Individuallayoutartikler

Zu meiner und eurer persönlichen Erbauung stelle ich hier (nochmal) eine kleine Liste von beeindruckenden Websites vor, die das definieren, was ich als einzig mediengerechte Umsetzung des Magazin-Layout-Gedankens empfinde. Der Spagat zwischen Benutzerfreundlichkeit und Kreativität. Die wahren Killer-Websites. Die Zeitfresser für die Macher. Aus wirtschaftlicher Sicht wahrscheinlich unbezahlbar in der täglichen Produktion. Oder auch nicht?

update: Okay, ich kann mir die Mühe sparen, hier eine Liste zu füllen. Gibt’s schon. Hier.

13 Kommentare

Simon Wehr

Jason Santa Maria ist falsch verlinkt, kann das sein?

Aber Du hast recht, das kommt einem Magazin-Layout verdammt nahe. Sofern jemand die notwendigen Produktionsmittel ähnlich flüssig bedienen kann, wie Editorial-Designer ihr InDesign (oder Quark, jaja), sehe ich kaum größeren Aufwand.

Es ist eben eine Frage der erwünschten Wertigkeit, oder?
Ich finds jedenfalls sehr schick. Wäre doch was für Deine Essays …

Gerrit

… jetzt richtig verlinkt. Doch, es ist größerer Aufwand, weil man die Layouts nicht vollständig WYSIWYG bedienen kann, sondern zu einem gewissen Grade manuell HTML/CSS kloppen muss, und das ist dann aufwändig und fehleranfällig.

Björn

Ein interessantes Thema. Aber, wie Du schon schreibst, auch sehr zeitaufwendig. Ich persönlich lese und erlebe solche Artikel sehr gerne.

Der von Eric erwähnte Dustin Curtis muss unbedingt mit in die Liste. Für mich persönlich der Beste unter allen.

Arne

Bei Apples Produktwebsite sehe ich gerade nicht das individuelle Gestalten. Schließlich ist es immer das gleiche Prinzip: oben Produktbild, unten Features. Das ist in erster Linie konsequente Umsetzung des Corporate Design und weniger die kreative Nutzung des Mediums.

Eine schöne, bebilderte Ãœbersicht über andere Individualartikler gibt es bei Coldheat unter: http://www.coldheat.de/uniques

johannes.mac

Gerade die erwähnte coldheat-Seite hat meiner Ansicht nach einen wesentlichen Nachteil: Das Layout ist schlicht zu breit für Leute (wie mich), die ihren Browser nicht fullscreen benutzen.

Ansonsten eine interessante Aufstellung.

Markus Schlegel

@Arne Ich stimme dir insoweit zu, dass du zwischen den Zeilen sagst, Apple wären nicht die, die für jedes Produkt ein komplett „uniques“ Design schaffen. Ist auch schwer möglich, schließlich sind alle Appleprodukte ähnlich gestylt.

Was meinst du mit „immer das gleiche: oben Produktbild, unten Features“? Hast du dir die Unterseiten angeschaut?

Meiner Meinung nach ist das bei Apple durchaus Design, was mit „magazinähnlich“ gut bezeichnet ist und genauso würde ich es als sehr kreativ verstehen. Scroll’ einfach mal durch das, das oder das und sag mir, ob du die Gestaltung in einem Printmagazin stark abändern würdest.

Johannes

<a href=»http://anmutunddemut.de/2009/11/25/individuelle-artikelgestaltung«>anmut und demut</a> experimentiert damit anscheinend auch herum.

Finde ich sehr interessant aber wäre mir ganz definitiv viel zu viel Arbeit! Da muss auch viel Inhalt drin stecken dass sich der Designaufwand rechtfertigt (was bei den zitierten Seiten ja der Fall ist, aber sicher nicht bei jedem…).

Julia

Eine schöne Ãœbersicht. Ich denke allerdings nicht, dass sich diese Art des Designs sehr verbreiten wird. Immerhin ist es für die Macher – wie du ja schon sagst – eine Menge Arbeit. Eben diese Arbeit werden sich wohl auch nur Kreative (Web)Designer machen, die aus diesem »sich abheben« auch einen gewissen Nutzen ziehen können.

Christoph Zillgens

Ich mag solche Websites und ich kann mir gut vorstellen, dass es davon in Zukunft davon mehr geben wird, nicht nur im Blogdesign, sondern auch auf auf Produkt- oder Portfolioseiten. Im Smashing Magazine ist kürzlich ein Artikel über diese Art von Websites erschienen, sehr lesenswert!

Ist natürlich nicht für jeden was und erst recht nicht für die Breite Masse und auch wirtschaftlich wahrscheinlich hart an der Grenze des sinnvollen (und manchmal darüber hinaus), aber hat natürlich einen gewissen Effekt.

Ich finde, unsere ach so super kreative Werbebranche sollte sich mal diesen Ansatz anschauen, statt immer noch auf überfrachtete Flahssites mit wilden Effekten zu setzten.

Paul

Blog-Artikel sind fast nie wirtschaftlich Sinnvoll, da der herkömmliche Blogger eben nicht genug Geld aus den meist nicht vorhandenen Werbebannern ziehen kann. Wer also die Zeit für viele kleine Blog-Artikel aufbringen kann, hat sicher auch kaum Probleme damit, mal etwas mehr Zeit in einen einzelnen Artikel zu stecken.

Chris

Die Seite von Chris Mücke war sehr ansprechend für mich. Durch das schlichte Design wurden die einzelnen Artikel optimal herrrausgehoben ohne einander zu irritieren.

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