Vier Hässlichkeiten bei epost.de

Ich bin Teilzeit-Masochist, und als solcher muss man ab und zu masochistische Dinge tun, zum Beispiel ein epost.de-Konto anlegen.

  1. Man macht sich keine Vorstellung, wie oft man sich irgendwie registrieren muss, einen Brief zurückbekommt, einen Registrierungs-, Aktivierungs- oder Entsperrcode eingeben muss usw… Ich habe den Überblick verloren. Nach meinem gestrigen Besuch beim Post-Ident-Schalter und zwei SMSen kann ich mich jetzt aber einloggen, irgendwie.
  2. Die E-Post-Adresse ist nicht frei wählbar, sondern generiert sich aus dem Namen. Da ich einen Nachnamen habe, der aus zwei Teilen besteht (ist insgesamt problematisch), lautete meine Auto-Adresse: gerrit.van_aaken@epost.de – viel hässlicher geht’s nicht! Also wollte ich schummeln und habe meinen Nachnamen bereits bei der ersten Anmeldung in »vanAaken« geändert. Das haben sie aber dann letztlich doch leider bemerkt – Schummelversuch fehlgeschlagen!
  3. Um Mails zu versenden, muss man ein vorhandenes Postfach »verbinden«. Warum? Und das zu verbindende Konto muss POP sein. IMAP geht nicht. Warum?
  4. Das Passwort zum epost.de-Zeug besitzt so strenge Regeln, dass man es sich aufschreiben muss. Unsicher!

Und diese Hässlichkeiten sind nur der Anfang. So wird das nichts, liebe E-Post! Was das alles soll, erschließt sich mir nicht so recht.

44 Kommentare

Rhabarber

Selber Schuld wenn du bei diesem Mist mitmachst.

andalusi

Das Passwort zum epost.de-Zeug besitzt so strenge Regeln, dass man es sich aufschreiben muss. Unsicher!

Wieso ist es dann unsicher?
Versteh ich irgendwie nicht.
Benutze doch 1Password.

Matthias Grimm

Gerrit, ich kann Dir nur zustimmen, meinen Selbstversuch gibt es hier nachzulesen:

http://blog.mag1.de/?sort=&search=selbstversuch

Tom

Klingt nach einem furchtbarem & hässlichem System.

Ist die Frage ob andere Anbieter es besser machen. Gerrit, ich hätte gerne den HTML5-Videoplayer-Vergleich für De-Mail-Anbieter :D

Sven

Gerrit, was mich sehr interessieren würde: Aus welchem Grund hast du dich bei epost.de angemeldet?
Der einzige Vorteil, den ich erkennen kann, ist die Möglichkeit, Einschreiben vom Computer aus zu verschicken. Aber wann braucht man das schon?

paxos

Ich hab nach Registrierungsschritt 4 oder so aufgegeben. Keine Lust mehr.

Gerrit

@Sven: Aus phänomenologischem Interesse.

Eric Eggert

Ich habe auch irgendwann aufgegeben, ich glaube als dann ganz plötzlich noch die Anforderung kam zum Postamt zu latschen. Dazu hatte ich keine Lust… Völlig banane, dieses gesamte System…

Georg

Ich betreue einen Universitätsnewsletter und bekomme regelmäßig Zeugs wie:

The mail system <…@epost.de>: lost connection with epost.de[….] while receiving the initial server greeting

Das ist mir bei sonst noch keinem Anbieter zurückgekommen..

david

Tja, der IT-Standort Deutschland, Land der Ideen – und Google ist böse. Könnten wir alles viel besser, wenn wir wollten, klar. :)

Mag ja sein, dass Google böse ist (ich persönlich glaube zumindest, dass die Bundesregierung, United Internet, Post und Telekom alle jeweils deutlich böser sind), aber den einen Aspekt: dass man bei Google (und Apple etc.) die User Experience als zentralen Bestandteil von Planung und Weiterentwicklung eines Dienstes begreift – zumindest diesen einen Aspekt finde ich wirklich nett.

Zonk

Toll wird es dann wenn der Empfänger keine e-post Adresse hat, dann wird der Brief ausgedruckt und von einem freundlichen Postbeamten auf Rechtschreib- und Grammatikfehler hin untersucht, korrigiert und Inhaltlich verbessert ;-) …

Ich will doch nicht das irgendeiner meine Briefe liest.
Dann ist man noch verpflichtet immer in sein Postfach zu schauen falls man die SMS Benachrichtigung nicht gewählt hat.

Dann funktionieren Anhänge nicht, der ausgedruckte Brief sieht anders aus als der geschriebene, …

HeiHo

Hallo Gerrit,

ich kann Dir nur absolut zustimmen, dass ganze Anmeldeverfahren zum epost-Konto ist ein einziger Krampf.
Nur bei einem Punkt, möchte ich bei Dir kurz nachhaken: Du schreibst, dass das zu wählende Passwort sich an sehr strenge Regeln halten muss und es sich so keiner merken könne. Dem widerspreche ich. Ein sicheres Passwort, welches aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen soll, kann man sich doch nun wirklich schnell auswählen und merken. Das ist m.A. ein absolut alter Hut. Seit weit weit mehr als 20 Jahren gibt es hierzu praktische Hinweise.
Zum Beispiel: Man nehme sich einen beliebigen Satz mit einer bestimmten Anzahl Wörter (und Satzzeichen), beschränke sich auf die Anfangsbuchstaben (inkl. Groß- und Kleinschreibung) und ersetzte bestimmte Buchstaben durch Zahlen (oder Sonderzeichen). Fertig ist das sichere und einfach zu merkende Passwort.

Nehmen wir mal als praktisches Beispiel für ein Passwort mit 12 Zeichen ein Zitat von Einstein.

»Ich denke niemals an die Zukunft! Sie kommt früh genug.«

Runde 1, Anfangsbuchstaben und Satzzeichen: IdnadZ!Skfg.

Runde 2, Zahlen einfügen (I=1, S=5): 1dnadZ!5kfg.

Sowohl das Zitat als auch die mehr als einfache Ersetzungregel wird sich wohl jeder merken können – oder?
Und Programme zum Passwortknacken haben mit so erstellten Passwörter ihre liebe Not, da sie nicht über Wörterbücher etc. schnell »geraten« werden können.

Günter

Schön zu hören das ich nicht alleine da stehe.
Meine Erfahrungen habe ich ebenfalls aufgeschrieben und in den Kommentaren haben sich die E-Post Mitarbeiter sogar persönlich gemeldet. Besser macht es die Sache dadurch aber nicht.

Serviceteam E-POSTBRIEF

Hallo Herr van Aaken,

auch wir vom Serviceteam E-POSTBRIEF möchten hier gerne hilfreich antworten.

Die Registrierung beim E-POSTBRIEF ist im Vergleich zu anderen Registrierungsverfahren zugegebenermaßen ungewohnt und aufwendiger. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir nur auf diese Art und Weise jeden E-POSTBRIEF Nutzer eindeutig identifizieren und somit die Verbindlichkeit herstellen können.

Zum Thema E-Mail Versand möchten wir nicht als E-Mail Provider auftreten. Die Einbindung externer E-Mail Konten ist eine für den E-POSTBRIEF Nutzer eingerichtete Zusatzoption, um die komplette Korrespondenz zu bündeln.

Entgegengesetzt der Aussage vom User Zonk werden klassisch versandte E-POSTBRIEFE selbstverständlich nicht von uns gelesen. Der Druck erfolgt in einem Hochleistungsdruckzentrum mit einer so hohen Geschwindigkeit, dass das menschliche Auge nicht in der Lage ist, einzelne Buchstaben oder gar Wörter zu erkennen.

Auch die Aussage einer Lesepflicht müssen wir an dieser Stelle korrigieren. In unseren AGB fordern wir jeden E-POSTBRIEF Nutzer ganz unverbindlich dazu auf, mindestens einmal werktäglich den Posteingang zu überprüfen. Wir haben hierbei keinen Einfluss auf die Kontrolle Ihrerseits und möchten dies selbstverständlich auch nicht. Damit schaffen wir den gleichen Passus, wie er beim klassischen Hausbriefkasten existiert.

@Zonk, Sie haben ein Problem mit den Anhängen und der klassischen Zustellung Ihres E-POSTBRIEFS geäußert. Haben Sie dieses Problem unserem telefonischen Kundenservice unter der Rufnummer 0228 92399329 gemeldet? Die Kolleginnen und Kollegen nehmen Ihr Anliegen gerne auf und helfen Ihnen hierbei weiter. Auch wir nehmen uns selbstverständlich Ihrem Fall gerne an. Bitte beachten Sie jedoch hierbei, dass wir im Web keine personenbezogenen Daten aus Datenschutzgründen von Ihnen abfragen dürfen und möchten.

@Georg, dass Sie eine Fehlermeldung erhalten, liegt daran, dass es sich beim E-POSTBRIEF nicht um eine E-Mail im herkömmlichen Sinne handelt. Der E-POSTBRIEF ist aus Sicherheitsgründen ein geschlossenes System und daher nicht mit der E-Mail kompatibel.

Mit freundlichen Grüßen

Amir Khanzadeh vom Serviceteam E-POSTBRIEF

Thomas108

Wow, dass die Post sich in der freien (Internet) Wildbahn umschaut, wie Ihr Produkt ankommt (oder eben auch nicht ankommt) und Hilfestellung bzw. Kommentare abgibt, ist aber jetzt ein echtes Novum.
Respekt zumindest dafür!

doob

es wäre schön wenn die e-post zusätzlich angekündigt hätte, dass die registrierung und der zugriff künftig mit dem neuen personalausweis möglich wird und man sich den gang zum schalter (und künftig postIdent insgesamt) sparen kann, und dass kioskterminals geplant sind, wo man der leseunverbindlichkeit nachgehen kann.

x&y

Da sich die E-POST hier ja schon höchstpersönlich meldet und schreibt
»Auch die Aussage einer Lesepflicht müssen wir an dieser Stelle korrigieren. In unseren AGB fordern wir jeden E-POSTBRIEF Nutzer ganz unverbindlich dazu auf, mindestens einmal werktäglich den Posteingang zu überprüfen.«,
möchte ich doch mal konkret nachfragen und ALLE ANDEREN INTERESSENTEN UND NUTZER darauf hinweisen, dass es in den AGB zur E-POST folgenden Absatz gibt:

»6.3 Der Nutzer erkennt sein Nutzerkonto als seinen Machtbereich an, zu dem er Zugang hat und das für die Kommunikation mit anderen Nutzern oder Kommunikationspartnern bestimmt ist. Der Nutzer wird daher aufgefordert, mindestens einmal werktäglich den Eingang in seinem Nutzerkonto zu kontrollieren. Von einer regelmäßigen Kenntnisnahme eines E-POSTBRIEFS mit elektronischer Zustellung durch den Privatkunden ist daher spätestens am Werktag nach Eingang im Nutzerkonto auszugehen.«

Für Geschäftskunden lautet es entsprechend:

»Beim Geschäftskunden ist von einer regelmäßigen Kenntnisnahme bei Eingang innerhalb der üblichen Geschäftszeiten am gleichen Werktag auszugehen, ansonsten mit Beginn der Geschäftszeiten am darauf folgenden Werktag.«

Was ist denn an der Formulierung »Der Nutzer wird daher aufgefordert, mindestens einmal werktäglich den Eingang in seinem Nutzerkonto zu kontrollieren.« anders zu verstehen, als dass dem Nutzer eine Kontrollpflicht auferlegt wird? Können Sie mir das mal erklären Herr Khanzadeh? Was ist, wenn ich meinen Posteingang nicht midestens 1x pro Werktag prüfe UND (wichtig!) etwas schiefgelaufen ist? Es wird wohl ganz einfach sein, die E-POST weißt auf AGB 6.3 hin – Ende.
Das mag für die E-POST kein Lesezwang oder besser Prüfzwang sein, ist es aber eben doch, genauso wie beim Hausbriefkasten. Denn hier ist es auch nicht anders.

Allerdings erschwert mir die E-POST die regelmäßige Kontrolle meines Postfaches, wenn ich mich z.B. für eine längere Zeit im Ausland befinde (und bei einem Auslandsaufenthalt ist es durchaus noch üblich, dass man längere Zeit keinen online-Zugang hat). Kann ich beim Hausbriefkasten einer Vertrauensperson eine Postvollmacht ausstellen, wird mir in den AGB der E-POST unter 6.5 genannt:

»Der Nutzer hat dafür Sorge zu tragen, dass seine Zugangsdaten (Anmeldename, Passwort sowie das Mobiltelefon auf das die HandyTAN zur Anmeldung mit hohem Ident-Nachweis übermittelt wird) gegen die unbefugte Verwendung durch Dritte geschützt sind. Insbesondere hat er sein Passwort und die ggf. an ihn übermittelte HandyTAN geheim zu halten.«

Wie kann ich also im Falle eines Auslandsaufenthalts eine Vertrauensperson damit beauftragen, mein E-Postfach zu kontrollieren, wenn ich die dafür notwendigen Informationen geheim halten muss?

Dann möchte ich die E-POST auch mal zu einem Punkt in der Leistungsbeschreibung fragen (und andere darauf hinweisen):

»Die verwendeten Technologien gewährleisten eine bestmögliche Verfügbarkeitdes E-POSTBRIEF Portals (95% Verfügbarkeit im Jahresdurchschnitt außerhalb der Wartungszeiten).«

95% Verfügbarkeit im Jahresdurchschnitt? Also darf der Dienst grob 18 Tage im Jahr (d.h. 3 Wochen!) nicht verfügbar sein. (Das sollte mal mein Arbeitgeber in seine AGB für die Servernutzung schreiben. Die Kunden würden in Scharen zu anderen Anbietern wechseln!) Und nicht zu vergessen, dabei bleibt es nicht unbedingt, die E-POST nimmt Wartungszeiten hiervon aus. Der Zeitraum kann sich also durchaus verlängern. Und wann die E-POST Wartungsfenster oder -zeiten einplant lässt sie offen. Selbst e-bay hat feste Wartungsfenster, auf die die Kunden sich einstellen können…
Ist das die Definition der Post eines »verbindlichen, vertraulichen und verlässlichen(!)« Dienstes?

HeiHo

Zitat Amir Khanzadeh, Serviceteam E-POSTBRIEF

»Zum Thema E-Mail Versand möchten wir nicht als E-Mail Provider auftreten. Die Einbindung externer E-Mail Konten ist eine für den E-POSTBRIEF Nutzer eingerichtete Zusatzoption, um die komplette Korrespondenz zu bündeln.«

Warum Herr Khanzadeh kann man dann nur POP- und nicht IMAP-Postfächer – wie Herr van Aaken schreibt – verbinden?

Dentaku

@Amir Khanzadeh:

> @Georg, dass Sie eine Fehlermeldung erhalten,
> liegt daran, dass es sich beim E-POSTBRIEF
> nicht um eine E-Mail im herkömmlichen Sinne
> handelt. Der E-POSTBRIEF ist aus Sicherheitsgründen
> ein geschlossenes System und daher nicht mit
> der E-Mail kompatibel.

Warum um alles in der Welt verwendet der E-POSTBRIEF dann für seine Adressen denselben Namensraum und dieselbe Syntax wie E-Mail? Dass es zu Verwechslungen und Verwirrung kommt ist so doch absehbar (der Auslöser der Fehlermeldung ist ja nicht Georg sondern Abonnenten des Universitätsnewsletters, die annahmen, den an ihre …@epost.de-Adresse schicken lassen zu können).

Max

@Dentaku

Kann ich Dir nur beipflichten. Das ist ein typisches Beispiel für am Benutzer vorbei gedacht. Dem Nutzer wird eine »Mailadresse« (@epost.de) gegeben, die er aber offensichtlich gar nicht als Mailadresse nutzen kann – ist ja ein geschlossenen System.
Vielleicht sollte das E-POST Serviceteam das auch mal an die Nutzer kommunizieren.

Serviceteam E-POSTBRIEF

Hallo zusammen,

gerne möchten wir als erstes nochmal auf die tägliche Kontrolle eingehen. Wir verstehen natürlich, dass dieser Punkt aus den AGB für Verwirrung gesorgt hat. Genau aus diesem Grund haben wir das Thema in einer Webkonferenz mit Dr. Georg Rau am 25.08.2010 nochmal aufgegriffen und geklärt. Anbei der Ausschnitt auf YouTube —> http://www.youtube.com/watch?v=0Qxx5lsxPUQ
Außerdem schaffen wir mit dem Passus die Analogie zum klassischen Briefkasten. Auch hier gibt es keine Pflicht zur täglichen Leerung. Dies können Sie auch hier nocheinmal nachlesen —> http://go.post.de/5oovc

Zum Thema Weitergabe der Zugangsdaten an eine Vertrauensperson möchten wir Ihnen einen kurzen Ausschnitt aus unseren FAQ zeigen:
[…Sie sind für einen längeren Zeitraum gänzlich von der „Technikwelt“ abgeschnitten? Sie können kein Internet-Café aufsuchen und Ihr Mobiltelefon nicht nutzen, weil Sie beispielsweise vorhaben, auf eine lange Wanderung zu gehen fern ab von der Zivilisation? Für derartige „Extremsituationen“ können wir Ihnen leider keine maßgeschneiderte Lösung anbieten. Hier empfehlen wir Ihnen, Ihr aktuelles Passwort zunächst zu ändern und dieses geänderte Passwort einer Person Ihres absoluten Vertrauens zu überlassen, also jemandem, dem Sie auch Ihren Haustür-, Wohnungs- oder Briefkastenschlüssel anvertrauen würden. Nach Ihrer Rückkehr ändern Sie Ihr Passwort einfach zurück zu Ihrem ursprünglichen Passwort oder einem neuen Passwort, das dann wieder garantiert nur Sie kennen…]
Dies können Sie auch nocheinmal hier nachlesen: http://go.post.de/tf1gx

Zu allen anderen genannten Anliegen werden wir uns morgen noch entsprechend äußern. Bis dahin bitten wir noch um etwas Geduld.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

Amir Khanzadeh vom Serviceteam E-POSTBRIEF

Philipp Schilling

Bin ich froh, dass ich mich noch nicht mit diesem Thema auseinandergesetzt habe; Kopfschmerzen sind aus zweiter Hand doch wesentlich angenehmer zu ertragen.

Die Tatsache, dass der selbe Namensraum wie bei E-Mail-Adressen genutzt wird, ohne dass Kompatibilität besteht, ist ein schöner Beleg für die überragende Online-Kompetenz der Post.

Serviceteam E-POSTBRIEF

Guten Abend!

Wie versprochen möchten wir nochmal auf die anderen genannten Punkte eingehen.

Wir bieten mit unserem Produkt einen Onlinedienst an. Dieser verbindet die Schnelligkeit der elektronischen Kommunikation mit den Kerneigenschaften des klassischen Briefes. Daher möchten wir nochmal darauf hinweisen, dass der E-POSTBRIEF mehr als nur eine E-Mail ist, jedoch nicht mit dieser verwechselt werden darf. Das bedeutet, dass sowohl eine Einbindung in E-Mail Clients, als auch eine Kommunikation von E-Mail zu E-POSTBRIEF nicht möglich ist.

@Georg: Für die entstandenen Unannehmlichkeiten bitten wir Sie um Entschuldigung. Selbstverständlich können Sie nichts dafür und wir werden unsere zuständigen Kollegen über Ihren geschilderten Sachverhalt schnellstmöglich informieren.

@HeiHo & Herr van Aaken: Warum nur POP3 und nicht IMAP möglich ist, können wir Ihnen aktuell leider nicht beantworten. Wir werden uns aber die Informationen einholen und Ihnen gerne nochmal eine Nachricht hinterlassen.

Auch das Thema Wartungszeiten und die daraus resultierenden Bedenken Ihrerseits leiten wir ebenfalls zur Klärung an unsere zuständigen Experten weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Amir Khanzadeh vom Serviceteam E-POSTBRIEF

Bjöln

@Serviceteam E-Postbrief:
Sie sagen selbst: Eine Einbindung des »E-Postbrief-Briefkastens« in E-Mail-Clients ist nicht möglich und eine Kommunikation von E-Mail zu E-Postbrief ist nicht möglich.
Das heißt: Der E-Postbrief ist eben nicht »mehr als nur eine E-Mail«. Er ist etwas ganz anderes. Was mit E-Mail funktioniert, funktioniert mit E-Postbrief noch lange nicht.
Mit Formulierungen wie der Ihren wird die Verwirrung nur verstärkt, die schon in der Wahl des Namensraums von vornherein angelegt war.

HeiHo

@Serviceteam E-POSTBRIEF

Erstmal ein Danke für ihre weiteren Erklärungen, dennoch finde ich diese nicht gerade befriedigend.

Wie können Sie von einer »Extermsituation« sprechen, wenn man für mehrere Tage nicht online ist bzw. online sein kann? Auch im Jahr 2010 ist dies keine Extremsituation, sondern durchaus noch üblich, wenn man sich im Urlaub im Ausland befindet.
Sie schreiben weiter »Hier empfehlen wir Ihnen, Ihr aktuelles Passwort zunächst zu ändern und dieses geänderte Passwort einer Person Ihres absoluten Vertrauens zu überlassen (…)«. Wie kann diese Empfehlung gegeben werden, wenn sie klar gegen Paragraph 6.5 der AGB verstößt? Dort heißt es klar und deutlich:
»6(5) Der Nutzer hat dafür Sorge zu tragen, dass seine Zugangsdaten (Anmeldename, Passwort sowie das Mobiltelefon auf das die HandyTAN zur Anmeldung mit hohem Ident-Nachweis übermittelt wird) gegen die unbefugte Verwendung durch Dritte geschützt sind. Insbesondere hat er sein Passwort und die ggf. an ihn übermittelte HandyTAN geheim zu halten.«
Gebe ich also ein Passwort weiter, sei es zwischenzeitlich geändert oder nicht, so verstoße ich gegen die AGB.
Hier fehlt es m. M. nach an einem Verfahren, wie ich eine Vetrauensperson rechtssicher, d.h. ohne Verstoß gegen die AGB, damit beauftragen kann das E-POST-Konto für mich zu prüfen.

Aber es ist gut zu sehen, das sich die POST dieser Fragen annimmt und auch bereits auf den E-POST-Seiten einiges getan hat, um Aufklärung zu leisten.

josha

Hallo.
Ich verstehe die Aufregung nicht. Wozu überhaupt ePost von der Post? Ich benutze seit langem einen sehr sicheren, extrem einfachen Dienst, der alles leistet, was man sich wünscht: pixelletter.de. Und was wünscht man sich? Ich zumindest wünsche mir eigentlich nur eines: Schnell von überall aus ein Dokument als analogen Brief oder Fax versenden zu können. Einen digitalen Empfang hingegen habe ich noch nie gebraucht: Hierfür sind Dienst wie Mail, Dropbox, Skype, FTP etc.pp. ausreichend – für mich.

WOHE

Es ist für mich absolut befriedigend, zu hören, dass viele Leute gleiche Probleme haben, sich so ein epost-(Mist)Konto einzurichten.

Ich habe nun bereits zum vierten Mal die AdressTan zum bestätigen des Hauptwohnsitzes zugeschickt bekommen. Da diese aber nur jeweils 20 Tage gültig ist, verfällt sie jedes Mal aufs Neue.

Grund: Ich bin auf Auslandsmontage und kehre nur alle 21 Tage zum Hauptwohnsitz nach Deutschland zurück.
Dazu kommt, dass plötzlich das Passwort nicht mehr stimmt und alles von vorne los geht.

Ich kann nur jedem davon abraten, sich so ein Mist einzurichten.

E-Post ist eine Totgeburt!!!

Andre XXX

Wie geil !
Danke Euch allen, ich habe schon gedacht, ich wäre ein Volltrottel ;o).

Auch ich bin, nach vielen vielen Monaten wieder bei der nächsten Hürde hängengeblieben und musste den Service
kontaktieren:

»Sehr geehrte Damen und Herren,
nachdem ich vor geraumer Zeit beim Postident Verfahren mit meinem Personalausweis meine Adresse und meinen Namen bestätigt habe, vor noch längerer Zeit per HandyTAN die ePost Adresse bestätigt habe und vor wirklich langer Zeit ein komplexes und sicheres Passwort wählen musste, welches ich so komplex gewählt habe, dass ich es sogar schon mal vergessen habe und dann auf postalischem Wege ein Entsperrpasswort bekommen habe, um mein immer noch nicht freigeschaltetes ePost Konto wieder zu entsperren, habe ich mich heute endlich mal dem zweiten Brief mit der AdressTAN zur Bestätigung des Hauptwohnsitzes gewidmet, bevor auch dieser wieder (aus Sicherheitsgründen) seine Gültigkeit verliert.
Dabei bin ich gleich wieder an der 1. Hürde gescheitert, da ich auch mein wieder neues Hochsicheres Passwort vergessen habe (vielleicht sollte ich es mir mal aufschreiben … aber wo behalte ich dann den Zettel sicher auf ? )

Nun meine Bitte:
Bitte senden Sie mir ein neues Entsperrpasswort, damit ich endlich meine ePostadresse nutzen kann.
Ich verspreche auch, dass ich dieses Mal alles direkt mache und mir alles sauber notiere. Ganz ehrlich !

Mit freundlichen Grüssen
Andre XXX

Ach ja, meine ePost Adresse lautet:
andre.xxx@epost.de
Meine Adresse, die Daten meines Personalausweises vom Postidentverfahren und auch meine Handynummer haben sie ja, senden sie bitte das Entsperrpasswort an meine Adresse. Danke!«

Ann

Hallo,
Es freut mich ja, dass ich nicht der einzige bin, der auf diesen Blödsinn hereingefallen ist.
Dabei hatte ich mir vorhestellt, dieses Verfahren gut nutzen zu können: ich bin Rentner und halte mich oft in Spanien auf. Briefe von hier über Epost z.B. an meine KK, oder Bank oder… zu senden, schien sehr verlockend.
Ich habe also das PostIdent Verfahren durchgeführt und war der blauäugigen Meinung, dass ich dadurch nachhaltig und eindeutig identifiziert bin.
Mit Nichten: alle paar Wochen erhalte ich an meine Heimatanschrift ein Schreiben, dass ich mich doch bitte mit einer Address-Tan (oder wie das sich nennt) nochmal anmelden möge und dafür mein Handy bereithalten soll.
Mädels und Jungs von der Epost: ich bin dann z.B. in Spanien und mein Handy ist in Deutschland! Ausserdem habt ihr doch alle Informationen, also warum der ganze Quatsch noch mal? Oder anders: warum ein Postident-Verfahren, wenn dann nocheinmal nach der Anschrift gefragt werden muss? Oder kommt diese Anfrage regelmäßig alle 14 Tage, weil ich ja umgezogen sein könnte?
Die Idee des EPost-Briefes ist gut. Aber die Ausführung ist stümperhaft. Ihr habt es versemmelt!

Z.B. warum Handy-Tans; die Banken sind längst dazu übergegangen, ihre Tans auf den Bildschirm zu übertragen, die man dann mit einem Lesegerät auslesen kann! Kennt ihr das bei der Epost noch nicht?

Z.B. warum kann ich auf ein Schreiben (Brief /Papier)an meine Heimatanschrift von der Epost nicht über EPost antworten? Kann ich u.U. aber steht nix drauf, wohin? Schon mal aufgefallen????

Z.B. Warum kommt das Schreiben überhaupt per Papier? Ich bin im Ausland, und bis mich das erreicht, ist es nicht mehr relevant! Per EPost hätte ich es sofort gehabt!

Millionen für Werbung aber offensichtlich nicht genügend Geld für die »Denker«.

Zum Schluss: was sind SEO Beiträge bitte?

hansekratz

Auch ich habe einige masochistische e-post Erfahrungen gemacht, und komme aber zu dem Schluss, dass ich auf SM überhaupt nicht abfahre. Die Anmeldeprozedur von epost hat mich ein wenig an den Asterix Klassiker »Passierschein A38« erinnert. Na gut, Postident muss wohl sein. Dann EINLOGGEN … ??? Nach unzähligen Fehlversuchen, dem ebenfalls verunglückten Einmalpasswort-HandyTAN Ausweg und schließlich einer unbeantworteten E-Mail-Anfrage an den epost Service kam der aller-, aller- allerletze Versuch: Logg dich doch mal ohne den Zusatz -@epost.de ein, habe ich mir gesagt, und siehe da, es ging! Bleibt die Frage: WARUM? Warum muss immer alles so kompliziert sein? Bei allen anderen Anbietern funktioniert auch die komplette Email-Adresse als BN, nur nicht bei email.de. Hoffen wir mal, dass sich der Service (keine Antwort auf meine Mail) noch verbessert und die Möglichkeit, z.B. ein Enschreiben mit Empfangsbestätigung zu verschicken, als echte Novität herausstellt. Schaumermal

Ralf Temme

Hallo Ihr Leser,
Ich dachte schon ich sei DOV, aber nein wie immer ist die Post so wie Sie ist, einfach nur » K…… »
Wie ich permanent in einer riesigen Schlange stehen muss und dann verschwitzte, komisch angezogene und maximal durchschnittliche Angestellte beobachten muss
wie Sie langsam einen nach dem anderen abfertigen, so ist es auch mit dem einrichten eine Addresse. Mehrere
Mitarbeiter haben versucht sich mit der Registrierung zu beschäftigen, Fehlanzeige! Mit einem Automaten minutenlang zu sprechen, bin ich behindert. Behaltet Eure Addresse, ich warte bis ein TOPANBIETER am Markt ist und arbeitete dann mit diesem..! POST ist für mich und fast meinem gesamten Umfeld nur ein rotes Tuch, wir gehen davon aus das jeder er dort arbeitet nachweisen muss entweder aus der Eifel, Nordbayern oder dem tiefstem Ostfriesland stammt.

Frank Walter

Ich fand diesen Blog, weil ich mich über die Fax-Funktionalität dieses sogenannten epost-Briefes erkundigen wollte.

Auch ich habe mich damals beim Anmelden über die umständliche Post geärgert, obwohl ich nichts anderes erwartet hatte.

Nach der kompletten Lektüre dieses Blogs ist mir jedenfalls ein Missverständnis klar: es handelt sich bei den sogenannten »E-Mail-Adressen« von epost.de eben NICHT um E-Mail-Adressen, sondern um proprietäre Postspezialadressen, die nur zufällig so aussehen wie E-Mail-Adressen. Das muss man wissen und beim Anmelden war mir das nicht klar.

Zuvor hatte ich mich gewundert, dass man mit diesem Dienst zwar Fax versenden kann, über eingegangene Fax aber keine Mitteilung erhält.
Natürlich melde ich mich an diesem unübersichtlichen, von üblichen Benutzerstandards abweichendem Umstandportal nicht täglich an, um Eingänge zu prüfen.
Damit ist Fax ziemlich wertlos und ich verwende für ernsthafte Faxe auch nur ernsthafte Fax-Dienste.

Wenn man weiß, was dieses epost-Zeugs wirklich ist, ist alles kein Problem. Ich benutze es dann allerdings auch so gut wie nicht :)

verrucula

Ich bin seit März 2011 Privatkunde bei ePost und kann mich der negativen Bewertung nicht anschließen. Klar, das Anmeldeverfahren ist umständlich gewesen und hat bei mir auch nicht auf Anhieb geklappt, aber ohne Umstand keine Sicherheit. Was ich an ePost schätze ist die Fax Option für das Senden und Empfangen von Faxen, für Privatkunden kosenlos. Wie man sich eine Faxnumer zum Empfang einrichtet steht in der ePost Hilfe. http://www.epost.de/privatkunden/footer/service/hilfe.html#fax – Wenn man viel unterwegs ist dann ist so ein virtueller Schreibtisch eine feine Sache. Mir ist der erste Umgang mit ePost allerdings auch nicht leicht gefallen und maches auf der Seite ist schon verbessert worden und einiges könnte immer noch verbessert werden, aber die ePost Leute arbeiten dran und der Service (Hotline etc.) ist 1a. Wenn die ePost diesmal mehr Durchhaltevermögen beweist als wie beim letzten Mal (eine Mailadresse fürs Leben – allemallachen) dann könnte der Zeitmehraufwand beim Schreiben der ersten ePost Briefe sich am Ende in eine Zeitersparnis umkehren. Wegen der AGB: Da steht was von unbefugtem Zugriff. Wer immer von mir meinen Briefkastenschlüssel oder meinen ePost Account anvertraut bekommt, der ist auch befugt. Selbst dann ist Missbrauch nicht so einfach möglich, weil die Anmeldung bei dem ePost Account zweistufig ist. Briefe versenden etc geht nur mit hohem Ident-Nachweis (SMS TAN). Was die tägliche Postfachkontrollempfehlung betrifft, es gibt da gesetzliche Regelungen, was die Zustellung von bestimmten Postsendungen angeht. Keine Ahnung ob das für elektronische Post auch anwendbar ist. Ich denke, Breifkasten ist Breifkasten und reingucken (lassen) schadet nichts, dann ist man auf der sicheren Seite. Bei ePost muss das nicht täglich sein, bei Bedarf eben, welcher ›echte‹ Briefkasten schickt einem sonst noch eine SMS, wenn der Postbote da gewesen ist?

Verrucula

Fastnoob

Kann mich Verrucula nur anschließen.

Also zu allererst sollte man sich auf der Website erst erkundingen, worum es sich bei ePost handelt, bevor man sich registriert.
Es gibt genügend Videos, FAQ’s und Hilfestellungen.
Wem das System dann nicht passt, der registriert sich einfach nicht. Briefkästen und Papier bleiben die nächsten Jahre ganz sicher noch bestehen. Dann aber auch bitte nicht rumnörgeln hier. ;-)

Für die, die es gerne nutzen und ausprobierne möchten:
Was bitte ist so kompliziert an dem Registrierungsverfahren? Wenn man sein eigenes gewähltes Passwort 4x vergisst und deswegen mehrere Briefe mit Entsperrpasswörtern bekommt, liegt das an euch und nicht an der Post.
Online Registrieren, Handy-Tan eingeben, Entsperrpasswort des Briefes eingeben und sich beim nächsten Postfilialbesuch, wenn man eh gerade seine Amazonbestellung auf Retoure schickt, sich kurz die Bestätigung holen.
Wenn man Identitätssicherheit bei Empfänger und Sender haben will, muss man sich nun mal irgendwo kurz persönlich vorstellen (oder eben durch den neuen Perso identifizieren).

Momentan eignet sich das ePost-Verfahren besonders für 2 Dinge gut:
Es ist einfach sehr bequem, Briefe von zu Hause und dank Smartphones, Tablets und Laptops von überall verschicken zu können, ohne zur Filiale laufen zu müssen, seine eigene Druckertinte zu verbrauchen und Briefumschläge und -marken vorrätig haben zu müssen.
Des weiteren ist die kostenlose Faxnummer wirklich klasse. Man braucht kein Faxgerät, keine Telefonleitungen passend verlegen, um dieses zu benutzen, sondern kann alles direkt vom Laptop, Tablet, Handy oder PC erledigen. Und das kostenlos! Ãœberall und von wo man will, Internetzugang vorausgesetzt. Und bei Faxeingang gibt’s eine SMS. Ist doch klasse!!

Zum Thema ePost als Briefkasten und täglichem Check des Eingangs: Wer seine ePostadresse nicht öffentlich macht und weiterhin im Briefkopf und als Rechnungsadresse die normale Anschrift verwendet, kriegt auch keine Onlinepost. Punkt.

Wer das System auch zum Empfang von Onlinepost nutzen will, der kriegt Benachrichtigungen per Mail und SMS und kann auch im Urlaub zur Not mal eben auf’s Handy schauen. Wir leben im Jahr 2013. Und wenn man wirklich mal eine Nachricht nicht rechtzeitig liest, aus welchen Gründen auch immer, gelten die gleichen Regeln wie beim Briefkasten. Eine Rechnung kann man auch zur Not mal erst in der 3. oder 4. Woche nach Eingang bezahlen, davon geht die Welt nicht unter.

Wer sich für ePost entscheidet und dieses auch im vollem Umfang nutzen will, sollte sich seiner Onlineerreichbarkeit einfach bewusst sein. Alle anderen sollten es meiner Meinung nach, jedenfalls zum aktuellen Zeitpunkt, einfach lassen bzw. nur wie oben beschrieben eingeschränkt nutzen.

Mfg Fastnoob

Erwin Peiner

Mir wird alle 4 Tage ein neues Entsperrpasswort gesendet weil kein Login möglich ist. Nach der Kennwortänderung ist das Kennwort auf einmal falsch… und das Epostkonto aus SICHERHEITSGRÃœNDEN gesperrt. Sowas lächerliches. Das Ganze geht nun schon 8 Wochen so. Hotline ahnungslos. Per Email wird gar nicht geantwortet (6 Wochen Reaktionszeit!) und meine erste Epostnachricht an die Kundenbetreuung per virtuellen Einschreiben ist seit 2 Monaten unbeantwortet.

Fazit: Müll.

Falkenried

Was die Deutsche Post da veranstaltet, ist absolut kundenunfreundlich. Ich habe mich bei epost registriert, um das Postident-Verfahren zu nutzen (z.B. für Watchever) und bin bis jetzt kläglich gescheitert.
1. Habe persönlich in einer Postfiliale Identifizierung vorgenommen, nachdem ich mich bei epost registriert habe.
2. Erhalte 8 Tage später ein Schreiben mit einem Entsperr-Passwort
3. Nicht erhalte ich das Schreiben mit der AdressTan
4. Telefonisch beim Kundenservice reklamiert, AdressTan kann nicht erneut versendet werden, sondern ich erhalte neues Schreiben, trifft nach 3 Tagen ein.
5. Im epost Portal Adressüberprüfung eingeleitet, hat funktioniert, Adresse gilt nun als überprüft.
6. Von Watchever die Altersüberprüfung eingeleitet, Anmeldung mit epost Emailadrese und Passwort klappt, nächster Screen ist die Eingabe angezeigter Sicherheitcode, nach der richtigen (!) Eingabe zurück zum vorherigen Bildschirm: falscher Benutzer und falsches Passwort.
7. Ãœberprüfe den normalen Login im epost-Portal: funktioniert.
8. Das habe ich ein dutzendmal probiert, ohne Ergebnis.
9. Anruf beim Kundenservice 0228-923399329: Sie rufen ausserhalb der Bürozeiten an. Diese sind von MO-SO von 09-20 Uhr. Es ist Samstag, 16:45h
10. 14 Tage nach Antrag Postident keine Funktiom
11. Heute bei Amazon Instant Video Altersüberprüfung online in einer Minute erzeugt, einfach Personalausweisdaten eingeben – und erledigt.
12. epost ist damit für mich ebenfalls erledigt – so ein Dilettantismus.

Anonymus

Für alle, die das selbe Problem wie Falkenried mit Watchever haben: Ich hab das epost-Verfahren verwenden können, allerdings NUR mit dem InternetExplorer (IE 11)!
Ich hoffe das hilft dem ein oder anderen weiter.

gjw

Mich wundert, dass sich die Post nicht zu schade ist, so einen derartig halbgaren Dienst anzubieten. Wenn wenigstens “beta test” oder “hier koennen Sie sich kostenlos verarschen lassen” draufstehen wuerde… macht aber auf den ersten Blick einen professionellen Eindruck.

Ein online-Fax-Dienst, der bei Empfang eines Faxes keine Benachrichtigung schickt? Darf doch wohl nicht wahr sein, dass man das erklaeren muss…

Wenn man dann eine Email schreiben will, klickt man sich ausgehend von der “Hilfe” im Kreis herum, ohne jemals bei einem Frageformular anzukommen.

In 2014, wo jedes Kind apps programmieren kann. Wie peinlich. Schade, hatte wirklich gedacht, dass ich hier mal was richtig gemacht habe.

ColtLink

Ist ja Schlimmer als Microsoft und ihre Xbox One Schlaberei, Und dann noch “Computerbild” BRAUCHT E-post. Nur wegen dies hier. Danke schön, Ihr habt meine zeit vergeuldet und noch dazu eine chance für 3 Umsonst Spiele. Vielen Dank.

Bachsau

Es geht nur per POP3, weil das ein Sammeldienst und kein Mail-Client ist. Interessanter ist aber die Frage: Warum gibst du denen Zugang zu deinem E-Mail-Postfach? Den Teufel würd’ ich tun. Ich benutze das nur für hybride Briefe, damit ich nichts eintüten und zum Postkasten laufen muss. Dafür isses ok, alles andere braucht man nicht.

Rainer Schmidt

Meckert wie Ihr wollt.
Ich bin zufrieden !
Warum ?
Ich habe den ganzen hier bestens bechriebenen AUFWAND auf mich genommen und die irre Langsamkeit hingenommen und die abgespeckten Möglichkeiten, das Aussehen (Spaltenbreite pp.) ändern zu können usw. usw. usw.. A B E R :

Ich wollte sooo gerne gelegentlich mal FAXE versenden + empfangen KÖNNEN. Und das KOSTENLOS + OHNE einen neuen Drucker mit Fax-Funktion installieren zu müssen (würde bei mir erfahrungsgemäß auch Tage dauern, weil immer etwas nicht klappt und ich erst durch Hotlines erfahre, warum).

Und D A S hat letztendlich geklappt !!!
Inzwischen habe ich auch die erforderliche Ãœbung für das Umgehen mit allen Mängeln, die hier Bände füllen würden. Vor allem die irre LANGSAMKEIT + das Verändern des Aussehens durch die Post durch Komprimierung. Vielleicht sollte die Post mal ihre eigenen websites so schwachsinnig aussehen lassen. Dann würde sich die keiner mehr angucken. Aber wenn der Bauer furzt, dann stinkt das ja bekanntlich nicht.

Ich habe mit ePost ein SCHROTT-Adressen-System, kann N U R .pdf-Dateien hochladen, bekomme die Sendebestätigung erst nach gefühlten Tagen ausdruckbar geliefert – aber ich KANN Vordrucke und Buchungen usw. ausdrucken, unterschreiben, als .pdf einscannen + sofort zurück schicken. Dann kann ich diesen Vorgang ABHAKEN !!!
Per Post = Brief versendet habe ich KEINE Eingangsbestätigung und muss weiterhin dran bleiben, will ich auf Nummer sicher gehen.

ePost ist nur eine Krücke – aber mir hilft sie beim Gehen.
Dankeschön also dafür. Dennoch:
Als nicht-staatliches Unternehmen wäre ePost längst vom Markt verschwunden glaube ich.

Burkhard Fels

Wir empfehlen unseren Geschäftskunden die Registrierung bei der ePost ausschließlich zum Versenden von Hybridbriefen, d.H. über einen Windows-Druckertreiber wird ein PDF/A digital eingeliefert, die Post druckt und kuvertiert den Brief und stellt ihn natürlich auch zu. Die letzen Jahre empfahlen wir die E-PostBusinessbox, jetzt nur noch unseren eigenen Webservice www.easynova.de/epost
Ist das komplexe Onboarding bei der ePost geschafft, kann man sich über eine deutliche Portoersparnis freuen, allerding gelten die Postbox- und API-Preise nur für gewerbliche Kunden.

Michael

habe mir auch eine epost eingerichtet, leider bekomme ich eine Wichtige Nachricht nicht (Logindaten von der Schufa)
Schufa hat diese zwei mal verschickt kommt aber nicht an

dada

Äh hallo ich bin der Smooker

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