praegnanz.de büro für intervernetzte medien

Gerrit, 15.12.2009

Die Dax auf praegnanz.de (update)

update 19.37 Uhr: Auf vielfachen Wunsch seitens der Windows- und Linux-Community ist die FF Dax nun nur noch auf Mac-Systemen zu sehen. Offenbar ist ClearType immer noch nur auf einem Bruchteil der XP-Installationen aktiviert. Andere User haben trotz ClearType Schwierigkeiten mit der Darstellung des Fonts, so dass ich mich dazu entschlossen habe, dass jeder die Website so angezeigt bekommt, wie es ein Großteil seiner Peer Group wünscht, und das bedeutet: »Lucida« »Tahoma« für Windows, »Irgendwas« für Linux und »FF Dax« für Mac OS X. So sollte ich maximale Zufriedenheit erreichen!


Während bei Typekit, dem stylischen Schriftmietservice für Websites, gerade die gröbsten Kinderkrankheiten gefixt werden, bin ich dort einfach mal zahlender Kunde geworden (Portfolio-Plan). Warum jetzt und nicht schon früher? Ganz einfach, ich habe bei Eric gesehen, dass es die FF Dax gibt, und die sah so gut aus, dass ich es nicht lassen konnte.

Hier eine Schriftprobe in einem höheren Schriftgrad. Da kann man Hamburger und Rafgen sehen. Und vieles mehr!

Nun erstrahlen also alle Fließtexte und Zwischenheadlines auf dieser Website in neuem Schriftenglanz – @font-face macht’s möglich, und über Typekit bin ich auf der rechtlich sicheren Seite, sowie auch technisch immer auf der Höhe. Ich profitiere automatisch von zukünftigen Anpassungen/Verbesserungen in der Einbettungsmethode und hoffe auf schnelle Server bei der Auslieferung der Font-Dateien.

Ganz kurz zur verwendeten Schrift FF Dax: Sie gilt ein bisschen als die FF Meta der Nuller Jahre und konnte sich in sehr vielen modernen Druckpublikationen etablieren, was auf den ersten Blick fast etwas verwundert, da ihr etwas fehlt, was man normalerweise als unverzichtbar für eine gut lesbare Schrift betrachtet hatte: Abstriche! (Man beachte das kleine a und das kleine u) Die Schrift wurde in Deutschland entwickelt (von Hans Reichelt), und kommt in einer speziellen Webversion als FF Dax Web Pro zum Einsatz. FontShop ist ja gerade sowieso dabei, alle verfügbaren Schriften in drei Versionen aufzubereiten (Prepress, Web, Büro), und bei Typekit lassen sich dann natürlich jeweils die Webversionen beziehen, die hoffentlich ordentlich für Windows gehintet sind und auch dort (zumindest mit ClearType) gut aussehen sollten. Ja, die grauenhaften Beispielscreenshots von Systemen ohne Schriftglättung sind mir bekannt. Nein, da nehme ich jetzt keine Rücksicht mehr drauf.

(Ich setze die FF Dax in 16px und 13px ein, weil diese beiden Schriftgrade in meinen Augen unter Mac OS X am besten lesbar sind.)

67 Kommentare

  1. Andreas am 15. Dezember 2009 #

    Darf ich mal fragen, wie das bei dir aussieht? Also würdest du evtl. einen kleinen (MAC OSX) Screenshot als, ich sage mal, Sollzustand in den Artikel einfügen?

    Ich bin kein Typographie-Experte, aber bei mir sieht das irgendwie komisch und unregelmäßig aus…

  2. Roman am 15. Dezember 2009 #

    Der Unterschied der Lesbarkeit zwischen 16px im Artikeltext und 13px in der Sidebar ist bei der Dax sehr groß, finde ich. Der Sidebartext wirkt im Vergleich trotz OS-X-Glättung erstaunlich dünn und kontrastlos, könnte gerne ein wenig fetter sein.

  3. Dominik am 15. Dezember 2009 #

    Sieht leider auch nicht wirklich sauber unter Windows XP aus.

  4. Matthias am 15. Dezember 2009 #

    sieht auch unter windows 7 schelcht aus. im firefox und ie.

    screenshot

    nur am macbook gehts. scheint nicht wirklich massentauglich :-(

  5. Kai Nehm am 15. Dezember 2009 #

    hier unter OSX/Safari schaut alles wunderbar aus.

    Das ist doch nur, um die Feedleser wieder zurück auf die Seite zu bekommen…

  6. Stefan am 15. Dezember 2009 #

    In Chrome unter Linux (ja, ist nur beta) stürzt der Tab zuverlässig ab, wenn ich praegnanz.de/weblog zu öffnen versuche. Nicht gut.

  7. Conseirge am 15. Dezember 2009 #

    Da sieht man leider mal wieder wie scheisse Windows doch ist.

    Dauert aber auch recht lang zu laden, erst nach 7-8 Sekunden springt es bei mir auf die Dax um.

  8. Usul am 15. Dezember 2009 #

    Hier sieht es ebenfalls suboptimal aus, eigentlich nicht schlecht, aber die kleinen i werden scheinbar doppelt so dick wie sie sollten. System: Archlinux, mit Firefox 3.6 Beta 4 und den Ubuntu-LCD-Patches. Normalerweise bieten die ein sehr gutes Schriftbild mit Kantenglättung, kann gut sein, dass die aber hier das Problem sind …

    Screenshot

    Allerdings deuten die Kommentare darauf hin, dass es scheinbar nur unter OSX und/oder Safari gut ausschaut :)

  9. TruckTurner am 15. Dezember 2009 #

    Ich finde es gut, dass Du diesen Schritt wagst Gerrit – aber auch bei mir (XP/FF & XP/IE8) sieht’s total ätzend aus.
    Ausserdem wirkt die Schrift sehr groß im Gegensatz zu vorher. Insgesamt aber trotzdem recht dünn – wobei einige der Zeichen ungewollt gefettet wirkende Fragmente aufweisen (vor allem w, e und x).
    Schade eigentlich :(

  10. Gerrit am 15. Dezember 2009 #

    Ich habe mit der ClearType-Darstellung unter Windows gar keine Schmerzen. Sieht doch okay aus für Windows-Verhältnisse – da sind alle Fonts so kacke-dünn, das war unter Lucida auch nicht viel anders!

  11. Peter Kröner am 15. Dezember 2009 #

    Sieht unter Linux (Ubuntu) im Firefox einigermaßen akzeptabel, wenn auch nicht optimal aus… und Chrome schmiert tatsächlich ab :)

  12. Michi am 15. Dezember 2009 #

    Safari auf dem iPhone: Schrift ist in der Arial.

  13. Pawel am 15. Dezember 2009 #

    Sieht bei mir »in Ordnung« aus, mehr aber auch nicht (Firefox/WinXP mit MS Cleartype). Gerade im großen Schriftgrad setzt die Glättung dann komplett aus.
    Windows kann hier mit dem OSX-Rendering nicht ganz mithalten.

  14. Stefan Fejfar am 15. Dezember 2009 #

    Im Firefox und Windows XP lässt es sich ohne Cleartype sowas von bescheiden lesen – das macht echt keinen Spaß :-/
    Mit Cleartype schaut’s dann besser aus.

  15. Alex am 15. Dezember 2009 #

    Ubuntu/GNOME: sogar besser als auf dem Mac ;-) (aber hat wohl auch was mit Gewöhnung zu tun): links Mac, rechts Ubuntu

  16. Markus Freise am 15. Dezember 2009 #

    Schaue auf Safari. Wirkt erst einmal ungewohnt. Dann aber schlüssig und die Darstellung ist – wie bereits meine Vorredner schrieben – sehr gut.

  17. Dominik am 15. Dezember 2009 #

    @Michi Safari auf dem iPhone kann kein font-face (leider).

  18. Alexander am 15. Dezember 2009 #

    Im Firefox und Windows XP lässt es sich ohne Cleartype sowas von bescheiden lesen – das macht echt keinen Spaß :-/

    Ja, das stimmt. :-(

  19. Frank am 15. Dezember 2009 #

    Unter WinXP und Ubuntu recht unscharf und bei längeren Texten macht es keinen Spaß zu lesen. Insofern muss man auf die Print-CSS ausweichen um deinen Inhalt augenschonend zu lesen.

  20. ysamjo am 15. Dezember 2009 #

    WinXP + latest Google Chrome macht auch keinen Spaß

    http://imgmi.net/6/6fbf5abd.bmp

  21. Tilman am 15. Dezember 2009 #

    Unter WinXP im FF 3.5.5 habe ich mit ClearType überhaupt keine Probleme (vom etwas schlechteren Rendering im hohen Schriftgrad mal abgesehen). Im Gegenteil, sieht alles sehr prima aus!

    Insgesamt finde ich die Dax eine schöne Abwechslung, kann die übrige Kritik also nicht bestätigen.

  22. Gerrit am 15. Dezember 2009 #

    Nochmal: Ich brauche keine Testberichte, ich kenne die Problematik. Sie hat meist mit dem Browser nichts zu tun, sondern mit der systemweit eingestellten Schriftglättung. Wer unter WinXP oder höher »ClearType« aktiviert hat, kann sich an einem recht ordentlichen Schriftbild erfreuen. Bis auf die kleinen e sind alle Buchstaben in Ordnung :-)

  23. MacMacken am 15. Dezember 2009 #

    Die Lesbarkeit ist wesentlich besser als früher … ich weiss nicht, ob die Schriftgrösse tatsächlich erhöht wurde, aber nach einem ersten Gewöhnen ist das Lesen sehr angenehm.

  24. Matthias am 15. Dezember 2009 #

    also ich hab win7 mit cleartype aktiviert, und es sieht nicht nur beim »e« schlecht aus.

  25. Maik am 15. Dezember 2009 #

    Hier (Firefox 3.5.5, Linux) gehts nicht. Nach kurzem Blick in Firebug: typekit schickt auf den Wunsch nach dem Stylesheet ein 403 Forbidden. Experten bei der Arbeit!

    Zu „Ich setze die FF Dax in 16px und 13px ein, weil diese beiden Schriftgrade in meinen Augen unter Mac OS X am besten lesbar sind.“: Die Aussage ist in der Form Schwachsinn. Da muss mindestens noch die Auflösung (in ppi) des Displays mit rein genommen werden, etwa als „…unter Mac OS X auf einem durchschnittlichen Büro-Monitor…“. Bei 120 ppi oder mehr kann man alles unter 16px komplett vergessen; die tatsächliche Höhe der Buchstaben ist dann so gering, dass auch der allerbeste Fontrenderer nichts mehr erreichen kann.

  26. Gerrit am 15. Dezember 2009 #

    @Maik: Ich habe mich nicht auf die dargestellte physische Größe der Buchstaben bezogen, sondern auf darauf, wie die Pixel zusammengesetzt, denn das ist von Schriftgrad zu Schriftgrad sehr unterschiedlich. Hat aber nichts mit der ppi-Auflösung des Screens zu tun.

    Ich beschäftige mich schon seit ein paar Jahren mit dieser Thematik.

  27. markusk am 15. Dezember 2009 #

    persönlich find ich passt die dax nicht wirklich zu der headline-font.. my2c.

  28. Conseirge am 15. Dezember 2009 #

    @Maik: quatschibuh, ich hab hier 129 ppi und es sieht fantastisch aus.

  29. Conseirge am 15. Dezember 2009 #

    @Markusk: Da muss ich dir rechtgeben, die Georgia und die Dax sind jetzt nicht das optimale Pärchen.

  30. MacMacken am 15. Dezember 2009 #

    Ergänzend ein Screenshot, wie es bei mir aussieht:

    http://www.macmacken.com/wp-content/files/praegnanz_de_20091215_001.png

  31. Heiner am 15. Dezember 2009 #

    Hier bei mir auf einem zufällig ganz frisch instalierten openSuse 11.2 Linux mit Firefox sieht es echt grausam aus.

  32. tosh am 15. Dezember 2009 #

    Kann ebenfalls bestätigen, dass der Tab unter Linux (Ubuntu 9.10) in Google Chrome abstürzt (d.h. die Website funktioniert garnicht). Musste extra den Firefox starten.

    Ist der trade-off für dich ok? Vor allem wenns ein payed service ist?

  33. thomas am 15. Dezember 2009 #

    Also wenn das bleibt kann ich dein Blog leider nicht mehr lesen. Das schaut einfach nur »krokelig« aus… also mistig … :)

    lg
    thomas

  34. Roland am 15. Dezember 2009 #

    Hier funktioniert es nicht und da sieht es nicht schön aus … Ist Dir die Spielerei tatsächlich das Geld wert? Und: so lange der Mac ein Nischen-Gerät ist es doch wichtig, wie die Seiten unter Window aussehen. Aber trotzdem nett, dass es mal einer ausprobiert.

  35. Thomas Fö am 15. Dezember 2009 #

    Mal vom Look abgesehen, über den sich sicher ewig gestritten werden wird, finde ich die Art und Weise, wie Typekit die Administration angelegt hat einfach fantastisch. Eingängig, easy und superschnell.
    Habe es gleich mal bei mir ausprobiert und bin begeistert – auch vom Look ;)

  36. fwolf am 15. Dezember 2009 #

    a) Das mit Google Chrome kann ich bestätigen – passiert auch unter Linux (Google Chrome 4.0.249.30 (Offizieller Build 33928) / Ubuntu 8.04.3 LTS).

    b) Allen Firefox-Benutzern empfehle ich Stylish – damit sollte praeganz.de wieder lesbar werden. Ich verwende hierfür nur noch »Nimbus Sans L« ;)

    c) Beobachtung: Bei vierfachem Zoom wird die Schrift wieder leserlich (Swiftweasel 3.5.3 / Ubuntu 8.04.3 LTS).

    cu, w0lf.

  37. Andy am 15. Dezember 2009 #

    Schaut schon komisch aus (XP, FF3.5, CT)
    Screenshot

  38. david am 15. Dezember 2009 #

    Sorry, Gerrit – diese Änderung halte ich für einen Schuss in den Ofen. Warum?

    Mein Lieblingssystem ist nunmal XP, und da tut mir ein noch so optimiertes ClearType einfach in den Augen weh, jedenfalls mehr als die ungeglätteten Standard-Bildschirmfonts auch nach mehreren Stunden Arbeit. Schade, dass du hier offenbar auf eine ganze Benutzergruppe keine Rücksicht nimmst – obigen Kommentaren entnehme ich, dass ich mit meiner Abneigung alles andere als alleine dastehe.

    Obendrein kriege ich von der Dax alleine mittlerweile Augenschmerzen – selten habe ich eine so überbewertete und über-ausgereizte Schrift gesehen. Auf einem Flyer nehme ich sie gerne in Kauf; auf Webseiten finde ich es bspw. bei Überschriften sehr nett, wenn der Betreiber eine gewisse Gestaltungsfreiheit hat und würde schon deshalb ungern nach einem Weg suchen, Webfonts komplett zu deaktivieren; bei Fließtext hingegen bin ich dankbar, wenn der Gestalter auf die bekannten und etablierten Bildschirmfonts zurückgreift. Das sehe ich persönlich einfach als professionell an. Wenn auf girlies-toller-homepage.de.tl irgendeine Comic Strunx für Fließtext eingebunden wird, gehe ich halt wieder von der Seite runter ohne was zu verpassen. Meine Lieblingsblogs würde ich aber so gerne auch weiterhin ohne Augenweh lesen …

  39. Claude Roulet am 15. Dezember 2009 #

    Vor einigen Wochen bezahlte ich, weil ich für ein Kundenprojekt die Proxima Nova benutzen wollte, bei Typekit USD 49.99. Die Proxima Nova sah dann (um die 36px) auf der Windowsplattform so fuchtbar aus – trotz Cleartype -, dass meine Kundin nichts davon wissen wollte.

    Schade, weil auf Mac OS sah das wunderbar aus.

    Ebenso experimentierte ich mit der Meta im Lesetext, welche bei 14px viel kleiner erschien als die Alternativschrift, was deswegen auch unbrauchbar war.

    eMails an den Support wurden um mehr als eine Woche verspätet beantwortet, die Schuld wurde mir zugewiesen (ich hätte die Scripts verändert, was nicht stimmte), ein Versuch zu helfen war nicht erkennbar.

    Also löste ich das Konto auf, und das mit der 30-tägigen Geldzurückgarantie scheint nicht zu funktionieren.

    Ich bin ziemlich sauer auf die.

    Eine gute Lösung fand ich später für das generell existierende Problem mit der Schriftanzeige in Windows (für die relativ grossen Titel meines Projektes) bei allcreatives. Das hätte wahrscheinlich auch bei Typekit geholfen, zumindest in IE 7 & 8.

    So sehr mir die Sache mit Typekit gefallen hätte, so sehr störten mich zudem aber auch die vielen Dateien, die zusätzlich geladen werden müssen.

  40. Der Caspers am 15. Dezember 2009 #

    »… über Typekit bin ich auf der rechtlich sicheren Seite …«

    … stimmt auch nicht so ganz, zumindest solange nicht, bis die die ungefragte Weiterreichung der Nutzungsdaten an Google wieder ausgebaut haben.

    P.S.: die Schrift hier ist übrigens viel zu groß für mich :)

  41. Gerrit am 15. Dezember 2009 #

    @tcaspers: Im Web 2.0 gibt es keine zu große Schrift!

  42. Ralf G. am 15. Dezember 2009 #

    Nr. 41: Genau, wir machen die unoptimierte Ansicht eines über 8 Jahre alten Systems (XP) zum Massstab dessen, was im Web so »schriftmäßig« erlaubt ist!

  43. Markus Thömmes am 15. Dezember 2009 #

    Hier unter Ubuntu und dem aktuellsten Firefox siehts Top aus :).
    Super!

  44. Gerhard Großmann am 15. Dezember 2009 #

    @ 28. Maik
    »Hier (Firefox 3.5.5, Linux) gehts nicht. Nach kurzem Blick in Firebug: typekit schickt auf den Wunsch nach dem Stylesheet ein 403 Forbidden. Experten bei der Arbeit!«

    —> Typekit verlangt leider, dass man seinen Referer aktiviert, sonst weigert es sich, eine Schrift auszuliefern.

    @gerrit: Was anderes: Dein Lightbox-Plugin nervt etwas. Wenn man im Kommentarfeld mit den Cursor-Tasten nach links oder rechts will, geht sofort ein Bild auf. Außerdem kann ich mit Strg+Klick kein Bild mehr in einem neuen Tab öffnen, um es zum Beispiel vergrößert anzusehen. (FF 3.5, Ubuntu)

  45. Berlie am 15. Dezember 2009 #

    Auf’m Mac mit Chrome geht’s übrigens.

  46. Plippo am 15. Dezember 2009 #

    Das Schriftbild ist bei mir (Firefox 3.5, Ubuntu) perfekt, aber was mich sehr stört, ist dass der Inhalt beim Laden der Seite auf meinem Monitor zweimal herumspringt.

    Zunächst erscheint die Seite in Lucida.

    Dann erster Sprung: Schriftart verwandelt sich in FF Dax, aufgrund der unterschiedlichen Zeilenhöhe verschiebt sich der Inhalt

    Danach zweiter Sprung: Das ausgewählte Element in der Navigationsleiste links springt zur Seite (ich gebe zu, das war schon immer so, aber als einziger Sprung ist es nicht so aufgefallen)

    Das passiert jedes Mal wieder, wenn man auf einen Link klickt. Dadurch wirkt die Seite sehr unruhig. Warum muss die Schrift denn unbedingt per JavaScript eingebunden werden?

  47. Konstantin am 15. Dezember 2009 #

    Auch bei mir (XP,FF3.5) sieht das ehrlicht gesagt miserabel aus…. Erst wenn ich die Schrift per Browser 2 Stufen kleiner mache, sieht es akzeptabel aus: http://imgur.com/7Z1Rx.jpg

  48. Nick am 15. Dezember 2009 #

    @Konstantin: Deswegen wird hier des öfteren erwähnt, dass cleartyp bei XP aktiviert sein sollte:
    Rechtsklick Desktop -> Eigenschaften -> Register »Darstellung« -> Effekte -> Haken bei »Folgende Methode zur Kantenglättung…verwenden« setzen -> Clear Type

    Nichtsdestotrotz finde ich es ein wenig irritierend, dass ausgerechnet ein Blogger, der sehr viel Wert auf Usability und Zugänglichkeit legt, Leute »aussperrt«, die vllt nicht ganz so fit mit Ihrem OS sind oder eben lieber ohne cleartype lesen…

    Unabhängig davon lese ich Dein Blog gerne und oft – und würde das auch gerne weiterhin ohne Augenschmerzen tun.. ;)

  49. paul am 15. Dezember 2009 #

    @Nick: »Unabhängig davon lese ich Dein Blog gerne und oft – und würde das auch gerne weiterhin ohne Augenschmerzen tun.. ;)«

    Dafür gibts ja RSS-Feeds …

    @Gerrit: Mutig, deine Leser zur Dax zu zwingen – trotz der vielen Unzulänglichkeiten bei der Anzeige. Ich finde das einen guten Schritt. Aber in der falschen Sache: Das kann man mit IE-Usern machen, die zu doof sind, ihren 4.0er-Browser zu aktualisieren. Bei deinem technikaffinen und -verständigen Publikum sollten dir die vielen Testberichte doch zu Denken geben. Umso mehr musste ich schmunzeln, als ich dein »Ich brauche keine Testberichte, ich kenne die Problematik« las.

    Übrigens: Die Schrift beim Kommentarfeld ist viel zu klein. Und bitte: Im Web 2.0 gibt es durchaus zu kleine Schrift.

  50. Michael am 15. Dezember 2009 #

    Wenn euch die Dax oder deren Anwenung hier nicht gefällt, warum verwendet ihr dann diese Schrift für eure Kommentare?

    (Sorry, das musste einfach raus. Die Kontra-Dax-Kritiken sind nett anzusehen, wenn sie ebenfalls aus der Dax gesetzt sind ;-)

  51. david am 15. Dezember 2009 #

    Danke, Gerrit! Könntest du jetzt nicht unter Windows noch die alte Schriftgröße setzen? Dann hätte ich nichts mehr zu nörgeln. :)

  52. Philipp Schilling am 15. Dezember 2009 #

    Also bei mir siehts geil aus. Aber benutze auch ein Betriebssystem, das vor zehn Jahren schon eine bessere Schriftdarstellung hatte als die meisten Windows-Kisten heute.

    Schade, dass Microsoft es einfach nicht gebacken kriegt. Das wird dann wohl der nächste große Genickbrecher für vernünftige Schriften im Netz.

  53. Schepp am 15. Dezember 2009 #

    @Philipp Schilling: Microsoft hat’s schon gebacken bekommen – man hat das in diesem Fall schuldige API namens GDI unter Windows 7 gegen DirectWrite ausgetauscht (und für Vista per Update nachgereicht). Jetzt müssen nur noch die Browserhersteller das anstelle von GDI in ihren Windows-Builds verwenden. IE9 wird das tun, und es gibt jetzt schon einen inoffiziellen Firefox 3.7-Build im Netz, der es verwendet.

    XP-User sind allerdings verloren. Das gilt dann aber nicht nur für die Schriftenglättung, sondern auch für 64-Bit, TRIM, DirectX-10, und vieles modernes mehr. Also was soll’s. Irgendwann muss man sich trennen.

  54. paul am 15. Dezember 2009 #

    Schade – ich fand’s toll, aber bei mir sah auch alles großartig aus! (Windows 7, Firefox)

    Die Schrift im Kommentarfeld ist aber immer noch zu klein! :)

  55. Holger am 16. Dezember 2009 #

    Wann wird Windows endlich eine vernünftige und nicht deaktivierbare Schriftenglättung bekommen? Das ist ja ein Verbrechen! Oder Windows endlich ganz abschaffen.

  56. Gerrit am 16. Dezember 2009 #

    @david: Ich habe als erste Alternativschrift jetzt die Calibri gesetzt. da diese ebenfalls sehr klein ausfällt (wie auch di FF Dax), sollte das Verhältnis jetzt wieder stimmen!

  57. Jens Kutilek am 16. Dezember 2009 #

    Allen Leute, die darauf bestehen, ohne Schriftglättung im Web unterwegs zu sein, würde ich raten, in den Browsereinstellungen die Anzeige von »Fremdschriften« zu deaktivieren. Ihr habt sonst keine Freude, wenn Webfonts erstmal weiter verbreitet sind ;)

    Internet Explorer: Extras – Internetoptionen – Allgemein – Barrierefreiheit – Haken bei »Schriftartangaben auf Webseiten ignorieren« setzen.

    Firefox: In die Adresszeile »about:config« eingeben und Enter drücken, die Dialoge bestätigen, dann in der Liste der Einstellungen nach »gfx.downloadable_fonts.enabled« suchen und per Doppelklick auf »false« setzen, Firefox neu starten.

  58. Jens Kutilek am 16. Dezember 2009 #

    Denn das schöne am Web ist ja, daß man sich fast alles auf Benutzerseite so konfigurieren kann, wie man möchte. Also kein Grund für Gerrit, Windows-Usern auf der Höhe der Zeit die FF Dax vorzuenthalten ;)

    (Das krakelige e liegt tatsächlich an ClearType wie es aktuell ist; mit DirectWrite wird das schöner …)

  59. david am 16. Dezember 2009 #

    @Gerrit (59): Danke! :) Für deine Rücksichtnahme auf uns rückständige XP-Nutzer und dafür, dass meine Lieblingsblogs jetzt wieder allesamt ohne Augenschmerzen lesbar sind. (Auch, wenn’s die Tahoma geworden ist und nicht die Calibri – so ist’s darstellungstechnisch hier sogar eher noch besser.)

    Ach ja: Jetzt weiß ich auch, was einige hier mit den Pfeiltasten und der Lightbox meinen. Im Kommentarfeld besonders nervig. Wäre cool, wenn du auch das noch gebacken bekommen würdest, dann gibt’s wirklich kein Genörgle mehr. ;)

  60. Thomas Maier am 16. Dezember 2009 #

    Sieht gut aus aber ist ..äh.. total sinnlos. :)

  61. Friedrich am 18. Dezember 2009 #

    Warum nicht typeface.js benutzen ist wenigstens Opensource!
    http://typeface.neocracy.org/

    Gruß Friedrich Gerken

  62. Gerrit am 18. Dezember 2009 #

    @Friedrich: Das ist nicht dein Ernst, oder?

  63. Simon am 20. Dezember 2009 #

    @Gerrit:

    Hi Gerrit, gibt es eine Möglichkeit die Dax-Schrift zurück zu bekommen ohne einen Mac zu haben?

    Auf meinem Ubuntu sieht die Schrift nämlich super aus!

    Dankeschön!

    Es verwundert mich manchmal doch ein bisschen, dass die unterschiedlichen Distributionen doch noch eigene Patches für FreeType pflegen, obwohl man eigentlich schon seit Jahren ziemlich genau weiß, welche Einstellungen sich bewährt haben und welche nicht.

    Naja, große Teile des Fontstacks werden ja zur Zeit überholt. Mal schauen ob die Situation dann etwas homogener wird, wenn die Frühjahrs-Distributionen draußen sind …

    Bis dahin ist die derzeitige Situation für Webdesigner und Schriftgestalter einfach ärgerlich.

    Danach sollte es doch eigentlich ausreichen keine EOT-Schriften für IE zu liefern um überall eine gute Darstellung zu erreichen, oder?

  64. Paul Irish am 20. Dezember 2009 #

    Just wanted to FYI your linux users, there was a bug with @font-face in Chrome/Chromium on Linux when you’re using data-uri fonts.

    As of this week it’s been fixed, so we’ll be seeing it make its way to us.
    http://code.google.com/p/chromium/issues/detail?id=29861

    Also, @Gerrit, in defense of Friedrich… I do think typeface.js could still be considered. It does have selectable text and is as SEO friendly as @font-face. So really it’s just a performance issue.

    But I agree that right now we should be aggressively looking to make @font-face succeed. Making sure it looks good is crucial. I enjoyed reading this thread. Thanks

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