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Gerrit, 30.04.2007

Social Dingsbumse - Rien ne va plus!

Die Flut von neuen Applikationen im Web macht mir derzeit ganz schön Sorgen. Naja, das ist vielleicht der falsche Ausdruck. Aber es ärgert mich sehr, dass jeder dahergelaufene Businesskasper Wichtigtuer zurzeit nichts anderes im Kopf zu haben scheint, als eine (oder zwei, oder drei) total »web2.0ige« Plattformen ins Netz zu drücken.

Die Macher/Initiatoren haben meist einen BWL-Hintergrund und besitzen kaum ein detailliertes Gespür für die Mechanik und die Gestaltung von guten und erfolgreichen Webanwendungen. Sie sehen nur die ganzen neuen bunten Mitmachsachen im Web – allen voran natürlich die vermeintlichen Erfolgsgeschichten von XING, StudiVZ und MySpace, und wollen das nachmachen, um Kohle zu verdienen. Und nur das.

Also werden rasch über XING ein paar Studenten Freelancer angeheuert, die für wenig Geld ein Rails Projekt aufsetzen können (Nur mit Rails kann man schließlich total web2.0ig sein. Liest man ja überall.). Dann noch einen Designer ins Boot geholt (Briefing: Schön knallige Farben und so lustige beta-Sterne, denn ohne die darf man sich nicht sehen lassen!). Dann bekommt das Ding einen trendy Namen verpasst (Meine Vorschläge: Floonzr, Shiniby, Plockster, Zentiboo oder Trend.occio.us), fertig ist das Ganze. Hauptsache, man kann sich einloggen und andere User als Freunde hinzufügen – der Rest ist Nebensache.

Ich glaube jedoch ehrlich, dass das alles schon wieder kalter Kaffee ist. Der Kuchen ist verteilt, der Markt gesättigt. Man braucht keine 15 oder 20 weiteren Studentenplattformen oder Shoppingplattformen oder MySpace-Klone oder Miniblogsysteme. Es ist vorbei. Wer jetzt noch Geld in ein solches Startup investiert, wird keine Freude daran haben.

Und was die ganzen windigen bis schmierigen Startupper angeht: Lernt bitte, dass man eine Sache mit vollem Herzen betreiben sollte und nicht nur der Kohle wegen. Lest das Buch von 37signals! Denkt nicht, dass Ajax ein Ersatz für ein gutes und neuartiges Konzept ist! Versucht nicht, die Leute zu verarschen – die merken das, im Gegensatz (leider!) zu den Banken.

Und hier ein Beispiel dafür, was ich meine: Invyte, die wohl seelenloseste Social-Irgendwas-Plattform, die ich je gesehen habe. Stellvertretend für dutzende Beispiele, die zurzeit aus dem Boden sprießen und noch aus dem Boden sprießen werden.

Und hier ein Beispiel, wie es auch anders gehen kann. Eine handfeste Idee, mit handfestem Geschäftsmodell, sympatisch und ansteckend umgesetzt: MyMuesli Kaum unnötige Social-Funktionen, ganz dezent, aufgeräumtes und wenig klischeehaftes Design – wieder einmal das beste aus der Web2.0-Usability-Lehre ohne den störenden Kitschkram. Guckt Euch das mal an! Wobei die Idee mit dem modularen Essen ja ursprünglich von mir kommt ;-)

39 Kommentare

  1. hangy am 30. April 2007 #

    Man braucht keine 15 oder 20 weiteren Studentenplattformen oder Shoppingplattformen oder MySpace-Klone oder Miniblogsysteme.
    Genau! Das ist meiner Ansicht nach wirklich ziemlich nervig, vor Allem dann, wenn allemöglichen Freunde und Bekannte sich bei unterschiedlichen Plattformen anmelden und einen dort haben wollen  …

  2. Marcel am 30. April 2007 #

    Du sprichst mir aus der Seele. Jede Woche tauchen mindestens zwei neue »web-zwo-null-social«-Dienste auf, die kein Mensch braucht. Mittlerweile reicht es! — Ich für meinen Teil habe mich jedenfalls bei genug Social-Diensten angemeldet. Dienste, die ich auch nutze und die ich für praktisch halte. Mein Bedarf ist gedeckt.

    Bitte, bitte, bitte, »Web-Unternehmen« (wobei Unternehmer schon fast zu hoch gegriffen ist) entwickelt etwas NEUES.

  3. Lex am 1. Mai 2007 #

    meine volle zustimmung!

  4. Simon Reinhardt am 1. Mai 2007 #

    Und der dritte, der äußert, dass diese Seite des Web2.0 tot ist. :)
    Ich hoffe es auch. Noch viel mehr hoffe ich aber, dass die Internet World Business vom Markt verschwindet. Denn was mal eine normale Internet-Zeitschrift war, ist jetzt nur noch voll von Marketingsprech und Web2.0-Hype und setzt damit in den Köpfen der Leute fest, dass sie genau das Richtige tun. Wir steuern auf den nächsten großen Internet-Crash zu.

    Noch eine andere hübsche Food-Seite (wenn auch teuer): Genusshandwerker.
    Modulares Essen mag ich allerdings weniger, ich kann schon Subway nicht leiden wegen der tausend Entscheidungen, die ich dort treffen muss (und wegen dem Preis-Leistungs-Verhältnis und natürlich der Sache mit den Bechern …). Vielleicht ist es mit entsprechenden Webseiten ja anders, weil ich da Zeit habe.

    PS: Gerrit, wolltest du nicht vermeiden, mit dem W-Wort bei den Suchmaschinen indiziert zu werden? :)

  5. Michael am 1. Mai 2007 #

    Ich habe mir den Feed von web2null.de abonniert und staune jeden Tag aufs Neue, wie viele nutzlose me-too-Sites dort auftauchen. Nicht, dass ich darüber nicht auch schon auf richtig gute Sites gestoßen bin, die mit sinnvollen Funktionen und echtem Nutzen kleine Nischen besetzen – aber der Rest  … traurig, traurig. Die meisten dieser Nachahmer verzichten auch gleich komplett auf jegliche Differenzierung zum »Original«. Nicht einmal ein »wir können das alles, nur viel besser«, sondern höchstens ein »wir können das auch, naja zumindest fast alles«.

  6. kopfkribbeln am 1. Mai 2007 #

    Ich stimme dir voll zu!

    Langfristig werden nur die Plattformen überleben, die eine Seele haben und die wirklich gut durchdacht sind, bzw. deren Idee aus einer Leidenschaft entstanden ist. Auch denke ich, dass nur diejenigen Plattformen überleben, die die Philosophie hinter ihrem Projekt leben, also die Werte, die sie vermitteln wollen, auch selbst leben.

    Dass Geld leider für Startups unerlässlich ist sollte klar sein und dass auch diese Komponente gut durchdacht werden muss darf man nicht vergessen! Aber wenn die Macher eines Projektes ihre Werte leben und dem Projekt eine Seele geben, dann werden genau diese Projekte bei den Menschen gut ankommen.

  7. Alexander Hahn am 1. Mai 2007 #

    Ich stimme dir voll und ganz zu! Diese Geschichte ist denke ich jedem, der viel Zeit im Netz verbringt und sekbst Seiten gestaltet ein Dorn im Auge! aus Solidarität hab ich mir erstmal ein <a href=»http://www.mymuesli.com/muesli-mix.php?mix=34637«>Müsli</a> bestellt!

  8. ben_ am 1. Mai 2007 #

    Angsichts der Tatsache, dass das Web2.0 ja nun auch schon gut zwei Jahre alt ist, verstehe ich den Frust der meisten Netzentwickler gut. Andererseits, wenn ich mich so in meinem Stadtteil umsehe, wieviele zum scheitern verurteilten Nagelstudios, Splattervideotheken Croquebäcker und Friseurläden es da gibt, wundert mich das eigentlich nicht, dass soviele Vollpfosten neue Klone zimmern.

    Uuund, was man nicht vergessen darf: weder war das Web2.0 einfach so plötzlich da, noch ist es einfach so plötzlich zuende. »Leading the Web to Its Full Potential …« lautet der Claim des W3C und es schließt ein, dass wir das Potential des Webs noch nicht völlig ausnutzen. Das Web2.0 war nicht zu letzt ein weiterer Schritt, eine weitere Einsicht wie fundamental das Netz unsere Medien verändern wird.

    Lest alle Ivan Illichs »Im Weinberg des Textes« – das jetzige Netz ist nur ein Vorgeschmack auf die Zukunft, eine Vorschau auf die Dinge, die noch kommen werden. Wir machen uns kein Bild.

  9. Tim am 1. Mai 2007 #

    Was bleibt ist das sichere Wissen, dass der Markt schon regeln wird was hier derzeit tausendmal geklont, kopiert und drittverwertet wird. Was nützt ein Community-Klon ohne Community. Und was will ich als User mit x Accounts für die passende Applikation für jede noch so banale Lebenslage. XING wird langfristig überleben, vll. auch StudiVZ. Das was dann aber auch schon …

  10. Daniel am 1. Mai 2007 #

    Mist. Habe total vergessen mich auf der RE:PUBLICA mit den Müsli-Jungs genauer zun unterhalten. Auf jeden Fall waren sie Kontakthof-Gespräch ;-)

  11. Stefan am 1. Mai 2007 #

    Die ganzen Start-Ups ohne neue Ideen verschwinden von alleine. Mich beunruhigen aber die traditionellen Unternehmen, die genug Geld im Hintergrund haben, um eine schlechte Idee oder eine billige Kopie eines solchen Portals oder Dienstes noch für Jahre am Leben zu erhalten. Seufz. Und die Kriecher in solchen Konferenzen würden dem Geschäftsführer nie sagen, dass er Mist am Leben erhält…

  12. nico am 1. Mai 2007 #

    Stimmt schon, ich brauche weder eine Plattform um meine Freunde zum Grillen einzuladen, noch eine um mir mein Müsli zu mixen. Wahrscheinlich bin auch schon zu alt für den Krempel. Aber Sorgen und Ärger bereiten mir andere Sachen.

  13. Konstantin am 1. Mai 2007 #

    Es heißt »Rien ne va plus«. »vas« ist die zweite Person Singular von »aller«.

  14. Michael am 1. Mai 2007 #

    Beispiel myCorners: Von so manchem Blogger als die supertolle, weil kostenlose, XING-Alternative hochgekocht. Die Realität ist allerdings mehr als ernüchternd. Abgesehen davon, das man nur allzu deutlich sieht, woher die Design-Inspiration stammt, herrscht dort sowas von tote Hose  …

    Und noch nicht einmal die grundlegendsten Dinge funktionieren. Der mehrmalige Versuch, eine Kontaktaufnahme abzulehnen, die lediglich ein sehr windiges Angebot ist (»Wir koordinieren in Asien Prepress-Anstalten und können so recht günstig Freisteller (Freistellpfad für 4,30), Farbkorrekturen und Retuschen anbieten«), scheitert jedes Mal wieder. So wird’s nichts mit dem David-gegen-Goliath-Spielchen.

  15. Harald am 1. Mai 2007 #

    hmm … so habe ich invyte gar nicht verstanden. die sind doch gerade gegen diese »Social-Irgendwas«-Plattformen. die ganzen vorschläge die sie im magazin machen sind ja alle für die »realität« gedacht – und nicht für ein virtuelles treffen auf irgendeiner insel oder chatroom.

  16. Webby am 1. Mai 2007 #

    Ich weiss nicht, was diese künstliche Aufregung soll?!

    »Die Flut von neuen Applikationen im Web macht mir derzeit ganz schön Sorgen.«

    So what?
    Was hast Du denn bitte für Probleme damit?
    Niemand zwingt Dich diese Seiten anzusurfen oder gar zu benuten. Oder irre ich da?

    Wie schon erwähnt wurde:
    Wirklich nutzlose Seiten werden früher oder später eh verschwinden.

    Trotzdem sollte man jedem seine Chance lassen.
    Auch wenn dem Autor dieses Blogs die eine oder andere Seite subjektiv nicht gefallen mag.

  17. su am 1. Mai 2007 #

    Beim web1 wars doch genau das gleiche. Ein paar gute Seiten, viele, lieblos gemachte, Nachahmer. Ist halt einfach ein Zyklus, das Web.

  18. Gerhard am 1. Mai 2007 #

    Hab’ mir grad’ Müsli bestellt. Endlich mal ein Web-2.0-Dienst nach meinem Geschmack.

  19. Steven am 1. Mai 2007 #

    Der Web2.0 Hype ist einfach nur bittr.de.
    Gut, dass es noch bodenständige Applikationen mit simplem Mehrwert gibt.

  20. Stefan am 1. Mai 2007 #

    @Webby: Hehe, wir machen uns »Sorgen«, weil wir als Designer und Entwickler es sind, die diese Todgeburten basteln müssen, um dann zu sehen, wie sie verrecken… So isses. Geld ist nicht alles. Idealisten wollen was erschaffen.

  21. Gabi am 1. Mai 2007 #

    Klasse Artikel, trifft genau meinen Nerv – ick hev schon decht, ji bin to oll för so’n tüddelkrom un to sehr vun dörpen  … :-D

    best regards from luneb.urger moorland
    Gabi ;-)

  22. Maxploitation am 2. Mai 2007 #

    Ich denke auch, dass mittlerweile sehr viele den finanziellen Braten gerochen haben. Ob das wirklich so schlimm ist, kann ich noch nicht absehen. Einige Services erhalten derzeit die finanzielle Ausstattung um für sich und auch für die User einen Schritt nach vorne zu machen. Natürlich werden viele Konzepte, inbesondere die lieb- oder herzlosen auch wieder verschwinden. Spätestens wenn das Interesse der Venture Kapitalisten wieder etwas schwächer ist, bereinigt sich das auch alles sehr schnell. Ich bin immer noch der Überzeugung, dass mehr Auswahl besser ist als weniger – verstehe daher die Schwarzmalerei nur bedingt.
    Verstehe die scharfe Trennung zwischen Invyte und MyMuesli nicht so ganz. Das in dem ganzen Web 2.0. Social everything Wust auch immer wieder gute »Dienstleistungen« verborgen sind, finde ich sehr angenehm. Und ich verstehe Invyte gerade nicht als social-netzwerkeffekt-plattform, sondern als ganz konkrete Dienstleistung bei Veranstaltungen. Sehe ich das falsch? Zu MyMuesli stört mich nur, dass ich kein Muesli mag. :)

  23. Uwe am 2. Mai 2007 #

    Ja aber, war mein erster Gedanke. Denn egal wie man das Kind beim Namen nennt, am Ende entscheidet bei jeder Businessidee im Netz, ob sie a. den Leuten Spaß macht und b. auf Dauer monetarisierbar ist. Man hätte vor acht Jahren auch sagen können, dass es Suchmaschinen schon gibt (war da nicht mal eine Altavista ganz groß?), und trotzdem haben es die Herren von Google nochmals versucht. Und es hat funktioniert.

  24. Ewald am 2. Mai 2007 #

    Guter Artikel, bin ganz Deiner Meinung. Das so genannte Web 2.0 – mit allem was wir damit verbinden – zeigt bereits einigermaßen eindeutige Abnützungserscheinungen. Jetzt sind wieder gänzlich neue Ideen und Konzepte gefragt. Was mit Semantik vielleicht?

  25. Cassiel am 2. Mai 2007 #

    Ich habe da ebenfalls einen Kandidaten für die Kategorie Web-2.0-Hype: Lokalisten.de – wobei der Name noch das Beste an dieser Plattform zu sein scheint.

  26. Gerhard am 2. Mai 2007 #

    Wobei solche Plattformen wie lokalisten.de keine typische Web-2.0-Neuerung sind. Das vor allem im Städtedreieck München-Ingolstadt-Augsburg sehr beliebte pafnet.de gibt’s beispielsweise bereits seit Juni 2003.

  27. Torsten am 2. Mai 2007 #

    Ich hab auch was ganz tolles gefunden: Ein Ebay-Clone mit * trommelwirbel * Amateurvideos statt drögen Produktbeschreibungen. Das Ganze verbreitet man dann mit einer Pressemitteilung, die ganz offiziell inoffiziell Übernahmegerüchte verbreitet.

    http://notes.computernotizen.de/2007/05/02/ankundigung-ubernahmegeruchte/

  28. Dave am 2. Mai 2007 #

    Ich hoffe das ganze Einheits-Web2.0-Design verschwindet endlich! Kann ja wohl nicht sein, dass die Seiten sich nur noch durch die Farben unterscheiden! Aufbau und Elemente sind fast überall gleich …

    PS: Invyte ist ein Clone von Amandio – noch seelenloser. Aber sind ja nur »Einladungsplattformen«. Wozu brauch ich sowas, wenn ich doch alle Freunde im eMail-Verteiler hab?

  29. Matthias Kryn am 2. Mai 2007 #

    Römisch eins: Ich habe gar nichts dagegen, dass diverse Jung-BWLer versuchen, sich ihr Stück aus dem Social-Software-Kuchen herauszutrotzen. Ich möchte nur, dass die Seite/der Dienst a) einen erkennbaren Nutzen hat und b) gut umgesetzt ist; vulgo: einfach mal funktioniert.

    Römisch zwei: MyMüsli hat mich spontan überzeugt. Sehr hübsch, das.

  30. Gero am 2. Mai 2007 #

    Web2.0 wird nie ganz untergehen, genau wie Web1.0 nie ganz untergehen wird. Wir werden weiterhin Social-Dingsbums-Portale haben. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass es Leute gibt, die einfach nur zielgerichtet im Web surfen wollen, ohne sich erstmal anmelden zu müssen, ohne irgendeine Friends-Liste erstellen und pflegen zu müssen – Leute, die einfach z.B. auf die Web1.0-Homepage von einem Produkthersteller surfen, um dort nach Informationen suchen, und aus die Maus.

    Egal, was nach Web2.0 kommt: Es wird weiterhin mehr oder minder gut gemachte Web1.0-Seiten geben, deren Inhalte für den Normal-Surfer ohne Social-Tagging-Mein-Hund-mein-Auto-mein-letzter-Urlaub-Permalink-Geblogge interessant bleiben. Das Ganze mit einer Web2.0-artigen Kommentar- oder Forumfunktion zu versehen und ein bisschen AJAX für das coole Look & Feel – meinetwegen.

    Und noch ein Unkenruf zum Schluss: Irgendwann werden die Leute sicher einsehen, dass es nach zig Jahren wurstegal ist, mit dem man auf der Grundschule war, und dass man seine Zeit auch bzw. vor allem in reale statt in virtuelle Freundschaften investieren kann.

    Postscriptum: Meine bessere Hälfte und ich haben auch gerade bei MyMuesli.com bestellt. Das Ding hakelt manchmal ein bisschen, wenn man zwei verschiedene Müslis zusammenklickt. Das kriegen die Jungs und Mädels aber bestimmt noch in den Griff.

  31. Gerrit am 3. Mai 2007 #

    Wow, so eine lebhafte Diskussion – danke! Natürlich kann man immer sagen: »Im Internet ist Platz für alle« oder »Die werden schon von alleine untergehen«. Und natürlich werde ich mich nicht verweigern, so eine Plattform vom Design oder vom Frontend-Code her mitzugestalten, wenn es gut bezahlt wird – Anfragen bitte über 3st kommunikation – ist klar. Aber manchmal sinniere ich eben doch über die Frage nach dem Nutzen, ganz unabhängig davon, ob man etwas machen »darf« oder »nicht darf«. Und wenn man sich fürs Web interessiert, so muss man natürlich schon auf jede der neuen Gruschelbuden einen Blick werfen. Und dann finde ich es auch angemessen behaupten zu dürfen, dass da nicht gerade Meister der Originalität am Werke sind.

    @Uwe: Eure Plattform wirkt schon jetzt dank des Blogs so, als ob sie mit Herzblut und Scharfsinn betrieben würde – das gucke ich mir genauer an, wenn es online geht. Grün ist außerdem eine schöne Farbe!

  32. OliverG am 4. Mai 2007 #

    @Christof: Ehm, welche No 1 wo genau in der TBL-FAQ?

  33. paulinepauline am 13. Mai 2007 #

    mir macht das viele geld sorgen, das derzeit auf dem markt rumgereicht wird. vor 6 jahren sind wir schon mal alle abgestürzt und haben nun nach einer langen durststrecke endlich mal wieder ne gute zeit mit vielen aufträgen. ich hab kein bock drauf, dass es wieder alles zusammen bricht.

    nebenbei: ich find dienste, mit denen ich events oder einladungen erstellen und verwalten kann super praktisch!

  34. Ludwig M. Solzen am 15. Mai 2007 #

    »Web 2.0 in Germany: Copy/Paste Innovation or more?«
    http://www.techcrunch.com/2007/05/14/web-2-in-germany-copy-paste-innovation-or-more/

  35. Kai am 29. Mai 2007 #

    Daumen hoch, Gerrit.

  36. klaus am 17. August 2009 #

    ich wollte fragen ob ihr mir vllt einige dieser studentenplattformen nennen könntet da ich bis jetz kaum auf welche gestoßen bin …..

    danke shcon mal im vorraus

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