praegnanz.de büro für intervernetzte medien

Gerrit, 22.04.2006

Dinge, die man einfach nicht mehr macht …

... die aber oftmals immer noch gefordert werden. Und zwar von Leuten, die in Agenturen oder PR-Abteilungen Websites konzipieren, ohne selber Heavy User (oder gar cooler Blogleser) zu sein.

Das verträgt sich nicht, meiner Meinung nach. Und somit hier ein kleiner Friedhof von schlechten Web-Ideen. Leider sind in der Parade immer noch viele Untote dabei, die einfach nicht in Frieden ruhen mögen :-)

1. Die Splash-Page

Diese nervige Einstiegsseite enthält keine Information, sondern lediglich ein sehr großes Firmen Logo und eine Begrüßung. Eventuell ein paar Navigationspunkte. Auf jeden Fall nichts, was einen weiterbringt, vom Informationsfluss her betrachtet. Splash-Pages stören den Surf-Rhythmus und behindern die Informationsaufnahme. Sie sind die Prunkfassaden der Reichen in den Villenvierteln. Das hat mit Kommunikation nicht viel zu tun. Und geht es im Web nicht vor allem darum? Kommunikation? Könnte sein!

1.1 Das Flash-Intro

Was habe ich 1998 gestaunt, als ich das erste Mal Flash gesehen habe! Es war die Seite von eye4u und das Intro haben sie bis heute nicht geändert. Es lockt nun allerdings niemanden mehr hinter dem Ofen hervor. Zurecht. Denn man hat sich satt gesehen an den Animationen im Web. Flash-Intros sind Splash-Pages im Quadrat, denn sie stehlen die Zeit des Surfers. Die Menschen rufen eine Internetseite nicht mehr auf, um bunte Bildchen zu gucken, sondern um Informationen zu sammeln. Warum macht man den Surfern das so schwer? Werbespots angucken müssen sie schon zwischen den einzelnen Spielfilmfragmenten im Fernsehen. Wenn die Menschen schon freiwillig Eure Botschaften lesen wollen, dann stört sie nicht!

2. Die Sitemap

Früher, als Usability und Informationsarchitektur noch Fremdwörter waren und man sich wegen einer fehlenden Volltextsuche auf großen Angeboten verlieren konnte, da gab es Sitemaps. Auf einer einzelnen Seite, die irgendwo ganz oben und ganz unten verlinkt war, gab es eine Übersicht zu bestaunen, die alle 3.000 Einzelseiten innerhalb des Webangebotes auflistete – und als wilde, hochkomplexe Linkwüste noch viel unzugänglicher war, als das Webangebot selbst. Merke: Wenn Deine Website so komplex ist, dass Du denkst, Du benötigst eine Sitemap, solltest Du Dir erst einmal Gedanken machen um die Struktur und das Wording deiner Navigation. Denn eine schlecht gegliederte Struktur wird auch in Übersichtsform nicht benutzerfreundlicher! Volltextsuche und Tagging sind da doch eine viel nettere Angelegenheit! Da kann man seine Zeit sinniger investieren!

3. Seite empfehlen

Habt Ihr schon mal eine Mail von einem Freund bekommen, in dem dieser Euch in feinstem Marketing-Deutsch die Vorzüge eines Artikels auf einer Corporate Website eines großen Unternehmens hinweist? Nein? Eben. Jede Website einer Firma, die eine Marketing-Abteilung ihr Eigen nennt, besitzt dieses Feature, mit dem ich meiner spontanen Begeisterung über die Firma damit Ausdruck verleihen kann, meine besten Freunde zuzuspammen. Keine feine Sache. Außerdem besitzt quasi jede vernünftige Website dieses praktische Feature – vorausgesetzt, man traut dem User zu, eine URL aus der Browseradresszeile zu kopieren, und in eine Mail einzufügen. Ich weiß, das ist wahrlich eine herausforderne Maßnahme.

4. Der Disclaimer

Whow, das Thema scheint längst durch zu sein, ist es aber komischerweise nicht. Daher nur die Kurzfassung (mehr gibt’s hier): Man kann nicht jemanden als Arschloch beschimpfen und sich im gleichen Atemzuge von seiner Behauptung distanzieren. Wenn ich jemanden verlinke, dann stelle ich eine Verbindung her, und das bewusst, und das wird auch vom berühmten Landesgericht Landgericht in Hamburg so gesehen. Der oftgelesene Disclaimer wird nämlich tausendfach falsch zitiert. Der betreffende Ange Beklagte hatte damals nämlich eine schriftliche Distanzierung auf seiner Website, die ihm aber nichts nützte!

Aber auch bei anderen Fällen: Hey, wir sind das Netz, keine Ansammlung von Trutzburgen, die nur geheime Kanäle zur Außenwelt pflegen. Macht mal ein bisschen guten Inhalt, ohne jeden Mückenschiss juristisch regeln und absichern zu wollen. Okay, das wird keinen Juristen bei irgendeiner großen Online-Publikation interessieren. Aber wenn ich sogar in privaten Weblogs teilweise seitenlange Distanzierungserklärungen erblicken muss. TzTzTz!

5. Die Flashnavigation

Ich bin nicht gegen Flash. Im Gegenteil! Aber Flash muss dahin, wo es gehört: In den Inhaltsbereich (wenn es um Multimedia-Tutorials, Filmchen, Spiele oder Konfiguratoren geht) oder in den Schmuckbereich (wenn es um visuelle Nettigkeiten oder Spielereien geht). Flash in der Navigation ist böse, aufgrund von fehlender Barrierefreiheit, und zwar vor allem gegenüber Google, Handys und CMSen. Bei MTV weiß man das noch nicht. Aber die bauen ja auch parallel drei Playstations in die Rückbank eines verrosteten 1976er Buick ein.

6. Postkartenwebsites

Dass man Websites mit einem festen Format von 750×400 Pixeln gestalten kann, ist bei vielen ehemaligen Printdesignern immer noch das Maß der Dinge. Wo kämen wir denn dahin, wenn man es von der Textlänge abhängig machen würde, wie weit die Seite nach unten ragt? Pfui, Spinne! Wir brauchen oben und unten, sowie links und rechts vom Inhalt eine gleich große Fläche, damit unsere heiligen Inhalte wie auf dem Präsentierteller vorgestellt werden können. Die Leute scrollen doch gerne in 200×200 Pixeln großen Textkästchen herum, oder nicht? Und wehe dem User, der es wagt, die voreingestellte Schriftgröße zu verändern. Wie kann man das verhindern? »Technik!!« Wir machen das dann doch alles komplett in Flash, dann kann man wenigstens die Schriftgröße nochmal auf ein Drittel reduzieren, wir haben da doch so einen 4 Pixel hohen
Font, dann löst sich auch das Problem mit dem Scrollen. Und nervige Website-Besucher haben wir dann zum Glück auch nicht mehr. Verursachen eh nur Dreck und Traffic!

7. Das Kontaktformular (oder auch nicht)

Schaut man sich das Verhältnis von Internet-Cafe-Nutzern und Heim-/Büro-Surfern an, so ist kaum logisch zu erklären, warum so viele Seiten ein Kontaktformular anbieten, dessen Aufgabe darin besteht, den Job zu machen, für den eigentlich sowas wie ein E-Mail-Programm gedacht ist. Wäre ja okay. Doch ein Kontaktformular ist ein Jobkiller, der seine Sache auch noch schlechter macht als das Opfer! Ich kann die gesendeten Mails nicht archivieren, ich weiß nicht genau, an wen die Mail wirklich geschickt wird, muss also sogar Missbrauch und damit Spam befürchten. So ein Mailformular ist wie ein Bahnhofspenner, dem man einen wichtigen Brief an seinen Steuerberater anvertraut. Kein Mensch weiß, was er mit diesem Brief anstellt, auch wenn er sich als Mitarbeiter des Steuerberaters ausgibt. Da gehe ich doch lieber selber zum Briefkasten, beziehungsweise schreibe mit Thunderbird oder auch webbasiert mit GMail eine stinknormale E-Mail an eine Adresse mit der richtigen Domain hintendran! Muss ja nicht die Privatadresse des Chefs sein. Reicht ja eine allgemeine Firmenadresse.
update: Nach dem Studium vieler Kommentare muss ich eingestehen, dass das Kontaktformular offenbar immer noch eine große Beliebheit bei all jenen Usern erfährt, die nicht am eigenen Rechner surfen und nicht auf umständliche Webmailer zurückgreifen wollen. Das sehe ich natürlich ein. Dennoch sollte man nicht versäumen, die »echte« E-Mail-Adresse optional anzubieten, dann sind wir alle glücklich!

8. Videos mit veralteten Codecs

Wir schreiben das Jahr 1996. Video im Internet ist noch nicht existent, doch auf lustigen silbernen Scheiben, die mit seltsamen, bunten Magazinen mitgeliefert werden, befinden sich Videodateien von gar prachtvoller Qualität. (Zum Beispiel die Multimedia-Leserbriefe der PC Player.) Niemals hätte man es im Jahr 1994 für möglich gehalten, eine solch brillante Videoqualität zu Gesicht zu bekommen, wie sie uns MPEG bot. Natürlich MPEG-1. Zu dieser Zeit war das ein richtig tolles Ding und die einzige Möglichkeit, annehmbare Mengen von Video (bis zu 60 Minuten) auf einer CD-ROM unterzubringen.

Inzwischen sind wir zehn Jahre weiter und MPEG-4 liefert uns in seiner neuesten Inkarnation H.264 eine 10 Mal so kleine Datenrate bei 20 Mal besserer Bildqualität. (Jaa, fast!) Warum also gibt es demnach Menschen, die tatsächlich noch MPEG-1-Streifen ins Netz stellen. Warum? Man weiß es nicht. Besonders nutzerfreundlich ist es nicht. Und auch nicht effizient, denn die Traffic-Zeche zahlt letztlich der Anbieter!

9. Die PDF-Downloadzentrale

Die große Welle der reinen Flash-Websites haben wir glücklicherweise überstanden. Doch schon kommt etwas Neues, um den lästigen HTML-Seiten den Kampf anzusagen: PDFs. Sie kommen in rauhen Mengen. Und seit sich in den Büros dieser Welt herumgesprochen hat, dass man mit einem teuren Plugin auch aus Word heraus direkt PDFs abspeichern kann (Mac-User: bitte aufhören zu lachen!), gibt es kaum noch Grenzen. Ist ja auch verständlich: HTML-Layouts halten irgendwie nie so richtig still! Deshalb verlinke ich lieber mein gesammeltes PDF-Archiv, wenn ich dem Besucher meiner Website etwas mitteilen möchte. Besonders anfällig sind börsennotierte AGs. Die müssen nämlich aus rein rechtlichen Gründen allerhand Informationen an die Investoren und die Presse herausgeben. Und damit diese auch garantiert den Überblick verlieren in den tausenden von Dokumenten, die diese sowieso schon zu organisieren haben, bietet man jeden Firlefanz auf der Investor-Relations-Website natürlich exklusiv als PDF zum Download an – weils so schön einfach ist und man nur die Sekretärin, aber nicht die IT-Abteilung damit beauftragen muss.

10. Das neue Browserfenster

Eigentlich ermüdet es mich sehr, darüber zu schreiben, aber es ist sehr, sehr populär und hat mit der bösen Firma aus Redmond zu tun. Der Internet Explorer kann keine Tabs und das ist der Grund, warum wir uns immer noch mit target="_blank" herumschlagen müssen. Einmal noch die Web-Philosophie: Eingriffe in die Grundfunktionen des Browsers muss der User selber kontrollieren können, sie dürfen von einer Website nicht auferlegt oder verhindert werden. Dazu gehören die Benutzung der »Vor-« und »Zurück«-Buttons, die Größe des Browserfensters, die Farbe der Scrollbalken, die Anzeige in der Statusleiste. Der Browser wird vom Nutzer kontrolliert und nicht von der Website.

Irgendwann stand mal in irgendeinem dummen Marketing-Buch, dass man dem User ganz deutlich machen muss, wenn er eine Website verlässt, damit er a) es bemerkt und b) auch wieder zurückfindet. Clevere Menschen trauen ihren Usern jedoch zu, dass sie a) anhand des veränderten Layouts bemerken, wenn sie eine neue Website betreten und b) den Zurück-Button ihres Browsers betätigen können. Damit verhindern sie das stetige Anwachsen der Browserfensteranzahl. Nette Geste, oder? Ich werde nicht müde, in diesem Zusammenhang die Anekdote von Martin Roell zu verlinken, die das Thema hoffentlich erschöpfend klärt. Dankeschön.

11. Auf das www bestehen

Lange Zeit hatte man, wenn man die Webadresse rmv.de aufrief, um eine Busfahrt mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbung zu planen, nur eine schäbige Fehlermeldung zu Gesicht bekommen, ich weiß gar nicht mehr genau, welche. Zum Glück ist das inzwischen behoben. Doch das Gleiche passierte mir heute wieder, und zwar bei der wunderbaren Domain typo-berlin.de. Fügt man jedoch ein simples »www.« am Anfang ein, so erscheinen die Seiten in ihrer ganzen Herrlichkeit!

Früher, als man noch Musik von Ace of Base gehört hat, schrieb man Webadressen auch noch mit »http://« auf die Plakate. Das ist inzwischen nicht mehr so. Aber das »www.« ist auch heute noch nicht wegzudenken, obwohl es technisch und auch prägnantisch echter Humbug ist. Kürzer ist besser, und man kann den Leuten ruhig zutrauen, eine Webaddrese am «.de« oder «.com« zu erkennen. Glaubt mir, die schaffen das!

140 Kommentare

  1. Martin Hömmerich am 2. April 2006 #

    Vollkommen richtig. Ich stimme Dir in jedem Punkt zu. Nur beim Kontaktformular möchte ich widersprechen. Ich erhalte über das Form der Agenturseite zwei bis drei Mails in der Woche von potenziellen Kunden. Wer nämlich auf einem fremden Rechner arbeitet (ohne Webinterface für die eignenen Mailaccounts) freut sich über die Möglichkeit mal eben kurz eine Nachricht zu schicken, bevor man es schlicht vergisst.

  2. Duddle am 2. April 2006 #

    Hmmm, also beim Kontaktformular möchte ich gerne widersprechen.
    Ich kenne Leute, die Internet hauptsächlich für E-Mails benutzen und das über die Weboberfläche von GMX oder web.de machen.
    Da ist es sehr viel schneller, mal eben 2 Felder auszufüllen und abzuschicken, als sich erstmal in das Postfach einzuloggen, die fünfte Werbe-Vor-Seite wegzuklickern und nach vielen Ladezeiten die Mail tippen zu können.

    Natürlich gibt es Kontaktformulare, bei denen ich selber eher das Mailprogramm öffne. Das sind aber diese, die erst 10 Eingaben und 5 DropDown-Auswahllisten gefüllt haben wollen.

    Aber prinzipiell hast du mit den restlichen Sachen recht.
    Ich werde jetzt gleich mal meine Mailadresse auch auf die Unterseite kontakt.php einbauen, damit Surfer wie du direkt draufklicken können :)

    Duddle

  3. Peter Rehm am 2. April 2006 #

    Zwei Punkte, denen ich nicht zustimmen kann.

    Kontaktformular

    Es sollte aber nur ergänzend eingesetzt werden.
    Einfach direkt neben den vollen Daten, dann kann jeder aussuchen, welchen Weg er gehen möchte

    Sitemap

    Eine Sitemap an sich ist nichts verkehrtes. Auch wenn man eine Volltextsuche hat ist es nicht von Nachteil. Vor allem kann das ja in sauber verschachtelten Listen untergebracht werden, und dynamisch generiert ist es kein Aufwand mehr.

    Dann hab ich noch einen Punkt den man ergänzen muss in der Auflistung.

    Neben Flash Navigationen gehören auch die JavaScript Navigationen.
    Nicht nur dass sie oft schlecht aussehen und auch vom Handling nicht geeignet sind, natürlich werden sie auch nicht von Google indiziert.

    Peter

  4. Jörg Liermann am 2. April 2006 #

    Nette Liste von Unartigkeiten.
    Auch ich würde Sitemap und Kontaktformular aber behalten.

    Was auffällt: Früher musste man immer IE-konform sein, heute muss man anscheinend Google-Indizierungs-konform sein.

  5. Michel am 2. April 2006 #

    Bezüglich des Kontaktformulars möchte ich dir nicht 100%-ig zustimmen. Sitzt man an einem fremden Rechner ist das eine praktische Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen. Aber wie schon gesagt wurde nur als Zusatz, nicht als einzige Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen. Außerdem mit der Möglichkeit eine Kopie der E-Mail zu erhalten.

    Möchte noch Pop-Ups hinzufügen, die auf irgendwas Neues auf der Website hinweisen sollen. Warum nicht einfach auf die normale Seite schreiben, würd doch auch reichen. Wird aber häufig noch gemacht.

    Bei den anderen Dingern gebe ich dir aber meine volle Zustimmung, außer bei der Sitemap, die an sich schon ganz praktisch sein kann, wenn sie sauber gestaltet und geordnet ist.

  6. Ingo am 2. April 2006 #

    Sehr geil! =)

  7. Ralf Schmid am 2. April 2006 #

    8. den ganzen Kram als PDF-Downloads versammeln
    Und zwar ununterscheidbar von dem wenigen, das es online zu lesen gibt. Nach 10 Minuten herumklicken ist der Desktop übersät von Dingen wie HMMPFL_17_08.PDF

    9. Zu Tode navigieren
    Das jahrelang ausgetüftelte Unternehmens-Organigramm muss unbedingt und 1:1 in der Sitestruktur abgebildet werden, schließlich war’s eine Schweinearbeit. Dass man endlos aufklappt und wieder aufklappt und noch mehr ausklappt – was soll’s? Hauptsache der Betreiber versteht das Gemurkse wenigstens selbst und das Passbild des Vorstandsvorsitzenden ist ganz oben.

    10. Sprechen wie ein Computer
    »Aufgrund einer internen Schutzverletzung konnte Ihre Anfrage nicht bearbeitet werden.« Oder noch kürzer und bündiger: »Runtime error.«

    10.1. Herzlich willkommen auf der Homepage von …
    Wird man etwa derart theatralisch begrüßt, wenn man die heiligen Hallen betritt? Eher nicht. Warum dann auf der Website? Nun ja, vermutlich fällt einem halt nichts Gescheiteres ein.

  8. Ralph am 2. April 2006 #

    Newsletter! Du hast Newsletter vergessen! Hat sich irgendjemand schon mal für einen Newsletter eingetragen? Vor allem, seitdem es Feeds gibt.

  9. Markus Wulftange am 2. April 2006 #

    Die Liste ist wirklich nett. Von Ralf Schmids Punkt 10 angeregt, möchte ich noch folgenden Punkt hinzufügen:

    Nichtsaussagende Fehlerseiten
    Es gibt kaum etwas schlimmeres als auf einer Fehlerseite zu landen, die kaum verwertbare Informationen enthält. Die schönsten sind immer noch die schlichtesten: „Error 404“. Kein Beschreibung warum es zum Fehler kam, nur der Fehler-/Status-Code. Ein Laie wird damit nichts anfangen können.

  10. Jeena Paradies am 2. April 2006 #

    Ralph, ja Ich habe zwei Kunden, die sich von mir für Jlog extra eine Newsletterfunktion einbauen lassen haben, die bei jedem neuen Blogeintrag E-Mails mit der Zusammenfassung des Blogeintrags an die, die sich beim Newsletter angemeldet haben, verschickt. Und es wird sogar ziemlich gut benutzt, wenn natürlich nicht so oft wie die Feeds. Es gibt tatsächlich Menschen, die keinen Feedreader haben und nicht einmal wissen was das ist, eine E-Mail Adresse hat dagegen fast jeder, der sich im I-Net bewegt.

  11. Peter am 2. April 2006 #

    Ich stimme vielen Punkten zu, aber nicht in allen.

    Eine Sitemap kann nützlich sein, allerdings muss sie vernünftig gestaltet sein. Sie wird für eine barrierefreie Seite sogar verlangt, wenn ich mich richtig erinnere. Und für die Suchmaschinen ist sie auch nicht schlecht  …

    Ein Kontaktformular ist ein absolutes Muss. Es soll nicht die Email ersetzen; eine Emailadresse muss selbstverständlich auch vorhanden sein (verlangen ja schon die Regeln für das Impressum). Aber was ist mit Internetcafes oder Schulungsunternehmen, die entweder Mail ganz unterbinden oder keinen konfigurierten Emailclient zur Verfügung stellen? Stell dur nur mal vor, die Komentarfunktion deines Blogs wäre nur via E-Mail möglich – bringts das wirklich? Macht doch Sinn, dass hier ein Formular eingesetzt wird.

    @ Ralf: Punkt 8 bis 10: volle Zustimmung. Punkt 10.1: na ja, gibt schlimmeres :-)

    @ Ralf: Keine Zustimmung. ich habe eine Reihe von Newsletter abonniert. Insbesondere von Webseiten, die keinen RSS-Feed haben. Die meisten erscheinen nur selten, z. B. alle 2 Monate. Bei derartigen Abständen machen RSS-Feed definitiv keinen Sinn. Trotzdem sind die Newsletter nützlich; einer stmmt z. B. von hr. Jaeggi und listet alle Neuerungen im Bereich PDF innerhalb der letzten zwei Monate. Das ist nützlich.

  12. Daniel am 2. April 2006 #

    zu 7)

    Gegen ein Kontaktformular hab ich auch nichts, aber es müssen (möglichst direkt daneben!) auch andere Wege für den Kontakt angegeben sein. Also unter dem Formular auch noch:

    Mail: beschwerden@firma.com
    Post: Beschwerdestelle, Trampelpfad 4, 12345 Stadt
    Tel: +49 123 3473245
    Fax: +49 324 322345345

    Sucht doch mal bei der Deutschen Post nach „beschwerden“:
    1. Treffer: „Kontaktformular“
    2. Treffer „Branchenlösungen | Reklamationsmanagement“.

    Aber: Keiner der Treffer enthält eine Adresse, an die ich der Post eine Beschwerde per Brief schicken kann!

    8a) Aussagekräftige Dateinamen

    Vor allem PDFs scheinen als Dateinamen nur Zahlen enthalten zu dürfen. „Handbuch_Handelsname.pdf“ ist strengstens verboten, schließlich heißt das Dokument im CMS ja auch 36457234.pdf!

    Diesen Punkt könnte man auch verallgemeinern: URLs (zu Informationen) sollten immer so sein, daß man sie am Telefon durchgeben kann. Positivbeispiel: apple.com.

    Ist das nicht möglich (z.B. Session in der URL), dann sollte die URL zumindest gültig bleiben, auch wenn die Session abgelaufen ist. Positivbeispiel: URLs zu Produkten bei Amazon.

  13. Christoph Wagner am 2. April 2006 #

    @Ralph: ja;) habe 2 newsletter;)

    Ansonsten finde ich Kontaktformulare sinnvoll solange sie 1. eine email adresse als alternative anbieten an die ich normale Emails schicken kann und 2. wenn ich das Kontaktformular nutze eine Checkbox anbieten, die mir das ganze als Kopie zuschickt.
    Weiter mag ich eigentlich Sitemaps sehr gerne, da sie das ein oder andere mal einfach einen schönen Überblick anbieten.

  14. Stephan am 3. April 2006 #

    Was ich auch noch ab und zu antreffe, und entzwischen wirklich ein absolutes nono sein sollte:
    Unmotivierte target-Angaben bei Links.
    Mal geht ein neues Fenster auf, mal nicht.
    Naja solange ~75% der User mit einem Browser ohne Tabs surfen.

  15. macx am 3. April 2006 #

    Schöner Artikel, aber auch ich stimme dir beim Kontaktformular nicht zu. Wenn sich auf Klick mein eMail-Programm öffnet, finde ich das weniger Lustig: Ich möchte entscheiden, wann ich das nutze und aufmache. Zudem möchte ich solche Nachrichten auch nicht archivieren.
    Nein, ein Kontaktformular dient der schnellen Kontaktaufnahme ohne Abhängigkeiten, es funktioniert immer. Wichtig für mich ist auch, dass ich in der eMail auch immer den Browser und solche Dinge mitschicke. Falls also jemand Probleme mit meiner Seite hat, sehe ich gleich, dass es eventuell an seinem Browser liegen könnte. Frag mal alle danach, da wirst du verrückt.

  16. Osteoporose am 3. April 2006 #

    Gute Liste!

    Ein ergänzendes Kontaktformular finde ich ok – man hat dann die Wahl. Aber die Pflichtfelder und die felderanzahl müssen sich auf ein Minimum beschränken. Was gerade Firmen einem hier abverlangen, ist oft wider jede Vernunft.

    Bei der Sitemap finde ich: eine Navigation sollte bereits eine Sitemap ersetzen können. Bei praegnanz.de fände ich eine Sitemap hingegen hilfreich, weil ich nicht sehen kann, ob/wie sich die 6 Hauptrubriken weiter verzweigen.

    Was aus meiner Sicht bei der Liste fehlt: Hotlinks (die meist für einen Service der Site stehen sollen). Diese endlose, wichtigtuerische Linksammlung aus der Prä-Googlezeit, die keinen direkten Bezug zur verlinkenden Site hat.

    Leider sind diese dämlichen Disclaimer kaum einem Kunden auszureden, weil gleich irgendwelche Anwälte im Hintergrund stehen und den Teufel beschwören.

    BTW  … Ebenso beliebt sind Datenschutzhinweise – brauchts denn die zwingend?

    Bitte die Liste weiter pflegen!

  17. Stefan am 3. April 2006 #

    Zwar eher vom Kunden gefordert, aber auch pfui:

    * Aufklappende (möglichst mehrere Ebenen) JavaScript-Klappmenüs.

    * Aus 5 Zeilen Text zehn Seiten erstellen, Content ist ja sowieso »überbewertet«. Erstmal brav schön machen, dann erbärmliches Gewäsch reinknallen. Kann auch der Prakti.

    * Dicke Navigation. Sieht wichtig aus.

    * Eine eCommerce-Shop für fünf popelige Produkte.

  18. Dominik am 3. April 2006 #

    Zum Thema Kontaktformular kann ich dir auch nicht zustimmen. Sinnlos sind Formulare, die den Nutzer überreden wollen, mehr Informationen vorab preiszugeben als er wirklich will (also mehr als Name und eMail Adresse). Ergänzend zur Angaben der Mailadresse finde ich so ein Formular allerdings toll. Nicht auch zuletzt, weil ich so »anonym« (= unabhängig von meinen Mail-Client Einstellungen) eine Nachricht schreiben kann.

    Ich bin ebenfalls dafür, diese Liste zu erweitern (oder bei listible.com einzutragen).

  19. Christian am 3. April 2006 #

    Schöne Liste, ein paar Anregungen meinerseits:

    1. Die Sitemap finde ich für die Indexierung bei Google recht nützlich, funktionier zwar auch so, geht mit der Sitemap aber schneller

    2. Kontaktformular muss nicht sein, wird auch nur selten genutzt, habs aber trotzdem drin. In Zeiten von Kommentar-Funktion und Trackback ist es wirklich nur noch grenzwertig.

    3. Frames: Wie ich die hasse, naja sieht man nur noch selten, zum Glück.

  20. Sascha Tasche am 3. April 2006 #

    Ein Kontaktformular finde ich schon nützlich. So kann ich schnell eine Nachricht versenden ohne gleich mein E-Mail Programm starten zu müssen, was mich manchmal nervt.

    Eine Sitemap kann auch nützlich sein. Sie muss nur gut und überlegt strukturiert sein. Ich nutze gerne Sitemaps. Das Ziel einer Sitemap ist es ja, die Informationen logisch, übersichtlich und schnell griffbereit aufzulisten. Statt ein »Tag« einzugeben und mehrere Treffen zu bekommen, kann ich mich über die Sitemap Mal eben »hinbeamen«. Am besten ist es —abhängig von der Webseite —ein Stichwortverzeichnis zu haben in dennen jedoch nicht jedes Stichwort, sondern die am häufigsten verwendeten Stichwörter aufgelistet werden; dies kann auch eine Liste der verwendeten Tags sein.

  21. olaf am 4. April 2006 #

    feine liste …hier nochmal in kompletto

    1. Die Splash-Page
    1.1 Das Flash-Intro
    2. Die Sitemap
    3. Seite empfehlen
    4. Der Disclaimer / Datenschutzhinweise
    5. Die Flashnavigation
    6. Postkartenwebsites
    7. Das Kontaktformular
    8. PDF-Downloads en mass
    9. Unstrukturierte Navigation / JS-Menus
    10. Undurchsichtige Fehlermeldungen / Fehlerseiten
    10.1. Überflüssiger Einleitungstext
    11. Verstaubte Hotlinks
    12. Frames
    13.

  22. Jann am 4. April 2006 #

    Ich schließe mich da vollkommen Martin Hömmerichs Aussage an. Schöner Essay, Gerrit. Mir ist zudem aufgefallen, dass dein Schreibstil sich enorm verändert hat in den letzten Wochen.

  23. Gerrit am 4. April 2006 #

    Danke für die ganzen Ergänzungen! Ich werde den Artikel eventuell nochmal überarbeiten. Die Sache mit dem Kontaktformular sehe ich ein, jedoch die Sitemap bleibt bei mir auf der schwarzen Liste :-) Frames erschienen mir zu offensichtlich böse, um sie extra zu würdigen. Aber die wilde PDF-Downloaderei muss noch mit rein, obwohl dies eigentlich eine recht neue Sache, die in den letzten Monaten erst so richtig Fahrt aufnimmt. Leider.

  24. Florian am 4. April 2006 #

    wilde PDF-Downloaderei […] die in den letzten Monaten erst so richtig Fahrt aufnimmt
    Ist das vielleicht die Konterrevolution der Ex-Printer? Jetzt haben Standards-Propagisten wie Du ihnen jahrelang eingebleut, dass das Web relativ ist und sie ihre unverrückbar-pixelgenauen Layoutvorstellungen gefälligst über Bord zu werfen haben. Ironie der Geschichte; jetzt bauen sie (teilweise durch BITV gezwungen) moderne Websites, verwirklichen aber ihren Kontrollwahn, indem sie diese mit alternativlosen PDF-Download-Links spicken!?

    (Hab eben gesehen, dass es heutzutage ›eingebläut‹ heißen muss … oje!)

  25. brigitte am 4. April 2006 #

    Also, ich lach mich hier mit meinem Mann über die Postkartenwebsites schlapp.
    Weil ich neulich mit einem Kunden darüber so richtig ins Streiten gekommen bin. Das ist so schööön ….. Der bewußte und noch so einer machen doch wichtig, wichtig die Supervision: »Wir achten streng darauf, daß oben und unten, sowie links und rechts vom Inhalt eine gleich große Fläche ist. Unsere Broschüren sind schließlich auch so. Punkt.«
    Klar — pdf-download muß rein!

  26. Markus am 4. April 2006 #

    Erweiterung zu 8.:
    8. Einfache Texte oder Formulare in komplizierte Dateiformate einbetten, die größer, unhandlicher, und weniger kompatibel sind als eine einfache HTML-Lösung.
    8.1 PDF Downloads en masse.
    8.2 Formulare in doc oder pdf, zum Ausfüllen und Zurückschicken anbieten.

    13. Beliebige Links in neuen Fenstern öffnen, ohne das zu kennzeichnen. Die Leute haben nur Angst, dass man nicht auf ihre Site zurückfindet, wenn die anderen Inhalte doch interessant sind.
    13.1 Besonders nervig: Links auf Dateidownloads wie PDF oder DOC in neuen Fenstern öffen. Ich öffne via der normalen Browsereinstellung «Öffnen mit» alle heruntergeladenen Dateien immer in externen Programmfenstern, da das einfach praktischer ist als noch einen Plugin-Toolbar unter den zwanzig Browser-Erweiterungen einzublenden. Wozu brauche ich schließlich beim PDF-Lesen noch die Menüs und Toolbars des Browsers? Dann bleibt das neu geöffnete Fenster (in FF oft «der neu geöffnete Tab») aber leer, was ziemlich blödsinnig ist.

  27. anonym am 10. April 2006 #

    Ihr blogger kostet mich den letzten Nerv
    1) alles heisst Tag, (tags sind immer noch auszeichnungen in html)
    2) eine Sitemap verschafft den schnellsten Überblick und wenn sie 1000 links hat, ist die Lokale-Browser-Suche immer noch schneller als jede online suche!
    3) ein Kontaktformular … haben eh schon andere gesagt(bin ich froh darüber), dass ist praktisch und es ist sogar anonym nutzbar wenn man falsche angaben macht.
    40) Was ich noch komisch finde sind
    40.1) flashvideoplayer! (keine möglichkeit den Film zu speichern, würde auch servertrafik einschränken)
    40.2) eine Online-Suche die nicht funktioniert!
    40.21) Statt einer online-suche einfach google suchen zulassen!
    40.3) webseiten die nur dafür da sind menschen an sich zu binden!
    40.4) aktive-x popups die durch sinnlose flashbanner entstehen weil javascript deaktiviert ist, wenn ich flashsachen sehen mag benutz ich firefox, ansonsten den IE unter nutzung des Zonenmodels.

    und bdw.macht ein leerzeichen vor jeden Umbruch damit die kommentare nicht rechtsbündig sind

    .....

  28. Mirko am 11. April 2006 #

    Flashvideoplayer sind sinnvoll …
    1. wenn der Content Urheberrechtlich Geschützt ist, oder der Anbieter aus einem anderen Grund den (einfachen) Download nicht zulassen möchte;
    2. wenn der Anbieter steuern möchte, wie der Content im Seitenkontext dargestellt wird und sich nicht auf den standard Mediaplayer verlassen möchte;
    3. wenn die Gefahr von als Videodatei getarnten Viren besteht, z.B. auf Seiten mit Uploadfunktion für User-Generated-Content. Die Umwandlung in Flashfilme siebt diese Schaddateien aus.

    Websites, die den User an sich bzw. an eine Marke binden wollen, sind die Regel und nicht die Ausnahme. Und auch nicht-kommerzielle Websites wollen User binden. Ganz normal.

  29. subw am 13. April 2006 #

    Flashvideoplayer haben einfach den Vorteil, das praktisch jeder Flash hat. Ansonsten würde ich natürlich den Quicktime-Downloadlink daneben durchaus begrüßen.

  30. Marc am 15. April 2006 #

    Das wäre doch in der Tat eine gute Idee. Würd ich unterstützen. Gerade auf den langsameren Rechnern lahmen Flashvideos teilweise doch sehr, da sind mir Quicktime- und MPEG-Dateien wesentlich lieber. :-)

  31. Egon am 22. April 2006 #

    Ach ja: Da versammelt sich eine Horde Extrem-Surfer und stellt Regeln auf!
    Mein Erfahrung ist leider eine ganz andere.
    90% meiner Kunden (und offenbar auch deren Besucher) sind zu blöd sich im Netz zurecht zu finden.
    Offenbar sind diese DAU´s (Dümmste anzunehmende User) auch nicht bereit sich von Ihrem 386´er zu trennen, Flash zu installieren oder JavaScript zu aktivieren. Am Ende mußt du genau für diese Leute Websites konzipieren.
    Hauptsache viele Bilder und auf der linken Seite 15 untereinander positionierte Navigations-links.
    Mahlzeit!

  32. jakob am 22. April 2006 #

    Witzig aufgeführt aber für meine Geschmack zu viel Polemik – du willst wohl provozieren :-) Werte doch bitte differenzierter aus statt nur abzustempeln.

    Format der Website: Der Inhalt u.a. soll das vorgeben. Ein sog. Postkartenwebseite kann für viele Zwecke gut sein! Natürlich nicht für alle.

    Sitemap: Ein Sitemap liefert oft schneller Ergebnisse als z.B. eine schlechte Suche, der mir zu viele unsinnige Ergebnisse liefert oder Menubezeichnungen mit dem ich wenig anfangen kann weil kryptisch oder ein mir wenig bekannte Fach. Mit STRG-F auch leicht durchsuchbar. Sicher erst sinnvoll ab eine bestimmte Sitegroße und Komplexität.

    PDFs: Ein 50-Seiten Aufsatz/Bericht lese ich lieber als PDF oder Ausdruck und nicht als ellenlange HTML-Seite. Ein gut vorbereitete ‘alles-auf-einem-Blatt’ Anreise-info finde ich besser als ein Verweis auf ein überladene online map-service. Eine schöne Flyer mit gute Wanderkarte macht ein klare gehaltvollerer und besser Ausdruck als ein GIF/PNG. Finde schon das PDFs ihr Zweck haben.

    Popups: Klar, inzwischen nicht mehr Nutzbar, aber eigentlich nur weil sie durch der Werbung-Mißbrauch geworden sind. Als Methode einmal auf »Extra Information am Rande« aufmerksam zu machen oder als »Hilfefenster zur Hauptfenster« ggf. sinnvoll, auch wenn es andere wege gibt.

    Newsletter/Feed: Blogger u.ä. kennen Feeds, viele normale Leute noch gar nicht. Alle kennen aber Email. Finde auch, dass Newsletter und Feeds dienen andere Zwecke und Lesehäufigkeit. Manches lass ich mich als Newsletter schicken (z.B. will informiert bleiben, nicht aber regelmäßig lesen), manches abboniere ich als Feed (will wissen was immer gerade neu ist).

    Disclaimer: sehe nicht, dass das wegfallen wird, wurde aber auch eine Entschlackung auf Sinn und Nutzwert sehr begrüßen. Beispiel: Seiteninhalte auf Webseiten von Dritten ändern sich, plötzlich verlinkt der Link nicht mehr auf der ursprunglich beabsichtigte Inhalt.

  33. Gerrit am 22. April 2006 #

    @Egon: Rückwärtskompatibilität und Rücksicht auf unfitte User in allen Ehren, aber es ist halt auch mal Schluss mit lustig, denn sonst kommen wir nie weiter. Warum ist beispielsweise Windows so ein riesiges fehleranfälliges Monsterkonstrukt? Weil Microsoft den großen Schritt nicht gewagt hat, mal was ganz neues und sauberes zu machen, um den Wechselunwilligen nicht vor den Kopf zu stoßen. Außerdem: Dieser Artikel beschreibt ja nicht ein neues Internetgesetz, sondern meine persönliche Meinung.

    @jakob: Ich sage nichts gegen PDF-Downloads. Nur sollte man alle Inhalte, die man in HTML umsetzen kann, auch in HTML umsetzen. Gib dem User die Wahl und er wird glücklich sein.

  34. Egon am 22. April 2006 #

    @Gerrit
    Bin ja voll auf Deiner Seite ;-) und freu mich, daß es endlich mal jemanden gibt, der es ausspricht!
    Wobei ich im Grunde meines Herzens ein ausgesprochener Flash-Liebhaber bin. Ich glaube, beim Umgang mit Flash ist zu viel Banner-Gewusel -und Firlefanz im Netz und leider weniger wirklich interessante Ideen. Hier kann ich nur auf die Seite www.friendsofbright.com verweisen, die eindrucksvoll beweist was mit Flash möglich ist ohne sich dabei des immerselben langweiligen Super-Flash-Grafik-Pixel-Mist´s zu bedienen.
    Mir persönlich kann es mit der Entwicklung neuer Web-Technologien gar nicht schnell genug gehen…
    Was willst du allerdings machen, wenn du die gesamte Argumentationskette ausgeschöpft hast und der Kunde aus Kompatabilitätsgründen einfach die langweiligste Seite der Welt will?

  35. joerg am 22. April 2006 #

    Das alles in dieses Weblog zu schreiben, ist wahrscheinlich wie Holz in den Wald zu tragen, dennoch kann man das meiste davon gar nicht oft genig sagen, daher herzlichen Dank.
    Was target=_blank angeht, dagegen hab’ ich mich ja jahrelang in einem Heiligen Krieg befunden und alle diesbezüglichen Argumente dagegen sind immer noch gültig, allerdings muss man heute auch sagen, wer sich nicht vor ungewollten Fenstern schützen kann, beherrscht seinen Browser nicht oder hat den falschen ;-)

    Achso: mach doch bitte aus dem »Angeklagten« (den es im Strafprozess, nicht aber im Zivilprozess gibt) einen »Beklagten« und aus dem »Landesgericht« ein »Landgericht«, dann geht der Punkt 4 auch durch den juristischen Validator.

  36. Gerrit am 23. April 2006 #

    Danke ;-)

  37. Till am 24. April 2006 #

    Stimmt. Und diese Diskussionen habe ich mit Kunden wieder und wieder gefuehrt  …

  38. Anne am 28. April 2006 #

    Sehr schöne Zusammenstellung. Eventuell werde ich da das ein oder andere bei mir noch mal überdenken.

    Ich stimme allerdings zu, dass ich eine Sitemap immer noch sinnvoll finde, wenn sie denn übersichtlich ist. Wenn man nicht genau weiß hinter welchem Menüpunkt sich wohl welche Unterpunkte befinden könnten, würde ich auf eine Sitemap zurückgreifen.

    Mir ist eine E-Mail-Adresse zwar lieber als ein Kontaktformular, allerdings halte ich ein Kontaktformular nicht für übermäßig böse. Gründe für ein Kotaktformular wurden ja auch schon genannt.

    Außerdem mag ich PDFs sehr gerne und freue mich immer darüber, wenn ebensolche auf einer Seite angeboten werden. Die kann ich dann ganz entspannt lesen, wenn ich die Zeit dafür habe. Kommt natürlich auch auf Gestaltung und Übersichtlichkeit an.

    So, das waren meine two cents dazu …

  39. Mike am 8. Mai 2006 #

    Aha, kein Kontaktformular oder E-Mail und Kontaktformular? Klar die Spam-Bots werden sich freuen! Das Kontaktformular ist eine gute Möglichkeit Spam fern zu halten und wer mir eine E-Mail per Mailprogramm schreiben will, dem traue ich zu ein info, gefolgt von einem @-Zeichen vor meine Domain zu setzten!

  40. JaySee am 9. Mai 2006 #

    Ist alles sehr amüsant, was du da schreibst. Allerdings hängen einige Punkte.
    7.) Zum Beispiel das Kontaktformular macht Sinn, wenn auf einer Site verschiedene Informationen gesammelt werden sollen oder der Nutzer eine Bestätigung erwartet, die Firma aber nicht besetzt ist. Auch die Sortierung der Nachrichten mit E-Mail-Clients wird so erst relativ zeitarm möglich
    9.) Unübersichtlich bleibt unübersichtlich, das stimmt. Aber es lacht hier nicht nur der Mac Nutzer seit OpenOffice und wer z.B. php beherrscht, kann Online-Kataloge per PDF tagesaktuell zum Ausdrucken anbieten, ohne sich große Arbeit zu machen. Apropos Drucken. Sinn der PDF-Dokumente ist sicherlich, die Inhalte als Druckversion anzubieten und da sind manche Websites meilenweit von entfernt.
    11) wenn du freenet als Provider hast, dann probier das mal.

    Ansonsten alles selbst schon verbrochen :D

  41. Grobi am 20. Mai 2006 #

    Das meiste wurde schon gesagt, und vor zwei Wochen noch hätte ich auch fast allen Punkten aus ganzem Herzen zugestimmt (Das Kontaktformular hält mir die Spambots vom Hals und ist damit unverzichtbar). Und dann begann meine Mutter (junge 70 Lenze alt) ihren Einstieg ins Computerzeitalter und kaufte sich einen Mac und ‘ne Flatrate. Ihr Sohn würde ihr das schon beibringen. Jetzt sitze ich da zwischen Lächeln und Verzweiflung und versuche, ihr die für mich natürlichsten Handgriffe der Welt zu erklären, zu begründen, zu demonstrieren. Sie kann inzwischen alleine Mails erstellen und empfangen und war auch schon alleine im Internet (ja, lacht nur). Sie surft und klickt und will wieder dahin, ach nee, wo war das nochmal, Zurück geht irgendwie nicht, Mist. »Wieso gehen diese Links eigentlich nicht immer in einem neuen Fenster auf? Das ist doch so viel praktischer als endloses vor- und zurück-klicken!?«
    Finde ich auch.

  42. fabien yepes am 30. Mai 2006 #

    Sorry, aber die Punkte 1-7 sind die die oberflächlichste Scheisse, die ich je zu diesem Thema gelesen habe.

  43. mr.scruff am 30. Mai 2006 #

    fabien yepes Sorry, aber die Punkte 1-7 sind die die oberflächlichste Scheisse, die ich je zu diesem Thema gelesen habe.

    Und Du bist der oberflächlichste Zensur, den dieser Thread/Essay, diese Seite, das ganze W³ je gelesen hat.

    Ich lese mit Begeisterung. Weiter so Gerrit!

  44. Timo am 4. Juni 2006 #

    2. Sitemap
    Für den Besucher ist eine Sitemap vielleicht nicht mehr notwendig, aber aufgrund jahrelanger Erfahrungen in der Suchmaschinenoptimierung kann ich versichern, dass Suchmaschinen sehr viel schneller alle Seiten eines Internetauftrittes finden, wenn eine Sitemap vorhanden ist. Einige Suchmaschinen scheinen sogar gezielt danach zu suchen. Daher empfehle ich immer noch den Einsatz von Sitemaps.

    3. Seite empfehlen
    Das ist nach deutschem Recht sogar mittlerweile illegal, denn es wird als Werbung für eine Webseite angesehen. Und wer unaufgefordert Werbemails versendet, der macht sich strafbar.

    11. Auf das www bestehen
    Dazu muss man aber sagen, dass es wohl nicht immer in der Macht des Webseitenbetreibers steht. Das ist wohl auf eine fehlerhafte Konfiguration des Webservers zurück zu führen. Und den verwalten die wenigsten selbst.

  45. Wolfgang am 4. Juni 2006 #

    Hey, coole Liste …
    Aber leider teilw. nicht ganz korrekt:

    1) Auch unter Windows ist es mit kostenlosen Plugins sehr leicht möglich, PDFs aus jedem beliebigen Programm zu erzeigen (Stichwort virtueller Drucker).
    Nur dass der Durchschnitts-Windows-User halt seine Programme lieber kauft, bzw kommerzielle Programme standesgemäß klaut …

    2) JavaScript-Navi = böse?
    Muss ich leider wiedersprechen! Zwar sind die meistens extrem schlecht und schlampig gemacht, aber es ist theoretisch möglich, dynamische (Javascript/CSS) Navigationen auch so zu realisieren, dass sie ohne weiteres indizierbar und auch ohne Javascript betrachtbar sind …

    Ansonsten volle Zustimmung! Sollte jeder angehende Webdesigner lesen, diese Liste :-)

  46. Widget am 6. Juni 2006 #

    Ich will neue Browserfenster! Und zwar weils einfach schneller ist, als zuerst auf die neue Seite und dann wieder zurück auf die alte Seite. Sonst gibt es ein neues Fenster, welches man schliessen kann und dann befindet man sich automatisch wieder dort wo man war und zwar ohne Back-Button und dieselbe Seite nochmals laden. PS: Mein Browser öffnet ein target=«_blank« immer im Tab …

  47. Thierry Blancpain am 6. Juni 2006 #

    stimme meinem vorredner (vorkommentator? ach, auch egal) zu.

    natürlich sind seiten, die interne links in neuen fenster öffnen, lächerlich und ziemlich ‘98. aber externe links, die nicht in neuen – also sozusagen externen – fenster geöffnet werden, finde ich auch mühsam.

    neue fenster öffnen sich bei mir natürlich auch in einem neuen tab. entweder surfe ich noch im alten weiter oder ich schliesse ihn und wechsle in den neuen tab.

    du schreibst ja selber «Der Browser wird vom Nutzer kontrolliert und nicht von der Website». für mein benutzerverhalten – welches ich gar nicht verallgemeinern will – sind im alten fenster öffnende links eben eine kontrolle, die ich nicht will. sonst entscheide ich ja nicht mehr selber, wann ich die seite verlasse und wann nicht. schliesslich weiss ich ja im vornerein nicht immer, ob sich der link in einem neuen oder im alten fenster öffnet.

    ich finde also:
    interne links bleiben im gleichen tab, externe links öffnen sich in einem neuen.

  48. Philipp am 6. Juni 2006 #

    Bzgl. der Eingriffe in das Browserverhalten stimme ich Gerrit zu: »target« ist keine gute Lösung. Problematisch ist natürlich, dass man sich in all den Jahren irgendwie daran gewöhnt hat. Trotzdem sollte man damit nicht den Einsatz legitimieren.

    Mein Vorschlag wäre, externe Links deutlich als solche zu kennzeichnen (kleines Icon anhängen wie bei Wikipedia, o.ä.) und sonst dem Benutzer Lernfähigkeit zu unterstellen. M.E. auch eine wunderbare Anwendungsmöglichkeit für ein wenig JS; etwa mittels JQuery die CSS-Klassen ändern. Irgendwas in diese Richtung:

    $(document).ready(function(){ $("a").not('[@href^="http://meine-seite.de/"]').addClass("extern");
    });
  49. Philipp am 6. Juni 2006 #

    Noch ein Nachtrag, der mir gerade eingefallen ist und anscheinend bisher nicht genannt wurde.

    12. Rechtsklicks sind böse

    Denkt sich der Seitengestalter: »Hey, die Leute können ja meine Bilder klauen. Zum Glück haben wir JS, da können wir den Rechtsklick abstellen. Dann geben wir noch mit alert() einen abschreckenden Warnhinweis aus und alles wird gut.«

    Ärgerlich für den Seitenbetreiber, dass man JS abstellen kann – wenn man es denn überhaupt verwendet. Meinen Nerven äußerst abträglich, da ich auf dieser Seite keine Mausgesten mehr ausführen kann, solange ich nicht JS deaktiviere.

    Es soll zudem auch Menschen geben, die das Kontextmenü für – hier schließt sich der Kreis zu meinem letzten Kommentar – die Aktionen »Vor« und »Zurück« verwenden.

  50. Andy Hoppe am 10. Juni 2006 #

    Die Diskussion ist zwar schon alt – aber ein Argument fehlt mir zum Thema Kontaktformular: Wer ein solches einmal längere Zeit eingesetzt hat, der kennt den Frust, daß man sich die Mühe macht, eine Anfrage mit einer durchdachten Email zu beantworten – und dann lediglich eine Fehlermeldung zurückbekommt. Denn es ist erstaunlich, wie viele Leute ihre eigene Email-Adresse nicht korrekt eingeben können. Diese Leute laufen dann natürlich anschließend herum und meckern, daß der Betreiber dieser Website zu denen gehöre, die es wohl nicht nötig zu haben scheinen, sich um Anliegen potentieller Kunden zu kümmern.

    Wenn ein solches Formular also unbedingt zum Einsatz kommen soll: Das zusätzliche Formularfeld für die (Festnetz-)Telefonnummer kann solche schlechte Publicity vermeiden, weil man in diesen Fällen immer noch die Möglichkeit hat, kurz telefonisch nachzuhaken.

    Besonders wichtig ist dies für Branchen, in denen extrem lange Email-Adressen noch immer als vermeintliche Einschüchterungsmittel gegenüber unqualifizierten Kontaktaufnehmern eingesetzt werden … so à la »hansgerhard.hoernigsweiler@ress13a.inst-ggfa.bmgfs.de« ;o)

  51. Hannes Moser am 10. Juni 2006 #

    Ich findes es ja toll, dass sich jemand Gedanken über so etwas macht und es der Welt mitzuteilen versucht, aber imho sind das auch nur verklärte Bilder eine Generation von Web 2.0 Entwicklern/Liebhabern/Sektenmitgliedern. Es ist einfach nicht richtig partout etwas auszuschließen, so fallen mir für Send-A-Friend dutzende nützliche Anwendungen ein. Die Flash-Navigation müssen Sie Coca-Cola und Co. erst ausreden und dort hat es auch was zu suchen. Das fixe Layout ist nach wie vor nicht tot, auch wenn es Ihnen vielleicht entgangen ist, die Webwelt wandelt sich in ein interaktives Pflaster aus leistungsfähigen Applikationen und daher kann es wohl passieren, dass der ein oder andere sich auch ein Applikationsfeeling wünscht. CMS z.B.. Das Web ist eben nicht nur eine Sammlung aus Blogs, auch wenn mir das in letzter Zeit oft so vorkommt, Das Web benötigt innovative Designideen und deren Umsetzung genauso wie Informationsportale, die eben ein bißchen anders aussehen können. Das was viele unter Web 2.0 verstehen, nämlich AJAX, große Schriften, Accesibility, etc. kann man in nahezu jedem Medium das fürs Netz existiert umsetzen, so natürlich auch in Flash(insbesondere Flex2 Framework). Technologieauschluss ohne ihn zu verstehen ist nicht das was mann von einer Internetgeneration wie dieser erwarten will.

  52. Martin Terber am 12. Juni 2006 #

    Mich hast du überzeugt:
    Keine Links (ex- oder intern) mehr im neuen Fenster.
    Ich will Firefox eh pushen, und die Surfer werden es mir danken, wenn beim Ende der Session nicht 4 Minuten mit Fensterzuklicken beschäftigt sind.

  53. Achim am 29. Juni 2006 #

    Diesem Problem stehen wir auch jeden Tag gegenüber, vor allem wenn es um sogenannte Experten innerhalb von Unternehmen geht, die ihre Position stärken oder verargumentieren müssen.

    Auf der anderen Seite kämpfen wir mit den Bossen, die immer wieder mit ihren eigenen Ideen kommen und meinen, dass nur Sie genau wissen, wie man eine Website zu gestalten hat.

    Interessant dabei ist, dass es diese Situation nicht nur bei Webseitengestaltung auftreten, sondern vor allem auch bei der gesamten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Als »Amateur«, der man schon seit ‘zig Jahrzehnten mit der Materie zu tun hat, wird einem von den »Experten« mit einigen Jahren Erfahrung erklärt, was man falsch macht und wie man es richtig machen sollte.

    Ich denke, das man damit leben und konsequent an der Umsetzung sowie der »Schulung« seiner Kunden arbeiten muss.

    Vielen Dank für den kurzweiligen und sehr ehrlichen Beitrag.

  54. Svensonsan am 18. Juli 2006 #

    Ganz Kurz mein Senf zur tollen Liste.

    Diese Link-Frage zu _blank oder _self hat sich doch erledigt da sowieso immer mehr User die Links selbst in einem neuen Tab öffnen.

  55. Philipp II am 19. Juli 2006 #

    Was mich auch sehr ärgert sind Seiten, die mir ständig Kekse in Massen unterjubeln wollen.
    Am schlimmsten sind solche Seiten, wo man erst über Verrenkungen (wenn überhaupt möglich) an den Inhalt rankommt, da die Navigation nur über Kekse möglich ist.

    So ist z. B. viamichelin.de/com bei deaktivierten Cookies nur mit abgeschaltetem JavaScript navigierbar. Tjo, ich werde sicherlich keine Software von denen kaufen. Als Kunden haben sie mich vergrault und wende mich der Konkurrenz zu.

    Wo haben die »Webdesigner« denn sowas gelernt?

    Gegen einen oder zwei Kekse habe ich nichts, nur das mästen mit diesen finde ich widerlich. Insbesondere wenn dort noch Tracker-Cookies eingesetzt werden.

  56. David am 16. August 2006 #

    Seite empfehlen halte ich auch nicht für den dümmsten aller Einfälle. Ebenso wie ein Kontaktformular kann ich damit schneller jemanden auf eine Seite hinweisen als eine Mail zu schreiben.

  57. Gerrit am 16. August 2006 #

    @David: Aber meistens taucht die »Seite empfehlen«-Funktion auf den absolut langweiligsten Corporate Websites der Welt auf, bei denen nicht einmal ein Sadist seinem Masochisten-Kumpel eine Seite empfehlen würde.

  58. Christian am 17. August 2006 #

    Ich will in keinem der Punkte widersprechen aber auch keinen ganz befürworten.

    Ausnahme: 5. Flashnavigation – bitte einen Schalter, der alle Seiten mit falsch eingesetztem Flash von den Servern löscht, einpacken und unter meinen Weihnachtsbaum legen, danke!

    Der Grund warum ich in keinem der Punkte voll übereinstimme: Du ÜBERschätzt die Intelligenz und UNTERschätzt die Faulheit der Surfer.
    Einige der Punkte sind sehr oberflächlich und scheinen eher persönlicher Ärger als gut gemeinter Rat an die Leser zu sein.

  59. Christoph am 18. August 2006 #

    Für viele ältere Menschen und jüngere Web-Nutzer (a.k.a. UHUs) muss eine Internet-Adresse mit »www« beginnen. Alles andere ist schlicht unbegreiflich! Mein alter Herr bestand beispielsweise auf folgender URI für seine Ferienwohnungen: www.ferienhaus. dr freitag.net (natürlich ohne spaces). Sehr lang, und verstößt noch gegen die Netiquette bezüglich akademischen Titeln. Tja, der Kunde ist König.

  60. Flo am 29. August 2006 #

    Danke für die schöne Auflistung. :)

    Noch etwas zu Punkt 8: MPEG-1 ist zwar veraltet, hat aber einen entscheidenden Vorteil: Es läuft überall. Ich kenne kein System, das mit MPEG-1 nicht klar kommt.

    Bei all den schönen modernen Codecs sieht das anders aus. Nicht jeder kann DivX, nicht jeder kann reinrassiges MPEG-4, nicht jeder kann WMV.

    (Ich selber benutze auf meiner Website trotzdem DivX/XviD)

  61. Monika am 2. September 2006 #

    Ich fand heute diese Liste und bin höchst amüsiert:
    sie mag für die Zielgruppe: junge dynamisch zutreffen,

    nichts hasse ich mehr als das zwangsweise öffnen meiner Emailclients, – anstatt eines guten Emailformulars.

    über 80% meiner Kunden sind schon irritiert, ob der neumodernen Art die Navigation einer Website Rechts statt Links anzubieten, dann vielleicht gar noch unten-igit! unmöglich, schiere Katastrophe.

    wer in Zeiten von gefunden werden wollen keine Sitemap für Benutzer anbietet ist selber schuld ;) sagt mein Suchmaschinenoptimierer Herz.

    wer mich mit Ajax quält fliegt aus meinen Bookmarks.

    und wer mich mit Videos überschüttet ebenso.

    wer es schafft der immer größer werdendene Anzahl an Surfern über 50J RSS Feeds näher zu bringen – bekommt bei mir mehr als ein Stein im Brett.;)

    Dinge, die man einfach nicht mehr macht, sind für mich all die Dinge, die an der Zielgruppe vorbei arbeitet und nur den Stil des WebDesigners repräsentiert.

    Design ist für die jeweilige Zielgruppe da – niemals für die neue Technik.

    lg
    Monika

  62. Gerrit am 2. September 2006 #

    Hallo Monika,

    Es gibt keine »Zielgruppe jung, dynamisch«. Es gibt Leute, die häufig im Internet surfen und solche, die das nicht tun. Es gibt falsche Ideen, die im Internet seit Jahren praktiziert werden und sich leider eingebürgert haben, die aber dadurch trotzdem falsch bleiben. Und es gibt sowas wie Idealismus. Der verlangt es ab und an, dass man sich alle falschen Ideen wegdenkt und ein Web träumt, dass besser, zugänglicher und einfacher aufgebaut ist. Niemand braucht Sitemaps, auch Suchmaschinen nicht. Sie fügen keinen Mehrwert zu einer gut gemachten Seite hinzu, sondern dienen nur der Kaschierung einer schlecht gemachten Nutzerführung.

    In der Praxis hangelt man sich von Kompromiss zu Kompromiss und tut Dinge, die man unglaublich schlecht und ineffizient findet. Dieser Artikel ist der Versuch, all diese Kompromisse zu beleuchten und darüber abzulästern. Ein bisschen reine Lehre, ein bisschen Idealismus. Realistisch werden kann ich dann wieder, wenn ich bei der Arbeit bin.

  63. Monika am 2. September 2006 #

    Hi Gerrit
    bei mir heißt es Sitemap, bei Dir Archiv, ;)

    Ein bisschen reine Lehre, ein bisschen Idealismus.

    ich pendle immer zwischen den totalen Gegensätzen:
    ich lade Dich ein, dies einmal zu probieren:
    lies einen Artikel über Semantik und dann suche Dir ein Suchmaschinenoptimierforum, wo diskutiert wird, ob man alle Links in ein h1 packen sollte und ob man im title im header auch h1 verwenden kann, weil man habe gelesen, dass dies gut fürs Ranking sei ….

    frühmorgendliche Gedanken und kurz OffTopic Rückmeldung: mag das zarte Grau Deiner Schriftfarbe , mindert das Strahlen des hellen Hintergrundes für mich gut.

    lg
    Monika

  64. Bruno, kreatives Web Design am 7. September 2006 #

    Insgesamt eine gute Liste. Widersprechen muss ich aber bei dem Kontaktformular und bei Links, die sich in neuen Fenstern öffnen.
    Das Konatkformular ist eine sehr geeignete Möglichkeit der niederschwelligen Kontaktaufnahme ohne einen eMail-Client benutzen zu müssen. Es dient nur der Ergänzung der Kontaktdaten, ersetzt also nicht die selben und auch kein Impressum (habe ich leider schon oft gesehen).
    Externe Websites in einem neuen Browserfenster per target=«_blank« zu öffnen finde ich legitim. Wie oft hat es mich schon genervt, wenn ich auf einer Website einen Link angeklickt habe, der auf eine andere Website verwies und dieser sich im gleichen Fenster öffnete. Ein schnelles Wechseln zwischen den Sites gestaltet sich dann nervenaufreibend.

    Noch eine Anmerkung zur Subdomain www. Über Jahre hat es eingebürgert eine www vor Domainnamen zu schreiben. Das www kennzeichnet eindeutig eine Internetadresse und weckt beim Nutzer eine Assoziation mit dem Internet. Natürlich assoziieren auch TLD-Endungen das Internet als Nutzungsraum, aber ein www verstärkt diesen Effekt nochmals. Natürlich müssen Domains sowohl mit und ohne www erreichbar sein. Das sollte aber eine Selbstverständlichkeit darstellen.

  65. Maniac am 8. September 2006 #

    Wie erfrischend – endlich jemand, der mir aus der Seele spricht :-)

    Ich weiss nicht, wie lange es dauern wird, bis die Leute diese schlechte Angewohnheit »www.« aus den Koepfen bekommen …

    Und das beste: in einer recht aktuellen »Fachzeitschrift« werden »pdf-Webseiten« als der grosse neue Hype dargestellt, weil sie ja soooo cool sind. Sowas tut einfach nur weh …

  66. Dave am 23. September 2006 #

    Zu den neuen Browserfenstern muss ich hier mal eine scheinbar ganz unpopuläre Meinung loswerden, und zwar aus User-Sicht:

    Mich nervt es bei Recherchen gewaltig, wenn sich die neue Seite im selben Fenster öffnet.
    Besonders unsinnig finde ich das bei Google.
    Glauben die wirklich, dass ich nach der ersten Seite, die ich bei Google finde, zufrieden bin und nicht mehr vergleichen will?
    Nein, ich lasse gerne mehrere Tabs gleichzeitig stehen, die Google-Ergebnisse als Ausgangsbasis voran.
    Das gilt aber auch für andere Seiten.
    Natürlich kann ich auch »In neuem Tab öffnen« wählen, aber es nervt, und manchmal vergesse ich es einfach.
    Dann heißt es »zurück« und das ganze nochmal.
    Nervt noch mehr.
    Ich finde es sinnvoll, externe Links in einem neuen Fenster/Tab öffnen zu lassen!

  67. edding3000 am 3. Oktober 2006 #

    ich empfinde es auch eher als unsitte externe seiten im gleichen fenster zu öffnen. sehr nervig sowas.

  68. tschiwi am 4. Oktober 2006 #

    Externe Links gehören m.E. nach auch extern geöffnet. Meist sind es ja nur Zusatzinformationen, die man auf der eigenen Seite nicht geben will/kann/muss – wenn der Besucher diese Infos gelesen hat (und dabei vielleicht tiefer in die neue Seite eingedrungen ist) und die Seite dann schließt, dann ist er ja schließlich wieder da, wo er herkam  … Das hätte er sonst mittlerweile veilleicht schon vergessen g

  69. Ivo am 5. Oktober 2006 #

    Externe Links im neuen Fenster ist das Übel unserer Zeit. Das Fenster wird von mir aus Prinzip schon wieder geschlossen, wenn ich mich darüber fertig aufgeregt habe. Der User soll doch selbst entscheiden, wo sich die Seite öffnet. Da hat der Gerrit schon Recht.

  70. Dave am 10. Oktober 2006 #

    Also ich als User möchte auch entscheiden wann ich eine Seite verlasse anstatt einfach weitergeschickt zu werden!
    Ich bleibe dabei, externe Fenster sind mir lieber.
    Wenn ich die vorherige Seite nicht mehr sehen will, dann will ich sie selbst schließen!

  71. schnarchi am 13. Oktober 2006 #

    «...dass man mit einem teuren Plugin auch aus Word heraus direkt PDFs abspeichern kann (Mac-User: bitte aufhören zu lachen!)«

    Man kann am mac ohne zusatzprogramme bis dato immer noch nicht seine daten auf dem ftp-server verwalten. (Windows-User: bitte aufhören zu lachen!)

  72. Peritus am 14. Oktober 2006 #

    @Schnarchi:
    Finder -> Menu-Leiste -> »Gehe zu« -> »Mit Server verbinden«.

    Funktioniert über Applikationsgrenzen hinweg. Wer zuletzt lacht .. ..

  73. gitarrengewitter am 16. Oktober 2006 #

    »Finder -> Menu-Leiste -> »Gehe zu« -> »Mit Server verbinden«.«

    ohne schreibrechte!!! ich rede von »verwalten« nicht von »ansehen«… was hab ich davon wenn ich auf meinem webspace die dateien sehe aber keine hochladen kann?

    das problem ist übrigens weitgehend bekannt. der grund könnte sein, das apple im ftp-zugriff mit schreibrechten eine konkurrenz zu .MAC sieht…

  74. Gerrit am 16. Oktober 2006 #

    Ja, das FTP-Problem ist dumm. Zum Glück gibt es kostenlose Programme, die das ganz gut machen (Cyberduck) und kostengünstige Programme, die das noch besser machen (Transmit).

  75. Nils am 16. Oktober 2006 #

    ad »www in url«

    das www-Problem findet man häufig auf Seiten von Macusern für Macuser, da Safari das fehlende www einfach eigenständig davor schreibt und dann sowohl Auftraggeber wie -nehmer den Fehler gar nicht erst wahrnehmen. Ein weiteres Beispiel: Gravis

  76. Haruspex am 17. Oktober 2006 #

    Zwei Punkten möchte ich entschieden widersprechen:
    Kontaktformular – abgesehen von schon früher abgegebenen zutreffenden Kommentaren spricht noch ein gewichtiger Punkt dafür: als leidgeprüfter Betreiber einer Website weiß ich, wie schwierig es ist, Spamrobots und -spidern den Weg zu verbauen. Alle Maßnahmen bisher waren nur von zeitlich begrenzter Wirkung. Es ist aber absolut untragbar, täglich, ja sogar stündlich mit Mailmüll bombardiert zu werden und dabei die echten Kontaktwünsche möglicherweise zu übersehen. Das Verhältnis von Spam zu »echten« Mails erreichte auch schon einmal 300:1 Spitzenwert, 10:1 ist eher Standard.

    Zweitens: das neue Browserfenster
    Seitdem es Phishing und perfekt gefakte Seiten Seiten gibt, halte ich es für sträflich, alleine mit dem Redmonder (Mist)stück zu arbeiten. Dafür gibt es z.B. Slimbrowser, der einige wesentliche Dinge wie tabbed browsing nachrüstet. Klarerweise wäre Firefox mit der Extension Spoofstick dafür die besser Wahl. All das bedacht, sehe ich den User als zumeist völlig ahnungsloses Opferlamm, das zumindest mit ein paar nervigen Popups aufgeweckt wird. Scherz beiseite – viele WOLLEN einfach nicht den Zurück-Knopf benutzen, weil im letzten Fenster die wichtige Navigationsleiste war, von der aus die interessierenden Punkte zu erreichen waren, während man in der angeklickten Seite einen toten Endpunkt erreicht hat. Zurückklicken stiehlt einem dann nur die Zeit – Fenster/Tab löschen und weiter geht es!

  77. Gerrit am 17. Oktober 2006 #

    Und wo ist bitte der zeitliche Vorteil von »Neues Browserfenster schließen« zu »Zurück-Button drücken«?

  78. radneuerfinder am 22. Oktober 2006 #

    Auch wenn ich eigenmächtiges öffnen von Fenstern auf meinem Computer durch wildfremde Webseiten hasse, muss ich fairerweise sagen, nach schließen eines Fensters blickt man sofort auf den Text des darunterliegenden Fensters. Nach drücken des ZurückKnopfes muß sich die Seite erst wieder aufbauen, was mir auf meinem 1 Jahr altem Rechner, trotz DSL zu lange dauert.

    => Ich benutze Tabs. Alles was das stört, javascriptpopup, lightbox, etc. hasse ich noch mehr. (Weil die Tabs nachher leer sind, oder der Befehl Tab den ich meinem Computer gegeben habe von einer, mir ja meistens erstmal noch unbekannten, Webseite überschrieben wird.)

  79. Gerrit am 22. Oktober 2006 #

    @radneuerfinder: Was für einen Browser verwendest Du? Wenn ich mit lockerem Druck auf die Backspace-Taste eine Seite zurückspringe, komme ich genau dort an, wo ich hergekommen bin – ohne Wartezeit, denn die Seite ist noch im geheimnisumwitternden Cache gespeichert!

  80. radneuerfinder am 23. Oktober 2006 #

    Shiira und Opera. Bei einer Seite ja, aber wenn ich mehrere Seiten zurückspringe ist mir das schon öfters unangenehm aufgefallen.

    P.S. war erstmal verwirrt weil die gebookmarkte Seite kein Kommentarfeld mehr enthielt.

  81. Mirko am 8. November 2006 #

    puhhh – ich bin nicht alleine  …

  82. roi am 14. November 2006 #

    Hehe, schön, und nach einem halben Jahr immer noch aktuell (wahrscheinlich auch noch in einem Jahr ;) ).

    Richtig  … das Thema Lightbox sollte noch rein. Ich fand die am Anfang ganz toll, aber nach 5-10 Bildern wünscht man sich einen optionalen Ausschalter.

  83. Artemis am 15. November 2006 #

    Noch etwas zum Thema Kontaktformular:

    Damit man auch später noch weiß, was und wann man da etwas geschrieben hat, sollte man eine Option anbieten »Eine Kopie der Mail an mich schicken«. Dann hat man die Mail zwar nicht als Gesendete, aber immerhin hat man sie.

  84. Mario Schroeder am 1. Dezember 2006 #

    Kleine Ergänzung zu den nervenden Dingen. Bei manchen Seiten wird einfach der Verlauf gelöscht und man gelangt nicht mehr zu vorher besuchten Seiten.

  85. Marcus am 1. Dezember 2006 #

    Ich nutze Sitemaps sehr gerne. Normalerweise nicht wenn ich etwas suche, sondern wenn ich in einer Site stöbern möchte. Keine Navigation, sei sie noch so ausgeklügelt, kann mir auf einen Blick 3 oder mehr Ebenen darstellen. Sind die Elemente kommentiert sehe ich schnell: ‘Das klingt gut’, ‘Scheint interessant zu sein’...
    Manchmal weiß ich auch nicht das richtige Stichwort, sondern kenne nur den Themenbereich, dann nützt mir auch eine Suchfunktion nichts.

  86. Jens am 3. Dezember 2006 #

    Hi, zustimmen muss ich dir bei Punkt 1, nichts ist schlimmer als so eine Einstiegsseite , dagegen das Flash-Intro ist nicht so schlimm.
    2.Die Sitemap ist in den heutigen Zeiten auch für kleine Seiten unerlässlich, weniger wegen den Usern sondern wegen den Bots.
    3.Seite empfehlen, gebe ich dir recht braucht man nicht
    4.Disclaimer, naja wer einmal an den richtigen Anwalt kommt wird das Ding ganz schnell wieder runtermachen
    5.Flashnavigation gehört zu einer Seite mit Flash, deswegen dann auch Sitmap:)
    6.Postkartenwebsites, braucht man nicht richtig
    7.Kontaktformular ist schon wichtig, auch ohne die genannten Nachteile zu verharmlosen. Aber es kann ja ein Formular sein das dir auch eine Mail sendet und schon kannst du alles verfolgen
    8.Videos mit veralteten Codecs, da hast du recht
    9.PDF-Downloadzentrale, da hast du auch recht ich mag das gar nicht
    10.neue Browserfenster, das ist unterschiedlich manche Leute mögen das so
    11.Auf das www bestehen, wenn man bedenkt welche Fehler Google stellenweise hat ist es wichtig, Standartdomain definieren

  87. Axel Scala am 6. Dezember 2006 #

    Einen guten Artikel über PDFs im Web habe ich hier gefunden:
    http://www.einfach-fuer-alle.de/artikel/pdf-fakten-meinungen/

  88. Dennis am 12. Dezember 2006 #

    10. Ich surfe nur mit gedrucktem shift, weil ein neues fenster zu schließen ist schneller als (2Gerrit:) mehrmals zurück-button zu drucken.

  89. M am 17. Dezember 2006 #

    Also, ich bin ganz klar für Kontaktformulare: Mein Mailaccount wird zugespammt, weil ich einmal meine E-Mail Adresse offen hingeschrieben habe. Selbst JavaScript-E-Mail-Verstecker helfen da nicht immer weiter. Beim Kontaktformular über PHP weiß ich, dass kein Bot meine Addy kriegt …

  90. buntklicker.de am 18. Dezember 2006 #

    @Artemis: Die »Kopie an mich schicken«-Option ist sehr gefährlich, da man über ein solches Formular prima Spam verschicken kann — einfach die Adresse des Spam-Opfers als die eigene eintragen.

  91. ruhr explorer am 18. Dezember 2006 #

    Eine sehr gute Auflistung. Bei Kontaktformularen sollte man vielmehr auf die nervigen ‘Pflichtfelder’ verzichten. Als User kann man sehr wohl entscheiden, welche Information die andere Seite benötigt, um den Kontakt zu erwidern.

  92. Thomas am 19. Dezember 2006 #

    Was mich so ziemlich am heftigsten stört ist Ton, Musik, Sound.. wie auch immer. Und zwar immer dann wenn ich ihn nicht angefordert habe (Musikprobe anhören, (Flash-)Video abspielen usw.). Sondern so wie in deinem Spash-Seitenbeispiel, Sound der immer da ist, nicht abzustellen, nervt … Meistens will ich den Ton auch nicht leisedrehen, da ich gerade Musik höre … schlimm … es gibt sogar Seiten, da kann man den Ton ausschalten, aber bei jedem neuaufruf der Seite geht es wieder los – der Sound ist im Flash-Navigationsheader verbastelt, navigiert man da durch die Seite, gehts immer wieder los – oder das Fenster/Tab ziemlich schnell zu. Meisterhaft. Grauenhaft ist Sound auch da man ihn meistens nicht erwartet – Während man nachts einsam durchs Netz surft, eine Seite in einem Tab öffnet und plötzlich das halbe Haus aus dem Schlaf reisst, wenn irgendeine Seite anfängt Techno abszuspielen.. AHHHHHHHH.... ansonsten stimme ich dir in den meisten Punkten uneingeschränkt zu.

  93. Volker am 19. Dezember 2006 #

    Was PDF betrifft, so sind meine Erfahrungen ganz andere – unsere letzte Benutzerumfrage ergab den Wunsch nach deutlich mehr PDF-Dateien. Gut, ich arbeite bei einer Firma mit sehr viel Daten- und Grafikangeboten und wir bieten schon sehr viel als HTML an, aber viele haben die Daten auch gerne offline bzw. als Druckvorlage zur Verfügung und da hat PDF eindeutig die Nase vorn.

    Ansonsten hatte es schon jemand geschrieben – der durchschnittliche Surfer weiß nichts von Feeds (und wenn, dann arbeitet er nicht damit) sondern kennt nur Mail. In 10 Jahren ist dieser Text aber überflüssig ;)

  94. Ralf am 21. Dezember 2006 #

    Naja die Punkte oben sind ja ganz nett aus der SIcht von Web 2.0 betrachtet. Was mich am meißten stört ist die Tatsache das die meisten Websites-Betreiber scheinbar immer noch nicht wissen daß es auch andere Browser gibt als den IE. So gibt es reihenweise Websites die mit dem einen Browser tadellos dargestellt werden im anderen sieht man dann aber nur den Titel der Seite oder gar nichts. Es sollte meiner Meinung nach zur Pflicht eines jeden Betreibers gehören seinen HTML-Code oder was immer er auch dafür hält zunächst einmal durch den W3C-Validator checken zu lassen und den Kram erst dann online zu stellen wenn hier wirklich keine Fehler mehr gefunden werden.

  95. Dominic am 10. Januar 2007 #

    Von wegen www: die schweizerisce Post kriegt das auch nicht gebacken. Da geht nur www.post.ch – ohne www geht nix.

  96. Kiwi am 10. Januar 2007 #

    also bei 11. Auf das www bestehen hast vollkommen recht, grad für google ist es sehr wichtig, das die url immer mit www. oder bei subdomains ohne www. angegeben wird. man kann das aber auch im google sitemap bereich einstellen  … sehr nützliche funktion

  97. der_oschni am 22. Januar 2007 #

    In die Liste der sinnfreien Dinge fehlt noch eindeutig der »optimiert für IE, FF Frevel«...

    Eine Seite hat mit jedem Browser zu funktionieren.

  98. Dorian Gray am 23. Januar 2007 #

    zu 7.
    Wissen Sie, wie viel Spam man bekommt, wenn man seine richtige E-Mail-Adresse auf seine Webseite schreibt? Und wissen Sie, wie wenige unerfahrene Nutzer des Internets eine E-Mail-Adresse erkennen, wenn sie in einem muster wie folgendem geschrieben ist: „mustermann (at) musterfirma (punkt) de“? Und wissen Sie, wie viele Nutzer einfach zu bequem sind, sich die E-Mail-Adresse zu merken, ihren Browser zu schließen, ihr E-Mail-Programm zu öffnen und schließlich endlich eine neue Mail zu schreiben?

  99. Jörg am 24. Januar 2007 #

    Also mit dem Sitemap kann ich nicht ganz zustimmen. Aber ansonsten sind schon sehr logische sachen dabei!

    Grüße Jörg

  100. Antje am 27. Januar 2007 #

    Sitemap: wichtig, wenn unsauber geabeitet wird -die userführung ist einfach in der Regel eine katastrophe
    email Benachrichtigung liegt an der Klientel der Seite – je älter, destso mehr mails!

  101. JohnDoe am 1. Februar 2007 #

    Das spricht sicher allen Web-Designern aus der Seele.

    Ein wichtiger Punkt ist sicher auch das Thema Frames / Einbinden von externem Content:

    In grauer Vorzeit war man der Meinung, dass man dazu Frames braucht. Auch heute gibt es Cracks, für die IFrames die Lösung sind …

    Im Zeitalter von CSS und DIVs sind für die Darstellung von scrollbaren Texten in begrenzten Fenstern (JAAAA, die kann man in Ihrer Größe begrenzen!!!) keine Frames, IFrames oder ähnliche Elemente («...da gibts doch so nen IE-OBJECT-Hack für HTML-Dateien …«) mehr nötig.
    Genauso Zentrierung mit center-Tags oder einer align-Eigenschaft usw …
    Selbst im abgespeckten XHTML 1.1 kann man solche Sachen darstellen und das ganz ohne Frames!

    Also toll wäre die FRAMES, IFRAMES, OBJECT-HACKs, u.ä. mit in die Liste aufzunehmen.

    Bis dato,
    schön weiter so machen!

    VG JD.

  102. Thomas / EWD Concept am 9. Februar 2007 #

    Dem meisten was Du schreibst stimme ich bei, nicht aber Punkt 7 (Das Kontaktformular)
    Ich halte ein Kontaktformular für sehr wichtig – denke einmal an die User, die nicht möchten, daß Ihre Büro-Mail Adresse als Absenderkennung erscheint. Am besten ein Kontaktformular und als Alternative die Möglichkeit der normalen E-Mail.

    Gruß
    Thomas

  103. ill66 am 9. Februar 2007 #

    hinzuzufügen wäre noch »diese seite ist optimiert auf blah bitte aktivieren sie blih und stellen sie blubb ein« .

    und nicht abschaltbare hintergrundmusik oder noch besser akustische knalleffekte beim betreten der seite oder durch flashbanner. ächz

  104. Andreas am 14. Februar 2007 #

    Ist ja nicht mehr ganz neu der Artikel :)
    Eine kurze Ergänzung zum Kontaktformular:
    Wer da als Webseitenbetreiber nicht aufpasst, bekommt möglicherweise schneller eine Abmahnung als einem lieb sein kann: Unverlangt zugesendete E-Mail an User Ahnungslos, weil jemand das Formular zum gebottetem Spammen mißbraucht und fleißig die »Schick mir ne Mail zum Speichern« Funktion anklicken läßt.

    Besser ist es, vor Abschicken eine Seite zum Ausdrucken / Abspeichern anzubieten.

    Aus den bereits mehrfach genannten Gründen halte ich ein Kontaktformular für viele Websites für unverzichtbar: Nicht jeder kann oder will von seinem Arbeitsplatz aus Mails verschicken … und wann surft der Großteil der büroarbeitenden Bevölkerung? In der Mittagspause bzw. tagsüber.
    Das www ist mir übrigens ziemlich egal, aber ich bin ja nicht jeder^^

  105. Willi / willis-witze.de am 27. Februar 2007 #

    Sehr interessante Auflisung – direkt mal gebookmarked!

    Aber die Sache mit dem Disclaimer wird sich doch jetzt mit dem neuen Telemediengesetz ändern, oder?

  106. Stefan am 1. März 2007 #

    @ Hannes Moser: Vor Dir muss man sich ja wirklich in Acht nehmen: In Deinen Skillaholics steht doch tatsächlich drinne:

    Web – Flash – HTML, CSS Barrierefreiheit – Type3, CMS Konzepte – Web 2.0

    Respekt. Ich habs immer noch nicht richtig begriffen was Web 2.0 eigentlich ist und Du kannst es.

  107. Marmelade am 3. März 2007 #

    Absolut richtige Hinweise zur Gestaltung einer HP, doch einige Punkte wie z.B. das Kontaktformular wird eben doch noch sehr gerne genutzt. Ansonsten weg mit nervigen Flash-Intros.

  108. Marten am 8. März 2007 #

    Klasse Artikel! Wunderbar schnippisch geschrieben und eigentlich in allen Punkten wahrheitsgetreu. Vielen Dank

  109. Michael am 16. März 2007 #

    Ich habe einen Studio gelesen über die Reaktion des menschlichen Gehirns auf Werbung. Darin wird gesagt der Mensch entscheidet innerhalb 2 Sekunden ob er was gut findet oder nicht. Da ein Flash-Intro meistens nicht mal in 2 Sekunden geladen ist halte ich davon auch nichts.

  110. Chris am 17. März 2007 #

    Ich boykottiere das Geflimmer schon ewig. Keine Plug-ins – kein Generve.

  111. Jörg L. am 18. März 2007 #

    Ich hasse noch etwas: Seiten, die meinen Rechner aufheulen lassen. Das ist wörtlich gemeint: Manche (ernstgemeinten, professionellen) Seiten sind so voll mit Flimmerkram, dass die CPU-Load gegen 100% rauscht. Widerlich.

  112. Karin am 19. März 2007 #

    Das Kontaktformular finde ich persönlich schon wichtig. Ich biete beides auf meiner Wbseite an, Formular und normale Mailadresse. Die meisten Anfragen kommen über das Formular, was somit die wichtigkeit bestätigt.

  113. Steffene am 24. März 2007 #

    Hallöchen, jupp Du hast vollkommen recht. Bei dem Kontaktformular sage ich einfach: »Haben ist pflicht! Und es sollte standart sein.«
    Die Sitemap, naja ich habe mir noch nie eine angekuckt, aber google macht es eben. Und google ist ein sehr wichtiger Besucher. ;o)

    Zum Thema Flash – MMh Es wollen alle haben. Und LEider kommt alle Paar Monate ein neuer Flashplayer raus. Adobe hat dem Flashplayer auch nicht gerade gut getan, jetzt kommt schon ein Update-Popup.
    Flash sollte Standart sein und zwar nicht vom User aus – sondern vom Browser her – ist meine Meinung.

    Das mit der CPU-Auslastung finde ich sehr wichtig – schaut man sich die großen Seiten macht der PC teilweise garnix mehr. Flash und Javascript sind teilweise einfach zu krass.

    Man darf aber nicht alle Schuld den Webmastern geben! Ich habe lange im Support gearbeitet und bemerkt das »User« alles laden was geht. Da gibt es min. 5 Toolbars – eine besser als die andere. Deshalb gleich wieder 5 AntiVirenTools incl. Firewall und weil das System ja jetzte zu langsam ist noch TuneUp-Irgendwas – Jetzt ist jede Seite dem Untergang geweiht.

    Gruß, Steffene ;o)

  114. Holllo am 29. April 2009 #

    Hier was was man noch nicht macht:

    100 Kommentare auf einer Seite auflisten.

    Ausserdem ist Serifenschrift total OUT. Man will ja dass die Leute den Text lesen und nicht Augenkrebs bekommen.

    Ausserdem sortiert man die Kommentare so dass die neusten oben stehn.

  115. Woro am 2. Mai 2009 #

    Flash- Zu viel des Guten auf der Webseite ist auch nicht gut. Solche vollgepacknet Seiten mit Flash sind für Grafiker, Fotografen oder Produktkataloge geeignet.

  116. joekolade am 11. Mai 2009 #

    Nur ein kurzer Hinweis: MTV hat eine (nicht ganz) schoene UL-Navigation auf der Seite… seit wann weiss ich nicht, aber nachdem die Playstations eingebaut und ausgiebig getestet waren haben sich die Spezialisten fuer Multimedia wohl doch irgendwo (vielleicht beim Schwestersender VIVA) ein Stueck HTML-Code geklaut…

  117. Marten am 21. Mai 2009 #

    Das mit dem Kontaktformular sehe ich inzwischen genauso. NUR ein Kontaktformular anzubieten und die Email Adresse oder Telefonnummer nach Möglichkeit zu verstecken ist keine Art. Man darf, so habe ich gehört, inzwischen sogar alle Kontaktdaten (ausser der Postanschrift) weglassen, wenn ein funktionierendes Kontaktformular besteht. Nun habe ich wie oben geschrieben keinen Nachweis, dass ich je das Kontaktformular genutzt habe (ärgerlich bei z.B. elektronischer Abgabe der Widerrufserklärung). Ausserdem ist der Vorteil, den es bringen soll: Spamschutz mittlerweile auch zunichte, ich bekomme hier trotz Kontrollmechanismen (email etc.) immer wieder spam attacken. Ich biete es trotzdem an, aber nur alternativ zu Telefon und Email.

  118. Joscha am 29. Juni 2009 #

    Zu 6.
    Das bekommt man, wenn Designer eben Ihre Layouts ausdrucken, und dann das Layout genau so haben wollen, wie es auf dem Ausdruck auch zu sehen ist.

    »Na gut, dann machen wir eben einen Scrollbalken rein. Die Seite soll immer gleich hoch sein.«

    Was hier aber auf alle Fälle auch noch fehlt sind die Schriftarten: Immer wieder bekommt man Anfragen, ob man nicht die Hausschrift verwenden könne. Der Inhalt ist nicht so wichtig, aber er soll gut aussehen, am besten so wie im Prospekt.

    Den Artikel werde ich wohl das eine oder andere mal weiterempfehlen müssen :-)

  119. asia kai am 1. August 2009 #

    Wir nutzen nun keine formulare mehr. Die verschlüsselung der emails scheint den einsatz von spam bots nur interessanter werden zu lassen, die offensichtlich trainiert sind auf unser thema »asia«

  120. Klaus Huber am 27. September 2009 #

    Als Webdesigner kann ich diese Aussagen nur unterstützen!

  121. Stefanie am 22. Oktober 2009 #

    Was ich auch ziemlich komisch finde und was man auch nicht macht: Die aktuellsten Koommentare ganz unten zu positionieren und es über 100 Stück werden lassen!?

    Und zu Formularen kann ich nur sagen, dass sie notwendig sind, man sie aber so schmal wie möglich halten sollte, sprich sich zu fragen, welche Eingabefelder man als Information wirklich benötigt!

    Denn umso kürzer so ein Formular ist, desto eher wird es ausgefüllt! Wer hat schon Lust ein ellenlanges Formular für vielleicht eine Frage auszufüllen?

  122. Daniel Wagner am 7. Januar 2010 #

    Bei den meisten genannten Punkten stimme ich dir zu.
    Mir persönlich ist es auch lieber eine übersichtlich gestaltete Seite im Netz zu öffnen, als von Animationen und Informationen erschlagen zu werden.

    Wenn alle aber alles gleich machen ist es aber auch langweilig. So long.

  123. Daniel am 1. April 2010 #

    Einfach Spitze, die meisten Punkte kann auch ich nur akzeptieren. In den Kommentaren ist aber bereits alles gesagt worden.

    Was aber auch nervt, sind diese automatisch einblendenden Werbungen die genau dann kommen, wenn du gerade auf den den Link klicken willst und zack kommt die Werbung in Großformat…

  124. Arnd am 22. April 2010 #

    Nach nunmehr vier Jahren hat diese Zusammenstellung in keinem Punkt an Aktualität verloren. Das ist für mich ein Beleg dafür, dass sehr viel Erfahrung und Wahrheit in diesem Text steckt.

    Die Punkte »Öffnen externer Links in neuem Fenster (Tab)«, Kontaktformular und Sitemap finden zwar noch immer keine hundertprozentige Zustimmung, aber die Tendenz ist klar geworden.

    Sitemaps halte ich für unproblematisch, weil sie in aller Regel optionale Angebote sind, die der Besucher einer Seite ja nicht nutzen muss. Links und Seiten in einem Internetauftritt sind Angebote – keine Pflicht. Wer die Sitemap nicht braucht, kann sie ignorieren.

    Das Öffnen externer Links in einem neuen Fenster bzw. Tab ist in meinen Augen Geschmackssache. Wie hier schon angemerkt gibt es verschiedene Ansichten dazu. Leider ist vielen Internetnutzern das Rechtsklicken nicht so vertraut. Ein Besucher, der für externe Links ein neues Fenster oder Tab erwartet ist frustriert, wenn er unfreiwillig die Seite verlässt, auf der er den Link fand. Gemein, wenn sich der Link auf einer Formularseite befand, dessen Inhalt bei der Rückkehr über den Zurück-Button im Browser abhanden kommt.

    Wichtig fände ich wenigstens einen Hinweis auf das Verhalten im alt-Attribut. Grundsätzlich hat man in diesem Punkt aber keine Chance es allen Besuchern recht zu machen. Wie man es auch hält, irgendjemand wird am Ende frustriert sein.

    Zum Thema Kontaktformular wurde schon fast Alles gesagt. Ein, zwei neue Aspekte möchte ich hier aber noch einbringen: SMTP gehört abgeschafft. Die Nebenwirkungen von Spam in diesem Bereich, sind ein großes Problem. Die Mailadresse des Websitebetreibers zu veröffentlichen sorgt für Spam in dessen Postfach, die Angabemöglichkeit einer eigenen Mailadresse für Besucher sorgt unter Umständen für Spam in deren Maileingang. Solange Spam den Großteil der versendeten Mails ausmacht, wird sich dieses Dilemma nicht lösen lassen.

    Darüber hinaus sind doch viele Anwender ohne konfiguriertes Mailprogramm unterwegs. Einige, weil sie die Konsistenz eines Webabrufs nutzen wollen, der ihnen von überall den gleichen Stand darüber zeigt, welche Mails neu sind und welche gesendet wurden; Andere, weil sie die T-Online CD eingelegt haben und nur das Webinterface kennen, oder nach einem Providerwechsel keinen Plan mehr haben, wie sie das ihrem Mailprogramm erklären. Wenn letztere die Internetseite ihres neuen Providers aufrufen und dort einen mailto-referrer finden, um ihr Problem per Mail zu schildern, wäre das sicher suboptimal.

    Im Übrigen stimme ich den Kommentaren zu, die ungefragte Beschallung als Seuche empfinden. Einen hohen Rang in meiner persönlichen Hassliste nimmt auch das Flash erzwingende Anzeigen von Bildern ein: Wenn eine solche Konstruktion den gesamten Browser blockiert, fühle ich mich genötigt. Ich kann das Bild nicht offen lassen und auf anderen Seiten (weiter) surfen. Das gehört für mich ganz klar auf die Liste.

  125. Robert Hähr am 11. Mai 2010 #

    So, über 4 Jahre nach erscheinen des Artikels bin ich darauf gestossen und kann mich den vorherigen Kommentaren anschließen. Viel hat sich nicht geändert und es gibt immer noch zu viele Seiten die einen totblinken und die Lust am weiterschauen gründlich verderben – Schuld eigene.
    Mal sehen ob es in den nächsten Jahren besser wird.

  126. DGFGFH am 14. September 2010 #

    Was hier aber auf alle Fälle auch noch fehlt sind die Schriftarten: Immer wieder bekommt man Anfragen, ob man nicht die Hausschrift http://www.tiffany-jewellery.net/tiffany-necklaces.html verwenden könne. Der Inhalt ist nicht so wichtig, aber [url=http://www.saleuggbootsde.com/]ugg[/url] er soll gut aussehen, am besten so wie im Prospekt.

  127. Tami am 30. September 2010 #

    Hi,
    danke für den Artikel, habe ihn teils zustimmend, teils schmunzelnd gelesen. Ich denke auch, es gibt viele Dinge nun, die der Internetuser nicht braucht und »empfehlen Sie uns weiter« gehört unter anderem dazu.

    Wobei ich auch sagen muss, Google hin oder her, die Sitemap wurde bei einer meiner vergangenen Nischenportale recht gerne genutzt – obwohl es eine Volltextsuche gab. Ist die Sitemap in sinnvolle Kategorien unterteilt, so ist es letzendlich ja auch nichts anderes, als das Inhaltsverzeichnis eines Buches – und das lese ich immer gerne, bevor ich es kaufe! Kontaktformulare nutzen die Leute doch heute auch noch recht gerne, denn das kommt der eignen »Faulheit« entgegen – Namen und E-Mail einploggern und die Anfrage stellen – kein langes Öffnen eines E-Mail Programmes (und viele nutzen eben doch gmx und yahoo etc.). daher kann ich nur sagen, dass bei uns der »normale Internetuser« das Ganze recht gerne nutzt.

  128. Einer am 12. Dezember 2010 #

    Es macht schon einen Unterschied, ob man in bestimmten Netzwerken ein www. vor eine Adresse setzt oder nicht. Bist du in einer Firma im Intranet unterwegs und du willst nach außerhalb, musst du in nicht wenigen Fällen das WWW davor setzen. Im Grunde genommen, ist das WWW ein Indikator, dass es nach außen geht, so wie bei Telefonanlagen, wo man eine 0 vorwählen muss, damit man nach draußen kommt. Von daher ist es schon wichtig, dass man das www. mit angibt.

  129. Martin Huber am 1. Januar 2011 #

    Ob das richtig ist das es keiner mehr tut?
    Ich denke es gibt davon noch verschiedene Punkte die durchaus noch Praxis sind. Ich denke wir können das beurteilen da wir selbst als Webprogrammierer Webseiten erstellen und daher natürlich den Markt aufmerksam beobachten.

  130. Unnötig am 17. Januar 2011 #

    Kontaktformulare sind schon Ok, nur sind sie häufig falsch aufgebaut (siehe auch dein Kommentarformular). Wenn man durch Angabe von falschen Namen und Email anonym bleiben kann, warum werden diese Felder dann zu Pflichtfeldern erklärt?

    Eine Emailadresse anzugeben ist freiwillig und kein muss. Die Möglichkeit zur schnellen Kontaktaufnahme ist laut Gesetz gefordert, was auch durch Angabe einer Telefonnummer gewährleistet wird.

    Eine Sitemap kann Sinn machen zumindest bei statischen Websites. Dort vor dem Inhalt eine Linkliste/Navigation zu allen Seiten zu präsentieren halte ich für schlecht. Auch wenn diese dann teilweise über CSS ein- und ausgeblendet werden, weil dies in Screenreadern und Textbrowsern nicht funktioniert.

  131. Uwe Hofmann am 17. April 2011 #

    Ja und Nein – sicherlich einigen Punkten kann ich nur zustimmen. Ich bin auch heute 15 Jahre nach meinen ersten Schritten im Web davon überzeugt, dass nicht alles, was man nutzen könnte, tatsächlich nützlich ist.

    Stimme mit dir überein – Flash, egal ob als Splash-Seite, ganz in Flash gestaltete Seite oder auch Navigation in Flash – ist, obwohl es immer wieder Kunden gibt, die sich dies unbedingt wünschen, ein Kropf, der mir nicht nur Kopfzerbrechen bereitet, sondern dem Kunden auch noch schwer zu erklären ist.

    Kontaktformular, PDF-Download(s) und/oder Sitemap haben jedoch imho eine ganz klare Daseinsberechtigung… natürlich gehört zu dem Kontaktformular auch immer die direkte Möglichkeit auf eine Mailadresse zu klicken um mit seinem eigenen Mailprogramm eine Mail senden zu können.
    PDF-Downloads mag ich selbst überhaupt nicht missen, denn für viele Informationen muss ich zugeben liebe ich es vor allem wenn Dutzende Seiten lang, dass ich den Inhalt in gedruckter (Papier-) Form oft genug besser und einfachen lesen kann las Seite über Seite am Bildschirm zu scrollen.

    Viele Seiten, die mehr und mehr groß wie das Yahoo-Portal sind – oft genug gibt es keine funktionierende ordentliche Seitenstruktur – da ziehe ich mir doch eine Sitemap vor.

  132. Mirko am 31. Mai 2011 #

    Hätte einen Vorschlag, die Liste zu erweitern: der Hover Tunnel. Siehe auch Why Hover Menus Do Users More Harm Than Good.

    Kurz gefasst: das Problem mit der Labilität eines Hover-Aufklapp-Menüs, wenn die Maus den »heißen« Bereich verlässt.

    Das wird sich natürlich kaum ad hoc durchsetzen, aber mich nervt es mitterweile kolossal, seitdem es von o.g. Autor benannt wurde. Selektive Wahrnehmung, würde ich sagen; nichtsdestotrotz bemerkt man gewohnte aber unintuitive Vorgänge oft erst dann, wenn eine sinnvolle Alternative aufgezeigt wird (in diesem Fall zum beispiel: Triggern durch Klicken statt Hovern).

  133. Albi am 27. Oktober 2011 #

    Der Artikel über »Das Kontaktformular« finde ich sehr interessante. Aber für mich dieser Kontaktformular ist Notwendig, ich besitze mehrere Mailkonto und so kann ich sofort sehen eine Kunde Anfrage.
    Mit freundlichen Grüßen

  134. Christoph Schmiedel am 28. Dezember 2011 #

    Um möglichst einen schnellen Kontakt via Kontaktformular aufzubauen, haben wir schon die Anrede und auch die Email zu Pflichtfeldern gemacht. Daher gab es bei uns keine Probleme diesbezüglich.

    Leider wurden aber meist Einwegemailadressen verwendet um so anonym wie möglich zu bleiben und wenn was nicht gefällt, wird diese Email gelöscht.

    Manche Branchen nutzen trotz den Gesetzen die Email-Adressenliste schamlos aus und verkaufen diese an dritte.

    Daher sind ja auch die meisten vorsichtiger geworden, was auch verständlich ist.

    Das Vertrauen und der Service muss stimmen.

  135. Onassis am 4. Februar 2012 #

    Gibt es eine Aktualisierung der oben genannten Punkte oder eine Revidierung nach Jahren jetzt?
    Ich würde gerne alles bei mir auf den neusten Stand bringen…

    Was macht man – was ist verpöhnt – was ist ein NO GO – und was ist ein absolutes TO DO um zeitnah zu sein?

    Thanks!

    Onassis

  136. Mario Steuck am 21. Mai 2012 #

    @Onassis – das würde mich auch sehr interessieren. bin schon sehr gespannt! gruß, mario

  137. Ein Blogger am 23. Juni 2012 #

    Dieser Artikel hat mir jetzt nicht so viel gebracht. Er ist meiner Ansicht nach veraltet und nicht authemtisch. Über eine Aktualisierung würde ich mich auch freuen.

    Und der Text in roten Buchstaben unter dem Kommentarfeld geht ja mal gar nicht. Soetwas ist ein No Go.

    Ebenso nervig: Erst eine Vorschau anzeigen und keine Möglichkeit zum direkten Absenden geben. Solltest du eventuell auch mal in deine Liste aufnehmen.

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