Neues Vortrags-Video aus Weimar

Ich habe vorhin im Bereich Vorträge ein neues Video eingestellt. Es handelt sich um den Audio-Mitschnitt von »Mediengerechtes Webdesign« vom Juni 2010 beim TypograVieh in Weimar. Im Bild sind lediglich die synchronen Folien zu sehen, denn leider wird es wohl keinen echten Videomitschnitt mehr geben. Ich wollte ursprünglich auf dessen Fertigstellung warten, aber irgendwann muss man halt die Dinge selber in die Hand nehmen. Die Inhalte sind aber in keinster Weise veraltet und stellen ganz schön dar, wie ich über aktuelles Webdesign denke.

Ob es vom gestrigen Webfontday komplette Videos geben wird, ist hingegen unklar. Ihr könnt prinzipiell bei der Typografischen Gesellschaft München mal (höflich) anfragen, wie es damit aussieht – ich habe leider diesmal vergessen, einen eigenen Audiomitschnitt anzufertigen (Schuld ist das Beamer-Adapterkabel: Wir waren so sehr mit Rumstöpseln beschäftigt, dass ich in erster Linie froh war, als der Beamer endlich ging!)

Happy Watching!

2 Kommentare

mike

Apple-computer? Tja.

scnr

Don

guter Vortrag, kann man nichts sagen :).
Das mit der grösseren Schrift stimmt, das bemängele ich auch bei vielen Seiten. Mehr Mut zu: column-count: 2; ..für die Zukunft gemeint. Wenn man für tausend Geräte Websiten macht(besser ausgedrückt: »Inhalte bereitstellt«), ist ein Minimalusmus eh zweckmässig, form follows function or design follows content ist hier die Quintessenz für »Mediengerechtigkeit«.
Je älter man wird, desto mehr merkt man, was man eigentlich nicht braucht bzw. was überflüssig, störend und umständlich wird. Möglichst schnell zum »Fleisch«, der »wahren Information«=Text hasten, nach dem Motto: »dont make me think«.
Ich stelle das so hin, ohne nicht auch ein bisschen Ironie darin zu sehen.
Denn die Zierde, die »Schönmalerei« im Design ist immer wieder ein Element, was sich zwangsläufig aus dem Käfig der starren Funktions-Struktur befreien will.

Wenn man nun den Standpunkt eines: »konventionellen, integrativen Designs« bezieht, stellt man seine Arbeit auf den soliden Sockel der Konvention. Das schöne ist dann, wieder einen Schlüssel zu finden, aus diesem Käfig auszubrechen :)

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