praegnanz.de büro für intervernetzte medien

Gerrit, 22.09.2007

Das "Sollte man ..?"-Gewinnspiel auf praegnanz.de

Wer Bücher geschenkt bekommt, aber in der Regel keine Bücher liest, sollte sich nicht so anstellen und diese Bücher anständig verlosen. Danke für diese eigentlich naheliegende Idee an Don Vanone.

So, was machen wir nun? Ich mag ja gerne Gewinnspiele, wo die Gewinner auch wirklich etwas leisten müssen. Und ich mag es, wenn alle etwas davon haben. So entsteht dann Buzz und man kann es einen Event nennen. Mal sehen, ob es klappt. Natürlich geht alles um Webdesign. Hier nun die Details:

1. Ich verlose insgesamt 5 Bücher

  1. Webdesign mit CSS. von Vladimir Simovic und Jan Heinicke
  2. CSS-Layouts. Praxislösungen mit YAML von Dirk Jesse
  3. Das Podcast-Buch von Dennis Horn und Daniel Fiene
  4. Web 2.0 Praxisbuch von Vitaly Friedman
  5. Projektfahrplan für erstklassige Websites von Shirley Kaiser

2. Ich stelle 5 Fragen über Webdesign

Es sind allesamt Fragen, die man im Pro- und Contra-Stil beantworten kann. Die Fragen sind folgende:

  1. Sollte man Serifenschriften im Lauftext verwenden?
  2. Sollte man die User zu korrekter Browserbenutzung umerziehen?
  3. Sollte man seine Kunden mit Live-Previews der Webdesign-Projekte versorgen?
  4. Sollte man bei der Diskussion um sinnlose Kundenwünsche die Notlüge »Suchmaschinen mögen das nicht« verwenden, obwohl man weiß, dass es nicht stimmt?
  5. Sollte man auch bei der Gestaltung von Admin-Bereichen auf HTML-Semantik achten?

3. Meine Leser antworten auf eine oder mehrere der Fragen

Dabei gibt es erneut 5 Regeln zu beachten:

  1. Eine eindeutige Stellung beziehen (pro oder contra), und dann entsprechend argumentieren, ruhig auch kontrovers!
  2. Nicht mehr als 200 Wörter (pro Frage)!
  3. Antworten bitte exklusiv als E-Mail an mich (gerrit@praegnanz.de)
  4. Bitte das gewünschte Buch angeben! (plus Alternativtitel in Begehrlichkeitsreihenfolge, plus unerwünschte Titel)
  5. Einsendeschluss ist der 30. September!

4. Ich veröffentliche die Antworten

Das gibt dann 5 schöne Blogeinträge mit wertvollem Wissen aus der Praxis! Verlinkung zu den Blogs der Teilnehmer natürlich inklusive. Allerdings besteht kein Anrecht auf Veröffentlichung.

5. Ich ermittele 5 Gewinner

Dies geschieht nach dem Zufallsprinzip, wobei ich mir erlaube, qualitativ eindeutig minderwertige Beiträge aus dem Pool zu streichen. Für eine echte Jury-Bewertung nach Qualität ist mir das zuviel Aufwand. Vertrauen ist besser als der Rechtsweg, der ist nämlich ausgeschlossen! Sobald die fünf Gewinner feststehen, versende ich die Bücher per Post und veröffentliche die Namen, soviel Transparenz muss sein!

Noch Fragen?

Einfach hier kommentieren und alles wird beantwortet! Ich freue mich auf eine rege Beteiligung bei meiner ersten AAL-Aktion nach der MacBook-Spendengala ;-)

15 Kommentare

  1. Eric Eggert am 22. September 2007 #

    200 Wörter insgesamt nehme ich an, nicht pro Punkt, oder? Und du könntest deine E-Mail-Adresse noch irgendwo unterbringen, nur für diejenigen, die sie noch nicht haben. Das erspart den klick auf den Impressumslink :)

  2. Gerrit van Aaken am 22. September 2007 #

    Maximal 200 Wörter pro Frage, doch. Man kann auch nur 50 Wörter schreiben.

  3. Daniel am 22. September 2007 #

    Erstmal vielen Dank für die freimütige Verlosung von 5 Büchern! Sehr nett …

    Ich möchte nur anmerken, dass du den Rechtsweg nicht einfach ausschließen kannst … Dieses dämliche Anhängsel hält sich schon seit Jahren in etlichen Gewinnspielen, ist aber vollkommen wirkungslos. Wenn du etwas rechtlich Streitbares tust, kannst du nicht einfach den Rechtsweg ausschließen. Der wird nämlich jedem Bürger garantiert und steht somit immer offen. Alles was du tun kannst, ist dich richtig verhalten. Sonst raube ich morgen meine Bank aus und rufe vorher laut »Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!«...

  4. Gerrit van Aaken am 22. September 2007 #

    @Daniel: Hey, das ist doch mal eine Geschäftsidee!

  5. Gernot am 22. September 2007 #

    Man kann eine oder mehrere Fragen beantworten.

    Erhöht sich bei mehreren Fragen die Gewinnchance, also liegen bei 5 Antworten 5 Zettel im »Ziehungsgerät«?

    Schließt du dann aus, dass mehr als ein Gewinn pro Person möglich ist?

  6. Gerrit van Aaken am 22. September 2007 #

    Jetzt wird’s kompliziert :) Ich denke, ich werde alle Antworten einzeln nehmen und daraus dann losen. Dann erhöht sich die Chance also, je mehr Fragen man beantwortet. Wer will, kann übrigens auch zwei Antworten auf jede Frage schreiben, dann muss man sich halt einmal in die pro- und einmal in die contra-Position versetzen.

    Dass jemand mehr als ein Buch gewinnt, wird jedoch manuell verhindert, sonst ist das blöde.

  7. Martin am 22. September 2007 #

    Klasse Aktion – ich habe gerade eine eMail mit fünf Antworten an Dich abgeschickt. Schade, ich habe nur völlig veraltete Lehrbücher – ich denke nicht, daß die sich für so ein Gewinnspiel eignen würden :(

  8. Tomas Caspers am 22. September 2007 #

    Wenn ich die Fragen 1, 2, 4 und 5 mit Ja, Nein, Nein, Ja beantworte – darf ich dann die übrig gebliebenen 996 Wörter für die ausführliche Beantwortung von Frage 3 verwenden?

  9. Jens am 22. September 2007 #

    Auf die Gefahr das ich klugscheiße, aber den Rechtsweg kann man nicht ausschließen. Wenn du schreibst das du in den guten Antworten per Zufall (Lostrommel…) den Gewinner ermittelst reicht das um vor Gericht nicht angreifbar zu sein.

    Erste Anhaltspunkte liefert wie so oft auch die Wikipeia: http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsweg

    So nun frohes gewinnen, ich enthalte mich, denn ich bin zu faul für gewinnbringende Antworten ;)

  10. Gerrit am 22. September 2007 #

    @Tomas: Für Dich mache ich gerne eine Ausnahme :-)

    @Jens: Ich werde die Ziehung der Gewinner mit einem Video dokumentieren, dann kann mich ruhig jemand verklagen wegen der läppischen 39,95 € :-)

  11. Brutos am 22. September 2007 #

    5 Fragen
    5 Punkte
    5 Bücher
    5 Gewinner

    Das gefällt mir und die Email ist schon los.

  12. Jörg L. am 22. September 2007 #

    Admin-Bereiche sind die Werkstatt der Firma. Es muss virtuell nach Öl und Schweiß riechen, und eine gewisse optische Rohheit unterstreicht den werktätigen Charme dieser betrieblichen Rückseiten. Die wichtigste Designaufgabe sind Auswahl und Platzierung der Pin-Up-Bilder.

    Den Eindruck einer Werkstatt bestimmt das stets Unfertige, und so empfiehlt sich ein zupackend-lockerer Umgang mit HTML, nicht nur in der Semantik (mit Schraubenschlüsseln kann man doch auch Bierflaschen öffnen?), sondern auch in der Syntax. Schließende Tags sind in den Tagen moderner Browser so überflüssig wie die Gabel für den Döner. Ein Verhau macht klar: Hier wird gearbeitet! Und das wollen wir doch.

    Zuguterletzt braucht der Admin-Bereich noch ein paar Text- und Formularreste vergangener Funktionen, die immer noch jemand mal abräumen müsste. Leider fehlt der Lehrling mit dem Code-Besen zum Ausfegen.

  13. Gerrit van Aaken am 23. September 2007 #

    @Jörg: Sehr anschaulich! Willst Du auch teilnehmen? Schreibst Du dann eine Mail?

  14. Jörg L. am 23. September 2007 #

    Hehe, nein danke, ich möchte nicht teilnehmen, deshalb habe ich das auch hier geschrieben, und nicht per E-Mail. :)

  15. Gerrit van Aaken am 23. September 2007 #

    So, 17:10 Uhr: Wow, schon 21 Einsendungen, das ist ja der helle Wahnsinn! Denn mal weiter so!

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