DER SPIEGEL auf dem iPad

Ich werde heute beginnen, in loser Folge über diverse neue Magazin-Ansätze zu berichten, die es für das iPad (und andere kommende Touchtablets) gibt oder geben wird. Da ist einiges an interessanten Aspekten drin, die man beleuchten kann.

Wir beginnen mit dem SPIEGEL, der sich in der Kritik im Fontblog eine äußerst blutige Nase geholt hat. Ich teile diese Kritik jedoch nicht, sondern bescheinige dem SPIEGEL eine insgesamt gelungene erste iPad-Version – natürlich mit Verbesserungspotenzial.

Zunächst einmal: Die iPad-Version des SPIEGEL kommt als einzelne kostenlose App daher und enthält per default ein komplettes Probeheft (von letzter Woche. Ob das immer dieses Heft 20/2010 bleibt, oder ob es immer das letzte Heft relativ vom Downloadzeitpunkt sein wird, weiß ich gerade nicht.) In jedem Fall lassen sich dann innerhalb der App weitere Hefte dazukaufen oder Abos abschließen. Dies passiert nicht etwa über Apples In-App-Purchase-Funktion, sondern über eine eigenständige Abrechnung mit dem Verlag. Apple verdient demnach offenbar keinen Cent mit dem SPIEGEL. Die einzelnen Hefte werden dauerhaft offline gespeichert und sind angenehm klein (unter 10 MB würde ich schätzen.)

Inhaltlich handelt es sich um eine unveränderte Version des gedruckten Heftes (allerdings ohne Werbung) – mit Spiegel Online hat das nicht viel zu tun, außer, dass bei einigen Artikeln Querverweise zu Diskussionen im Spiegel-Online-Forum angebracht sind, was einen ziemlich cleveren Medienlink herstellt. Das Layout der Spiegel-App wird automatisch (wahrscheinlich clientseitig erstellt), was übrigens der größte Kritikpunkt im Fontblog-Bericht ist. Ich selber halte es nicht für verwerflich, ein umfangreiches Wochenmagazin wie es der Spiegel ist, auf dem iPad automatisiert darzustellen. Das Magazin ist sowieso sehr textlastig und auch das Heft strotzt ja nicht gerade für aufwendig gestalteten Doppelseitenkompositionen – das ist ja gerade das Markenzeichen der Hamburger. Insofern ist es gut, dass der Leser sich auf dem iPad das Leseformat so einrichten kann, wie er möchte: Querformat mit drei Spalten, Hochformat mit zwei Spalten, je zwei Schriftgrade zur Auswahl. Insgesamt also vier Möglichkeiten, wie die Seiten aussehen können – vielleicht ein bisschen zu unflexibel, wenn man es mit den Möglichkeiten einer Website vergleicht, aber ein okayer Start.

Generell ist der Text angenehm lesbar, wenn auch die Spalten (vor allem in der größeren Schrift) etwas zu kurz sind, so dass der Flattersatz (ohne Silbentrennung) ein wenig nervt. Hier wäre eine Ein- oder Zweispaltenoption hilfreich, und natürlich eine clientseitige Silbentrennung. Die Schriftart an sich jedoch geht meines Erachtens voll in Ordnung, und auch der Zeilenabstand stimmt. Meines Erachtens kann man sowas wie den Spiegel also durchaus automatisiert layouten lassen und trotzdem am iPad angenehm lesen – ein paar Stellschrauben sollte man aber mit dem nächsten Software-Update nachschieben: Silbentrennung, Vermeidung von Hurenkindern, vielleicht eine intelligentere Platzierung der Bilder usw. Dramatisch finde ich diese Probleme jedoch nicht.

Schlimmer ist das Fehlen der offensichtlichsten Funktion überhaupt: keine Volltextsuche! Hallo? Man kann zwar über eine textliche Inhaltsübersicht (vertikal, oben) und einen grafischen Artikelleiste (horizontal, unten) ganz gut stöbern, aber eine Suche nach Stichpunkten muss unbedingt noch folgen!

Die größte Frechheit ist jedoch ganz klar der Preis! Eine einzelne Ausgabe kostet mit 3,99 € sogar ganze 19 Cent mehr als die gedruckte Version am Kiosk! Gut, ich habe drei Vorteile:

  • Muss nicht zum Kiosk laufen
  • Spare mir das gezielte Blättern zu gewünschten Artikeln
  • Habe keine Werbung

Das alles wiegt jedoch nicht den Vorteil des Heftes auf, denn das

  • lässt sich immer noch besser lesen
  • Ist trotz nüchternen Spiegel-Layouts besser inszeniert
  • Ist ein physisches Produkt, was verliehen oder verschenkt werden kann

Ein angemessener Preis wäre also 2,50 € (ohne Werbung) oder 1,50 € (mit Werbung), um sich deutlich von den 3,80 € der Printausgabe abzusetzen. Denkt da bitte noch einmal drüber nach! Ansonsten hoffe ich auf weitere Verbesserungen der App an sich, und ein bisschen auch auf eine höhere journalistische Qualität, denn die war früher irgendwie besser. Aber das ist eine andere Diskussion.

update 29.11.2011: Auf den Desktop gibt es jetzt eine Webapp des Magazin-Spiegels. Hierzu meine Meinung.

20 Kommentare

Philipp Kruse

Die ganze Schiene finde ich sehr spannend, weshalb ich mir auch schon allerlei Nachrichten-Apps angesehen habe. Insgesamt hat mich die Anzahl der Zeitungen und Magazine überrascht, die jetzt schon im AppStore vertreten sind. Allerdings ist der 1.0-Charakter deutlich zu spüren und ich hoffe sehr, dass die Verlage noch an diversen Ecken nachbessern. Potential wäre vorhanden, aber das Gerät ist wohl einfach noch etwas jung um gleich perfekt abgestimmte und getestete Software zu erwarten.

Ich freue mich jedenfalls schon auf die nächsten Artikel in dieser Reihe.

LonleyHeart

Nicht zu vergessen, die imensen Druckkosten die sich der Spiegel bei der digitalen Ausgabe spart.

Gerrit

@LonleyHeart: Ich glaube, im Vergleich zu Personalkosten sind die Druckkosten nicht das ganz große Ding.

MacMacken

<blockquote>Die einzelnen Hefte werden dauerhaft offline gespeichert und sind angenehm klein (unter 10 MB würde ich schätzen.)</blockquote>

… nur in der iPad-App oder auch anderswo, beispielsweise auf dem Mac? «SPIEGEL»-Papierausgaben kann ich archivieren, Artikel ausschneiden oder kopieren, und so weiter.

<blockquote>Die größte Frechheit ist jedoch ganz klar der Preis! Eine einzelne Ausgabe kostet mit 3,99 € sogar ganze 19 Cent mehr als die gedruckte Version am Kiosk! Gut, ich habe drei Vorteile:</blockquote>

Gibt es einen Abonnementspreis? Im Abonnement (1 Jahr oder 1/2 Jahr) kostet der SPIEGEL EUR 3.65 pro Ausgabe. Dazu gibt’s eine Auswahl an Werbegeschenken. Beim Abonnement muss man selbstverständlich auch nicht an den Kiosk laufen, sondern lediglich zum Briefkasten.

<blockquote>Ich glaube, im Vergleich zu Personalkosten sind die Druckkosten nicht das ganz große Ding.</blockquote>

Printmedien sind ein Fixkostengeschäft – dazu zählen die Personalkosten, aber auch die Kosten für Herstellung und Distribution. Bei Onlineausgaben entfällt ein wesentlicher Teil der Kosten für Herstellung und Distribution.

Markus Schlegel

Welche Personalkosten denn? Für mich sehen die Screenshots so aus, als würde der Redakteur die ganze Brühe einfach noch in einen anderen Trichter fließen lassen. Dass da noch einmal jemand drüber schaut, bezweifle ich ob der dramatischen Schnitzer ebenfalls (Hurenkind im erster Screenshot im Fontblog-Artikel).

Und Silbentrennung, srsly?! Da gibts doch bestimmt offene Bibliotheken für und wenn nicht, dann schaut man bei LaTeX ab und programmiert den Kack.

Langsam ist meine Geduld mit den Verlegern echt am Ende, die wollen doch gar nicht, scheint mir.

Gerrit

@Markus: Ich meine die Personalkosten für die Artikel. Die schreibt ja jemand. Und wenn weniger Printhefte verkauft werden (ist ja definitiv der Fall), dann müssen diese Fixkosten mit verkauften iPad-Heften ausgeglichen werden. Dass die iPad-Version nur recht geringe laufende Kosten verursacht, ist klar. Aber das ist okay für ein textlastiges Magazin wie den Spiegel.

Markus Schlegel

@Gerrit: Okay, dann will ich aber maximal gleich viel zahlen für Print und iPad. Ich dachte, du rechtfertigst die 19ct+ durch die erhöhten Personalkosten in der Produktion der Bits&Bytes-Ausgabe.

Gerrit

@Markus: Eigentlich ist folgender Vergleich interessant: Die Kosten des Druck und physischen Vertriebes im Vergleich zu dem Erlös, den die Werbung bringt.

Falls beide Werte gleich sind, würde das einen identischen Preis rechtfertigen. Aus Sicht des Verlages. Aus Sicht des Kunden muss die Bits-Version deutlich billiger sein, von mir aus eben auch mit Werbung.

Peter

Das Teil gibt es bereits seit längerem für das iPhone – und ist derzeit eigentlich die einzige Zeitschriften-APP, die tatsächlich benutzbar ist. Der Preis ist der gleiche wie für die Online-Variante, die auf der Webseite abonniert werden kann. Ãœber das Abo kann also auch mit dem Browser am PC gelesen werden.

Der Preis wird geringer, wenn man das Abo nimmt (2,64 Euro pro Ausgabe, jetzt also deutlich billiger als das gedruckte Heft) und nochmals, wenn man bereits das Druck-Abo hat (knapp über 1 Euro). Insofern sieht man deutlich, dass der Spiegel-Verlag die Apps eher als Zusatzgeschäft sieht, und verhindern will, dass die Apps das Printgeschäft kannibalisieren. Das ist durchaus nachvollziehbar.

Das bedeutet ausserdem, dass es eine Datenquelle für iPhone, iPad, iPaper (PDF) und Online im Browser gibt. Vermutlich steht dahinter sogar ein Redaktionssystem, das ein Cross-Publishing zwischen Druck, Web, und Mobil erlaubt. Damit wäre der Spiegel ein absoluter Trendssetter. Ergo gibt es natürlich keine Satzkorrektur für die Darstellung auf einzelnen Ausgabegeräten, allein die Vorstellung ist seltsam und »printig« gedacht. Die Kosten für ein derartiges System dürften exorbitant sein. Wir sprechen hier von x-Millionen von Seitenaufrufen und Downloads im Terabyte-Bereich jeweils zu Wochenbeginn, im wesentlichen auf zwei Tage verteilt – das gibts nicht für lau. Allein die Hostingkosten für die dazu nötige Serverfarm dürften sich im sechsstelligen Bereich bewegen.

Ausserdem gibt es noch weitere Vorteile: – Man bekommt die Online-Ausgabe bereits ab Samstag abend und nicht erst Montag wie die gedruckte Ausgabe. Für manche Leute sehr wichtig. – Alle Ausgaben sind online über die Spiegelwebseite durchsuchbar, das Login für das iPad gilt natürlich auch für die Webseite. – Ausgaben, die älter sind als zwei Wochen stehen sowieso auf der Webseite und sind frei einsehbar und durchsuchbar. Für alle – ohne Kosten. – Das heisst, das gesamte Archiv des Spiegel seit 1947 ist online durchsuchbar: http://www.spiegel.de/dienste/0,1518,676489,00.html.

Komisch, dass dieses Archiv hier scheints unbekannt ist …

Und die Werbefreiheit würde ich doch sehr hoch einschätzen. Die Printausgaben der Zeitschriften finanzieren sich in der Regel zu mehr als 50% – meist sogar über 60% – aus Werbeeinnahmen. Wenn also am iPad die Werbeeinnahmen wegfallen, dann ist die Ausgabe unter dem Strich deutlich billiger als das gedruckte Heft.

Schaut es euch doch einfach mal an auf der Spiegel-Webseite, bevor ihr lästert … Es ist derzeit m. E. das beste Online-Zeitschriftenangebot. Soll nicht heissen, dass es nicht verbesserungsfähig wäre, aber eine »Frechheit« ist es definitiv nicht.

Gerrit

Klar, Verlage wollen immer Abos verkaufen! Aber ich bin das Gegenteil eines Abo-Liebhabers. Ich habe leider nur 10 bis 12 Mal im Jahr die Zeit, etwas wie den Spiegel ordentlich zu lesen, und da bin ich auf Einzelheftkäufe angewiesen. Und da finde ich das Angebot des iPad-Spiegel aus Kundensicht zu teuer.

gerhardb

mich wunderts das nun diese Diskussionen losgetreten werden. Dieser ganze Schmonzes gilt doch auch für die webbasierten Angebote der Verlage. In diesem Bsp. eben der Spiegel.

Mit der JS und CSS Kombo liessen sich doch ansehliche WEB Angebote schaffen. Macht aber keiner in der Art. Warum wohl nicht?

MacMacken

<blockquote>Der Preis wird geringer, wenn man das Abo nimmt (2,64 Euro pro Ausgabe, jetzt also deutlich billiger als das gedruckte Heft) und nochmals, wenn man bereits das Druck-Abo hat (knapp über 1 Euro).</blockquote>

1 Cent Differenz ist doch nicht deutlich günstiger … und das man als Abonnent nochmals für die genau gleichen Inhalte bezahlen muss, empfinde ich als frech. Diese Preisgestaltung zeigt wieder einmal, dass die Bezeichnung «Content-Mafia»Â für grosse Teil der Medienindustrie berechtigt ist.

domingos

Hi, um kurz mal die Verhältnisse zurecht zu rücken: das klassische Massen-Printmedium nimmt ca ein Drittel seiner Kosten über den Kauf und zwei Drittel über Werbung ein. Bei Springer ist es wohl eher 30 : 70. Die Druck- und Vertriebskosten sind vergleichsweise gering. Der Spiegel mag in den letzten Jahren an Substanz verloren haben, aber auch suboptimale Quali kostet Geld. Ich möchte einen der Kritiker mal sehen, der einen guten Artikel zustande bekommt und sich mit einem Stundenlohn von 2 Euro begnügen muss. Ein werbefreier Spiegel müsste also für den ipad etwa 10 Euro kosten. Oder es ist halt Werbung drin, was mich nie so gestört hat, Flash funzt ja auf dem Ipad eh nicht;-) Mir persönlich wäre allerdings lieber, ich könnte für einen Euro die zwei – drei Artikel laden, die mich interessieren und den restlichen Schrott bleiben lassen.
Fazit: Ein werbefreies und günstiges Magazin ist eben so wahrscheinlich wie die eierlegende Wollmilch-Sau. so long

Markus Schlegel

Als Endnutzer ist mir ziemlich schnuppe, wieviel die Produktion kostet. Wenn ich einen Preis nicht als entsprechend der Leistung ansehe, kaufe ich nichts, so einfach ist das. Hätten die Printler immer noch ein Oligopol, könnte man die Spannung zwischen wahrgenommener Leistung und Preis noch mit Argumenten rechtfertigen. Heute lese ich mir stattdessen lieber Blog XY durch.

Um alte Systeme aufrecht zu erhalten – und das direkte Bezahlen von Inhalten sehe ich als altes System an – muss man schon einen deutlichen Qualitätsvorsprung haben. Ist der nicht vorhanden, good riddance to bad rubbish!

Markus Baumer

„Dies passiert nicht etwa über Apples In-App-Purchase-Funktion, sondern über eine eigenständige Abrechnung mit dem Verlag. Apple verdient demnach offenbar keinen Cent mit dem SPIEGEL.“

Doch, es läuft über Apples In-App-Purchase. Wenn man eine Ausgabe kauft muss man beim SPIEGEL keine Kontodaten oder sonstiges hinterlegen, sondern bekommt den Hinweis, den Aufforderungen des AppStores zu folgen (Kennwort etc.).

Die Login-Daten, die in der App notwendig sind, dienen dazu, dass SPIEGEL weiß, wer welche Ausgabe(n) gekauft hat.

Und auch der Preis ist ein Problem durch die In-App-Purchases. Denn Apple hat nur bestimmte Preise („Price Tiers“) aus denen man wählen kann. Angefangen bei 0,79 €, dann 1,29 €, usw. D.h. SPIEGEL kann den Preis nicht frei bestimmen sondern muss einen Preis von Apple wählen. Der nächst niedrigere wäre 2,99 € und der nächst höhere 4,99 € … also bleibt nur 3,99 € für eine Ausgabe und der Versuch das über ein Abo zu relativieren.

herbert

nicht ganz.
die Einzelausgaben werden inApp verkauft, das Abo allerdings nicht.

wenn ich aber schon lese, dass man als zahlender printausgabenabonnement zusätzlich 13€ für das iPad abbo drauflegen soll, hört doch der Spaß auf…

gefühlt ist es falsch für kein Papier mehr Geld zu verlangen

Sent from my iPad.

Frank

Exakt der gleiche Preis wie die Printausgabe wäre richtig, und sonst nichts.

Und: Kostenloser Zugang zur App für die Abonennten der Print-Ausgabe.

Das wär transparent, alles andere, was vom Kunden nicht binnen Sekunden als »gerecht« erfasst und empunden wird, wird im Prinzip nichts.

Wetten?

Willi

Ich finde die App auch ziemlich gut. Gut gefallen mir auch die integrierten Doku-Sendungen von fast einer halben Stunde Länge (die zum Glück gestreamt werden). Nur die Blätteranimationen finde ich wirklich hässlich. Und die Kurzvideos ähneln eher Fotostrecken und sind ziemlich überflüssig.

Wolf-Dieter

Kann man das ePaper nicht einfach über die Spiegelseite kaufen und dann über den Spiegel-Account in die App laden??? Dann müsste man es doch für 3,80 € bekommen, nur eben nicht direkt über den Appstore. Müsste mal jemand ausprobieren…

Peter

@4:
wozu denn bitte Artikel ausschneiden und archivieren? Alle Artikel des Spiegels gibts im Internet und sind via Google erreichbar. Das ist ein Mehrwert, den du eben über die Kosten für Druckausgabe, IPad und iPhone-Ausgabe mitfinanzierst; eine ganz normale Mischfinanzierung. Ausserdem unterschätzt du die Kosten von High-Performance Internetauftritten mit Millionen Zugriffen pro Tag.

@17
Seltsame Vorstellung, dass man die mobile Ausgabe einfach geschenkt zur Druckausgabe dazu bekommen soll – sie ist doch ein Mehrwert für den Anwender und für den Spiegel keineswegs umsonst. Oder bist du tatsächlich der Meinung, sowas kann man auf Knopfdruck erledigen? Wenn du mir ein Briefpapier entwirfst, bekomme ich dann eine Webseite kostenlos dazu?

@13
Kann ich nur zustimmen.

@19
Das ePaper ist was völlig anderes; es ist ein PDF für den Download; das willst du nicht auf dem iPad lesen.

—-

Genau diese Vielfalt finde ich gut am Online-Auftritt von Spiegel. Und das Angebot wird angenommen, Spiegel online ist m. W. das einzige Magazin, dessen Internetauftritt schwarze Zahlen schreibt. Letztlich stimmen die Leute halt doch mit den Füßen ab, genauso wie bei den Apple-Produkten: die sind ja auch alle viel zu teuer und überhaupt die reinste Verarschung …

@10
<ironie>10 x im Jahr 1 Euro mehr zu bezahlen für das einzige politisch unabhängige Heft, das es als komplette Ausgabe auch digital gibt, ist zuviel und eine Frechheit? 600 Euro für ein Lifestyle-Spielzeug, dessen Akku in zwei Jahren nicht mehr funktionieren wird, ist dagegen angemessen? </ironie>

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