NeoOffice Aqua is da!

OpenOffice auf dem Mac. Ohne X11-Plattformgemurkse. Ohne GUI-Verbrechen wie bei der »NeoOffice/J« genannten Vorgängerversion. Das verspricht nun die öffentliche Alpha Beta-3-Version von NeoOffice. Ich werde es demnächs testen, und das solltet Ihr auch tun – es lohnt sich sicher!

13 Kommentare

Heiko

Sieht zumindest schon mal nicht schlecht aus auf den ersten Blick. Viel Spass beim Alphatest.

Micha

Ich finde nur die Beta 3.0?!?

macwoern

mmmh, also die PowerPC-Version schmiert bei mir ständig ab. :-(

maccaroni

also die powerpc-version läuft auf meinem alten g4 733mhz unbrauchbar. zu langsamer seitenaufbau, elend langes programmstarten.
ganz anderst sieht es bei der intel-version auf meinem macbook aus. sauberer seitenaufbau, angenehm schnell. werd ich auf jedenfall näher im auge behalten und bis auf weiteres word und co aus dem dock verbannen.

Jens

Hmm ein Fortschritt ja, aber so das richtige Mac Office mit dem ich wirklich viel schreiben würde ist es immer noch nicht.

macwoern

@maccaroni: das muß aber ein grundlegendes Problem zwischen der Intel- und der PowerPC-Version sein. Denn auf meinem MacBook Pro läuft es prima. Und der Rechner auf dem ich die PowerPC-Version testen wollte ist ein Quad.

ami

hmmm das ist doch mal eine gute nachricht .. ich werds auch gleich mal antesten.

Philipp

Auch wenn diese Meinung nicht die allgemein anerkannte sein dürfte: Längere Dokumente sollte man ohnehin mit keinem der existierenden Textverarbeitungsprogramme schreiben. Auch OpenOffice ist höchstens grenzwertig besser als MS Office – und beide sind nicht gerade gut.

Man stelle sich auch vor, welche fiesen Verunstaltungen (falsche Kapitälchen und Kursive, WordArt, etc.) vielleicht hätten vermieden werden können, wenn die Autoren sich in diesen Punkten etwas Gedanken gemacht hätten.

Robert Lechner

Mit solchen Aussagen solltest Du vielleicht etwas vorsichtiger sein. Nicht jeder, der kurze Texte oder auch Bücher verfasst ist auch gleich Typograph. Und von einem Texter oder Redakteur erwarte ich ja nicht, dass er einen optisch tollen Artikel/Text abliefert, sondern einen inhaltlich ansprechenden. Und da möchte ich nicht wirklich, dass er den mit TextEdit schreiben muss.

Philipp

@Robert: Genau da finde ich liegt der Knackpunkt: die meisten Leute, die Office & Co. verwenden, haben von Typographie wenig bis keine Ahnung. Meine Schlussfolgerung daraus wäre allerdings, dass man in diesem Fall den Benutzern unter die Arme greifen muss. TeX etwa liefert auch in der Grundeinstellung einen vernünftigen Satz. Das kann man von Word oder dem Writer kaum behaupten (Standardzeilenhöhe nur als ein Beispiel).

Bei einem Text, der ohnehin nur von einem Layouter in ein anderes Format überführt wird, halte ich Word-Dokumente sogar für hinderlich, da sie den Schreiber dazu verleiten, doch noch mit Formatierungen herumzuspielen – was in den meisten Fällen doch relativ dilletantisch aussieht und für die Sache völlig unerheblich ist.

Ich bin beim besten Willen kein Typogottâ„¢, aber das ist schließlich einer der Gründe, warum ich mir im alltäglichen Gebrauch häufig von (La)TeX helfen lasse.

Gerrit

Bitte nicht schon wieder eine TeX-Diskussion hier im Blog. Meine Wunden sind erst kürzlich verheilt  …

Henning

Zu NeoOffice Aqua: Wirklich nett  … bzw. ... wurde auch mal langsam Zeit. ;) Auf meinem PowerBook G4 läuft’s bis jetzt hervorragend. Ist auch nicht mehr so träge wie die Java-*würg*-Version. Leider vermisse ich beim Spreadsheet immer noch einige Excel-Funktionen. :(

Zur Typograhpie: War das Thema nicht NeoOffice Aqua?

Stefan Wertheim

Sieht ja wirklich nicht schlecht aus das neue Design von OpenOffice. Ich werde es mal am Wochenende testen um zu schauen ob es wirklich so gut aussieht wie auf dem Bild.

Gruß
Stefan

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