Schlechtes Karma bei Gravis

Gravis positioniert sich dieser Tage nicht gerade als meine Lieblingsfirma. Ganz im Gegenteil, ich werde dort sicher nichts mehr kaufen! Warum? Lest selbst:

  • Podcaster-Kollege Thomas Wanhoff hat mit unsinnig langen Wartezeiten bei der Reparatur seines MacBooks zu kämpfen. Erst nach expliziter Bloggung (schreibt man das so?) seines Falls wurde ihm geholfen!
  • Azubi-Kollege Stanislav konnte seinen iPod trotz gültiger Garantie nicht einmal zur Reparatur bringen – ihm wurde schlicht die Annahme verweigert! Laut Apple-Hotline kein Einzelfall. Nun telefoniert er sich gerade arm und gerät immer tiefer in die bürokratischen Mühlen zwischen Apple und Gravis. Wegen einer popeligen Reparatur auf Garantie!
  • Webmontag-Kollegin Beate Paland entdeckt den Website-Relaunch des Apple-Spezialisten. Und was ist’s geworden? Windows-Server-Technologie und Tabellenwüste, nebst halbherziger Pseudo-Web2.0-Optik. Echtes Hightech aus dem Jahr 2001! Meine Güte, es gibt doch in und um Berlin ein, zwei gute Webdesigner. Die hätte man doch mal fragen können!

Von mir also, ganz aus dem Bauch heraus, die Empfehlung: Finger weg von Gravis, bis sich die Karma-Werte wieder verbessern!

28 Kommentare

om.

Zu Gravis geh’ ich nicht einmal mehr im Notfall, wenn ich ganz dringend ‘was benötige – vor allem nicht in Wiesbaden.

War allerdings heute mit einem Kunden da, weil der da ‘was kaufen wollte.

Folgendes mußte ich da beobachten:
Ein potentieller Kunde kommt herein. Er sagt, er wolle ein MacBook kaufen und wolle nur noch fragen, ob er denn Windows und darauf aufsetzend AutoCAD auf der Maschine laufen lassen kann.

In dem Laden waren drei (!) Mitarbeiter. Eine Azubine, ein Verkäufer und der Chef des örtlichen Ladens. Alle drei blökten nach-, durch- und miteinander, daß sie das so nicht sagen könnten, denn BootCamp sei ja wohl beta und rieten ihm davon ab!

Als wir dann draußen waren, hab’ ich dem netten jungen Mann nochmal genau erklärt, was Bootcamp und Parallels Desktop sind, die jeweiligen Vor- und Nachteile und was damit so geht.

Er war daraufhin, ebenso wie mein Kunde, hocherfreut. Er, weil er seine Frage beantwortet bekommen hat, mein Kunde, weil er das Gefühl hatte, doch einen guten Berater zu haben. :D

om.

macsepp

Hab auch massig Erfahrungsberichte, vielleicht zwei Auszüge soweit ich die noch zusammen kriege:

Ich: »Haben sie 17’’ MacBook Pros auf Lager?«
Cheffe des Ladens ohne mich ein einziges Mal eines Blickes gewürdigt zu haben: »Weiss ich jetzt nicht, das müsste ich nachschauen ob und wieviele wir haben.«
Ich: »Wenn sie welche haben, könnten da auch Glossy Konfigurationen dabei sein?«
Cheffe: »Das gibt es nicht. Nur die 15’’ sind Glossy.«
Ich: »Nein, das ist erst ein paar Tage her, es gibt jetzt beide Modelle als Glossy.«
Cheffe: »Nein, das ist Quatsch.« .... gut … zum nächsten 17er Powerbook, im Apple Store die Konfig im Store rausgesucht und offen im Safari gelassen.

Eva: »Der Bildschirm meines Titaniums ist defekt. Können sie das reparieren?«
Techniker: »Hm nein. Die sind geklebt und müssen komplett ausgetauscht werden.«
Eva: »Aha und was kostet das in etwa?«
Techniker: »ca. 1200 €«
Eva: »Uff, das ist ja ganz schön teuer.«
Techniker: »Tja.«
... nächster Tag, Eva ist wieder dort um sich ein Macbook in Anbetracht der hohen Reparaturkosten anzuschauen, fragt aber nochmal beim SELBEN Techniker nach.

Eva: »Hallo, ich war ja gestern Abend schon mal hier.«
Techniker, etwas herablassend: »Aha, na da kann ich mich nicht dran erinnern. Hier kommen sooo viele Leute jeden Tag, die kann ich mir ja nicht alle merken.«
Eva: »Gut, ich wollte mal wegen MacBooks preislich nachfragen und nochmal wegen einem neuen Display für ein defektes Titanium.«
Techniker: »Wollen sie das defekte Display nach Einbau eines neuen Displays behalten?«
Eva: »Ehm, öh … was soll ich damit?«
Techniker: »Na könnte ja sein.«
Eva: »Ne brauch ich bestimmt nicht.«
Techniker: »Das würde dann ca. 550 € kosten.«
Eva: »Ähh … danke für die Auskunft.«

Ich hätte noch mehr …
Rechner werden auf keinen Fall mehr dort gekauft. Hab ich eh schon viel zu viele.

Gernot

Es wird Zeit, das es offizielle Applestores gibt. Alleine wegen der unkomplizierteren Reparaturen, und der wesentlich besser informierten Mitarbeiter.

Anne

Hmmm. Na ja. Dann muss ich mal sehen, wo ich mein MacBook kaufen gehe. Unfreundliche Verkäufer kann ich ja gar nicht leiden, so was muß (wenn möglich) mit Nichtkauf bestraft werden.

In Berlin gibt’s wahrscheinlich auch mehr als ein, zwei gute Webdesigner.

Retrax

Größere Sachen kaufe ich nicht bei Gravis. Höchstens Software oder Kabelstuff. Bekannte von mir haben ähnlich lausige Erfahrungen mit dem Laden gemacht. Naja …

Wird Zeit, daß Apple mit eigenen Stores nach Deutschland kommt.

lemming

Die Gravis-Seite ist down?

Mirko

Ich kann mich über die Berliner Filiale nicht beschweren. Bei meiner Powerbook-Reparatur hat man sich ne Menge Mühe gegeben (Hatte keine Rechnung dabei (gekauft im Apple-Online-Store), Garantie bei Apple nachgeschlagen, es wurde superschnell repariert und ich wurde per Mail über den Reparaturverlauf unterrichtet.)

Bei solchen Unwichtigkeiten wie ein kippelndes Gehäuse, was ich außerdem reklamierte, hätten 90% der PC-Verkäufer nen Vogel gezeigt. Gravis hat das Bottom-Case nachgearbeitet.

Henrik

Also ich habe mit Gravis bisher nur gute Erfahrungen gemacht, hier in Köln. Die Verkäufer sind kompetent und freundlich, der Service ist gut und schnell. Ist vielleicht lokal verschieden.

Mirko

Das Windows-Hosting-Bashing finde ich unangebracht. Wie viele ERP-, bzw. Warenwirtschaftssysteme gibt es schon, die unter Mac OS X laufen? Wie viele Hoster setzen XServe (der kurz vor der Einstellung stand) ein? Wie viele Programmierer entwickeln für ein Mac OS X Hosting?
Wenn man mal betriebswirtschaftlich drüber nachdenkt, macht nur eine Lösung Sinn, die nicht auf Mac OS X läuft, und damit ist es nun auch egal, ob IIS oder Apache drauf steht.

Die Optik finde ich nicht schlecht, natürlich ist es schade, dass der Code nicht valide ist, aber überlege bitte, ob die von dir genannten Designer Erfahrungen mit Projekten mit solchen Zugriffszahlen und der Anbindung von Warenwirtschaftssystemen haben.

Nick Blume

Ich habe bisher nur gute Erfahrungen gemacht, vielleicht liegt es an den Gute-Laune-haben-Mitarbeitern? Oder auch nicht vielleicht selbst an den genannten Personen wie Wannhoff, Stanislaw oder Paland? Mit guter Laune hebt man die Laune der Mitarbeiter hoch … bloß am Anfang nicht bei den MItarbeitern rumjammern …

Gerrit

»und damit ist es nun auch egal, ob IIS oder Apache drauf steht.«

Hmm, das sehe ich ein klein wenig anders. Und was die Webdesigner angeht, so meinte ich damit tatsächlich das Webdesign (Layout/Bildchen/HTML/CSS/DOM) und nicht die Servertechnik dahinter. Die steht auf einem anderen Blatt. Und da finde ich es seltsam, wenn man den Produkten, die man verkauft, selber nicht vertraut. Der Server ist gerade down, vielleicht ist das schon der erste Karma-Effekt. Es fällt eben alles auf einen zurück ;-)

Nick Blume

Selbst Apple benutzt auch Windows-Server … das vergisst man nicht! :)

bleibeLieberAnonym

In Berlin gibt es auf jedenfall weniger gute als schlechte Webdesigner und Dienstleistungen sind in unserer Stadt sowieso verflucht.

Jochen Lillich

Frage eines potenziellen Umsteigers: Wo kauft man denn dann Apple-Hardware?

om.

... oder bei ‘nem kleinen Händler um die Ecke, der schon seit mehr als zehn Jahren (besser mehr als 15 Jahre) existiert. Kostet dann zwar ein paar Euros mehr, aber man hat einen Ansprechpartner, dem man das Ding dann auch in die Hand drücken kann, wenn ‘was nicht in Ordnung ist und meist sind diese Händler auch extrem kulant und lassen mit sich handeln, wenn man regelmäßig da einkauft oder aber einen größeren Posten abnimmt.
Nachdem ich bei Gravis für einen Kunden für deutlich über 30k € Hard- und Software eingekauft hatte und eine Woche später mein Powerbook kaufen wollte, sollte für mich nix dabei herausspringen. Ich bin dann woanders hingegangen, wo ich’s auch direkt bekommen habe.

om.

macsepp

Ich muss auch ergänzen, dass ich mit Gravis Berlin gute Erfahrungen hatte. In der Gravis Zentrale sitzen auch die eigentlichen Techniker. Die können das schon, und sind auch fix.

sven

Mmmmh, ich habe bislang, zumindest in Hamburg, nur gute Erfahrung mif Gravis gemacht. Gute Beratung, freundlich und so. Selbst als ich mit meiner Mutter dort war, sie ist jetzt nicht so die Computerexpertin, waren sie sehr tapfer und habe tatsächlich alle ihre Fragen sinnvoll beantwortet.
Bin ich ein Einzelfall?
Die Webseite bleibt bestimmt nicht so, besser als die alte ist sie allemal.

tc4racer

Ich kann nur von einem Fall berichten:
Ein Freund ging nicht besonders gut mit seinem Nano um (display eingeschlagen, extrem zerkratzt).

Darauf brachte er das gute Stück zu Gravis und fragte was man machen könnte: Die behielten den iPod da und ne Woche später bekam er einen ganz neuen, obwohl er seinen alten offensichtlich »misshandelte«.

Kommt denk ichmal auf die einzelnen Filialen an.

johannes

die gravioshotline die man in berlin erreicht ist inkompetent und unhöflich. nach einem einzigen telefonat habe ich schon vor einem jahr beschlossen, dort niemals etwas zu kaufen. die gravis stores (zb im hugendubel an der tau.-straße) sind anhäufungen von unfähigkeit und arroganz.

Zodiac

Hier in Hannover habe ich zwar sehr freundliche Verkäufer gehabt, aber meine Frage zur Umstellung von Zeichensätzen in Apple Mail war dann doch zu kompliziert für den Jugendlichen hinter der Theke. Auch wenn er bestimmt 10-20 Minuten mit mir an einem Mac stand und versucht hat mit mir das Problem zu lösen … Und das ohne, dass ich vorhatte irgendwas zu kaufen!

macneo

Die Reparaturerfahrungen sind doch sehr seltsam bei Gravis. Inkompetente Kostenvoranschläge. Deklarierung von Teilen als defekt obwohl sie es nicht waren. Handwerklich schlecht gemachte Reparaturen. Naja und die Freundlichkeit. Ich kenne Karlsruhe und Mannheim und es kommt auf die Tagesform des jeweiligen Verkäufers an. Manche sind aber ganz schlimm. Aber Karlsruhe finde ich um Welten besser als Mannheim.

Ja, ich finde es auch immer wieder seltsam, wenn ein Händler eines gewissen Produkts dieses selbst nicht einsetzt. Deren kompettes Warenwirtschaftssystem läuft auf Windows-Systemen, die via Emulation auf den Verkaufs-Macs im Laden bedient wird. Konsequenterweise läuft nun auch deren Web-Lösung auf Windows-Servern. Warum verkaufen sie dann nicht Windows Rechner, wenn die so gut sind? Und die Ausrede mit »Wieviel Lösungen gibt es schon auf dem Mac« ist kein Argument, sorry. Denn wenn jeder so denkt gibt es bald garkeine Mac Software mehr.

So als Gegenbeispiel nenne ich mal Cyberport, die haben bestimmt auch keine schlechte Verkaufsplattform und soweit ich weiß ist die sogar Filemaker-basiert. Welche Server die einsetzen weiß ich nicht. Deren Warenwirtschaftssystem und Verkaufsplattform kam ursprüglich mal von der Firma Fileworker.de und die machen auch alles für Mac und Windows.

Mirko

Soweit ich gesehen habe, handelt es sich nicht um eine Simulation, sondern um einen Remote-Desktop-Client. Die eigentliche Arbeit läuft dann auf einem Terminalserver, der Client spielt nur Anzeige.

»Warum verkaufen sie dann nicht Windows Rechner, wenn die so gut sind?«

Du siehst die Sache ziemlich einseitig. Von »so gut« kann man weder beim Mac- noch Windows- noch Linux-System sprechen. Es gibt für jedes System Anwendungsfälle, bei dem es Vorteile bietet.

Für mich persönlich ist MacOS das beste Desktopbetriebssystem für die tägliche Arbeit. Spielen z. B. kann man unter Windows perfekt. Als Server hingegen bieten Linux-Systeme viele Vorteile. Unternehmenssoftware (ERP, CRM, SCM, PPS und wie die ganzen schönen Abkürzungen heißen) gibt es für MacOS nicht.

Natürlich könnte man sich Lösungen stricken lassen. Aus Idealismus allerdings ein Vielfaches zu bezahlen und die Investitionssicherheit zu riskieren, macht wenig Sinn.

Insofern ist es überhaupt nicht verwunderlich, dass Gravis die Geräte eben nicht dort einsetzt, wo sie nicht passen.

Cyberport.de setzt soweit ich weiß Omeco auf Apache ein, was auf so ziemlich jedem Betriebssystem läuft.

Phil

Gravis nervt! Schon diverse Male in der Franklinstrasse miterlebt, wie Leute ein Powerbook oder einen Powermac bezahlen wollten und dann den Laden ohne Kauf verlassen mussten, weil das Tageslimit der Geldkarte überschritten wurde bzw. Kreditkarten nicht angenommen werden.

Der Verkäufer meinte auf meine Beschwerde nur, dass ich ja mein Tageslimit der Karte hochsetzen könnte bzw. bei der Bank gefälligst Bargeld abheben soll.

Cyberport nervt durch teilweise extrem lange Wartezeiten bei Reklamationen, da Sie keinen sofortigen Austausch druchführen, sondern immer auf die Rücksendung des Herstellers zu warten scheinen.

Mein Tip: Amazon! Keine Versandkosten und absolut unkompliziert bei Reklamationen noch besser: den lokalen Apple-Verkäufer mit nerd-faktor um die Ecke unterstuetzen :-)

macneo

Ganz ehrlich Mirko, das entspricht nicht meiner Vorstellung der Mac Community. Und wenn Gravis meint aus betriebswirtschaftlichen Gründen das konkurrierende Betriebssystem einsetzen zu müssen, bitteschön. Aber meinen Beifall erhält das nicht. Auch generell alles immer mit monetären Gesichtspunkten zu betrachten ist echt zu kurz gedacht und das sage ich, der auch betriebswirtschaftler ist.

Aber genau daran krankt es ja unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft. Immer weniger Idealismus und »Herzblut« immer mehr Geld und Praktikabilität.

Aber so funktionieren die Menschen nicht und die Welt schon garnicht.

Mirko

Ich bitte Dich. Wir reden hier nicht von fair gehandelten Bananen oder Kaffee.

Apple macht dieses Jahr wahrscheinlich die Hälfte des Umsatzes von Microsoft. Glaubst Du an das Marketing-Blabla des kleinen, unbeugsamen, gallischen Dorfes? Gestern noch erklärt Jobs, dass Intel böse ist und Power PCs eh viel schneller. Heute gibt’s keinen Mac mehr mit Power PC CPU.
Bei der Keynote zum Switch wird MS als der große Freund dargestellt, der Office auch als Universal Binary bringen wird, kurz darauf macht man sich (berechtigterweise) über Vista lustig.
Jobs selbst teilt ja nicht mal Deinen Idealismus – denn, hey, auf Macs läuft jetzt auch Windows.

Und – es gibt einfach Zielgruppen, die Apple nicht bedienen kann. Insofern nützt auch noch so viel Altruismus wenig, wenn eine Individuallösung nicht nur in finanzieller Hinsicht Wahnsinn ist. Eine kleine Bude, die mir was strickt, kann es morgen nämlich schon nicht mehr geben.

Da bin ich doch lieber »pragmatischer Idealist« und sichere die Jobs meiner Angestellten (als von ein, zwei Kaliforniern oder Chinesen) und stell Ihnen die konkurrenzfähigen und hübschen Mac-Workstations auf den Tisch.

Bernard Stephan

Gravis nervt! Schon diverse Male in der Franklinstrasse miterlebt, wie Leute ein Powerbook oder einen Powermac bezahlen wollten und dann den Laden ohne Kauf verlassen mussten, weil das Tageslimit der Geldkarte überschritten wurde bzw. Kreditkarten nicht angenommen werden.

Der Verkäufer meinte auf meine Beschwerde nur, dass ich ja mein Tageslimit der Karte hochsetzen könnte bzw. bei der Bank gefälligst Bargeld abheben soll.

Wenn du zu Ikea gehst und dir einen neuen Wandschrank kaufst, beschwerst du dich sicher dann auch beim Scheissladen Ikea, dass die ganzen Pakete nicht auf dein Damenrad passen, oder?

Sorry, aber dein geistiges Ejakulat tut wirklich weh. Wenn man eine große Investition tätigt, dann bereitet man das vielleicht auch vor. Wenn man dann eine Karte mit Limit hat, das Limit nicht ausreicht, muss man eben entweder zum nächsten Bankschalter, Bargeld holen oder aber den Betrag auf mehrere EC-Karten splitten! Dass der Kauf durch das kartenlimit nicht klappt ist nicht die Schuld von Gravis, nicht einmal die Schuld der Bank, die das zu deiner Sicherheit eingerichtet hat – es ist die Schuld des Karteninhabers, der offensichtlich noch nie einen größeren Betrag mit seiner Karte bezahlt hat.

Dass man bei Gravis nur im Online Store per Kreditkarte zahlen kann (auch Apple-Produkte!!!) ist doch wohl nachvollziehbar, oder? Die weiteren 3-5% Abzug durch Kreditkartengebühren kann sich nur ein Händler leisten, der dann bei der Verkaufsabwicklung ökonomisch vorgeht – kein Beratungsgespräch und automatisierte Bestellabwicklung im Onlineshop = weniger Kosten.

Monika Seger

Gravis bietet ja iPhone Reparaturen an. Also habe ich mein iPhone abgegeben und gebeten, dass es schnell fertig ist. 3 Wochen später war das iPhone immer noch nicht fertig, da habe ich mein iPhone zurückverlangt. Zwischenzeitlich hat man mir von podmod erzählt, einen iPhone Reparaturservice. Die haben das Glas sofort für 29 Euro (also wesentlich günstiger) repariert. Angesprochen auf GRAVIS sagte mir die Mitarbeiterin, das einige Kunden von GRAVIS zu podmod geschickt werden, da GRAVIS irgendwie nicht an die Ersatzteile kommt. Ich habe viele Geräte bei GRAVIS gekauft, gerade in meiner Studienzeit, aber irgendwie habe ich das Gefühl, die schaffen das ganze nicht. Ich gebe auch zu, dass früher, zumindest in Aachen, der Laden mehr einer Studentenvereinigung glich als einem Apple Händler, aber da waren Leute dabei, die hatten Ahnung. Und, wenn sie was nicht hatten oder konnten, direkt einen jemanden empfohlen haben der es kann. Das wünsche ich mir heute von GRAVIS.

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