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Gerrit, 15.08.2011

Adobe und die vielen Strohhalme

Es gibt zwei verschiedene Anzeichen dafür, dass es einer Firma schlecht geht. Entweder man hört so gar nichts neues mehr, oder es wird pausenlos über neue Dinge berichtet, die in der Mache sind.

Letzteres trifft zweifelsohne auf Adobe zu. Seit einiger Zeit – lassen wir es zwei Jahre sein – sucht der Konzern sein Heil im hektischen Aktionismus. Dieser ist dadurch geprägt, dass man seine Produktpalette in alle Himmelsrichtungen des webbasierten Publizierens erweitert, dabei jedoch keinerlei verlässliche Aussage trifft, außer: »Wir machen alles mit, wir sind immer dabei. Bitte lasst uns mitspielen, denn wir haben Angst, das nächste große Paradigma zu verpassen!« So sieht kein souveräner Konzern aus.

Als Adobe vor sechs Jahren Macromedia gekauft hatte, glaubte man wohl ein Stück weit, dass man sich dadurch den »Webdesign-Markt« gekauft habe. Schließlich kamen von Macromedia so erfolgreiche Produkte wie Flash, Dreamweaver und ColdFusion.

Leider hat Adobe damit wohl auf das falsche Pferd gesetzt, denn die Realität im Webdesign ist seit dieser Zeit eher in die komplett andere Richtung umgeschlagen: Weg von den clientseitigen Authoring-Tools, hin zu serverseitigen CMS-Lösungen. Der Anteil der Webdesigner, die heute noch aus der traditionellen Print-Denke heraus Websites baut, wird immer geringer. Im professionellen Bereich sind zwar weiterhin auch klassisch geschulte Designer unterwegs, aber sie arbeiten (entweder in Personalunion oder im Team) mit Entwicklern zusammen, die sich um Semantik und Coding kümmern. Die Frage »Welches Programm verwendest Du eigentlich zum Webdesign?« habe ich in den letzten fünf Jahren nur noch ganz selten gehört – im Studium dagegen ständig. Es ist inzwischen jedem klar, dass man Websites per Hand baut. Natürlich mit Unterstützung durch clevere Texteditoren, JavaScript- und evtl. CSS-Frameworks, Browsererweiterungen wie Web Inspektor oder Firebug, und natürlich serverseitigen Content-Management-Systemen für die Dynamisierung. Die heutigen Anforderungen an die allermeisten Websites sind nun mal, unter anderem, Flexibilität und Semantik. Benutzer und Suchmaschinen wollen klar strukturierte Inhalte sehen. Das Web drängt gleichzeitig auf immer größere und immer kleinere Bildschirme, da ist es mit einer starren Umsetzung eines InDesign-Entwurfes oftmals nicht getan. Zumal natürlich auch Web-Aplikationen ein Riesending sind. Kaum jemand will noch eine Website, auf der man ausschließlich gucken kann!

Man muss Adobe lassen, dass sie auch diesen Trend irgendwie mitmachen. Es gibt ganz interessante Einreichungen beim W3C, was Textfluss-Varianten in CSS angeht. Und wenn es um ordentliche Authoring-Tools für HTML5-Animationen geht, kann man mal Edge ausprobieren. Denn natürlich verlangt niemand, dass man Canvas, SVG oder CSS3-Transitions per Hand coden muss. Klares Signal: Adobe kümmert sich neben Flash auch um Webstandards-Techniken. Die Open-Source-Browserengine Webkit ist Teil von AIR, man unterstützt den WebM-Videostandard usw.

Doch manchmal kann man Dinge auch von der falschen Seite umarmen. Gerade als man dachte, Dreamweaver würde so langsam sterben oder zumindest zu einem komfortablen Code-Editor mit Vorschau-Funktion und FTP-Client umgemünzt werden, kommt ein brandneues Produkt auf den Softwaremarkt, das ganz offenbar konzeptionell in den späten Neunziger Jahren eingefroren und jetzt wieder aufgetaut und umgesetzt wurde: Adobe Muse (Arbeitstitel).

Muse ist im Grunde ein abgespecktes InDesign, welches HTML-basierte Websites ausspuckt. Die Prämisse: Der Designer soll auf keinen Fall irgendwelchen Code zu sehen bekommen. Was natürlich Quatsch, aber in diesem Falle leider ernst gemeint ist. Man schaue sich die offizielle Promo-Website an, die natürlich bereits mit Muse hergestellt wurde. Die Hauptüberschrift ist mit

<p id="n188"><span class="muse-hero-primary">Muse (code name)</span></p>

ausgezeichnet. Weitere Nettigkeiten:

  • Schriftauswahl: Es gibt in der Liste sowohl »Websafe Fonts« (darunter Franklin Gothic und Futura), als auch »System Fonts«, die dann – yea! – beim Export als Pixelgrafik gerendert werden.
  • Zu Beginn eines Projektes wird erstmal die Seitenbreite und Mindesthöhe festgelegt, damit gleich klar wird, dass man bei Adobe mit flexiblen oder responsiven Layouts nichts zu tun haben möchte.
  • Die Logik, nach der zwei oder mehrere Boxen untereinander im Textfluss platziert werden, ist nicht ersichtlich. Immerhin wird nicht überall mit absoluter Positionierung gearbeitet, aber man kann erstmal nicht wissen, was passiert, wenn Texte evtl. kürzer oder länger werden.

Muse ist wirklich ein Tool aus der Web-Steinzeit, als man noch einzelne Seiten festgebacken und mit fixen Text- und Bildarrangements versehen hat. An dynamische Pflegbarkeit ist hierbei nicht zu denken. Im Grunde könnte man statt HTML auch gleich ein PDF ausgeben, es würde keinen allzugroßen Unterschied machen. (PDFs können ja ebenfalls Navigationen und Links enthalten, Videos und andere Dinge in sich aufnehmen. Das dazugehörige Authoring-Tool »InDesign« ist jahrelang erprobt und gut abgehangen.)

Muse ist demnach wirklich ein verzweifelter Versuch, ein weiterer von vielen Webstandards-Strohhälmen, an die sich Adobe derzeit zu klammern versucht – ohne rechten Sinn dahinter. Denn im Grunde hat Adobe dieses HTML immer noch nicht richtig verstanden. Sie mögen wissen, was es technisch damit auf sich hat. Aber sie können es sich einfach nicht vorstellen, dass professionelle Webdesigner tatsächlich HTML, CSS und JavaScript manuell schreiben wollen! Sie vergleichen es im Muse-Promovideo mit PostScript, dass ja wohl auch keiner von Hand schreiben will. Sie denken, wir warten alle nur darauf, dass uns jemand das lästige Coden abnimmt, und dass in Zukunft der handcodende Webdesigner eine skurrile Ausnahmeerscheinung sein wird.

Sie verkennen dabei jedoch, dass HTML gleichzeitig Authoring- und Auslieferungssprache ist, während bei PostScript am Ende die gedruckte Broschüre das Auslieferungsmedium ist. Und ja: Bei einer gedruckten Broschüre ist mir die Semantik des zugrunde liegenden InDesign/PDF wirklich egal. Aber bei offenen und interpretierbaren Medien wie HTML sind Flexibilität und Zugänglichkeit sehr wichtige Stichworte. Und beides erreicht man nicht durch eine Software mit dem Geiste der Druckvorstufenzeit, wie sie Muse darstellt.

In Zukunft wird der Anteil der codenden Webdesigner eher anstiegen: Suchmaschinenoptimierung, Webapplikationen, CMS, Mobile Web: All das sind Megatrends, auf die mit Muse kein Stück eingegangen wird! Ein Rückschritt sondergleichen! O Adobe, was ist aus dir geworden?

46 Kommentare

  1. Matthias am 15. August 2011 #

    Exzellenter Text. Danke!

  2. andreas am 15. August 2011 #

    Hi, schöner Artikel. Vllt möchtest Du aus dem Autoring ein Authoring machen (3x) ;) Kannst den Kommentar gerne auch löschen

  3. Thomas am 15. August 2011 #

    Die m.E. größte Leiche, die Adobe im Keller hat ist der Framemaker in der Mac-Version, den man unter OS X einfach ohne Alternative eingehen liess. Da kann man nur sagen Adobe ist das neue Quark

  4. Gerrit am 15. August 2011 #

    Damn you, Rechtschreibkorrektur. Jetzt wieder ohne!

  5. Jens Weigel am 15. August 2011 #

    Hallo Gerrit

    Danke für den Artikel!

    Ehrlich gesagt hab ich schon immer von einem Tool geträumt welches ähnlich wie Illustrator oder InDesign »Webseiten« erzeugt. Allerdings will und muss ich wissen welchen Code dieses Tool erzeugt. In vielen Punkten gebe ich dir in deiner Kritik recht. Muse gibt wenig bis gar keine Kontrolle über den Code. HTML und CSS werden vom Programm generiert. Was dabei raus kommt ist leider oft nicht besonders dolle.

    Was ich bei Muse gut finde ist eben der Versuch wieder in die Layout-Richtung zu gehen. Für ein Mockup find ich diese Richtung schon mal sehr gut! Als ein Tool womit ich Webseiten designen kann erschrickt es mich zum teil doch sehr. Schon mal versuch die Menüs zu beeinflussen? Da bin ich im CSS schneller und liefert auch bessere Ergebnisse. Auch würde ich gerne bestimmen wollen welche Class oder ID ein Element hat. Das muss ich dann wieder in einem Texteditor machen. Warum nicht eine gut durchdachte Mischung aus grafischem Editor, Texteditor mit Kontrolle über CSS und HTML.

    Muse ist derzeit Beta. Hoffentlich merkt Adobe das sie mit diesem Tool nur zu einem kleinen Teil begeistert. Für den produktiven Einsatz kann ich mir es absolut nicht vorstellen. So schön ich die Idee und mein Traum finde, die Umsetzung von Muse macht einfach zu viele Fehler und begeistert mich nicht. Befürchte das wir ähnlich wie „damals“ bei Frontpage nun wieder eine Menge von Muse Verseuchten Webseiten sehen werden

  6. Florian am 15. August 2011 #

    Der Beitrag ist grundsätzlich richtig, aber in einigen wesentlichen Punkten auch wieder nicht:

    1. Adobe macht nicht JEDEN Scheiß mit. Als Programmierer fällt es mir zunehmend schwerer, mich mit den, für meine Zwecke mangelhaften, Betriebssystemen aus den Häusern Microsoft und Apple zu beschäftigen. Das sind allerdings immernoch die einzigen beiden Systeme, die Adobe überhaupt unterstützt. (Übrigens: nix gegen Apple, ist halt nichts für mich!)

    2. Auf lange Sicht werden wir für CSS-Animationen und -3-Spielereien sowie Canvas-Elemente ein Authoring-Tool brauchen. Das wird einfach zu komplex.
    Konkrete Ansätze gibt es heute schon als Webtools — nämlich den Ultimate CSS Gradient Generator.
    Übrigens gibt es bereits eine ausgearbeitete IDE, die Animationen, zeitliche Verläufe, …, darstellen kann: Flash. Die Idee ist erstmal pervers, aber warum sollte man nicht zumindest die IDE nehmen und ordentlichen Code generieren?
    Dass Muse dem gegenwärtig nicht entspricht ist klar, aber dabei handelt es sich ja auch erst um eine 1.0, da ist noch Potenzial nach oben.

    Und nein, ich bin kein Adobe-Fan. Tatsächlich ist auch das ein Konzern, auf den ich schlecht zu sprechen bin. Spätestens auf die Antwort auf die Frage, wann es die CS für Linux gibt …

  7. Flinsi am 15. August 2011 #

    Sehr schön zusammengefasst. Auch ich habe mich in den letzten Monaten – auch öffentlich – über Adobe und deren verfehlte Strategie in punkto Webentwicklung mockiert. Die sind einfach nicht mehr am Ohrund deren Arbeitsweise entfernt! Paul Boag, Jeffrey Zeldman, Andy Clarke, Mark Boulton, etc. »Who?« würde wohl die Antwort des zuständigen Bereichsleiters lauten.

    Dazu kommt auch noch die verfehlte Preispolitik und die mangelnde Produktpflege. Beispiel: Bis zum heutigen Tage haben sie noch keinen Patch für Fireworks CS4 für Mac OSX Lion herausgebracht. Die Entwickler-Ressourcen wären sicherlich da, um hier zeitnah einen Patch auszuliefern. Ein-Mann-Klitschen reagieren hier wesentlich schneller und bieten noch dazu einen besseren Support

    Prognose: Adobe wird jetzt noch zwei Jahre in diesem Bereich vor sich hindümpeln/herumstümpern und dann nur noch Fireworks als Produkt anbieten. Dreamweaver wird als Stand-alone-Produkt auslaufen und nur noch als Webapplikation angeboten werden.

  8. Daniel Adams am 15. August 2011 #

    Da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen. Ich versuche aus derartigen Gründen bereits seit geraumer Zeit weitestgehend Adobe unabhängig zu werden.

    Die neue responsive optimierte Seite liest sich übrigens gut auf dem iPad.

  9. markus am 15. August 2011 #

    ähnliche tools gibt es ja bereits von anderen firmen (z.b. antenna) – nur sehe ich ein problem darin wenn eine firma wie adobe so ein »code-free« produkt bewirbt. die eigentliche zielgruppe scheinen mir eher printler wie webdesigner zu sein und die freuen sich erstmal. adobe hat im print als quasi monopolist ja auch ein gewisses ansehen.

    der punkt ist: es tut den web nicht gut wenn es von muse- seiten überschwemmt wird die schön aussehen, aber entgegen aller bemühungen semantischen codes stehen und von leuten erstellt wurden die mit web-publishing eigentlich nichts am hut haben. dem beruf eines »richtigen« webdesigners schadet es auch. es ist so ja oft schon schwer genug zu erklären das eine gute seite nicht nur daraus besteht ein paar kästchen zu färben und zu verschieben, sondern man das ordentlich schreiben muss.

    zwar gibt es auch andere möglichkeiten schlechtgemachte seiten zu veröffentlichen – aber, wie gesagt, wenn es von adobe ausgeht hat es nochmal eine andere breite.

  10. Stephan am 15. August 2011 #

    Muse ist für die Möchtegern-Eierlegende-Wollmilchsau. Jemand, der der Meinung ist, gleichzeitig Designern/Layouten und das Ganze dann in HTML/CSS umsetzen zu wollen.

    Aber hey: nur ganz wenige können gleichzeitig ein Design-Ass und Programmier-Crack sein. Klar muss ein Frontendlayouter ein wenig wissen, wie man die Seite in HTML umsetzen würde und der Entwickler muss mit Photoshop/Fireworks oder ähnlichem umgehen können, aber seien wir doch mal ehrlich: beides gleichzeitig auf einem hohen Level können die wenigsten.

    Und für die noch schlechteren sind halt Tools wie Muse. ;-)

  11. Ludwig am 15. August 2011 #

    Was ich wirklich brauchen könnte, wäre ein gutes Protoyp-Tool für Webseiten. Kein Dreamweaver.

  12. qrios am 15. August 2011 #

    Adobe kann einem aber auch leidtun. Da kaufen sie alles was irgendwie mit Webproduktion zu tun hat (Macromedia, GoLive, Day, Omniture) und müssen jedes mal wieder feststellen, dass sie immer nur auf einen Zug aufspringen, der grade ausrangiert wird. Da kann man schon mal auf die Idee kommen ein Frontpage-Revival auf den Markt zu bringen.

    Für die Neulinge ist es sicher ein guter Weg zu begreifen, wie man schlechte Webseiten baut.

  13. herr fischer am 15. August 2011 #

    ich denke es ist die zumunft das sich jeder seinen content selbst zusammenfummelt, auch wenn dieses tool sicher nicht der weisheit letzter schluss ist ist es doch mit applikationen wie z.b. wordpress jedem unwissenden möglich einen ansprechende seite zu bauen und seinen content zu präsentieren. vielleicht gibt es in zukunft gar keine »webseiten« mehr wie wir sie kennen und webdesigner werden obsolet? es gab da mal einen schönen artikel auf smashing: http://www.smashingmagazine.com/2010/09/24/does-the-future-of-the-internet-have-room-for-web-designers/

  14. marco am 15. August 2011 #

    Ich habe noch kein Tool gesehen, das nicht aufgeblähten, schlechten oder einfach nur falschen (X)HTML-Code erzeugt. Vielleicht ist die Hürde hier einfach zu groß. Einen so komplexen und dynamischen Bereich wie die Webentwicklung in einem Tool abbilden zu wollen, hat schon fast etwas von Größenwahn. Selbst einfacher Content-Assist muss ja zum Teil nachbearbeitet werden.

    Und es scheint mir tatsächlich so, denn auch ich träume manchmal davon, ein Tool zu haben, bei dem ich all die wiederkehrende manuelle Arbeit nicht mehr machen muss, dass es so etwas nicht geben kann. Selbst wenn, wer von uns gibt freiwillig das letzte Bisschen Kontrolle über das Ergebnis auf. Rechnet jemand damit, dass sie so etwas in der Breit wirklich wird verkaufen lassen?

    Ist die Antwort »ja«, dann wird irgendwann der letzt Strohhalm gekommen sein.

  15. Strohhelm am 15. August 2011 #

    »Damn you, Rechtschreibkorrektur. Jetzt wieder ohne!«
    Hat bei den Strohhalmen auch nicht funktioniert. ;-)

  16. Matthias am 15. August 2011 #

    Ich habe mich bei der Meldung heute über Muse auch gefragt ob ich in den 90igern aufgewacht bin .. das ist doch irgendwie so komplett an allen Bedürfnissen vorbei.

  17. Martin am 15. August 2011 #

    Bin anderer Meinung. Die Zukunft geht ganz stark in Richtung Authoring-Tools und Muse scheint ein ordentlicher Start zu sein.

  18. nik am 15. August 2011 #

    @Matthias: Angesichts der vielen Website-Baukästen vielleicht auch nicht. Den Typus wirds immer geben, der sich lieber den Webentwickler spart und statt dessen teure Software kauft. Und dann meint, die Software zu haben, macht ihn schon zum guten Webdesigner.

    Ob das Adobes Wunschklientel ist – wer weiß..

  19. nik am 15. August 2011 #

    PS: Wow, der Quelltext der Seite ist ja echt unterirdisch. Wellen aus Div-Elementen und die gesamte Struktur im besten (D)RY als Conditional comment. Da geht das Herz auf :)

  20. Dominik Pesch am 15. August 2011 #

    Mit der angekündigten Zielgruppe »Designer« (Printler und/oder Multimedia), könnte das was werden.

    Darunter fasse ich, all jene freundlichen Gesellen zusammen, die normalerweise »schöne« feste Designs für Print und/oder Multimedia gestalten und – ganz wichtig – genau Null Verständnis und mindestens ebenso wenig Interesse für Web/HTML mitbringen. All jene, denen die pixelgenaue Wiedergabe ihrer »Kunstwerke« wichtiger als die Nutzbarkeit sind. »Endlich« haben sie wieder ein Werkzeug, dass so »toll« wie GoLive alles fest tackert. Also diejenigen, die sowohl über Medientauglichkeit und Quelltextqualität zumeist verächtlich lachen. Diese werden sicherlich damit ihren Spaß haben.

    Hinterher kommen sie dann angelaufen und jammern, dass ihre tolle Seite komischerweise auf anderen (»komischen«) Computern (eigentlich Browsern) nicht richtig funktionieren. Dann sollen wir es »mal eben« korrigieren. Aber bitte, ohne wieder alles kaputt zu machen. ;)
    [Sarkasmus off]

    Ach so: ich habe wirklich nichts gegen gute Print-Designer. Und ja, ich weiß, dass es auch viele Printler gibt, die sich auf das Web einlassen können. Nicht aufregen, ihr seid ja gar nicht gemeint. :))

  21. Namen sind Schall und Rauch am 15. August 2011 #

    Oh Erleuchteter, geh‹ nach San Jose und führe Adobe in ein lichtes neues Zeitalter. Und nimm ein paar Stroh-H-A-L-M-E mit!

  22. Martin am 15. August 2011 #

    Was einem wirklich die Tränen in die Augen treibt ist das Testemonial aus dem Promovideo: »It’s fast and it’s lightweight«

    Firebug registriert bei der Muse-Startseite insgesamt 79 Ladevorgänge (davon viele doppelt) und sogar bei VDSL50 12 Sekunden um diese 2,4 MB (!) zuladen.

    P.S.: Ich find’s übrigens bemerkenswert, das Muse eine Air-App ist und kein klassiches Programm. Fällt wohl doch her in die Kategory »Spielzeug«.

  23. Gerrit am 15. August 2011 #

    Mehrzahl ist »Halme«? Na gut!

  24. Björn am 15. August 2011 #

    Danke für den Artikel!

    Ganz unabhängig von der Problematik (die vorhanden oder auch nicht vorhanden sein mag) das Adobe den Weg in eine Web-Zukunft für sich noch zu suchen scheint – ohne gescheite Authoring Tools wird das nicht gehen.

    Ich denke dabei auch an das Stichwort »Agile Entwicklung« – sind es nicht genau solche Tools die notwendig sind um Kunden zeigen zu können wo die Reise hingeht? Mit Worten allein und statischen Layouts wird das zunehmend schwieriger – welcher nicht-Webworker kann sich denn noch vorstellen was wir als Webdesigner und Webentwickler vorhaben ohne es demonstriert zu bekommen? Und genau an dieser Stelle sehe ich auche einen Markt für Programme wie Muse. Damit lässt sich in aller Kürze visualsieren was in Wireframes und Konzepten angedacht und in statischen Layout anskizziert wurde. Den sauberen Code nachzuliefern kommt meines Erachtens einen Schritt später.

  25. Willi am 15. August 2011 #

    Ich schreibe zwar auch lieber mein XHTML selbst, aber ich finde die Idee eines InDesign für Webdesign grundsätzlich sehr gut (auch wenn ich bisher annahm, das sollte bei Adobe Dreamweaver sein). Ich mein, InDesign hat vieles, das man auch beim Webdesign brauchen kann! Dass die meisten WYSIWYG-Editoren bis heute nicht ganz perfekten Code schreiben, muss ja nicht bedeuten, dass das nie möglich sein wird – und außerdem ist auch manuell geschriebener Code häufig nicht das Gelbe vom Ei.

    Ein guter WYSIWYG-Editor müsste meiner Meinung nach genauso aufgebaut sein, wie man das idealerweise per Hand macht: Struktur, Inhalt und Präsentation getrennt. Ich habe mich schon länger nicht mehr intensiver mit den Dingern auseinandergesetzt, aber ich stelle mir das ungefähr so vor, dass man zuerst das Gerüst erstellt, indem man Platzhalterflächen bzw. Variablen anlegt. Also z.B. Boxen, die dann Variablennamen wie #Navigation oder #content haben.

    Dann kann man dieses Gerüst grafisch gestalten, wobei man für unterschiedliche Endgeräte unterschiedliche Stylesheets anlegen kann. Ein bisschen so wie der Interface Builder von Xcode. Und der Text wird dann idealerweise völlig separat erstellt, indem man z.B. den Platzhaltervariablen Texte zuordnet.

    Das Problem bei Muse ist halt, dass es das starre Print-Konzept auf das Web anwendet (und damit mehr oder weniger das gleiche macht wie dieses iPad-Publishing-Tool). Ich denke aber nicht, dass WYSIWYG-Editoren zwangsläufig so arbeite müssen. Es gab schließlich auch eine Zeit, in der GUIs programmatisch erstellt wurden, und heute schreibt man nur noch das Backend selbst und klickt sich die GUI im Interface Builder zusammen.

  26. micha am 15. August 2011 #

    Ich sehe dem mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Die bisherigen Bemühungen sind noch zu belachen. Ein Tool, was direkt für diesen Bedarf aufgestellt wird hat aber ein ganz anderes Gschmäckle.

    Ich hatte mal für einen befreundeten Designer ein paar Sachen umgesetzt, war ihm aber wohl zu teuer, nun macht er das mit irgendeinem Homesite Tool selbst. Absolut nicht vregleichbar, aber er redet sich jetzt (und mir) ein, dass er ja jetzt langsam lernt. Aber alles, was er lernt, ist eine Oberfläche zu bedienen, die dazu auch noch sehr limitiert ist.

    Leider decken solche Tools einen (wenn auch verschwindend kleinen) Markt ab, der besser von z.b. angehenden Webentwicklern, Azubis oder Schülern bestritten werden sollte, und nicht von einigen wenigen Programmierern einiger weniger Softwarehäuser.

    Andererseits gab es solche Programme schon immer, und haben sich nie breit durchsetzen können. Und Adobe hat noch alles verpeilt, was mit Web zu tun hatte. Flash (bzw. die IDE) stammt zu 99% noch von MMutter, Dreamweaver ebenso. Und beide haben sich seitdem auch fast nicht weiterentwickelt.

  27. Finn am 15. August 2011 #

    Im übrigen hat Adobe mit CQ5 eines der momentan gefragtesten WCMS überhaupt auf dem Markt – und lässt sich dies mit Consulting-Aufträgen auch sehr teuer bezahlen.

    (Wollte ich nur ergänzen, fehlte mir in deinem Text)

  28. Johannes am 15. August 2011 #

    Ich habe Muse nicht getestet und werde es nach deinem Bericht wohl auch nicht mehr tun, aber was ich als größten Fail an Muse gesehen habe, war dieses irrsinnige Preismodell… Kein Kauf, sondern Abo für 15$ im Monat, gehts noch? Kein einziger Privatanwender würde doch kontinuierlich so viel für eine Software zahlen und kein Profi würde sich doch ernsthaft auf so einen Zahlzwang ohne Ausstiegsmöglichkeiten einlassen? Was haben die sich dabei nur gedacht?
    Exzellentes Review, da kann ich mir meine Neugier gleich sparen ;-)

  29. carlito am 15. August 2011 #

    off topic:
    ja, genau. und überhaupt: freehand haben sie auch gekauft und dann abgedreht! (na weil’s wahr is!)
    ;-)

  30. Lars M. am 16. August 2011 #

    das ist aus adobes sicht nicht das schlechteste, wa sie tun konnten. ich denke, dieses muse lag als torso tatsächlich seit den 90ern auf halde und wird nun nochmal für wenige entwicklungskosten auf den markt geworfen. käufer wirds schon finden. und zwar solche, denen semantik und codemenge völlig egal sind (»die steigenden bandbreiten werden es schon auffangen«).

  31. Johannes am 16. August 2011 #

    Es ist übrigens sehr erleuchtend, mal den Quellcode von muse.adobe.com anzuschauen! Aber nichts für schwache Nerven! ;-)

    Zusammenfassung:

    <!—[if gte IE 9]><!—>
    [… ungefähr 5 Seiten Quelltext mit dem KOMPLETTEN Seiteninhalt …]
    <!—<![endif]—>
    <!—[if lt IE 9]>
    [… nochmal das selbe, nur in Kommentar …]
    <![endif]—>

    Im Prinzip ein mustergültiges HowNotTo!

  32. Matthias am 16. August 2011 #

    Thema Authoring Tools für HTML, CSS und JS

    Dadurch das extrem viele unterschiedliche Aspekte hier zusammen spielen ist es extrem schwer ein Authoring Tool zu bauen das alle Bedürfnisse abdeckt (und kein anderes wird sich durchsetzen) .. zu beachten wäre da:

    * valider Quelltext ohne DIV Suppen
    * valides CSS
    * Browserkompatibiltät OHNE Stunts
    * Semantik
    * OnPage SEO Optimierung
    * Progressive Enhancement
    * freie Wahl der JS Bib
    * Webfonts
    * AJAX
    * Möglichkeit von HTML5 und CSS3
    * Einbindung von Web Frameworks
    * Übergabe an CMS?

    usw. .. wer / was will das leisten?

  33. John Lundhags am 17. August 2011 #

    haha – genau meine Gedanken zusammengefasst…! Dennoch wird Muse seine Nische finden, und zwar genau bei denen, die Design aber kein Code können, für kleine Freelancer, die aus der Photoshop-Ecke kommen, dürfte ein Traum in Erfüllung gehen, sauberer Code ist denen, und der Metzgerei für die sie die Homepage machen Wurst.

  34. Willi (der andere) am 26. August 2011 #

    Jungs, ihr schaut das von der falschen Seite her an. Die Dinge liegen wahrscheinlich viel einfacher:

    Nachdem Microsoft Frontpage kompostiert hat und dessen Nachfolger Expression Web auch nicht gerade einen Senkrechtstart hingelegt hat, hat ein Adobe Manager wohl hier einen Bedarf gesehen. Die eigene Software Schmiede wurde dann mit Muse beauftragt (»Macht etwas wie Dreamweaver oder Frontpage aber modern!«).

    Ihr mögt alle recht haben dass das ganz am Markt vorbei gedacht und unter Missachtung der technischen Trends ist. Aber mal Ehrlich: das war doch noch nie eine Stärke von Managern.

    Muse wird ein paar Käufer finden. Wir werden wohl kaum erfahren ob Adobe den Manager kompostiert wenn die Verkaufszahlen nicht den Erwartungen entsprechen.

  35. Helen am 27. August 2011 #

    Ich stimme euch im Grunde zu, aber was soll eine Firma wie Adobe machen, wenn es nicht so richtig läuft? Entweder sie konzentrieren sich auf ein Produkt und riskieren, das es nix wird oder sie steigen erst mal »überall« mit ins Geschäft ein…auch wenn da sicherlich einiges zu hinterfragen ist.
    Ich bin jedenfalls auch mal gespannt, was Muse so hergibt.

  36. Jan am 8. September 2011 #

    Hey, das ist mal eine Definition, die ich mir merke – Danke dafür: »Dreamweaver ist ein komfortabler Code-Editor mit Vorschau-Funktion und FTP-Client«.

    Wunderbar, genau dafür verwende ich Dreamweaver – in erster Linie in der Code-Ansicht. Und nein, Dreamweaver ist mir als Webentwickler nicht peinlich.

  37. Joe am 11. November 2011 #

    der Artikel spricht mir wirklich aus der Seele.
    Danke!

  38. Jack am 6. Februar 2012 #

    Wow. Sehr sehr schöner Artikel. Alles in allem ist Muse ja für »Laien« eine sehr schöne Idee um mal etwas auszuprobieren -> aber eben auch nix neues.
    Einen guten Zwischenschritt (wenn ich das jetzt mal so einwerfen darf) macht der noch recht unbekannte (?) »WYSIWYG Web Builder«. Scheint mir wie ein einfacherer Mix aus Dreamweaver und Muse zu sein.

    An sich baut man sich den meisten Kram ähnlich wie in Visual Studio zusammen und dann wird dort der fertige Code vom Programm beim Export generiert, aber es ist teilweise auch möglich selbst Code an bestimmten Stellen hinzuzufügen oder so zu beeinflussen wie man es möchte. Auch kann man sich den Code zu jeder Zeit während des »zusammenbastelns« einer einzelnen Seite anschauen.

    Darüber hinaus kann man allen möglichen bereits fertigen Krimskrams einbauen, sogar ein einfaches CMS (Mit Platzhaltern) ist mittlerweile möglich geworden.

    Lange nicht perfekt und verbesserungswürdig aber ein guter Ansatz.

  39. Markus am 22. Juli 2012 #

    In der Creative Cloud von Adobe steht zumindest bei mir »Websiteentwurf ohne Programmierung« … also Entwurf, kein Endergebnis.

    Hierbei geht es um eine schnelle Realisierung für ein Look&Feel und bisschen click-click in der Kundenpräsentation. Auch nutzbar als Wireframe-Tool.

    M

  40. Gerrit am 23. Juli 2012 #

    @Markus: »Websiteentwurf ohne Programmierung«, damit ist aber gemeint: »Websiteentwurf ohne Programmierkenntnisse«. Ich bin nicht davon überzeugt, dass hier nur Wireframes und Demo-Präsentationen entstehen sollen.

  41. Jan am 8. September 2012 #

    Hallo,
    ich habe Muse in der Version 2.1 ausprobiert und muss sagen das es eigentlich genau das ist was ich immer haben wollte um Webseiten zu layouten. Fireworks war und ist, zumindest für mich eine Usabilityzumutung.
    Hiermit habe ich mir immer einen abgebrochen.

    Das Größte Problem bei Webseitenlayouts mit PS, Illustrator und auch InDesign war immer das der Programmierer sich die Abstände selbst abmessen musste oder ich sie ihm sagen musste. Nun kann ich eine Testwebseite ausgeben und er kann sich mit Firebug oder ähnlichem nun die Werte aus dem Browser holen.
    Auch kann ich diesem nun leider verschiedene Zustände von Buttons oder auch Slideshows zeigen ohne ein aufwändiges Storyboard für Webseiten zu bauen.

    Klar hat auch Muse in version 2.1 noch einige Fehler, vorallem inkonsistente Oberfläche/Funktionalität zu anderen Adobe Programmen und fehlende Layouttools aber als Fazit würde ich sagen guter Weg von Adobe endlich so etwas auf den Markt zu bringen.
    Hoffentlich ist dieses Programm keine Eintagsfliege wie schon so oft und wird flott weiterentwickelt.

    Achja, wer damit ernsthaft Webseiten entwickelt ist selber schuld ;).

    Viele Grüße

  42. Chris am 3. Dezember 2012 #

    Muse hat in meinen Augen sehr wohl eine Berechtigung und auf Basis dieser, konnte ich das Programm erfolgreich für ein Referenzprojekt einsetzen.

    Mit Hilfe von Muse wurde schnell und einfach erste Entwürfe eines neues Webseitenkonzeptes präsent. Dafür ist dieses Programm in meinen Augen geradezu hervorragend geeignet. In Time konnten gemeinsam mit dem Kunden Änderungswünsche und konzeptionelle Alternativen umsetzt werden und ohne Zeitverzögerun besprochen werden. Wunderbar.

    Auch die Übergabe des so erabeiteten Grundgerüstes an PHP-Entwickler und Coder waren mit Muse beispielhaft, da notwenige Anforderungen seitens Grafik/Text an die Site einfach und schnell kommuniziert werden konnten.

    Die Umsetzung der Webseite erfolgte final in einem CMS. Detailabstimmungen der Templates wurden auch über Muse an die Programmierer kommuniziert, was Zeit gespart und Kosten senken konnte. Pflege, Redaktion und Weiterentwicklung der Seite wird nach Launch der Seite aber konsequenterweise im verwendeten CMS gemacht.

    IMHO ist es unerheblich, ob Muse, Golive oder sonstige Applikationen verwendet werden, validen Code erzeugen alle diese Programme nicht. Muse ist aber durch die Ähnlichkeit zu den anderen Creative Suite Applikationen wie AI oder ID schnell erlernbar, was interne Coachingkosten für neue Software senkt.

    Bei allem Detailstreit, Berufsstolz und Branchenzang (Grafiker können eh keine richtigen Code, Programmierer sind Grafiklegastheniker…) darf nicht vergesen werden, der Kunde trägt die Kosten, die anfallen. Hilft Muse, diese zu senken, hat das Programm eine Berechtigung.

    Was das Andere betrifft: Wollmilchlgegendeeriersäue arbeiten mit Wollmilchlegendeneiersauprogrammen und erzeugen Wollmilchlegendeeiersauprodukte. Das hat nix mit Adobe zu tun.

  43. Johannes Volk am 20. Januar 2013 #

    Also ich möchte auch mal was zu Adobe Muse schreiben,

    bin Webdesigner und auch sehr viel am Coden, eigentlich bräuchte ich Muse nicht.
    Aber – für kleine Seiten oder Webvisitenkarten hab ich noch nichts effektiveres gesehen, wenn man es mal als Unternehmer sehe ist Muse auf jeden Fall eine gute Möglichkeit kleine Projekte günstig und effektiv abzufrühstücken.
    Die Resultate können sich meiner Meinung nach auch sehen lassen.

    Der Code ist, natürlich, selbst geschrieben besser – aber mal ehrlich wenn ein Kunde kommt und euch fragt ob ihr ihm ned eine kleine Seite machen könnt für den Friseurladen seiner Frau, interessiert ihn höchstens ob die Seite in allen Browsern angezeigt wird und sie in Google platziert ist sowie die Optik.

    Also was ich bisher gesehen hab finde ich echt gut, ich habe seitdem mehr Zeit mich um große Projekte (CMS-Programmierung, Shop-Templates etc. zu kümmern).

    Probierts mal aus.

  44. Volker Nasenaffe (Name auf Wunsch nachträglich geändert) am 6. März 2015 #

    Auch ich nutze Muse und meine Kunden waren bisher immer vom Ergebnis begeistert.
    Es gibt reichlich Kunden die Wert auf Design und Animation legen, KEIN CMS benötigen und denen der Code Schxxx egal ist
    …und dann ist MUSE ideal.

    Es ist auch hier offensichtlich, das gerade die Programmierer um ihre Pfründe bangen.

  45. Gerrit am 10. März 2015 #

    Ich bin sowas von am um die Pfründe bangen.

  46. Nadine H. am 26. November 2015 #

    Das ist ein sehr einseitiger Artikel. Nur die Profisicht zählt.

    Was ist mit den ganzen Privatanwendern und kleinen Clubs, Vereinen oder Mini-Geschäften? Die haben alle kein Geld, um ein paar Tausender für Profis auszugeben. Ausserdem möchte man die Kontrolle über die eigene Seite auch bei der Verwaltung bewahren und nicht für jedes neue Bild oder einen neuen Text beim Profi in der Warteschleife stehen und nochmal bezahlen.
    Dazu kommen noch die Leute, die weder Zeit noch Lust haben, das Coden zu lernen, nur weil sie – privat oder geschäftlich – eine oder zwei kleine Seiten betreiben möchten.

    Muse entwickelt sich prächtig und füllt genau diese Lücke.

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