau die Schriftgröße, die ich – der Leser – haben will. Genial! (Machst Du ja jetzt auch, oder? Im Text steht es zwar anders, aber ich hab keine feste Größenangabe gefunden.)
    Über das Druck-CSS solltest Du nochmal drüber, die Blogtoys sind da doch eher unnötig, genauso das Kommentar-Formular. Einblenden würde ich den Blöck Rechtliches unten. (Druck doch mal einen Artikel von meiner Site. Da sind ein paar Spielereien drin, z.B. die ausgeschriebenen URLs.)

  5. Patrick am 3. Mai 2006 #

    Ich bin leider kein Fan von diesem Auf- und Zugeklappe, da mich diese wiederholende gezwungene Interaktion ziemlich nervt.

    Toll wäre es, wenn du es hinbekommen würdest, dass einmal aufgeklappte »Toys« auch beim Reload aufgeklappt bleiben. Sollte dank Ajax eigentlich kein Problem sein.

  6. Rob am 3. Mai 2006 #

    Könnte man das Auf- und Zuklappen nicht per PHP programmieren. Somit ist dies doch für jeden ohne Kompromisse – außer dem wiederholten Laden der Seite – lösbar. Außerdem könnte man dann relativ einfach den Status im Session-Cookie speichern.

  7. Observer am 3. Mai 2006 #

    Mir persönlich gefällt der Hover-Effekt oben auf der Seite überhaupt nicht. Die gesamte Inhalt springt beim Aufklappen und bringt so viel Unruhe in die ansonsten gelungene Webseite.

  8. Michael Preidel am 3. Mai 2006 #

    Ich bin ja ein Freund von viel Weißraum, deshalb mag ich das neue Design. Was mir allerdings nicht ganz klar ist: Was ist an dem Layout elastisch?

    Übrigens hieß es vor einem Jahr bei mir in Kommentaren noch, meine Headlines seien »riesig« und rissen »gigantische Löcher« ins Layout. Schön, dass sich größere Schriftgrade allmählich durchzusetzen scheinen ;-)

  9. Gerrit am 3. Mai 2006 #

    Elastisch ist doch dieser etwas unpassende Begriff, der sich jedoch m. E. durchgesetzt hat. Elastische Seiten wachsen/schrumpfen komplett mit, wenn man den Schriftgrad im Browser verändert. Und das tut es hier.

    Mit Cookies zum Speichern der Zustände habe ich auch schon experimentiert. Es klappt prinzipiell auch als reine JavaScript-Lösung, jedoch muss das ganze noch deutlich sauberer gemacht werden. Vielleicht greife ich die Idee auf, das ganze mit Ajax und/oder PHP noch sauberer umzusetzen. Das muss allerdings wirklich von Grund auf ordentlich gemacht werden, deshalb wird dies später passieren.

    Druck-CSS kommt natürlich noch!

  10. Retrax am 3. Mai 2006 #

    Nein, elastisch heisst auch, daß die Seite bei einer Verkleinerung des Browserfensters mitskaliert und man damit den aus Usabilitysicht höchst störenden horizontalen Scrollbalken vermeidet.

  11. Gerrit am 3. Mai 2006 #

    @Retrax: Was Du meinst, kenne ich als flüssiges Layout. Ist wohl nur eine Begrifflichkeit!

  12. Perun am 3. Mai 2006 #

    Hallöchen,

    was Gerrit mit elastisch meint, ist eigentlich unter »zoomable« zu sortieren :-)

    Es wird das Verhalten von Opera und mittlerweile IE7 simuliert.

    Übrigens: viel Weißraum gefällt mir auch.

  13. zeek am 3. Mai 2006 #

    Versuch doch mal Docking boxes für deine Blogtoys.
    Ist zwar nicht ganz klein, aber schick und flexibel ;)

  14. Retrax am 3. Mai 2006 #

    @Gerrit

    mhm …ich denke das kann man so differenziert sehen. Dann hast Du recht wenn Du dieses als »elastisch« definierst. Flüssig wär dann noch eine Ebene weiter.

    Btw … wieso wird denn mein Gravatar nicht angezeigt? Hab ihn gerade erstellt. Oder gilt das jetzt erst für neue Beiträge?

  15. Boris am 3. Mai 2006 #

    Ähm … ja.. sehr fein das Ganze! Und vor allem nachvollziehbar beschrieben und begründet.

  16. chillu am 3. Mai 2006 #

    glückwünsch zum gelungenen redesign, sehr schick!
    konnte diese »blog-featuritis« auch nie verstehen …
    eine sache nur: ist es gewollt, dass die links angeordneten elemente wie datumsangaben und kommentar-bilder beim verkleinern des browser-fensters verschwinden? zumindest beim datum gehen hier eigentlich wichtige informationen verloren.

  17. Gerrit am 3. Mai 2006 #

    @chillu: Danke! Da musst Du aber das Browserfenster schon stark verkleinern, um die Gravatere und Datumsangaben rauszuschieben … Weniger als 550 Pixel Breite? Das ist brutal!

  18. Daniel Kirstenpfad am 3. Mai 2006 #

    zum Thema »Warum soviele Informationen links und rechts neben dem Text«... du hast es genau gesagt: Wegen dem Autor. Ich schreibe mein Blog hauptsächlich für mich selbst um Informationen nicht zu vergessen. Nebenbei hopsen ein paar User vorbei die finden die Informationen auch nicht schlecht.

    Meines Erachtens haben die User ja jederzeit die Möglichkeit, so sie die vielen Informationen neben den Informationen stören, den zur Verfügung gestellten XML Feed ohne Informatoinen-neben-den-Informationen zu beziehen.

  19. Sven am 3. Mai 2006 #

    Schön ist im übrigen auf die Lösung der Blogtoys von popnutten.de (da sekretariat) genannt. Aber ich finde das neue Design sehr ansprechend und cool. Wobei man natürlich mal gucken muss, ob soviel Text die Aufmerksamkeit von Webseiten-drüber-Surfer nicht überfordert. Es gab ja mal ne Studie, das man im Netz mehr Bilder sehen möchte, und weniger Zeit mit dem lesen langer Texte verbringt.

  20. Florian am 3. Mai 2006 #

    Weniger als 550 Pixel Breite?
    Wer so wenig Platz hat, müsste doch eigentlich froh sein, nur das aller-aller-nötigste in dieses Fensterchen gestopft zu bekommen.

    Ich finde die neue Prägnanz sehr sehr fein. Danke!
    Eine winzigkleine Anmerkung zur Typo: Lucida Grande – gute Wahl, keine Frage. Leider, leider hat diese jedoch keine Kursive (die eigentliche Lucida Sans natürlich schon – nur hat Apple die nicht mitlizenziert). Wenn nun prägnante Textpassagen ausgezeichnet werden, geschieht das (bei mir) mit der Helvetica Oblique – und die harmoniert nun gar nicht mit der LG-Grundschrift. Sehr dicht dran, aber, gerade eben weil knapp daneben, recht unschön. Wirkt etwas kleiner, hat – als oblique eben – keine echten Kursivformen … Vielleicht Verdana – oder lieber ’ne ganz andere Type für die ems etc.?

  21. Florian am 3. Mai 2006 #

    Nachtrag:
    A ja, die Textpattern-Citations (cite) bekommen die Verdana-Italic, die ems Helvetica O. …

  22. dee am 3. Mai 2006 #

    Das gefällt mir sehr gut. Sehr gut!
    Ich hatte vor Monaten so eine Klappe, die aber wieder abgeschafft habe, weil sie sich bei mir nicht bewährt hat. Stichwort Backbutton und defaultmäßig zugeklappte Klappe haben mir immer den Flow beim Absurfen meiner Linkliste zerstört.
    Der Wiedererkennungswert ist durch die Farbe ebenso gegeben. Also ich mags gern.

  23. Schnurrbart am 3. Mai 2006 #

    Als einzigen Kritikpunkt sehe ich nur die Breite der einzelnen Seite. Schau mal, was sind schon 450 Pixel und das bei einer sehr großen Schriftgröße. Ich würde vielleicht noch den Bereich wenigstens auf 600 erhöhen, damit der Beitrag nicht so unsäglich lang wirkt und die Seite nicht so leer.

    Sonst gefallen mir deine frischen Ideen sehr gut und machen das Design zu einem echten Gerrit.

  24. Jann am 3. Mai 2006 #

    @Gerrit
    Was versteht man unter dem Begriff »Tumbleblogs«?
    Nach welcher Regel/Rhytmus werden hier bei den Kommentaren die Trennungslinien gesetzt? Anfangs dachte ich, dass nach 3 Kommentaren eine horizontale Linie gesetzt wird, musste aber ziemlich schnell feststellen das dies nicht der Fall ist … würde mich mal interessieren.

  25. Gerrit am 3. Mai 2006 #

    @Jann: Ein Tumbleblog ist ein formloses, buntes Blog mit Medienmix: Texte, Bilder, Ideen, Codefetzen, Videos, Sounds, Zitate, URLs und aller Müll wird lustig untereinander serviert, ohne Gewichtung oder Kategorisierung.

    Es sollte nach jedem Kommentar eine Trennlinie kommen.

  26. Bastian am 3. Mai 2006 #

    Gefällt mir gut Dein Reboot, habe Dir meine Sterne schon gegeben.

    Gut, dass einige TXP’ler dabei waren.

    Aber im IE 6 klappt bei mir nichts:
    javascriptfehler in Zeile 23 myP ist Null oder kein Object.

    Im Firefox läuft es.

  27. alex am 3. Mai 2006 #

    Wahrscheinlich begebe ich mich jetzt auf ein Minenfeld :) aber mir gefällt das Layout nicht wirklich. Das mit dem Auf- und zugeklappe stört mich ziemlich. Ich mag lieber gleich einen Überblick bekommen und nicht erst rumklappen. Ich finde, das ist Jungsspielerrei.

    Ansonsten sieht es hier jetzt aus, als wenn ich ein Antragsformular vor mir habe mit all den horizontalen Strichen.

    In Opera 8.5 läuft die Sache auch nicht rund. Die Linkliste z. B. ist hulle.. aber gut es gibt ja nicht enorm viele Operauser, da ist das nicht so wichtig.

  28. Gerrit am 3. Mai 2006 #

    Keine Sorge, jeder hat das Recht auf seine Meinung hier :-) Ich kann das gut verstehen und war/bin ja selber imemr noch ein wenig unsicher. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Und selbst große Webdesigner liegen mal voll daneben – siehe Dave Shea mit seinem unbeliebten Relaunch vor zwei Jahren. Ich glaube aber, dass mein jetziges Layout deutlich mehr Potenzial und Unverwechselbarkeit in sich trägt als das alte. Von daher geht es voran, egal in welche Richtung, aber es bewegt sich was, das ist mir wichtig gewesen!

  29. Yannic am 3. Mai 2006 #

    Ich mag die Ruhe die die klaren Elemente der Site ausstrahlen.
    Das weiß, die Horizontalen Linien, die Typo (

  30. Yannic am 3. Mai 2006 #

    Hilfe, der Beitrag wurde einfach »abgeschnitten«.. oder mache ich etwas falsch??

    bin grad etwas verwirrt :)

  31. Eric am 3. Mai 2006 #

    Im IE7Prv2 funktionieren immerhin die :hover-CSS-Anweisungen. Von JS keine Spur.

  32. Boris am 3. Mai 2006 #

    Es erscheint tatsächlich nicht bei jedem Kommentar eine Trennlinie. Kann es sein, dass das daran liegt, dass irgendwo ein »krummer« em-Wert als padding/margin/line-height eingestellt ist? Sowas wie 1.7em oder 1.75em oder 1.25em?

    Ich habe nämlich bei mir im Blögchen an einer Stelle auch so eine Merkwürdigkeit mit fehlenden Linien …

  33. Boris am 3. Mai 2006 #

    Öhm, jetzt sind alle Linien da … vielleicht ein Firefox-Anzeigeproblem.

  34. lemming am 4. Mai 2006 #

    Mir gefällts soweit. Nur ich werde das Gras und den Link zu mir in der Blogroll vermissen ;)

  35. Nick Blume am 4. Mai 2006 #

    Stimmt, den Link zu mir werde ich auch vermissen. :) Besonders in der Typo-Kategorie.

  36. condor am 4. Mai 2006 #

    Hmm, die Searchbox könnte etwas designtechnisches CSS vertragen …?

    Ansonsten fortschrittliches Design mit gutem Gesamteindruck! Leider lässt sich der volle Genuss incl. Anit-Aliasing nur über die Flickr-Screenshots erahnen … ;)

  37. zaf am 4. Mai 2006 #

    Das insgesamt minimalistische Design gefällt mir schon, die Aufklappmenüs oben sind mir allerdings zu unruhig, wenn ich mit der Maus von oben nach unten fahre. Das klappt dann eins nach dem anderen auf. Das ist einfach nur störend.
    Und generell schaue ich bei (überschaubaren) Blogs schon mal in die Sidebar, was da an Links steht. Bei einem vollgeknallten Dreispaltendesign, bei dem man nicht weiß, wo man zuerst schauen soll, dann allerdings weniger.
    Und ob die Kommentarfunktion ganz zum Schluß erscheinen soll, darüber kann man sich streiten. Sind nur wenige Kommentare vorhanden, dann kann man diese sicher lesen; aber bei zwanzig oder mehr Kommentaren möchte man vielleicht nicht unbedingt bis ganz nach unten scrollen und auch nicht unbedingt alle Kommentare lesen, wenn man den eigentlichen Beitrag schon gelesen hat. Wenn man allerdings auf den letzten Kommentar antworten will, passt das schon. Also insgesamt noch verbesserungswürdig – für mich zumindest.

  38. condor am 4. Mai 2006 #

    Achja. Fällt mir gerade ein. Durch dein Blog kann man bisher nur blättern, indem man immer ans Seitenende scrollt und dort die Pfeilbuttons nutzt … Ziemlich umständlich.
    Ein Direktzugriff per Monat&Jahr oder wenigstens über Buttons am Seitenanfang wäre nicht schlecht, wenngleich auch beides irgendwie nicht ins Designkonzept passen würde …

  39. Gerrit am 4. Mai 2006 #

    Wie oft blätterst Du? Ich habe gemerkt, dass ich in anderen Blogs so gut wie gar nicht blättere! Und wer einen bestimmten Artikel sucht, findet den nun bequem über die prominent platzierte Suchfunktion. Stichwort genügt!

  40. thomas am 5. Mai 2006 #

    Hallo Gerrit,

    mir gefällt die »schwere« Lucida Grande, aber in diesem Layout (background:#fff) wird diese überstrahlt …

    Grüße

  41. dirk am 5. Mai 2006 #

    Interessantes Layout, auf jeden Fall mal was anderes. Ich weiß noch nicht, ob ichs vom Handling so mag. Aber das ist sicher nur Gewöhnungssache.

  42. condor am 5. Mai 2006 #

    Mag sein. Letztens habe ich einen Beitrag gesucht, den ich kommentiert hatte – kam allerdings nicht mehr auf den Titel / Inhalt. Kaum dass ich den Beitrag sah wusste ich wieder, dass er es war …

    Okay, dieser Einzelfall mag nicht oft vorkommen. Allzu oft blättert man auch nicht, aber hin und wieder: wenn man neu in einem Blog ist, wenn man eben einen Beitrag sucht, von dem man nichts genaues mehr weiß, wenn die Suche zu viele Ergebnisse zurückgeben würde etc …

    Ich meine, wirklich wichtig ist das nicht. Aber wenn dir mal noch was schönes einfällt ;)

  43. mathias am 5. Mai 2006 #

    Eine schöne Überraschung, als ich nach langer Zeit wieder mal hier gelandet bin. Gratuliere Gerrit – sehr gewagt das Ganze – mir gefällt es.

    Nur eine Frage:
    Schon das alte Layout hatte Mühe mit dem IE – dieses auch … Nicht, dass ich ihn brauchen würde, aber ich persönlich lege Wert darauf, dass es auch in diesem schrecklichen Browser funktioniert, oder mehr oder weniger gleich aussieht, da ihn ja noch genug Leute benutzen. Bekannterweise kann IE :hover nur auf a Tags angewandt werden. Mit ausgeschaltetem JS geht da also nichts mit den Menüs. Schliesst du IE–Nutzer aus, die (verständlicherweise) JS ausschalten?

  44. Gerrit am 5. Mai 2006 #

    Ich schließe IE-Nutzer von einigen Teilen meiner Seite aus. Es sind nur 20 Prozent, uns das sind nicht meine Zielgruppe. Von daher eine klare Ansage!

  45. mathias am 5. Mai 2006 #

    kristallin klar ;–)

    Eine mutige Entscheidung, aber auch durchaus verständlich.

    Früher hattest du noch eine bissige Information für IE–User in der Sidebar …

  46. rico am 10. Mai 2006 #

    hey gerrit

    was ich gerade gemerkt habe ist dass im opera die balken »Andere Weblogs« und »Gerrit knipst« bereits offen sind obwohl kein inhalt zu sehen ist.

    so long

    rico

  47. Florian am 20. Juni 2006 #

    kann mich meinem vorredner nur anschließen ;)
    sehr gelungen.
    mir fiel jedoch auf, dass (in safari) das suchmenü unter das youtube-filmchen fällt …

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