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Gerrit, 11.10.2007

Gefangen in der Telefonrückkopplung!

Scheiße, scheiße, scheiße! Ich wollte bei meiner Liebsten im Büro anrufen und habe aus Versehenmeine eigene Nummer gewählt. War natürlich besetzt, kein Wunder. Habe es aber nicht gecheckt.

Nun fragte mich eine freundliche Stimme von der Telekom, ob ich angerufen werden möchte, sobald der Anschluss frei ist. Logisch will ich das.

Ihr ahnt es schon.

Nun erhalte ich alle 10 Sekunden einen Anruf von mir selber, bei dem stets besetzt ist. Feedbackloop going crazy. Was mach ich nun? Und warum wird bei diesem Telekom-Service nicht überprüft, ob die anzurufende Nummer identisch ist? Unit tests, anyone??

31 Kommentare

  1. Robert am 11. Oktober 2007 #

    kurze lösung, umleitung aufs handy dann könntest du dich selber anrufen …

    aber die rückruf fkt muss man doch abstellen können unter irgendeinem service punkt

  2. Martin Labuschin am 11. Oktober 2007 #

    Noch nie gehört, so etwas. Ist aber lustig.

    (Sorry für diesen nicht-kontruktiven Kommentar)

  3. Christian am 11. Oktober 2007 #

    Ich würde mal dazu raten einfach abzuwarten, die Telekom wird dich nicht endlos anrufen, nach X fehlgeschlagenen Versuchen hören die auf mit dem Callback-Service.

  4. Gerrit van Aaken am 11. Oktober 2007 #

    Der T-Home-Mitarbeiter sagt, nach 45 Minuten hört das auf. Nun muss ich nur das Klingeln dämpfen …

  5. Christian am 11. Oktober 2007 #

    Wie ich in Twitter schon sagte (was du aber nicht bekommen hast, da du mich in Twitter nich magst ;) Würde ich an deiner Stelle einfach für die nächste Stunde den Stecker ziehen. Fertig …

  6. stefano picco am 11. Oktober 2007 #

    hmm  …

    ... ich glaube das wird nen böser partygag ^^ danke für den hinweis :D

  7. Gerry am 11. Oktober 2007 #

    ich weiß für dich ist es nicht so lustig, aber ich habe schon lange nicht mehr soviel gelacht ;-)

  8. Peter Claus Lamprecht am 11. Oktober 2007 #

    An einem ISDN-Telefon kann man diese Funktion auch über eine Taste aktivieren – und natürlich wieder deaktivieren.
    Also schlage ich vor, das Ganze zu wiederholen, allerdings dieses Mal über die Funktion im Telefon. Danach sofort wieder deaktivieren … und das Problem sollte gelöst sein.

  9. Johanna am 11. Oktober 2007 #

    Oh! Ich hab mich schon gefragt, ob das wohl auch für die eigene Nummer geht. Selbst testen werde ich es jetzt wohl aber nicht mehr :)

    Stecker ziehen finde ich ansonsten eine ganz gute Idee – denn immer aufs Display gucken, um »echte« Anrufe herausfiltern zu können, wirst du wohl auch nicht. Ansonsten kann man bei den meisten Geräten ja auch die Lautstärke des Klingeltons einstellen  …

    Ich wünsche gutes Durchhaltevermögen – und danke für den Test!

  10. Gerrit van Aaken am 11. Oktober 2007 #

    Wer hat schon ein ISDN-Telefon? Problem hat sich außerdem erledigt! Die Zeit hat für mich gearbeitet.

  11. Gero am 11. Oktober 2007 #

    Also ( a ): Wie schon gesagt – abwarten hilft.

    Und ( b ): Die Idee mit der Umleitung aufs Handy (sofern ISDN) sollte auch direkt auf der Hand liegen – tunlichst aber in der Vermittlungsstelle, nicht in der heimischen ISDN-Anlage (für das Szenario bräuchte es sonst drei B-Kanäle).

    Wobei ( c ): Wenn schon ISDN, warum ist dann überhaupt besetzt? In meinem Büro ist nie besetzt, denn im Falle von akuter Telefonitis klingelt die ISDN-Kiste leise, aber vernehmlich beim eingehenden Nebenruf, und nach kurzer Zeit geht auf dem zweiten B-Kanal der Anrufbeantworter dran. Falls der Anrufer ie. potenzielle Kunde nicht draufsprechen will, hinterlässt er im Regelfall zumindest per CLIP seine Nummer.

    Darüber hinaus ( d ): Wenn schon am Anfang nicht besetzt gewesen wäre, sondern Dein Telefon beim dann nicht ins Besetztzeichen laufenden Anruf von Dir selbst frühzeitig Laut gegeben hätte, wärst Du in diese Falle vermutlich gar nicht erst getappt.

    q.e.d.

    Trotzdem mal wieder ein Musterbeispiel für schief gelaufenes Softwareengineering, dass eingehende und ausgehende Rufnummer nicht gegeneinander gecheckt wird. Wobei auch das nicht zwingend helfen müsste – es gibt Szenarien, in denen ausgehende und eingehende Nummer desselben Telefons nicht identisch sind, in denen also auch mit Sicherheitsabfrage dasselbe Problem auftreten würde.

  12. Jan (Aysberg) am 11. Oktober 2007 #

    Ich schmeiß mich weg. Da klingelt das Telefon, warm verpackt in drei Kissen und vier Decken auf dem Sofa eine dreiviertelstunde vor sich hin. Mensch wär das genial, wenn das alles Aufträge wären ;-)

  13. Simon Wehr am 11. Oktober 2007 #

    Dieses Weblog entwickelt sich wieder  … Ich habe jetzt schon das zweite Mal schallend gelacht beim praegnanz lesen. Auf zu weiterem praegnanten Edutainment!

  14. Jens am 11. Oktober 2007 #

    Okay, zu spät, aber fürs nächste Mal:
    »Kann ich einen Rückruf-Auftrag löschen?
    Ja, Sie können beim T-Net Anschluss einen Rückruf-Auftrag mit der Tastenkombination #37# an Ihrem Telefon löschen.«

    Quelle: http://www.t-home.de/Produkt_PK_Keyword_R%c3%bcckruf%20bei%20Bes_KP_Katalog?PR=0806001000002%40EKI-PK

  15. Johann am 11. Oktober 2007 #

    Bei mir funktioniert die Rückkopplung nicht. Anstatt geht meine T-Net-Box ran. Gut zu wissen, wenn mir die Nummer für die T-Net-Box wiedermal entfällt. Ich hab zwar ISDN, aber ein schlichtes altes analoges Telefon drann.

  16. Markus am 11. Oktober 2007 #

    Heute liegen so Sachen irgendwie in der Luft. Nachdem mich ein Freund gerade anrief (im Büro… natürlich falsche Durchwahl, die meines Chefs) und meinte »Ich habe gerade bei mir im BIOS USB deaktiviert, und als ich gerade das Speichern und Beenden bestätigt hatte, viel mir ein, dass meine Tastaur über USB läuft.« …und sein Rechner hat keinen PS/2-Eingang…

  17. Ivo am 11. Oktober 2007 #

    Sensationell, Gerrit. Das könnte sich als echt fieser Aprilscherz etablieren.

  18. Julian Schrader am 11. Oktober 2007 #

    Stark.

    Ein Meisterstück in der Geschichte der Telekommunikation. Hier klingeln nur immer stundenlang die Telefone, wenn jemand sein Fax auf unsere Telefonnummer statt auf die Faxnummer angesetzt hat. Die probieren es dann im 2-Minuten-Takt.

  19. Erik Pöhler am 11. Oktober 2007 #

    @Markus: viel Spass beim RESET-Jumper suchen :D
    @Gerrit: drollige Gschicht. Gehört IMHO auch in die Kategorie »Wie werde ich meine Sekretärin los?« :-D

  20. Markus am 11. Oktober 2007 #

    Is ‘ne nette Idee für’n Kurzfilm (evtl. mit chaotischen Versuchen, das Telefon zum Schweigen zu bringen und noch entsprechend auszudenkenden Verwicklungen). ;-)

    Viele Verben, in denen Menschen sich (körperlich) mit sich selbst beschäftigen, enden ja auf – ieren, telefon- ieren gehört seit heute auch dazu.

  21. Suriel am 11. Oktober 2007 #

    prust Verzeih mein lachen, aber da muß man einfach drüber schmunzeln … Hast Du nen Handy und kannst damit bei der Telebim anrufen? Vielleicht können die diesen Loop ja rausnehmen..

  22. Marc Reichelt am 11. Oktober 2007 #

    Sehr lustig, das!
    Wetten, dass diese Geschichte in den nächsten Tagen unter Garantie Nachahmer finden wird?

  23. Uwe am 11. Oktober 2007 #

    Genau, ich als Nachahmer könnte mir z.B. selbst einen Brief mit der Post schicken. Und keine Marke drauf kleben und dann das Nachporto nicht zahlen und die Annahme verweigern. Dann geht’s zurück zu mir.

  24. Stefan | typneun am 11. Oktober 2007 #

    Hehehe, eine absolut geniale Aktion! Danke für diesen lauten Lacher. Auch eure Kommentare bringen meine Lachmuskeln wieder so richtig in Schwung. Va. Uwes Nachahm-Aktion … :)

  25. Henning am 11. Oktober 2007 #

    Hehehe … geniale Story! Ich nutz die Rückruf-Funktion ja auch gerne. Aber künftig werde ich wohl immer nochmal kurz nachdenken, ob ich auch ganz sicher nicht meine Nummer gewählt habe. Wobei ich das eigentlich nie tue.

  26. switchpacker am 11. Oktober 2007 #

    Ich lach mich weg. Gib uns mehr. :D

  27. Alexander Hahn am 12. Oktober 2007 #

    you made my day ;-) hahah – sowas gutes habe ich lang nicht gehört – die telekom – geesh!

  28. AlfaFox.info Tipps und Tricks am 12. Oktober 2007 #

    Das die bei der Telekom nicht programmieren können, bzw. vorhandene Programme nicht verbessern können, habe ich als ich noch Telekom-Kunde war an der TNet-Box, dem virtuellen Anrufbeantworter im Telekom-Telefonnetz, gemerkt.

    Die TNet-Box hat mir sehr gut gefallen und funktionierte sehr zuverlässig und robust. Einziges Problem: Der TNet-Box-Anrufbeantworter schaltete sich stets schon nach viermaligem Klingeln ein.

    Auch häufigere Nachfragen und Anregungen an den Telekom-Service per Telefon und Mail über die Jahre halfen nichts. Einzige Antwort: »Das ist halt so, da lässt sich nichts ändern.«

    Dabei hätte wohl gereicht, wenn ein Programmierer einige Zeilen im Programm geändert hätte. Vielleicht wäre es auch nur ein Byte gewesen.

    Ich bin ja jung und hab eine kleine Wohnung, aber Freunde, denen ich die ansonsten sehr guten TNet-Box empfohlen habe, sind wegen des kurzen und unveränderbaren Klingelzyklus wieder davon abgekommen.

  29. Sebastian am 13. Oktober 2007 #

    Lol sehr geil :)

    Gut das es mal jemand »ausprobiert« hat :).

  30. Robert Hartl am 14. Oktober 2007 #

    Ich find’s eher traurig, dass so ein Konzern so offensichtliche Schleifen nicht selbst automatisiert kappt/ kappen kann.

  31. Olli am 4. November 2007 #

    Das ist allerdings auch eine nette Funktion, um die Kollegen zu ärgern ;)

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