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Gerrit, 27.07.2006

Don’t mess around with the logo

Die Marke, das Logo, die große Heiligkeit! Bloß nichts verändern! Der Art Director springt uns ins Kreuz! Egal, ein gutes Logo verträgt sogar eine Web2.0ige Frischzellenkur:

Citibank Logo

Nike Logo

Besonders hübsch ist Nike mit dem Verweis auf den großen Blätter-Trend im Webdesign-Logobereich. Mehr Web2.0-Logos gibt’s hier oder hier oder hier.

13 Kommentare

  1. Retrax am 27. Juli 2006 #

    Was haben denn Logos mit Web 2.0 zu tun?

  2. simon am 27. Juli 2006 #

    Ist doch egal. Heute ist ja eh alles irgendwie Webzweinull. Ich denke da auch eine bekannte Brausemarke: Sind wir nicht alle ein Bisschen Webzweinull?

  3. Gerrit am 27. Juli 2006 #

    @Retrax: Wie dir vielleicht aufgefallen sein könnte, haben typische Web2.0-Anwendungen eine recht eigene Art der Logo-Ästhetik hervorgebracht, die man natürlich nun parodistisch einsetzen kann.

  4. Ivo am 27. Juli 2006 #

    Ich finde, Kaugummidesignte Logos nehmen der Marke immer ihre Ernsthaftigkeit. Außer für Internetbeheimatete Unternehmungen sehe ich keinen Bedarf dieses Trends. Aber ich bin ja auch kein Designer.

  5. Gerrit am 27. Juli 2006 #

    @Ivo: Ist doch nur Spaß! Ist doch gar nicht ernst! :-)

  6. Ivo am 27. Juli 2006 #

    Ich verstehe keinen Spaß. =)

  7. Marketingblogger am 27. Juli 2006 #

    Naja, leider machen werden heutzutage durchaus gerne mal »ernsthafte« Logos im Zuge einer »Modernisierung« durch 3D-Kaugummi-Quietschbunt- Emboss-Bevel-Transparenz-Effekt-Varianten ersetzt. Und das sieht dann zwar meistens moderner und webzweinulliger, aber eben nicht unbedingt immer auch besser aus. Mir persönlich ist ein ordentlich gestaltetes einfarbiges Vektor-Logo ohne Schnickschnack tausendmal lieber. Das kann man wenigstens universell einsetzen, vom grobgerasterten Fax bis zum bestickten Hemdskragen.

  8. neolith am 27. Juli 2006 #

    Kann mir (zugegebener Weise manchmal etwas beschränktem) Designer jemand mal verraten, was denn grüne Blätter mit Nike zu tun haben?
    Und mal davon abgesehen: Universell einsetzbar sind die Logos nicht – die ins Weiß gehenden Verläufe der Spiegelungen taugen nicht zur Reduktion, d.h. für Faxe und ähnliche Geräte können diese Logos nie vernünftig benutzt werden.

    edit: Ach, während des Schreibens lese ich’s weiter oben … der Marketingblogger war schneller. Vielleicht sollte ich mir angewöhnen, die Kommentare durchzulesen, bevor ich antworte … :)

  9. Gerrit am 27. Juli 2006 #

    Hallo? Klopf-klopf-klopf – Jemand zu Hause? Satire, Parodie, Witzischkeit! Dies ist nicht ernst gemeint! Diese Logo-Abwandlungen stellen sich nicht zur ernstgemeinten Diskussion! Ich muss mir die Sache mit den Ironie-Tags wirklich mal überlegen. Schlimm, das.

  10. Marketingblogger am 27. Juli 2006 #

    Natürlich ist es Ironie, aber manchmal ist selbige eben doch recht nah an der Wirklichkeit – vgl. z. B. Quark oder AT&T, die anscheinend unbedingt hippe dreidimensionale Kaugummilogos aus möglichst vielen Photoshop-Ebenen brauchten anstatt schlichte und universell brauchbare Vektorflächen. Ist zwar irgendwie ganz hübsch, aber wirkt so gewollt trendy. Deswegen würde es mich nicht wirklich wundern, wenn mir das ein oder andere verwebzweinullte Logo in ähnlicher Form wirklich demnächst quasi als Realsatire über den Weg liefe ;-)

  11. Pixsells am 27. Juli 2006 #

    Na ja, solange die Basis des Logos auch ohne Effekte auskommt, kann man sich im Web ruhig eine etwas verkitschte WebZwoNull Variante erlauben. Ist einfach nur eine dummer Modetrend, weil es eben geht und schick aussieht machen es alle Pixelschubser so; Ich auch. – Wer mag ist herzlich eingeladen meine Web2.0-Logo-Exzesse zu bewerten und kommentieren.

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