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Gerrit, 12.03.2008

Designfragen

Wer öfters mal mit Kunden zu tun hat, die wenig oder vielleicht gar keine Ahnung von Design oder Webdesign haben, wird sich freuen, dass Nicolai Schwarz nun ein kleines Portal mit einer Reihe von Anfänger-FAQs zusammengestellt hat: designfragen.de

Hier erfährt man auch endlich, was so eine Website kostet und warum man für Schriften Geld bezahlen sollte oder wann man an die Künstlersozialkasse zahlen muss. Die Liste soll in Zukunft Stück für Stück ergänzt werden.

13 Kommentare

  1. Mimo am 12. März 2008 #

    Klasse.

  2. stefano picco am 12. März 2008 #

    oh, gibt es das auch als infoblatt zum ausdrucken? :)

    ich glaube bei jeder neuen anfrage verweise ich nun auf diese website!

  3. Maik am 12. März 2008 #

    Gerade der Abschnitt „Warum soll ich für eine Schrift Geld bezahlen?“ gefällt mir nicht vollkommen.

    Sehr angenehm finde ich, dass er gerade nicht die „WEIL DU SONST EIN BÖSER RAUBKOPIERER BIST, DU SCHWEIN“-Schiene fährt, die mich wahnsinnig nervt. Dafür dicke Pluspunkte.

    Sein Hauptargument ist der echte Mehrwert einer professionellen Schriftfamilie. Damit hat er einerseits Recht: Gegen eine echte Familie wie Thesis, oder auch gegen die gefühlt dreitausend Schnitte einer echten Linotype Univers, kann Arial-plus-TimesNewRoman nicht anstinken.

    Eindeutig Unrecht hat er aber, wenn er sich über die mangelnde Qualität der Schriften, „die Sie auf Ihrem Rechner haben“, auslässt. Das, was die großen Betriebssysteme heutzutage beilegen, hat absolut professionellen Charakter. Arial muss man nicht mögen, aber technisch ist daran nichts auszusetzen, wenn einem die vier Standardschnitte reichen, und gut lesbar ist sie auch.

  4. Susanna am 12. März 2008 #

    Schön, dass diese Liste weitergeführt wird. Zum Thema design ist hier viel Nützliches zu lesen. Wäre vielleicht zu ergänzen um ein paar Bemerkunden dazu, warum man aus Open Source Software nicht die Lizenzvermerke rauswerfen sollte … Die technischen Artikel sind eh noch etwas knapp gehalten, obwohl hier gerade großer Erklärungsbedarf herrscht. Die Wahl eines CMS z.B. ist ein paar Worte mehr wert.

  5. Nicolai Schwarz am 13. März 2008 #

    @ Maik und @Susanna:
    Ich werde designfragen.de in den nächsten Wochen a) ergänzen und b) wenn nötig Texte verbessern.
    War von Anfang an so geplant.

  6. kartoffelbrpt am 13. März 2008 #

    Wow, die Idee ist super! Dass die Texte nicht sehr ausführlich sind und mit den technischen Details eher geizen finde ich positiv, wenn man bedenkt, dass der potentielle Kunde angesprochen werden soll. Zumindest habe ich das so interpretiert :)
    Die vorhandenen Informationen sind ausreichend. Bei weiteren Fragen kann und soll sich der Kunde dann an den Fachmann wenden. Die Basis ist mit den Antworten aber hergestellt.

    Klasse Idee, wandert gleich in meine Bookmarks!

  7. Susanna am 14. März 2008 #

    @Nicolai und @kartoffelbrot: Wichtig ist wirklich, dass das Problembewußtsein für die Themen rund um CD, Web und Konzept geweckt wird. Inzwischen scheint das Tal der Tränen (Designer/Programmierer tritt gegen den Neffen des Nachbars an …) teilweise durchschritten zu sein, weil die Anforderungen an das Internet größer geworden sind als das, was man eben mit Frontpage selig zusammenstricken konnte. Das ist aber nocht nicht alles (Webbaukasten, Template ohne Konzept und Black Hat SEO lassen grüßen). Je mehr der Kunde über die Qualitätskriterien unserer Leistungen weiß, desto besser. Wer verhandelt nicht gerne mit einem informierten Kunden?

  8. Philipp Maan am 15. März 2008 #

    Die Wortkombination »MAC Betriebssystem« – zu finden in »Sehen Webseiten auf verschiedenen Rechnern tatsächlich anders aus?« – hat mir ein wenig den Spaß daran genommen..

    Ansonsten eine gute Webseite, sicher nützlich!

  9. Karl am 17. März 2008 #

    Der Tonfall ist mir stellenweise etwas zu arrogant, der Experte spricht von oben herab mässig. Die Beispiele, z.B. Sie lasse Ihre Vetragsgestaltung ja auch nicht vom Neffen des Nachbarn lassen ziemlich weit hergeholt.
    Da sagt der Kunde dann auch, ne klar da brauch ich einen Notar/Rechtsanwalt, Profis mit Hochschulabschluss, fürs Design reicht mir aber das Können eines 17jährigen. Überzeugt also wenig der Vergleich. Webdesign ist nun mal eine nur mittelhochqualifizierte Tätigkeit. Vergleichbar mit Automechaniker.

  10. Nicolai Schwarz am 17. März 2008 #

    @Karl: Gerade der Text zum Neffendesign ist völlig absichtlich in diesem Ton gehalten. Launisch zu Beginn und am Ende, aber sachlich in der Mitte. Muss natürlich nicht jedem gefallen.

  11. Badratgeber am 18. März 2008 #

    Toll, so etwas habe ich schon immer gesucht.

  12. Dennis am 23. März 2008 #

    Danke. An Nicolai für die Arbeit und an Dich für den Hinweiß.

  13. Christiane aus Nürnberg am 12. Oktober 2009 #

    Danke für die Arbeit. Der Text über den Neffen ist wirklich aus dem Leben gegriffen. Würde ich so stehen lassen.

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