Was so eine Umgestaltung ausmacht …

Zwei Grafiken, gleicher Inhalt. Aber hier sieht man sehr deutlich, was es für einen dramatischen Unterschied macht, wenn man die Systematik einer Infografik klug wählt:

Vorher:

Nachher:

(via daringfireball)

20 Kommentare

Johannes

Ja schon, aber auch obige Grafik hätte man ohne größere Probleme etwas kreuzungsfreier gestalten können.

Z.B. Sharp links neben Kodak oder Microsoft links oben etwas »außerhalb«.

Aber sonst: Scho klar …

Gerhard Großmann

Mmh, auf den ersten Blick geht das aber noch erheblich besser. Warum zum Beispiel muss die Verbindung zwischen Google und Oracle über den gesamten Durchmesser des Kreises laufen?

Würde man die miteinander in Konflikt stehenden Parteien untereinander gruppieren anstatt sie gleichförmig in einem Kreis anzuordnen, wäre das noch einen Tick übersichtlicher.

Mich erinnert das ganz übrigens an das Spiel Planarity (http://www.planarity.net/), bei dem man miteinander verbundene Punkte kreuzungsfrei entknoten muss …

Alexander

Die zweite Grafik ist zwar deutlich ästhetischer, aber übersichtlicher ist sie deshalb nicht. Unter „dramatischen Unterschieden“ verstehe ich etwas anderes.

Gerrit

Doch, ist sie. Weil man viel besser auf einen Blick sieht, welches Unternehmen am meisten Lawsuits hat.

Free the Pixel

Finde schon dass die zweite Grafik uebersichtlicher ist. Man sieht z.B. sofort, dass Nokia sehr aktiv ist, wobei man dazu beim oberen Beispiel schon genauer hinschauen muss.

Die zweite Grafik erinnert mich irgendwie an das Facebook Friend Wheel.

Arne

@Gerhard Großmann: Ich finde auch, dass die zweite Grafik noch übersichtlicher gestalten werden könnte.
Das die Verbindung von Google zu Oracle quer durch Kreis verläuft, liegt aber daran, dass die Firmen in alphabetischer Reihenfolge an der Kreislinie sortiert sind.

Simon Wehr

Die untere Grafik ist definitiv übersichtlicher, auch wenn die obere als mutwillig unübersichtlich erscheint. Ich war bei der Kreisanordnung auch erst irritiert über die Positionierung der Namen. Das könnte man anders machen, um die Verbindungen knapper zu halten. Aber so wie sie jetzt stehen, sind sie alphabetisch sortiert. Bei den paar Namen mag das egal sein, wenn es mehr werden, ist das sinnvoll.

Generell sieht man aber, dass eine Infografik eine bestimmte Aussage stützen sollte. Will ich wissen, wer mit wem Prozesse führt? Dann wäre eine andere Darstellung evtl. noch besser. Will ich wissen, wer die meisten Prozesse führt (und mit wem)? Dann sieht das so schon sehr gut aus.

ITgetsitdome

»Doch, ist sie.«

Ist sie nicht.

Doch!

Neeiin.

Doooch!

Nö.

Is´ sie doch!

Ne ne.

DOCH!

(…)

kopfschüttel

Wie wär’s mal damit zu akzeptieren, dass jemand die zweite Grafik nicht so »dramatisch« übersichtlicher findet?!
Hübsch aussehen? Ja. Ãœbersichtlicher? Ja. Dramatischen Unterschied? Nein (Und das ist meine Meinung).

Gerrit

Stimmt nicht!

Alexander

Ich finde den Aspekt »mutwillig unübersichtlich« am interessantesten. Auch wenn er sich hier auf etwas anderes bezieht, nämlich wahrscheinlich auf den Gestaltungsprozess, man könnte auch argumentieren, dass die erste Grafik besser ist, weil sie auch die Unübersichtlichkeit und evtl. das Chaos bei der Anzahl der Verfahren transportiert.

Paul

Was stimmt nicht?

Icke

Wohl!

Junos

Finde die erste Grafik übersichtlicher. Die zweite ist uf den ersten Blick hübscher, aber nicht besser lesbar.

Markus Schlegel

Mit ein bisschen mehr Informationen noch: http://www.informationisbeautiful.net/2010/whos-suing-whom-in-the-telecoms-trade/

Michael

Aber aktuell ist sie nicht. Apple hat doch schon wieder Motorla verklagt. Wenn die so weiter machen, dann werden die grünen Linien bald die Ãœberhand bekommen…

Christoph

Poor Apple, no-one likes you.

Jörg

Hmmm,

wer hat da wohl bei wem abgeschaut. Solch eine Ãœbersicht gibt es (zu einem anderen Thema) auch hier als dynamische Version:

http://labs.vis4.net/parteispenden/

Martin

Was 3 und 13 sagen :)

Ralph

Der erste Eindruck der zweiten Grafik:

- genügend Weißfläche,

- leichte Farben,

- aufgeräumt,

- wohltuend für das Auge

Herausfordernd für beide Grafiken ist die zugrunde liegende Struktur heraus zu finden. Diese ist in der zweiten Grafik wesentlich schneller ablesbar und ebenso konsequent umgesetzt.

Sollte ich beide Grafiken interpretieren müssen, so reduziert die zweite Grafik meinen zeitlichen und kognitiven Aufwand gegenüber der ersten Grafik erheblich. Am Ende werde ich sogar in dieser zweiten Grafik wesentlich mehr Rückschlüsse heraus filtern können als in der ersten Grafik, da sie mich auf Grund ihrer fehlenden Ãœbersichtlichkeit jedes mal zwingt den »roten Faden« zu finden und zu folgen.

Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen: Ich suche ein Tool, welches so eine Grafik automatisch von der Informationsarchitektur einer Website erstellt.

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