Drei Webdesign-Trends

Patrick Breitenbach hat mich um eine Videobotschaft für einen Workshop gebeten, den er heute in Hamburg hält. Da ich wenig davon halte, Dinge für mich zu behalten, für die ich länger als 10 Minuten gebraucht habe, ist hier die Botschaft für alle meine Leser zu sehen:

11 Kommentare

Schepp

Dein Video bringt mich auf etwas: Kennst Du eigentlich das Spoonfork-Webmagazin? Jason Santa Marias Prinzip findet sich dort auch wieder – allerdings in flashiger Geschmacksrichtung. Genau das erlaubt aber auch weitergehendere Interaktionsmöglichkeiten. Ich finde es jedenfalls sehr sehenswert.

paul

Gerrit, Mut zum V-Ausschnitt!

Julia

Auch sehr schön in Bezug auf Artikel-Styling: Trent Walton.
Ansonsten denke ich, dass wir im nächsten Jahr die komplette CSS3-Palette sehen werden – vor allem Inset-Text á la Apple mittels text-shadow, aber auch verschwommene Texte, animierte Buttons und Links …

Peter

Schwarzer Pulli vor schwarzem Sessel ist nicht gut!

Markus Schlegel

Besonders angenehm zu lesen finde ich die Artikelseiten zu den diversen Apple-Produkten: Beispiel. Das ist schon nah dran am echten Magazinlook. Beansprucht hochwahrscheinlich viel Arbeitszeit, ist aber meiner Meinung nach das Optimum; mehr kann man mit heutigen Mitteln aus einer Webseite nicht herausholen.

Aber ich denke mal, das mit der wirklich individuellen Artikelgestaltung, speziell bei Blogs, ist ein Thema, das ab und zu mal Aufmerksamkeit abbekommt, jeder denkt sich, das wäre ja eigentlich schon ganz cool, einige setzen es auch halbherzig um, aber nach kurzer Zeit ist das Ganze vergessen und alle hacken wieder ihre Phrasen in ein Textfeld, klicken auf Submit und sind zufrieden.

Trotzdem ist ein derartiger Trend weg von der starren Einheitsgestaltung eindeutig wahrnehmbar. Im Kontrast zu solch krassen Beispielen wie dem Blog von JSM oder Trent Walton (zweiteres mMn viel cooler gestaltet), die mir persönlich zu viel des „Guten“ bieten, trifft man zunehmend seltener auf die klassischen Dreispalter mit immergleichen Sidebarinhalten. Stattdessen ist die Sidebar mal links, mal rechts, mal zweispaltig, mal einspaltig, mal ist das Bild im Contentbereich links gefloatet, mal rechts, gleiches mit Zitatkästen. Guter Trend.

Offtopic: Danke, vielleicht hast du mir damit ein Thema für Youmightknowwhat gegeben :)

David Hellmann

Das von Jason Santa ist wirklich super geil. Der Artikel vom Smashing letztens war ja auch schon mal sehr ansähnlich.

Das mit Font Face ist wirklich Klasse. Obwohl ich der Meinung bin das mit auch mit den üblichen verdächtigen schon einiges machen kann. Georgia, Trebuchet MS und Arial ist schon ganz tauglich.

Das schöne ist ja, das man es ja schon ohne Probleme einsetzen kann. Wenn es nicht unterstützt wird kommt halt eine der altbekannten.

Mal schauen was nun alles damit so angestellt wird :)

Philipp

H.264 hat jedoch einen großen Nachteil: Die Lizenzproblematik. Sobald du eine etwas größere Webseite baust, fällst du in dieses Loch hinein. »MPEG-LA subsequently broadened the scope of the »free television« term.« Für die kleine Firmenwebseite kein Problem, für die mittelgroße Plattform bzw. Videoanbieter ein großer Kostenpunkt, der gegen H.264 spricht.

Paul

Ogg Theora, bitte!

Søren

Ich würde gern an dieser Stelle mal auf Christian Mückes coldheat.de hinweisen :) Da geht nämlich einiges.

Thomas

Ja einen anderen Pullover hättest du anziehen sollen ;-) Aber das Video ist richtig gut…

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