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Gerrit, 04.04.2008

Digitaler Frühjahrsputz

Wer »A« sagt, muss auch »rschloch« sagen. Und als Deutschlands konsequentestes Weblog ist es naturgemäß meine Pflicht, einer Erkenntnis auch Taten folgen zu lassen. Die Rede ist von der Quintessenz der re:publica08-Keynote, ein flammendes Plädoyer auf das digitale Vergessen. Wir müssen endlich wieder zu einer natürlichen menschlichen Eigenschaft zurückkehren: das kontinuierliche Löschen von unwichtigen Informationen. Wie unübersichtlich sähe es in unserem Hirn aus, würden wir nicht all den unwichtigen Schmodder wieder vergessen können, der sowieso keine Relevanz für unser späteres Leben besitzt?

Leider ist es in der digitalen Welt sehr schwer geworden, irrelevante Dinge zu löschen. Der Normalzustand ist auf »Alles speichern« gesetzt – die sich scheinbar grenzenlos vergrößernde Kapazität von Datenträgern macht es möglich. Nun ist der kulturelle Wert von so manchem, was wir alle im Netz hinterlassen, mehr als fragwürdig, wenn nicht sogar im Minusbereich des Nützlichen. Ein gutes Beispiel liefert Twitter. Der lustige Microblogging-Service wird ja vor allem für n-zu-n-Kommunikation mit hohem Aktualitätscharakter genutzt. Ein Twitterpost von vorgestern hat faktisch keinen Wert mehr. Dennoch besitzt er eine eigene URL und ist bis auf alle Ewigkeit per Browser auffindbar. Wollen wir das? Natürlich nicht.

Und all das ist nur der Anfang. Ich habe mir Gedanken gemacht. Und bin zu dem Schluss gekommen, dass es Zeit ist für eine Großreinemacheaktion. Um Altlasten zu entfernen, nicht genutzte Accounts zu löschen und nur die Dienste zu verschonen, welche ich wirklich regelmäßig nutze.

Gerrit macht Frühjahresputz

Als erstes ist mein Twitter-Account an der Reihe. Ich habe es wirklich mehrfach und mit sehr viel gutem Willen probiert: Ich kann Twitter nichts abgewinnen. Es setzt mich derart psychisch unter Druck, dass für mich der Nutzwert komplett aufgefressen wird. Also weg damit! Mit der Welt kommunizieren mache ich lieber über mein Blog.

Dann kommen die Accounts meiner nicht genutzten Social Networks dran, also StudiVZ, facebook, LinkedIn, Qype, Stay Friends, Dopplr und MySpace. Da ich lediglich XING nutze, sowie die einschlägigen mixxt-Netzwerke, brauche ich auch nichts anderes. Wer mich suchen will, gibt meinen Namen in Google ein und findet mich mit meinem Blog.

Ich glaube, dass ich mich nach meiner Aktion freier fühlen werde. Alle danach noch bestehenden Mitgliedschaften im Netz werden wieder einen Sinn haben, der über das lachhafte »Ich muss halt drin sein« hinausgehen.

Ich weiß nicht, wie es euch geht! Der Trend geht ja tatsächlich in eine eher andere Richtung. Aber gerade hier auf der re:publica habe ich richtig Lust bekommen, dem ganzen Informations- und Kommunikationsterror ein wenig zu entkommen. Der beste, wirtschaftlich vertretbare Weg scheint mir zu sein, sich wieder mehr zu fokussieren. Und in meinem Falle ist praegnanz.de meine Schalt- und Waltzentrale Nummer Eins. Wenn also jemand wissen möchte, was ich mache, begebe er sich bitte auf mein Blog und findet dort alles. Ganz einfach, oder?

59 Kommentare

  1. Rudi am 4. April 2008 #

    Richtig so!

  2. Nicolas am 4. April 2008 #

    Ausprobieren muss man den Kram als Webworker ja zwangsläufig. Aber auch aktiv dabei sein? Das ist mir persönlich schon immer zu viel Schulhof-Atmosphäre gewesen, wo jeder darum bemüht ist dazuzugehören.

  3. Moritz am 4. April 2008 #

    Seh ich genauso. Ich habe mich zu Glück bis jetzt dem Twitter-Hype entziehen können und habe genau das, was du jetzt machst bei mir vor kurzem durchgeführt, wobei man mich im Studivz noch finden kann ;-). Es ist schließlich nicht unsere Aufgabe, den großen Multimillionen-Unternehmen auch noch kostenlos Content zu liefern, solange man selbst keinen Nutzen davon hat.

  4. JCG am 4. April 2008 #

    Aus genau diesem Grund habe ich das Gros des ganzen Käse à la Twitter, Facebook & Co. garnicht erst mitgemacht. Und dabei bleibt’s für mich auch.

    Überhaupt sollte man mal öfter abschalten. Oder garnicht erst anschalten. :-)

  5. tolki am 4. April 2008 #

    witzig … das ist im groben auch schon immer mein gedankengang.

    einziger aktiver ›account‹ ist auch bei xing — da ich ja naturgemäß an irgendwelchen projekten mitarbeite, brauche ich dort je einen account zum debuggen — das wars dann auch!

    also: in diesem sinne!

  6. Ole am 4. April 2008 #

    @ JCC
    Dito. Ich verfolge natürlich sämtliche »neuen« »Dienste«, damit ich up to Date bleibe, aber mich selber anmelden, geschweige denn nutzen werde ich sie nicht. Da fehlt mir auch echt die Zeit dazu…
    Auf dem Schulhof bin ich schon lange nicht mehr ;-)

  7. Markus am 4. April 2008 #

    Ich denke mal, das mit Twitter könntest du auch nochmal bereuen.

    Klar, jeder muss wissen, was für ihn das Beste ist. Ich möchte auf Twitter nicht mehr verzichten und habe für mich sehr gut gelernt damit umzugehen, so dass es für mich jedenfalls eindeutig ein Gewinn und ganz sicher kein Verlust ist. Twitter ist die wunderbarste Online-Kommunikationsform, die ich in Zwölf Jahren Netzkultur entdeckt habe.

    Der persönliche Nutzen, den so ein Dienst wie Twitter einem bringt, hängt natürlich sehr stark von dem Kreis der Menschen ab, deren Nachrichten man liest. Aber das ist wieder ein anderes Thema und keinesfalls möchte ich die Leute, deren Twets du gelesen hast, damit diskreditieren. Aber vielleicht lag es eben auch ein bisschen daran.

    Wenn du das alles, was du oben aufzählst, als Kommunikationsballast empfindest, ist es nur konsequent alles zu kündigen. Radikaler Schritt. Aber wie gesagt, ich bleibe bei meiner vorsichtigen Prognose: du wirst das vermutlich noch bereuen.

  8. Daniel am 4. April 2008 #

    Twitter habe ich noch nie genutzt und noch nie das Bedürfnis. Bei StudiVZ habe ich meinen Account schon vor einigen Wochen gelöscht, braucht kein Mensch.

  9. Claudio am 4. April 2008 #

    Ich halte es genauso. Den Frühlingsputz habe ich schon vor einiger Zeit durchgeführt und dann entsetzte Gesichter gesehen. «Was, du bist nicht mehr bei Studivz dabei?» Und wieso denn nicht? Der Grund, dass man keinen Nutzen darin sieht, da überall drin zu sein, wird aber allzu häufig als Nichtgrund angesehen. Aber es ist doch lustig, pflegen viele zu entgegnen.

  10. Dirk am 4. April 2008 #

    Kann mich der Verweigerung nur anschließen. Für mich ist Twitter bloß Rauschen, ohne irgendeinen Nutzen. Noch mehr Informationen, noch mehr Updates, die man ständig verfolgt. Ich find es schon anstrengend genug, jeden Tag zig Blogs lesen zu müssen. Bei Xing habe ich mich nach einer Woche wieder abgemeldet, da ich alle Kontakte sowieso schon von irgendwoher kannte und ansonsten nur von irgendwelchen Business-Heinern belästigt wurde. Ich finde das auch grotesk, wie man mehrere hundert Xing-Kontakte ansammeln kann. Soviele Leute kannte man früher nicht nach 40 Jahren Geschäftsleben.

  11. Matthias Zellmer am 4. April 2008 #

    Ich twitter weiter. Ich gehe ja auch ins Kino oder ins Fußballstadion. Auch sehr flüchtige Erlebnisse. Aber ich habe Spaß daran und ob es für mich einen Mehrwert hat … egal! Und ja, twittern ist ein digitales Rauschen. Aber wenn ich durch die Stadt laufe, dann rauscht auch vieles an mir vorbei. Aber das menschliche Gehirn ist ein Meister darin, dass Relevante im Rauschen rauszufiltern. Ich lass es einfach mal machen.

    Nachvollziehbarer finde ich die Reduzierung auf die relevantesten Social Networks. Da hat sich bei mir auch Xing (Business) und Werkenntwen (Privat) rauskristallisiert. Und wenn ich nicht jobmäßig ab und an mal in Facebook, studiVZ und Co. reinschauen sollte, dann würde ich auch hier gerne Abstand von nehmen.

    Aber jeder soll ja nach seiner Façon selig werden. Auch im Web …

  12. Julian Schrader am 4. April 2008 #

    In XING habe ich zwar schon einen Account, aber als Schüler ist meine Aktivität dort im Augenblick etwas begrenzt.

    Twitter ist für mich einfach nur genial. StudiVZ oder auch SchuelerVZ gehen mir etwas auf die Nerven, Facebook wiederum habe ich gerade als großartig für mich entdeckt. Macht Spass ;-)

  13. Ivo am 4. April 2008 #

    Ich kann dich nur allzu gut verstehen, vor allem das Argument mit dem psychischen Druck. Klar, den macht man sich selbst, aber er ist da. Insofern halte ich das genau wie du. Allerdings teste ich gerade Facebook, da [eigentlich noch mehr als StudiVZ in Deutschland] hier in den USA faktisch jeder dabei ist. Aber letztlich steigert es jedenfalls meine Lebensqualität nicht die Bohne. Meine Tage dort sind spätestens nach meiner Rückkehr auch gezählt. [nebenbei: bei mir reicht sogar mein Vorname bei Google … ;]

  14. Benni am 4. April 2008 #

    Meinen Respekt hast du, wenn du es auch noch schaffst, alte E-Mails zu löschen. Also so richtig, nicht nur in den Papierkorb und auch nicht nur gMail-mäßig auf Archive, sondern so, dass sie ganz weg sind. Kann ich noch nicht…

  15. Christian am 4. April 2008 #

    Ein guter Schritt, den ich nur begrüßen kann. Ich halte von dem ganzen twitter-, facebook- und wie-sie-alle-heißen-mit-»r«-am-Ende-Zeug nichts, weil man letztlich nur mitmacht, um sein Zugehörigkeits-Bedürfnis zu befriedigen – von ein paar Ausnahmen abgesehen. Ich z.B. nutze ausschließlich XING, um Gleichgesinnte und Auftraggeber zu finden.
    Aber alles andere ist Katzen-Content. Zeitfresser. Pardon, Zeitfressr.

  16. Jürgen am 4. April 2008 #

    Danke für das Stimmungsbild. Du stehst bei mir ganz, ganz oben auf dem Sockel, als Vorbild für selbstbestimmtes Verhalten im Netz. Klasse, Dein Frühjahrsputz.

  17. Jürgen am 4. April 2008 #

    @ Ivo: Angeber ;-)

  18. Christoph H. am 4. April 2008 #

    Soeben habe ich mich auch aus Twitter verabschiedet. Es war zwar immer wieder spannend dort mitzulesen, aber mir fehlt der Benefit. Die Ablenkung ist weitaus größer als der Nutzen.

    XING nutze ich immer aktiver um Kunden zu gewinnen und geschäftlich wertvolle Kontakte herzustellen bzw. zu pflegen.

    StudiVZ läuft bei mir passiv weiter. Eigentlich bräuchte ich es nicht mehr, aber ich werde im Herbst zu studieren beginnen. Da werde ich bald sehen, ob es sich wirklich noch lohnt.

  19. Simon Wehr am 4. April 2008 #

    Bin ich jetzt besonders cool oder besonder unhip, wenn ich gestehe, dass ich bei alldem (außer Xing, da »muss« man ja …) gar nie erst mitgemacht habe. Ja ich habe bis heute nicht mal verstanden, was Twitter eigentlich sein soll … oder will … oder kann … oder … ??

  20. Thomas G. am 4. April 2008 #

    Die Frag ist nur: Werden die Daten wirklich gelöscht? In den meisten Fällen sind sie wohl lediglich für uns nicht mehr sichtbar. Aber subjektiv befreit so etwas sicherlich ungemein. Ich bekomme diesen Aufräum-Wahn alle paar Wochen …

  21. Matthias am 4. April 2008 #

    Gute Entscheidung. Aus StudiVZ bin ich bereits im letzten Jahr wieder raus und es ist erschreckend, wie viele »Freunde« immer noch überrascht fragen: »Wie, du bist nicht mehr drin?«
    Facebook hat sich seit Freigabe der API-Schnittstelle zu einem Web 2.0 Spielplatz entwickelt, wo dauernd »Freunde« neue features (Fun-Wall, Graffiti, FriendHug, Quizzes) herumspammen, die alle von Drittanbietern angeboten werden deren AGBs … naja.

    Wenn ich 2008 einen Begriff nicht mehr hören will, dann ist es Social Networking

  22. buntklicker.de am 4. April 2008 #

    Mich jetzt überlegen zu fühlen wäre sicher übertrieben. Aber als Essenz bleibt, daß ich StudiVZ, Facebook, hü und hott, Kreti und Pleti habe vorbeischwimmen lassen, und das von Anfang an.

    Xing und LinkedIn möchte ich erst mal behalten (LinkedIn auf Bewährung, man weiß ja nicht,wofür man’s braucht). Viele kleinere Sachen (Quez!) bleiben sowieso, weil ich weiß, wofür.

    Ein paar Domains gehen weg. Na und? Niemand wird sie vermissen.

    Der Rest bleibt. Schwimmt auf der Welle, bis zum nächsten Kehraus. ;)

  23. dmaphy am 4. April 2008 #

    Weiss denn jemand, wie man bei StayFriends seinen Account löscht? – Ich habe eine Option hierfür nämlich nocht nicht gefunden. Sachdienliche Hinweise bitte per E-Mail an mich. ;)

  24. Kommandozeilen Junkie am 5. April 2008 #

    Zum Thema, ob alle Daten gelöscht sind: Nicht unbedingt. www.archive.org zum Beispiel könnte die Daten noch haben. Da findet man so einiges.

  25. fwolf am 5. April 2008 #

    tja, ich nutze an sich nur Xing. LinkedIn u.ä. Netzwerke strahlen für mich irgendwie keinen zusätzlichen Reiz aus.

    Ansonsten halte ichs so wie du meintest: Einmal meinen Namen in Google oder sonstiger präferierter Suchmaschine eingeben – schon findet man mich ;)

    cu, w0lf.

  26. actraiser am 5. April 2008 #

    Mach es! Du wirst dich befreiter fühlen. Ich habe den Schritt bereits fast komplett hinter mir und bis auf Xing und einem Twitter-Account alles löschen lassen. Nicht nur sind die ganzen Netzwerke Produktivitätskiller, auch hinterläßt man soviele private Daten über die Jahre im Netz, dass das einfach nicht gut sein kann. Anonymität – und wenn sie nur schwach ist – war mal das A und O im Netz, und wird irgendwann das wertvollste Gut werden.

    -act

    PS: Die Currywurst in der Friedrichstrasse war wirklich gut und scharf. :-)

    PS2: Und ja, Twitter – der Gipfel des Belanglosen – ist es als Nächstes dran.

  27. Jared am 5. April 2008 #

    Was du gemacht hast, haben schon zig Leute vor dir gemacht ;-) von daher ist das genauso konsequent als bei anderen »löschwilligen«

    Leider wird man beim Löschen der Accounts in manchen Fällen daran gehindert, das es garkeine Funktion zum Löschen gibt. Vielleicht ändert sich das bei manchen Diensten auch mal…

  28. Natalya am 5. April 2008 #

    Dem getwittere kann ich leider auch immer noch nichts abgewinnen… ich bin zwar erst seit einem Monat angemeldet (wurde mir wegen meines neuen Jobs in der Social-Network-Welt empfohlen), aber irgendwie hat die Twitter-Sucht nicht zugepackt. Beim Arbeiten, wo ich es immer anhaben und verfolgen soll bringt mich das eher aus meinen Gedanken raus. Ich konnte vorher auch ganz gut leben, ohne dass ich über jeden Schritt anderer bescheid wusste und umgekehrt…

  29. CRI am 5. April 2008 #

    Eine Frühjahrsputz-Idee, die ich seit diesem Jahr auch pflege … man verbringt einfach unnötig Zeit mit »Tamagotchis« um die man sich nur noch wie ein Sklave zu kümmern scheint.

    Hey Gerrit:
    Übrigens gibts in (meinem) Opera ein kleines Problem mit deinem Blog-Layout. Die Boxen sind ineinander verschoben …
    (Als Hinweis hier mal) -> siehe: Screenshot

    mfg
    der CRI

  30. nikosch am 5. April 2008 #

    Schöner Beitrag. Ich sehe das genauso. Hatte es aber etwas einfacher, indem ich mich – wie erstaunlich viele hier – aus dem Großteil sog. Community-Dinge herausgehalten habe. Seiten wie Myspace erinnern mich frappierend an die Ich-habe-meine-eigene-Website-Welle von vor 20 Jahren (animated Baustelle 2.0), Twitter Nachrichten sind mir schlicht zu belanglos. Dann noch die ganze Muß-mich-in-Schublade-einsortieren-Geschichte a´la StudiVZ. Als einzige Ausnahme gelten bei mir Seiten mit eindeutigem Mehrwert, Fachforen bspw. Hier entsteht wenigsten auch eine echte, natürlich gewachsene Community.

    Mir fehlen die freien Zugangsmöglichkeiten. Twitter ohne Anmeldung quasi. Freie Kommunikation mit geschlossenen Benutzerkreisen abzuschotten ist doch der Widerspruch in sich. Ein vergessendes Netz wäre da natürlich eine sinnvolle Sache. Dann erledigt sich auch die eine oder andere Rechtsunsicherheit-Befürchtung.

  31. Urs Schäuble am 5. April 2008 #

    Du liegst mit Deiner Aktion voll im Trend! Ich bin mir sicher, »downsizing« bezüglich Netz-Präsenz wird der Mega-Trend der nächsten 2-3 Jahre.

    Es wird sooo cool werden, einfach nur eine Email-Addy zu haben und Schluss.

  32. Boris am 5. April 2008 #

    »Wenn also jemand wissen möchte, was ich mache, begebe er sich bitte auf mein Blog und findet dort alles.«

    Nichts anderes tue ich. Habe es auch nie anders gemacht.

    Bei den meisten der genannten Dienste weiß ich nicht einmal, wie die Weboberfläche aussieht. Warum sollte ich auch?

  33. Florian Dersch am 5. April 2008 #

    Und für die alten Socken unter Euch, die noch Email-Newsletter und RSS-Feeds kennen: weg damit!

  34. Dan am 6. April 2008 #

    Nicht passend zum Thema, aber mir drängt sich eine Frage auf: Bist Du etwa auch ein »KAOS ONE COL. 3«-Brillenträger? Allerdings könnten die »Ecken« der Brille zu abgerundet sein für eine KAOS. Wer weiß? ;-)

  35. Matze H. am 6. April 2008 #

    Im Interview bei Trackback hast Du gesagt, in Blogs kommt Twitter gefiltert wieder heraus, so das du das wichtige auch dort erfährst. Bist du dir da sicher? Ich führe kein Blog und folge dem ein oder anderen der es auch nicht tut. Mir ist bloggen zu anstrengend (gilt partiell auch für Blogs lesen), die Zeit möchte ich anders investieren. Genau das ist es. So kommen bestimmte Dinge (Tools, Ideen, etc…) gar nicht in irgendwelchen Blogs zur Sprache. Darauf will ich nicht verzichten, dafür hab ich da schon zu oft draus Kapital geschlagen.

    Ich gebe aber auch zu, dass es mir manchmal zu viel wird oder ich die falschen Leute followere… die einfach nichts Gehaltvolles von sich geben. Dann mache ich das eben wieder rückgängig oder das lasse den Twitterclient mal für ein paar Tage/Stunden aus.

  36. michael am 6. April 2008 #

    Klare Ansage, sehe ich für mich genauso.

  37. Christian Leu am 6. April 2008 #

    Eine vorbildliche Aktion der viele in den nächsten Jahren noch folgen werden. Das schlimmste ist Facebook wo du nicht mal wirklich den Account löschen kannst. Und die Sache mit dem Namen stimmt. Einfach in Google eingeben und man findet mich. So einfach.

  38. Gerrit am 6. April 2008 #

    Meine Brille ist von ENJOY und wurde bei Schielmann gekauft.

  39. Jena er am 6. April 2008 #

    Das ist doch mal eine sinnvolle aktion. Zum Glück habe ich mich von anfang an nicht all zu tief in die Katakomben des Social net vorgewagt. Da gibt es also nicht viel aufzuräumen. StudiVZ wäre natürlich fällig.

  40. A.C. am 6. April 2008 #

    So richtig scheint zumindest Twitter den Terminus »Löschen« eher als Deaktivieren zu verstehen.

    Dein ehemaliges Profil http://twitter.com/gerritvanaaken ist zwar nicht mehr erreichbar, die Suche nach deinem Namen ergibt zumindest noch Reste deiner Vergangenheit bei Twitter:

    http://twitter.com/tw/search/users?q=gerritvanaaken

    Grüße

  41. Oliver am 7. April 2008 #

    Da ist was dran, ich müsste auch mal aufräumen…

  42. Stefan am 7. April 2008 #

    Man kann die Dienste auch nutzen, ohne zu übertreiben oder sich psychisch unter Druck zu setzten. Das ist wie mit E-Mail, man muss nicht sofort antworten.

    So schaue ich z. B. in Facebook nur zweimal die Woche, Montags und Freitags.

    Und ich werde mich hüten in Twitter zu posten, was ich grade esse.

    Und qype… Zwingt mich ja keiner jedes Restaurant zu bewerten, bislang habe ich 4 Orte bewertet. Trotzdem, warum soll ich kündigen, vielleicht besuche ich ja mal einen Ort der es lohnt positiv/negativ erwähnt zu werden.

    Nicht das Portal ist schuld, das ist der Nutzer des Portals.

  43. Rene Grassegger am 7. April 2008 #

    Hallo Kollegen,

    Xing gehört ja zum Standard, aber andere Dienste bewusst verweigert, bis auf lastfm. Da die Zeit im Digitalen genug Zeit einnimmt und ich gern steuere welche Information ins Netz gelangen.

    Selbst Offenbarungen wir flickr und Co haben keinerlei digitale Erregung erzeugt.

    Zuweil (nicht zwingend) spannender sind komplexe analoge Sozialsysteme, vor allem kombiniert mit ansprechendem Packaging und Usability (aka Frau). X-)

  44. Jacques am 7. April 2008 #

    Ganz schlimm ist es, wenn man zwischendurch seine Acoountdaten vergisst. Einfach neu anmelden… Mehrfachmüll im Web! Da muss man einfach irgendwann einmal aufräumen.

  45. Milos am 8. April 2008 #

    Gerrit. Chapeau! »Fokussieren« ist ein wichtiges Schlagwort…. solange du aber nicht umkippst während des Bloggens, ist alles noch in guter Ordnung! ;-) Liebe Grüsse aus der Schweiz.

  46. Peter/Blogwinkel am 9. April 2008 #

    Ein weiser Schritt – wie schon in B. gesagt. Aber die Überschrift »Killing Applications« hätte ich dennoch schöner gefunden. Digitaler Frühjahrsputz passt nicht zum Wetter.

  47. Der Lanzarotefan am 9. April 2008 #

    Ich weiß sowieso nicht genau, was diese vielen Dienste eigentlich alles bringen sollen. Was bringt es mir, wenn jemand weiß was ich gerade in dieser Sekunde mache. Ich nutze XING und dann hört’s so langsam auch schon wieder auf.

  48. Susann am 9. April 2008 #

    Der Post hat mich wirklich nachdenklich gemacht… Ich bin auch bei so vielen Diensten, Communitys etc. angemeldet, dass mir schon oft der Überblick fehlt.
    Die meisten davon besuche ich sowieso nur noch sporadisch um z.B. zu sehen ob ich neue Nachrichten habe.
    Vielleicht ist es auch für mich mal an der Zeit aufzuräumen.

  49. Uwe am 10. April 2008 #

    Ich kann dich verstehen. Die vielen vielen Netzwerke dienen irgendwie nur dem, hallo hier bin ich, schaut wie toll ich bin aber das ist nun einmal so. Viele haben keine Möglichkeit einer eigenen Webseite oder eines Blogs um sich der Welt mitzuteilen und nutzen Netzwerke wie StudiVZ und Co. Jedem das Seine, so lange es niemandem schadet. :) Ich halte es wie du, XING und gut und selbst da bin ich nicht wirklich. ;)

    Viele Grüße aus dem Norden
    Uwe

  50. generator am 12. April 2008 #

    … »Interessant, dass Accounts löschen oft länger dauert, als Accounts einrichten. (…) Blog Age hat sich für uns die Mühe gemacht: einige Delete-Buttons der Communities hier in der Übersicht.« …

  51. UweB am 15. April 2008 #

    Drücke mehrmals am Tag Alt + F4 und der Tag gehört dir :-)))

  52. Rainer am 21. April 2008 #

    Es ist ja nicht nur der Müll, der sich ansammelt. So langsam begreifen einige Leute, dass sie sich mit diversen Selbstdarstellungen auch ins eigene Knie geschossen haben, wenn sie einen extrem internetaffinen Chef/Auftraggeber erwischen. Sie selbst haben es sicher schon längst vergessen. Das Web vergisst jedoch fast nie.

    Apropos social networking exhibiting: Schön, dass es venteria gibt. Muss man nicht mehr mit dem Auto durch die Gegend fahren, um zu schauen, welche Häuser/Wohnungen wann leer stehen, wenn man auf Raubzug aus ist. Kann man in Ruhe zu Hause am Web planen und gezielt zuschlagen. ;-)

  53. ba20Mia am 18. Januar 2010 #

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  56. payday loans am 20. März 2012 #

    einziger aktiver ›account‹ ist auch bei xing — da ich ja naturgemäß an irgendwelchen projekten mitarbeite, brauche ich dort je einen account zum debuggen — das wars dann auch!

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