Prognose: Die neuen MacBooks (Auflösung)

Für mich wird die Vorstellung der neuen MacBooks am Dienstag wirklich eine spannende Sache werden, denn es wird wirklich langsam Zeit für eine neue Kiste, mit der ich wieder etwas entspannter und flüssiger arbeiten kann. Von daher will ich ein paar Prognosen zum Besten geben, die natürlich zum Teil nichts als Wunschträume sind:

  • Keine Unterscheidung mehr zwischen MacBook und MacBook Pro. Diese besteht de facto sowieso nicht, weil die kleinen Modelle leistungsmäßig gut mithalten können. Außerdem gibt es eben auch Profis, die kleinere Abmessungen bevorzugen, weil sie viel unterwegs sind. Es gibt einfach nur noch MacBooks in drei unveränderten Bildschirmgrößen 13, 15 und 17 Zoll.

[naja, auch wenn sich MacBooks und MacBook Pros nun verblüffend ählich sehen – eine Zusammenfassung sähe anders aus.]

  • Metallgehäuse für alle MacBooks, Tastatur ähnlich wie jetziges MacBook-Keyboard, aber natürlich metallisch anmutend.

[jawohl, aber das war auch nicht schwer zu erraten]

  • Neues, weltbewegendes Fertigungsverfahren? Ja mei. Schadet tut’s nicht, oder? Muss aber nicht sein.

[Jein. Das unfassbar neue Fertigunsverfahren kommt seit einem Jahr beim MacBook Air zum Einsatz. Ist also nichts neues, wohl aber für die traditionellen MacBooks]

  • MacBook Air bleibt von Gehäuse fast unverändert, das Design der anderen Geräte orientiert sich ein wenig daran, ohne natürlich die Flachheit des Air zu erreichen.

[Bingo!]

  • Superdrive für alle Modelle, aber kein Blu-Ray. Apple glaubt nicht an optische Laufwerke. Auch ich sehe für Blu-Ray lediglich eine Chance im Home-Cinema-Bereich, nicht in der EDV.

[Bingo!]

  • Optionales SSD für alle MacBooks? No way! Zu teuer und bringt kaum die gewünschte Steigerung der Batterielaufzeit.

[Falsch. Man kann nun in jedem Apple-Notebook ein optionales SSD verbauen lassen. Allerdings gibt’s keine Aussagen über erhöhte Batterielaufzeit]

  • Apple Netbook im Mini-Format? No way! Apple besteht auf eine Mindestgröße der Tastatur und des Bildschirms. Deswegen gab es auch leider nie eine Neuauflage des 12-Zoll-Powerbooks.

[Ja, war aber klar]

  • Mini-DVI-Anschluss für alle Modelle? Jawohl! Apple würde ja am liebsten die Kabel-Anschlüsse komplett killen. Anschlüsse sind uncool, oder hat Eve aus »Wall-E« etwa irgendwelche offenen Kontakte?

[Mhh. DVI ist für Apple beinahe tot. Der neue lizenzfreie Standard »Mini DisplayPort« macht das Rennen und alle müssen sich neue Adapter kaufen.]

Bleibt die Frage, ob Apple auf irgendeine Weise das Akku-Problem in den Griff bekommt. Irgendeinen Quantensprung, der uns zu mindestens einer doppelten Laufzeit verhilft. Oder eine Akkutechnologie, die nicht mit jedem Ladezyklus ein wenig Kapazität verliert … Klar, hier ist Apple natürlich, wie jeder andere Computerhersteller, auf die Forschung der Akkuhersteller angewiesen. Aber irgendwie wäre es schon toll, wenn es auf diesem Gebiet mal was richtig neues gäbe, was über Litium-Ionen hinaus geht. Solar? Wasserstoff? Kernfusion? Lasst euch mal was einfallen! ;-)

[Nichts neues. Außer der Tatsache, dass der Akku nun nicht mehr Teil des Außengehäuses ist.]

37 Kommentare

Daniel Peters

Joa… Stimmt so in Etwa mit meinem Wunschdenken überein. Ich glaube auch nicht, dass zukünftige Notebooks von Apple noch aus Plastik sind. Und wenn alle aus Aluminium sind ist auch die Zusammenfassung der Normal- und Pro Varianten kein allzu ferner Gedanke.

Aber Apple ist seine Pro Produktreihe sehr wichtig – Softwareseitig und Hardwareseitig und darum glaube ich nur an einen einheitlichen Look, aber nicht an die Zusammenfassung der Produktreihe MacBook (Pro).

Was das Material angeht so glaube ich, dass Apple einfach nur für die Pro-Varianten eine neue Farbe, nämlich Schwarz, einführen wird. Also einen schwarzen, metallischen Look. Damit upgraden sie nämlich die MacBook Reihe optisch in das alte Pro-Segment und die Pros bekommen einen wirklich neuen Look.

Trotzdem wird es am Dienstag ein »One more thing« geben. Entweder etwas in Richtung Netbook auf Kampfpreis-Niveau oder etwas in Richtung Macbook Touch, also ein großer iPod nano. Die Zeit dafür ist reif und die Zukunft heißt Touch.

Martin

Na toll, wenn die aus Alu gefertigt werden, wird Alu teurer und damit auch die darin verpackte Schokolade!

Daniel Peters

Ne. So krass wird der Unterschied nicht sein. Keine Sorge.

Q

»Irgendeinen Quantensprung, der uns zu mindestens einer doppelten Laufzeit verhilft.«

Physikalisch gesehen ist ein Quantensprung definiert als die „kleinstmögliche Zustandsänderung, meist von einem hohen auf ein niedriges Niveau.“… ;-)
Quelle: Vince Ebert

Marc

„??Physikalisch gesehen ist ein Quantensprung definiert als die „kleinstmögliche Zustandsänderung, meist von einem hohen auf ein niedriges Niveau.“… ;-)??“

Genau darauf wollte ich auch hinweisen. Diese ganzen Quantensprung-Metaphern, die man vor allem bei Politikern etc. hört, sind völliger Unsinn.

Und nun mal zu Apple: diese Drecksfirma sollte man nicht unterstützen. Apples Firmenpolitik ist unter aller Sau, denn sie strotzt von Monopolstrukturen und Arroganz. Hinzu kommt noch, dass die Produkte vollkommen überteuert sind und technisch auch nicht das Gelbe vom Ei sind.

Gerrit

Ah, die Herren Besserwisser sind wieder am Werk. Supervielen Dank für die tollen Diskussionsbeiträge!

Daniel Peters

@Marc: Ãœberflüssiger Kommentar. Dann darfst du auch nicht mehr wählen gehen (Politiker sind arrogant und lügen), keine Post mehr verschicken (Die Post ist arrogant mit mittelalterlicher Firmenphilosophie) und kein Auto mehr kaufen (in Autohäusern sind sie noch arroganter als arrogant).

Kauf dir nen Medion PC und lass den Mac wo er ist. Dann sind mehr für uns übrig :-)

Daniel Böhmer

@Marc:
Apple-Produkte sind technisch in einigen Aspekten vielleicht eher mittelmäßig, ja. Aber sie sehen geil aus!!

Das ist nicht arrogant gemeint. Ich besitze nämlich einen ThinkPad T61. Die Dinger sind technisch auf recht hohem Niveau. Dafür sehen sie eher antik und weniger stylish aus. Aber die Gespräche mit Leuten, die mein jetzt 10 Monate altes ThinkPad für ein Relikt aus den 90ern halten, sind immer wieder lustig. »Nein, das habe ich letztes Jahr erst gekauft. Nein, es ist sogar schneller als dein $HERSTELLER-Notebook…«

Alexander Langer

Ich bin erst im Mai endlich (!) zu Apple gekommen. Geliebäugelt hatte ich schon lange mal damit und will im Grunde nichts anderes mehr haben. Leider steht im Büro, das ich zu 50% als Angestellter un den Rest als Selbständiger nutze, noch ein PC und daheim mag ich meinen iMac nicht abbauen ud mitnehmen.

So könnte der Dienstag auch für mich sehr interessant werden, denn so ein Mac für unterwegs wäre noch was für mich. Mein 3 Jahre altes Dell Notebook ist zwar noch völlig okay, aber auf nem 15.4er Screen mit 1920×1200 kann ich nichts präsentieren, ohne dass die Kunden blind werden – das Notebook war immer auf Eclipse und Netbeans hin »optimiert«, weil man in den großen IDEs eben viel Platz gut brauchen kann. Aber nun bin ich ja »Back im Web« (Oh, kein schlechter Slogan! Muss ich mir merken..).

Gerüchtet wird ja andernorts von Preisreduktionen um die $300 . Auch von einem Mac Tablet PC ist die Rede… Ich bin mal gespannt und würde mich freuen bald auch via Mac mobil zu sein.

Michael

Also ich finde 6 Std. Batterielaufzeit zum Surfen mehr als ausreichend. Wenn ich mir da andere Notebooks anschaue schaffen die selten eine ebenbürtige Laufzeit. Wobei ein Kapazitätsverlust den es nicht gibt, natürlich sehr toll wäre.

Gregor

Ich glaube die neuen Laptops von Apple werden vor allem durch zwei Eigenschaften bestechen, die für viele keinen Wert haben weil sie nicht messbar sind wie Festplattenspeicher oder Prozzessorleistung:

1. Ästhetik
2. Usability

Für mich persönlich sind das Hauptargumente für mein Laptop. Ich bin auch bei weitem nicht mit allem einverstanden, was Apple macht, aber die Vorteile überwiegen für mich. Andere sehen das anders und das ist auch gut so :-)

Was ich mir sonst wünsche? Optional als Tablet. Das wäre sehr hilfreich. Und Apple hat ja einiges an Erfahrungen gesammelt hinsichtlich Touchscreens.

usp

1. SSD wären meiner Meinung sicher sinnvoll für Apple. Sind zwar teuer, aber der Kunde zahlt es ja.

2. Der Apple war ja wohl Wall-E. Zumindest dem Bootsound zu urteilen ;)

MacMacken

Mini-DVI+ oder so ähnlich? Es wäre äusserst bedauerlich, wenn Dual Link-DVI am MacBook Pro nicht mehr funktionieren würde … ebenso wäre es bedauerlich, wenn bisherige 30«-Bildschirme mit DVI entsorgt werden müssten, einen Bildschirm behält man ja üblicherweise deutlich länger als ein Notebook.

Was auch noch zu befürchten ist: Nur noch Spiegelbildschirme – entspiegelte Bildschirme sind etwas für Anwender, die Wert auf Ergonomie legen, sprich Profis, und an diese scheint sich Apple leider immer weniger zu richten … :(

Paul H.

Apple teurer als andere Computer?

Nein, das ist leider nicht (mehr) korrekt.

Ich bin ein ziemlich geiziger Typ und habe vor meinem Computerkauf viel recherchiert und gerechnet und mehre Vergleichstabellen erstellt. Schon bei den technischen Werten waren Apple-Computer gar nicht viel teurer als ihre Konkurrenten. Scheinbar ist das ein altes und mittlerweile veraltetes Vorurteil gegenüber Apple.

Aber das ist ja nur die eine Hälfte der Faktoren, die eigentlich jede/r vor einer Kaufentscheidung auflisten sollte.

Das Ergebnis meiner Berechnungen und Recherchen war schließlich, dass ein Apple-Computer, ob nun gebraucht oder neu mit dem neuesten Betriebssystem Mac OS X 10.5 viel viel günstiger und billiger ist als jede andere Hardware in Kombination mit Win XP oder Vista oder Linux (Ubuntu oder andere).

Warum? Weil man niemals vergessen darf, dass nicht allein die technischen Daten zählen, sondern auch Faktoren wie Wartung, Upgrades, Bedienkomfort und Benutzerfreundlichkeit.

Ich bin wahrlich keine Apple-Fanboy, sondern eigentlich eher sehr kritisch und beruflich hatte ich mit dem damaligen Mac OS des allerersten iMac keine tollen Erfahrungen gemacht und eigentlich war Apple seitdem für mich nicht mehr unter den möglichen Kandidaten.

Aber:

Nach einer für jeden sicherlich unterschiedlich anstrengenden Umgewöhnungszeit (bei mir von Win XP zu Mac OS X 10.5) bin ich mit Mac OS X 10.5 viel produktiver geworden.

Und das vergessen leider viele Apple-Kritiker so oft. Oder vielleicht erwähnen sie es auch absichtlich nicht, weil sie sonst ihre alten Vorurteile verlieren. Und wer verliert schon gerne seine alten Vorurteile und muss sich eingestehen, dass er/sie falsch liegt?

P.S.: In der Ausgabe 21/2008 war in der weltbesten Computerzeitschrift c’t der Umstieg auf Mac OS X-Computer sogar Titelthema!

Jonathan

Auch für mich ist die Präsentation am Dienstag sehr interessant, da ich mir möglichst bald ein Laptop zulegen möchte und ein MacBook da doch auch in die Ãœberlegungen mit einbezogen werden muss.

Noch eine Frage von mir:
Ist es wirklich so, dass es kaum einen Unterschied zwischen der MacBook und MacBook Pro Reihe gibt?
Denn preislich sind da doch große Unterschiede…
Ich arbeite viel mit den Adobe Programmen inkl. Filmschnitt, kann das ein normales MacBook wirklich leisten?

Der Bamberger Architekt

Ich werde wohl wieder vergeblich auf einen Trackpoint gewartet haben :/
Wieso kapiert niemand, dass man mit einem Trackpoint die Hand nicht zum Touchpad bewegen muss und somit IMMER an der Tastatur ist?

Christoph

@Jonathan,

es gibt definitiv einen Unterschied zwischen MB und MBP, zumindest bisher. Ich habe mit beiden gearbeitet, nicht zu vergleichen, MBP war wesentlich schneller!

Es kommt natürlich auch darauf an, was man macht. Wer im Web surft eine Textverarbeitung nutzt, bisschen E-Mail usw. wird den Unterschied nicht so doll merken als bei Grafik oder Videobearbeitung

Julian Schrader

@Der Bamberger Architekt,

ich halte Trackpoints für eine Usability-Katastrophe. Ich kann wesentlich schneller die Hand zum Trackpad bewegen, meine Eingabe machen und wieder zur Tastatur wechseln als mit einem Trackpoint zielsicher einen bestimmten Punkt anklicken. Funktioniert für mich absolut nicht — und ein weiteres Argument für Apple: So ein Ding ist unheimlich hässlich.

Der Bamberger Architekt

Also mein IBM-Trackpoint hier funktioniert einwandfrei. Die Zielgenauigkeit und Geschwindigkeit werde ich nie mit einem douchebag Touchpad erreichen.

Jonathan (Weg Eins)

@ Christoph

Ja, das hatte ich mir gedacht…
Außerdem glaube ich ist das MBP so gut, dass man gar keinen Grund hat es nicht zu kaufen!

ChrX

Nun ist’s raus. Schick sehen sie aus, die neuen MacBooks – keine Frage. Von der Leistung waren sie mir schon lange ausreichend, LED-Hintergrundbeleuchtung klingt super und SSDs gibt es optional, die bessere Grafik ist für mich nicht relevant – aber: Wo ist der Firewire Anschluss?! Und ja, das ist wichtig für mich – ich will meine externe Soundkarte irgendwo anschließen. Und das MacBook Pro ist nicht nur teurer, sondern auch viel größer!

Ach menno…

Zum Glück habe ich ein MacBook vorletzter Generation mit Firewire – aber wie wird’s in 3 Jahren ausschauen?

MacMacken

FireWire stirbt, Ende, Schluss, aus.

ChrX

Ja klar, nur hatte ich nicht mit einem so baldigem Ende gerechnet…

Wat sollt.

marcus

Superdrive für alle Modelle, aber kein Blu-Ray. Apple glaubt nicht an optische Laufwerke. Auch ich sehe für Blu-Ray lediglich eine Chance im Home-Cinema-Bereich, nicht in der EDV.

So lief es in der anschließenden Q&A-Sitzung ja tatsächlich: »Wo ist das Problem, wir haben doch HD-Inhalte im iTunes Store?«

:)

Da Stefan

Na, Gerrit: schlägst du gleich zu? Oder holst Du dir ein altes, gebrauchtes MBPro?

Gerrit

Ich denke, ich schlage beim neuen kleineren MacBook zu. Mit 4 GB RAM natürlich. Und auch erst dann, wenn hier einige Kunden ihre Rechnung bezahlt haben :-)

Alexander Langer

Man muss es einfach so sagen: Apple baut sexy Produkte und sie wissen, wie sie dieses Image transportieren und damit Leute zum Kauf bringen.

Habe mir gestern erstmal die neuen MacBooks online genauer angeschaut, mir das Promo-Video angesehen und bin dann gleich in den Shop gestapft. Es wird wohl auch bei mir ein MacBook werden. Das Pro kommt mir dabei nicht mit rein, sondern muss vor dem Gerät sitzen bleiben.

Christoph

¡ch bin ja extrem enttäuscht über die neuen Designs. Ob die Macbooks/Pros jetzt besser aussehen als vorher sei dahin gestellt, aber die Tatsache nur noch ein spiegelndes Display zu bekommen regt mich so sehr auf, dass ich ersthaft überlege ob ich mir überhaupt noch ein Apple Laptop kaufen soll. Mal abwarten ob mein altes MBP noch diesen Produktzyklus überlebt und sich Apple neu orientiert.

Da Stefan

Ich würde sagen: mal ausprobieren. Und falls es gar nicht geht, einfach mal diese Mattfolien ausprobieren, die es ja zu Hauf gibt.

Marc

„Kauf dir nen Medion PC und lass den Mac wo er ist. Dann sind mehr für uns übrig :-)“
Typischer Apple-User. ;) Ich besitze ganz sicher keinen Medion-PC. (Im Ãœbrigen sehe ich Aldi-Läden am liebsten von Außen, denn solche Drecksketten wie Aldi unterstütze ich nicht!) Mein PC ist aus den einzelnen Komponenten zusammen gebaut, denn im Gegensatz zu den Apple-DAUs bin ich dazu in der Lage ;), und läuft auch nicht mit Winmurks, sondern erfreut sich an einem anständigen OS – also weder Windows, noch Apfel, sondern GNU/Linux.

„Ãœberflüssiger Kommentar. Dann darfst du auch nicht mehr wählen gehen (Politiker sind arrogant und lügen), keine Post mehr verschicken (Die Post ist arrogant mit mittelalterlicher Firmenphilosophie) und kein Auto mehr kaufen (in Autohäusern sind sie noch arroganter als arrogant).“
Unsinn. Unsinn. Unsinn.
Dreifacher Müll. Ãœbrigens habe ich die Post aktiv (= selbst etwas über Post versendet) zuletzt vor fast fünf Jahren genutzt – wofür gibt es E-Mails?

„Apple-Produkte sind technisch in einigen Aspekten vielleicht eher mittelmäßig, ja. Aber sie sehen geil aus!!

Das ist nicht arrogant gemeint. Ich besitze nämlich einen ThinkPad T61. Die Dinger sind technisch auf recht hohem Niveau. Dafür sehen sie eher antik und weniger stylish aus. Aber die Gespräche mit Leuten, die mein jetzt 10 Monate altes ThinkPad für ein Relikt aus den 90ern halten, sind immer wieder lustig. »Nein, das habe ich letztes Jahr erst gekauft. Nein, es ist sogar schneller als dein $HERSTELLER-Notebook…«“
Ach, und das ist natürlich das wichtigste an einem technischen Gerät, wie? :)
Nun, also ich habe ein aktuelles VAIO-Laptop und die sind nun wirklich nicht hässlich. Und auch technisch ist mein VAIO (VGN-AR51M) auf einem recht hohen Niveau. Wofür soll ich also einen Apple kaufen, der nun mal absolut überteuert ist? Seien wir ehrlich: die Preise von Apple-Rechnern sind eine Frechheit.

Alexander Langer

Es ist keine Frage des Preises, sondern eine des Wertes. Als lebenslanger DOS/Windows User mit mehrjähriger Linux-Erfahrung (Client + Server und auch noch peripher andere Systeme) fühle ich mich auf dem Mac erstmals heimisch. Auch und gerade bei der Arbeit möchte ich mich wohlfühlen, worauf der technische Teil der Arbeitsumgebung einen großen Einfluss hat. Darum wird nun konsequent umgerüstet, dafür spare ich anderswo oder rackere gerne etwas mehr.

Dir mag ein Apple zu teuer sein, mir ist er es WERT.

Uschi

@Da Stefan

Laptop für 2000 Euro kaufen und Mattfolie draufkleben? Lustiger Vorschlag :-)

Lisa Luft

Das neue 13er finde ich sehr nice. Im Bereich der Verarbeitung der neuen Apple Notebooks kann imo kein Pc-Notebook mithalten … Und da auch Windows nativ läuft…. hmmmmmmmmmmmmm

Nick Blume

Die neuen Designs sind auch eine große Enttäuschung. Auf meinem 2. Generation MacBookPro ist das Design besser… aber jedem das seine. ;-)

Kilian

Die Sturheit Apples, keinen Rechner im Netbookformat anzubieten, hat mich nun dazu veranlaßt, mir einen Acer Aspire One zu kaufen (natürlich NICHT mit Windows, auf dem läuft Ubuntu Linux). Natürlich bleibt mein Mac Book Pro meine Hauptmaschine (als »Desktop« allerdings).

Ich bin schockiert, wie gut Ubuntu mittlerweile ist, mit 8.10 Beta läuft auch das Wireless ohne Probleme; Japanische Texteingabe, ein paar Klicks und fertig. Also für einen General-Purpose Laptop ist Ubuntu mittlerweile schon viel besser als Windows, OS X allerdings hat noch die Nase (ein bißchen) vorne, aber auch nicht in allem. Apple hüte Dich!

Der Acer ist übrigens ein solides nettes Maschinchen, nur die Batterie etwas schwachbrüstig.

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