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Gerrit, 19.10.2011

Endlich erhältlich: Mein jQuery-Videoworkshop

Und wieder hat es ein wenig länger gedauert, was aber nichts an der Aktualität ändert: Mein neuer Videoworkshop ist nun erhältlich und kann online für den Einführungspreis von 34,99 € erworben werden.

Diesmal geht es um das JavaScript-Framework jQuery, in das ich meine wissbegierigen Zuschauer einführen möchte. Es wurde Zeit – nachdem ich vor ziemlich genau 5 Jahren beim Webmontag Frankfurt meinen ersten Vortrag über jQuery gehalten, und vorgestern in Hamburg auf der web DevCon eine Live-Coding-Demo präsentiert habe, profitieren nun potenziell alle Interessierten von meiner Erfahrung auf dem Gebiet des frameworkunterstützten DOM-Scripting.

Dabei geht es nach einigen einführenden Kapiteln bald richtig zur Sache: animierte Slideshows, multimediale Videodemos, Drag-’n’-Drop-Warenkörbe, ajaxfizierte Twitterlisten, sortierbare Tippspiele und einiges mehr gilt es zu bauen – immer mit dem gut erläuterten Blick über die Schulter. Aus dem Feedback der vorherigen Workshops weiß ich, dass diese Form des Lernens recht effizient ist und vielen meiner Zuschauer gut liegt.

Knapp 2 Stunden Gratis-Beispiele angucken!

Und weiter so:

Dieser jQuery-Workshop ist der jüngste aus einer ganzen Reihe von Webdesign-Themen. Los ging es vor zwei Jahren mit Photoshop für Webdesigner, dann kam HTML & CSS, im Anschluss Wordpress, und nun jQuery. Es sind auch dieses Mal wieder über 6 Stunden Material, bei dem man einiges mitnehmen kann – HTML/CSS-Grundkenntnisse natürlich vorausgesetzt.

Für den Erwerb gibt es derzeit zwei Möglichkeiten (weitere Modelle folgen möglicherweise in Zukunft…). Entweder ihr bezahlt über PayPal/ClickandBuy auf der regulären Undsoversity-Website oder ihr ladet die vollständig runderneuerte Undsoversity-App für iPhone, iPod oder iPad herunter und kauft den Workshop als In-App-Purchase über euer Apple-Konto. In beiden Fällen besteht die Möglichkeit, die DRM-freien Dateien auf den eigenen Rechner herunterzuladen – dazu wird einmalig iTunes als Software benötigt, doch danach sind die Dateien universell einsatzfähig – ein großer Vorteil!

Es ist schon ein wildes Ding, was Timo hier mit der Undsoversity anstellt. Dass man solche Videoworkshop als reine Zwei-Mann-Produktionen fahren kann, wäre vor einigen Jahren undenkbar gewesen. Timo erledigt Produktion, Marketing, Vertrieb, Technik und Controlling in Eigenregie und ist dadurch mehrere Dimensionen effizienter als ein beliebiger Verlag es je sein könnte. Und das kommt natürlich auch den Tutoren zugute. Dass mein Anteil am Verkauf signifikant höher ausfällt als die 3–5%, die man sonst so bekäme, ist logisch. Da verzichtet man auch mal auf die Präsenz im Buchhandel. Ich bin jedenfalls stolz, bei dem Beweis dabei zu sein, dass ein schlanker Online-Vertrieb von digitalen Medien funktionieren kann – entsprechende Zielgruppen-Reputation natürlich vorausgesetzt.

18 Kommentare

  1. westnördlich am 19. Oktober 2011 #

    Vielen Dank für den Workshop, Gerrit.

    Gerade über die Website gekauft, und wird jetzt gleich geladen.

    Wie bekommt denn jetzt aber die neue schicke App »Wind« von meinem Kauf? Bisher kann ich den Workshop auf dem iPad leider noch nicht runterladen.

    Dank dir!

  2. Gerrit am 19. Oktober 2011 #

    @westnördlich: Das ist gerade die Problemstellung Nr. 1 bei Timo, er wird mit Anfragen hierzu bombadiert – Leider lassen sich nicht ohne weiteres In-App-Käufe mit Extra-App-Käufen zusammenführen!

    Bis auf weiteres musst du also über die »Videos«-Applikation auf dem iPad gehen, um die Videos anzusehen!

  3. westnördlich am 19. Oktober 2011 #

    @Gerrit: Vielen Dank für deine Antwort!
    Dann lass ich ihn wohl besser damit in Ruhe, er bekommt das sicher noch hin :-)

  4. Tom am 20. Oktober 2011 #

    Können Sie mir als Ergänzung zu Ihrem Workshop ein Buch empfehlen, mit dem ich jQuery vertiefend lernen kann?

    Tom

  5. Gerrit am 20. Oktober 2011 #

    @Tom: Ich kenne mich gar nicht so aus mit Büchern, sorry!

  6. Da Stefan aus F. an der I. am 20. Oktober 2011 #

    Typisch Webentwickler! Pfft…. ;)

  7. westnördlich am 20. Oktober 2011 #

    Ich arbeite mich schon langsam vor, was ich bisher sehe gefällt mir wie erwartet sehr gut!

    Eine Frage hätte ich aber noch Gerrit: Lieferst du wie in den bisherigen Workshops auch die Projektdateien mit? Konnte diesbezüglich leider keinen Link finden!

    So bleibt mir leider nur das Abtippen der HTML-Files :-)

  8. westnördlich am 20. Oktober 2011 #

    Super!! :-)

    Ich sollte der @undsoversity followen!

  9. alexander farkas am 20. Oktober 2011 #

    Ich habe mir dein interaktives Videotutorial angeguckt und muss leider feststellen, dass dem Einsteiger – neben einer fehlerhaften Verwendung von APIs und falschen Annahmen – ein sehr schlechter Programmierstil gezeigt wird. Insbesondere letzteres macht mich sehr traurig.

    Ich habe grundsätzlich nichts gegen Leute, die schlechten Code schreiben, aber wenn man a) daraus noch ein Tutorial macht und so zur Verbeitung von Unwissen beiträgt und b) auch noch Geld damit macht, finde ich das einfach nur dreist.

  10. Gerrit am 20. Oktober 2011 #

    @alexander: Was ist schon schlechter Programmierstil? Und vor allem: Was ist guter? Darüber wirst du viele verschiedene Meinungen finden.

    Richtig ist, dass man vieles aus dem Workshop eleganter und effizienter lösen kann. Aber es ist ein Einsteiger-Workshop mit einem gewissen Crashkurs-Charakter. Da kann man nicht stundenlang über Code-Qualität theoretisieren. Wenn man eine Programmiersprache (oder überhaupt Programmieren) auf professionellem Niveau lernen möchte, ist das Medium »Video-Workshop« sowieso eher abzulehnen, denn in ein paar Stunden »Über die Schulter gucken« bringt man den Leuten eben am besten solche Dinge bei, die sie sofort anwenden können.

    Wenn du einen korrekten und professionellen Kurs anbietest, dann bist du die ersten 6 Stunden erstmal ausschließlich mit den Grundlagen beschäftigt, und deine Zuschauer sind längst eingeschlafen.

    Das Schöne an jQuery ist doch gerade, dass damit Einsteiger schnell (und dreckig) zu tollen Ergebnissen kommen. Deswegen ist das Framework so erfolgreich. Würden alle Webdesigner deine Maßstäbe anlegen, gebe es deutlich weniger spannende Anwendungen von jQuery.

    Außerdem gilt auch hier: Wenn’s funktioniert, und der Code gut lesbar und nachvollziehbar ist, kann’s so falsch nicht sein. Dass man bei größeren Projekten mit komplexerer Architektur anders programmiert, ist klar – aber für den Einstieg mit schnellen, befriedigenden Ergebnissen (und darum geht’s!) haben wir einen ordentlichen Job gemacht.

  11. alexander farkas am 21. Oktober 2011 #

    @Gerrit
    Es geht nicht darum, dass es sich um ein Einsteigertutorial handelt. Das ist mir klar. Es geht auch nicht darum, dass das ganze nicht elegant und effizient ist. Es geht darum, dass dein Code eine Menge Anti-Patterns aufweist, APIs fehlerhaft verwendet etc.. Im Ergebnis kann man Leuten diesen Code als Beispiel für »So bitte nicht« zeigen. Er eignet sich auch sehr gut, um in einem Team Code Reviews zu machen, ohne dass man mit seiner Kritik einen Kollegen beleidigen muss, weil stammt ja von Dir und zum Glück nicht von einem Kollegen.

    Aber nochmal: Du tust so als hättest du zumindest die einfachen JS/jQuery Konzepte verstanden und verbreitest Unwissen gegen Geld. Das ist einfach nur frech. Ich finde es einfach schade, dass sich hier nicht mehr Entwickler negativ äußern. Die Zeit von schlechten Anfängertutorials für jQuery ist eigentlich schon lange Zeit vorbei und wenn du das auf englisch veröffentlicht hättest, würde dir jetzt mit Sicherheit ziemlich rauer Wind entgegen blasen.

  12. Gerrit am 21. Oktober 2011 #

    Was mach ich denn konkret falsch? Welche APIs verwende ich fehlerhaft?

  13. alexander farkas am 21. Oktober 2011 #

    schick mir mal das js und das dazugehörige json an meine mail-adresse. ich mache dir ein gist. mit schritt für schritt punkten.

  14. Justus am 23. Oktober 2011 #

    Ich weiß nicht ob ich aufgrund meiner Frage als »SEO-Depp« klassifiziert wurde oder ob ich einfach vergessen habe den Abschicken-Button zu drücken, aber meine Frage ist leider verschwunden. Deshalb im zweiten Versuch:

    Gibt es irgendeine Möglichkeit, die Undsoversity-Workshops über ein Affiliateprogramm zu bewerben? Mir fielen nämlich eine Menge Seiten ein, deren Publikum eurer Zielgruppe entsprechen dürfte.

    Gruß,
    Justus

  15. Gerrit am 23. Oktober 2011 #

    @Justus: SEO-Deppen werden bei mir manuell erfasst ;-) Frag mal Timo wegen Affiliate-Links. Aber es gibt, meines Erachtens, kein automatisches Programm.

  16. Markus am 24. Oktober 2011 #

    inwiefern ist das Training im gesamten geeignet wenn man keine Vorkenntnisse mit nativen Javascript hat?
    Bisher habe ich bei allem jQuery Einführungen das Problem das es zwar geschmeidig anfängt dann aber aufeinmal ohne Erklärung Begriffe wie »anonyme Funktionen« »Konstruktor« usw. einfließen o_O
    Mir fehlt dann immer so einwenig ein kleine Einführung in die Grundlagen aus der Sicht von jemand der noch nie mit nativen Javascript zutun hatte. Man ist ja lernwillig auch was natives JS angeht, aber das interessante ist das ich mit einwenig jQ erstmal viel kann und die JS-Grundlagen soweit sie nötig sind ja ergänzen könnte mit der Zeit. Oder muss ich mich wirklich erst JS super können um das zu verstehen :-/

  17. Gerrit am 25. Oktober 2011 #

    @Markus: Alles, was man an nativem JavaScript können muss, wird in den ersten zwei Kapiteln kurz durchgenommen. Vorkenntnisse sind nur in HTML/CSS nötig!

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