Geschnetzeltes zum Frühstück

Ich gehe recht in der Annahme, dass dieser Begriff jetzt wieder frei ist, nachdem die Kollegen vom medienrauschen ja auf nahrhaftes Müsli umgestiegen sind. Here we go:

  • Der heißeste Artikel in der Blogosphäre ist auf jeden Fall derzeit im Spreeblick zu finden. Doch einfach nur darauf verlinken wie alle anderen, ist doof. Deshalb fasst man im agenturblog die ganze Geschichte nochmal hübsch zusammen und zeigt kompakt, wie ausgesprochen peinlich sich ein Unternehmen verhalten kann, wenn es per Weblog – völlig zurecht – mal ordentlich einen auf die Mütze kriegt. Ab Mitternacht wird zurückkommentiert! Traurig.
  • Jörg Petermann legt nach einer langen Start- und Positionierungsphase nun richtig los. In seinem Weblog einfach-persoenlich.de finden sich schon ganze sieben Artikel zum URL-Design. Diese überschneiden bzw. widersprechen sich zwar zum Teil, decken dafür aber auch die gesamte Bandbreite an Aspekten ab. Wer eine Website plant, bzw. einen Relaunch ins Auge fasst, sollte sich das alles mal durchlesen. Knackig geschrieben ist’s allemal.
  • Ach ja, ich habe gestern endlich mal Sex And The City gucken können. Zum ersten Mal in meinem Leben. Dumm, dass es die letzte Folge war. Andererseits nicht schlimm: Hysterische »Oh my God«-Frauen muss man sich nicht im TV antun, auch wenn sie mal für zwei Sekunden nackt auf irgendeinem Großstadt-Sunnyboy herumhupfen.

Außerdem gibt es drei wissenswerte Fakten über Google:

  1. Das Google-Logo ist in der Catull gesetzt, einer venezianischen Renaissance-Antiqua. Man erkennt das am schrägen Querstrich im kleinen e. Und an den filigranen Formen. Übrigens eine extrem erfrischende Wahl, denn diese Schriften sind sehr selten im »modernen« Corporate Design.
  2. Einen Rundgang über den Google-Campus gibt es hier zu bewundern. Nicht allzu spannend, aber immerhin mit sehr hübscher Architektur und einem Volleyball-Feld auf einer großen grünen Wiese.
  3. Mit Google Suggest (selbstverständlich im beta-Status, denn anders darf man heute keine Innovation mehr vermarkten) startet Google ein praktisches Feature: Bereits während man tippt, klappt eine Liste auf, die meine getippten Buchstaben zu den am häufigsten verwendeten Suchabfragen vervollständigt. Nett, das. Und wirklich pfeilschnell. Außerdem der Beweis, dass Google immer stärker auf den Desktop drängt. Ein Firefox-PlugIn wird nicht lange auf sich warten lassen, wetten?

6 Kommentare

Zuperfly

Danke für die Surftipps. Man lernt nie aus.

Gerrit

... und mit eingebaut in diesem Blog-Eintrag: Die semantisch korrekte Verwendung von ungeordneten Listen < ul > und nummerierten Listen < ol >. HTML lernen, ganz nebenbei. Nur hier bei praegnanz.de :-)

Thomas

Müsli ist gesünder … Außerdem hat man nach dem Geschnetzelten mit Zaziki immer so einen schlechten Atem, das kommt am Morgen nicht so gut ;-)

Nick Blume

Das stimmt, ich esse jeden Tag ein Müsli. Auch heute! :)

Ralf

»dass Google immer stärker auf den Desktop drängt.«
-> http://desktop.google.com/
die sind schon voll drauf, auf dem desktop meine ich ;-)

Gerrit

Ja klar! Nur das mit GMail und eben Google Suggest zwei Online-Services angeboten werden, die sich von der Bedienung her an Offline-Clients orientieren. Das meinte ich. War etwas missverständlich ausgedrückt.

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