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Gerrit, 28.08.2009

Windows-Fontrendering killt Webfont-Fließtext

Letzte Woche habe ich zwei der derzeit vier angekündigten Webfont-Services getestet und kam zu einem wirklich schlimmen Ergebnis, denn derzeit scheint unter Windows das Verwenden von Webfonts nur sehr eingeschränkt sinnvoll zu sein. Das liegt diesmal überraschenderweise nicht am Internet Explorer und seinem Beharren auf das komische EOT-Format. Im Gegenteil: Hier gibt es sogar Fortschritte zu vermelden, weil Schrifthersteller und Fontverzeichnisse inzwischen verstärkt auch EOT-Varianten ihrer Schriftdateien anbieten, wie zum Beispiel die @font-face Kits von FontSquirrel oder EOT-Lizenzen von Linotype.

Das Windows-Problem sitzt noch tiefer im System und betrifft prinzipiell alle Browser. Es nennt sich »Freie Wahl der Schriftglättung«, oder auch »Hinting-abhängige Schriftdarstellung«. Was ist die Schwierigkeit? Unter Windows werden nur solche Schriften wirklich ordentlich und gut lesbar auf dem Bildschirm angezeigt, die wirklich auch für den Bildschirm optimiert wurden. Sämtliche Systemfonts von Windows zählen selbstverständlich hinzu, insbesondere die 6 neuen C-Schriften und natürlich die Segoe UI. Diese Optimierung nennt sich Hinting und ist scheußlich anstrengend und zeitintensiv und macht so überhaupt keinen Spaß. Deswegen gibt es nur sehr wenige Schriften mit einem wirklich guten Hinting. Der allergrößte Teil von derzeit für @font-face zur Verfügung stehenden Schriften ist nicht gehintet und sieht unter Windows absolut schrottig aus, in verschiedenen Abstufungen. Je höher der gewählte Schriftgrad, desto besser. Außerdem gibt es Unterschiede bezüglich des Schriftformates und vor allem der eingestellten Schriftglättungsmethode. Man ahnt ja gar nicht, wie viele Windows-User es noch gibt, die ClearType nicht aktiviert haben! Und manche sind gar noch komplett ohne Glättung unterwegs und sehen somit nur eine 1-Bit-Pixelmatrix für jeden Buchstaben!

Der Grund, warum das bisher kaum aufgefallen ist: @font-face-Demoseiten sind meiste typografisch eindrucksvoll mit riesigen Schriftgraden gestaltet und nicht besonders realitätsnah.

Was ist mit dem Mac?

Mac OS X hat im Vergleich zu allen Windows-Versionen zwei Vorteile: Es ignoriert komplett die Hinting-Informationen der Fonts und versucht die Schriften auf eigene Faust optimal darzustellen. Darüber hinaus gibt es für den User so gut wie keine offizielle Möglichkeit, die eingebaute Schriftglättung zu deaktivieren, lediglich minimales Feintuning ist möglich. Der Effekt: Auf dem Mac wirkt ein und dieselbe Schrift im Vergleich zu Windows fetter, dunkler und etwas unschärfer, was die meisten Umsteiger zunächst verstören lässt. Doch fast alle Anwender beginnen nach ein paar Tagen oder Wochen diese Darstellung zu lieben, weil sie das ursprüngliche Design einer Schrift auch in kleineren Schriftgraden respektiert und nicht Form und Gewicht in ein Pixelraster zwängt. Denn beim Hinting passiert genau das: Strichstärken und Position von Schriftelementen werden künstlich in ein Raster gepresst, damit es knackig scharf aussieht und möglichst wenig Elemente »zwischen zwei Pixeln« angesiedelt sind.

Wie auch immer

Die Lösung des Dilemmas ist ebenso simpel wie aufwändig: Zumindest im Fließtext können wir nur solche Schriften per @font-face einbetten, die wirklich, wirklich, wirklich gut für die Windows-Darstellung optimiert sind. Das sind derzeit die wenigsten. Und bei den frei erhältlichen Schriften naturgemäß noch viel weniger. Webfont-Services müssen zwingend darauf achten, dass an dieser Stelle eine funktionierende Qualitätskontrolle stattfindet. Es kann nicht sein, dass wild Schriften angeboten werden, die unter Windows unbrauchbar sind!

Schriftgestalter Peter Bilak, der in Kürze seinen eigenen Webfont-Service Typotheque starten will, hat schon angekündigt, die wichtigsten Schnitte seiner wichtigsten Fonts zu hinten – für eine vollständige Überarbeitung fehlt noch die Zeit.

Für den webfont-willigen Webdesigner heißt das: Testen! Und zwar am besten nicht nur unter verschiedenen Windows-Versionen, sondern auch mit unterschiedlichen Schriftglättungs-Einstellungen – das ist dann sogar entscheidender als die Browsermarke, wie ungewöhnlich!

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25 Kommentare

  1. Dirk am 28. August 2009 #

    »Man ahnt ja gar nicht, wie viele Windows-User es noch gibt, die ClearType nicht aktiviert haben! Und manche sind gar noch komplett ohne Glättung unterwegs und sehen somit nur eine 1-Bit-Pixelmatrix für jeden Buchstaben!«

    Warum ist das so verblüffend? Die Masse hat halt noch XP-Installationen und dort ist weder Cleartype, noch eine andere Schriftenglättung standardmäßig aktiviert. Zudem ist Kantenglättung bei XP noch eher auf Röhrenmonitore als auf TFT’s ausgelegt und sieht dementsprechend aus.

    Das Ergebnis ist dennoch traurig. Als abschließendes Fazit deines Tests wären Empfehlungen schön, welche Schiften ab welcher Größe brauchbare Ergebnisse liefern.

  2. Gerrit am 28. August 2009 #

    Für eine solche Zusammenstellung braucht es Zeit und/oder eine am besten dynamischen Test-Website.

  3. DrWatson am 28. August 2009 #

    Ich suche mir in meinen Win-Installationen in diversen virtuellen Maschinen immer wieder einen Wolf, wo man denn nun bitte ClearType aktivieren kann. Letztens suchte ich allerdings auch mal wieder danach, fand es und musste feststellen, dass es schon aktiviert war. Schriftglättung unter Win, nein, das ist für mein Mac-gewohntes Auge so oder so ein Graus.

  4. struppi am 28. August 2009 #

    Ich weiß nicht, mir gefällt clearType unter WinXP weder auf einem TFT noch auf dem Röhrenmonitor. Ich finde die Schrift wirkt dadurch matschig und das ist bei den meisten Schriftarten eher unangenehm, ich habe dann beim lesen immer das Gefühl ich wäre besoffen. Deshalb bleibt bei mir clearType aus.

  5. fwolf am 28. August 2009 #

    was treibt dann eigentlich Linux so? Schon mal unter Mac OS X mit X11/X.Org probegefahren? Müsste sich ja eigentlich weitgehend ähneln.

    Ansonsten könnt ich bei nächster Gelegenheit auch mal nen Testlauf mit ner virtuellen Maschine und FF 3.5 fahren, um entspr. Erkenntnisse zu sammeln.

    cu, w0lf.

  6. Labrami am 28. August 2009 #

    Tja, das müllige Windows halt.

  7. Roman am 28. August 2009 #

    Ich kann mir vorstellen, dass viele Windows-Nutzer freiwillig auf ClearType verzichten und lieber nur die spartanische Standard-Glättung aktivieren, denn ClearType sieht ja wirklich furchtbar aus.

    Müsste ich Windows benutzen, würde ich den einzigen mir bekannten Ausweg aus dem Dilemma wählen und Safari installieren. Safari für Windows bietet nämlich tatsächlich die Möglichkeit, innerhalb des Programms die gleiche Schriftglättung wie die in Mac OS X zu benutzen. (Abgesehen davon ist Safari auch auf Windows viel flotter als Firefox.)

    Ich fände es auch sinnvoll, Firefox mit einer eigenen Schriftglättung auszustatten, die automatisch voreingestellt ist, solange bei den Windows-Bordmitteln keine Besserung in Sicht ist.

    Frage an die Windows-Early-Adopters: Hält MS eigentlich beim teils ja auch gelobten Windows 7 am schrottigen ClearType fest oder gibt’s da vielleicht Hoffnung?

  8. Veit am 28. August 2009 #

    Schade, schade, schade… Ja, ich sehe auch bei vielen Windows-Nutzern, dass sie ohne Schriftenglättung bzw. mit der Standard-Glättung unterwegs sind, die nur große Schriftgrößen glättet. »Weil’s schärfer ist«… Mir blutet da regelmäßig das Herz.

    Zum Thema Linux: Das lässt sich so einfach nicht unter X11/Mac simulieren. Die Desktop-Umgebungen bieten eigene Einstellungen zum Hinting, und damit lässt sich alles mögliche einstellen. Von 1-Bit-Steinzeit bis Mac-Like. Bisher sahen Linux-Schriften oft sehr ClearType-ähnlich aus, mit starkem Subpixel-Hinting. Scharf, aber ins Pixelraster gezwängt. Der Trend geht aber zu schwachem Subpixel-Hinting, welches das Schrift-Design besser bewahrt und eher wie OS X aussieht.

  9. Thomas Hühn am 28. August 2009 #

    Das Ignorieren von Instructions (nicht Hints, das ist Postscript Type 1!) ist kein Vorteil, sondern ein Nachteil.

    Warum die Schrifthersteller bestrafen, die sich Mühe geben und dem Schrott den Weg bahnen? Und dabei auch noch denen, die aufwendig instruieren, alles vermasseln.

    Denn auch die MacOS-Automatik ist nicht besser als der überlegte Einsatz der Instructions.

    Mir scheint, hier ist eher »MacOS machts so, also muß das besser sein« am Werk.

    Tretet lieber diejenigen, die euch qualitativ minderwertige Bildschirmschriften andrehen wollen. Und nehmt nicht Schriften für den Druckeinsatz für den Bildschirm her.

  10. Thomas Hühn am 28. August 2009 #

    Nach »geben« bitte ein sinnhinzufügendes Komma denken…

  11. Trixi am 28. August 2009 #

    @Roman:
    sorry, das Geschimpfe über ClearType kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Bei mir ist das in Gebrauch und schaut auch recht ordentlich aus. Screenshot

  12. Gerrit am 28. August 2009 #

    @Trixi: Inzwischen ist ja auch wieder die bildschirmoptimierte Lucida im Einsatz, die sieht mit ClearType freilich gut aus!

    @Hühn: Dass das jetzt »Instructions« sind, wusste ich nicht, danke! Dennoch finde ich die Unterscheidung zwischen druckoptimierten und weboptimierten Schriften unnötig, da Mac OS X ja eindeutig beweist, dass auch Schriften ohne Instructions auf dem Bildschirm gut aussehen können. Von mir aus soll es ruhig hybrid zugehen: Wenn Instructions vorhanden sind, dann diese auch verwenden. Ansonsten bitte schön elegant glätten wie aktuell auf dem Mac bekannt.

  13. Thomas Hühn am 28. August 2009 #

    Ja, wenn nix vorhanden ist, dann will man einen einen Automatismus, der die Faulheit des Schriftherstellers ausbügelt.

    Aber eigentlich ist das eh alles blöd. Truetype ist zu kompliziert und eigentlich auch nicht mächtig genug.

    Schade, daß Metafont sich nicht in dieser Ecke durchgesetzt hat.

    Die meisten Leute glauben leider, daß Metafont »Pixelfont« bedeutet. Dabei sind das skalierbare Vektorfonts, nur eben mit »eingebautem«, spezifiziertem Rasterer. Und da man das nicht in seinem Betriebssystem hat, wirft der Metafont-Interpreter halt dann am Ende einen Pixelfont aus.

    Aber Metafont war (a) seiner Zeit weit voraus und (b) hatte es keine GUI.

    Mit Fontlab-Aufsatz und ein paar Handreichungen für die Herren Designer (alles, was nach Programmierung aussieht verstecken — obwohl, auf Python-Skripte in Fontlab stürzen sie sich wie wild) hätte das vielleicht sogar was werden können.

  14. Roman am 28. August 2009 #

    @Trixi: Kleine Klarstellung: Das Geschimpfe bezieht sich hauptsächlich auf die Darstellung, zu der ClearType mit nicht optimierten Schriften fähig ist. Auch sind dafür, dass der Screenshot recht ordentlich aussieht, wie Gerrit schon anmerkte, weniger die Fähigkeiten ClearTypes verantwortlich, als vielmehr die vielen Arbeitsstunden, die mal irgend eine arme Seele für die Bildschirmoptimierung der Lucida geleistet hat.

  15. Albert Kapune am 28. August 2009 #

    Ich habe mal den Seiten meiner Schule einige Fonts von apostrophiclab verpasst (sowohl natives TTF als auch EOT). Ganz glücklich bin ich mit der Komposition noch nicht – aber die Glättung scheint (auch im Fließtext) brauchbar zu sein. Zu besichtigen auf www.aldegrever-gymnasium.de.

  16. Trixi am 29. August 2009 #

    Ich hab mal einen Vergleich zu dem 1. Screenshot hochgeladen, Clear Type ausgeschaltet. Den Unterschied finde ich schon sehr prägnant [sozusagen ;)]: turned off
    Zum Vergleich nochmal turned on

    Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten, Fonts unter Win besser darzustellen, hab das aber selber noch nicht ausprobiert: gdi++

    @Gerrit
    die Lucida ist ein schöner Font für den Bildschirm, fand aber die vorherige Schrift (Times?) auch nicht schlecht, sie wurde aber in der Tat etwas „hakeliger“ dargestellt.

    @Roman
    dem muß ich wohl zustimmen, wobei ich wenig Erfahrung mit dem Mac habe. Kann mir aber durchaus vorstellen, daß nicht optimierte Schriften im Mac von Haus aus besser dargestellt werden. Die meisten, außer Grafiker, nutzen aber nun mal den „Platzhirschen“. ;)

    Generell finde ich mehr wie 2 Schriften auf einer Seite nicht gut. @font-face hab ich selber noch nicht ausprobiert, bin im Moment auch etwas Lucida-verliebt. Für Überschriften werd ich das aber schon mal ausprobieren.

  17. Gerdchen am 29. August 2009 #

    @Trixi
    Vom Designerstandpunkt aus, kann man bis zu drei Schriften verwenden. Darüber hinaus ist wirklich zuviel.
    Gegen die Fehler im Webfont-Fließtext gibt’s hoffentlich bald auch noch was.

  18. Roman am 29. August 2009 #

    @Trixi: Nochmal zu den Screenshots: Ich persönlich würde sicherlich nicht auf ClearType verzichten, ich kann aber ein gewisses Verständnis dafür aufbringen, dass manche Nutzer es abschalten.

    gdi++: Wow, wenn es wirklich so problemlos funktioniert, würde ich wohl ab jetzt gdi++ nutzen, wäre ich Windows-Nutzer. Sehr interessant!

  19. tolki am 29. August 2009 #

    Hmmm, also ich bin da ja pragmatisch und halte mich eher an die technische Ausstattung, die auch in der Welt verbreitet ist … das heist: gdi++ ist – im Vergleich zu cleartype – einfach besser, aber welcher Windows-Nutzer wird das schon benutzen?

    Zugegeben: schon als Jugendlicher hab ich Skripte und Programme (gutes altes Turbo-Pascal, BASIC, C, und im ganzen Visual-Quatsch nochmal) geschrieben, dass Bézier-Kurven 2. und 3. Ordnung rendert (und ja, die deutsche Wikipedia ist da nicht ganz korrekt: Truetype funktioniert mit Bézier-Kurven 2. Ordnung, vgl. http://www.microsoft.com/typography/otspec/TTCH01.htm).
    Das ist auch der Grund, warum ich gerade nicht verstehe, dass den Fontherstellern bis heute keine Tools zur Verfügung stehen, das die Instructions mal ganz einfach nach Mac-Logik automatisch formuliert. Von Hand ändern kann man die ja immernoch.

    Dann sind die Fonthersteller glücklich, die font-face-Vertriebler glücklich, die Webdesigner glücklich, die Besucher glücklich … und irgendjemand muss ja offenbar den Kram mal programmieren, und dafür gibts Geld, das macht zwar nicht glücklich, beruhigt aber ungemein! ;)

  20. Trixi am 29. August 2009 #

    @Roman
    ich hab das gerade installiert. Wow, das haut einen vom Hocker. gdi++ turned on
    ist ab jetzt Standard.

  21. Patrick am 31. August 2009 #

    Zurecht… Wenn ich mir den Screenshot von Trixi ansehe, wird mir ganz schlecht von der Darstellung der Schrift.

  22. k.l. am 3. September 2009 #

    @ Thomas Hühn:

    »Ja, wenn nix vorhanden ist, dann will man einen einen Automatismus, der die Faulheit des Schriftherstellers ausbügelt.«

    Schriftzeichnern faulheit vorzuwerfen klingt nach mehr als ignoranz, berücksichtigt man den zeitaufwand, den allein die gestaltung von schrift in anspruch nimmt. Eher monate und jahre denn wochen. Produktionsarbeit nicht mitgerechnet.

    Es geht nicht um blanken automatismus als kompensation von faulheit, sondern wesentlich grundsätzlicher um die frage, wie schriftrasterung idealerweise funktionieren sollte. Kurz, gehört die intelligenz (oder zumindest ein paar helfende hinweise) in den font oder in den rasterizer? Apple hat entschieden, dem ansatz von Adobe und Microsoft nicht zu folgen. Sie finden eine ähnliche position in Peter Karows rückblick auf URW für RIDT’98. (URW/Karow haben hinting quasi erfunden.) Mit Apple-kult hat das herzlich wenig zu tun.
    Die zeit der 256-zeichen schriften ist längst vorbei, und mit zunehmender anzahl von zeichen ist längst eine »kritische masse« überschritten, jenseits derer man nicht mehr nur über automatisierung, sondern prinzipiell über alternative prinzipien nachdenken muß. In vielerlei hinsicht. Das kann hinting & instruktionen betreffen. Das kann zurichtung und kerning betreffen. Und die sogenannte »komplexität« gewisser schriftsysteme (Arabisch, CJK) stellt die auf die Lateinische schrift zugeschnittene fonttechnologie im ganzen auf die probe und in frage: Die gleichung »buchstabe = glyph« macht keinen sinn mehr. (Adobe hält aus gründen der rückwärtskompatibilität zu eigener software daran fest.) Und selbst die art und weise, wie zeilenlayoutverhalten in OpenType layouttabellen festgelegt wird, erweist sich schnell als zu »engstirnig«.
    Immer sind kompromisse in der gestaltung die folge. Wenn der gestalter ein guter verkäufer ist, deklariert er die kompromisse als fortschritt …

    »Schade, daß Metafont sich nicht in dieser Ecke durchgesetzt hat.«

    Metafont verfolgt einen ansatz der formbeschreibung, der in der praxis leider nicht weit führt, was die schriftgestaltung betrifft. Man sieht es Metafont-schriften an. Da hilft auch ein FontLab-aufsatz nicht.

  23. Martin am 2. Juni 2010 #

    -webkit-transform: rotate(0.001deg); -moz-transform: rotate(0.001deg);

    Verbessert das Rendering auf Xp. Vista kann nicht testen.

  24. Markus Schlegel am 2. Juni 2010 #

    … was zur Hölle? Das kann ich mir nicht vorstellen, höchstens, dass es durch die minimale Drehung etwas blurry wird, was man dann als Mac-User eventuell als supidupi ansieht. Hast du einen Screenshot zum Vergleich?

  25. Gerrit am 3. Juni 2010 #

    @Martin: Ich hab’s getestet, ich kann’s nicht nachvollziehen! Wo soll das genau funktionieren?

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