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Gerrit, 28.01.2006

Adobe Education-Produkte

Wenn Du, lieber Leser, Student bist, und mit dem Gedanken liebäugelst, eine legale Lizenz für Adobe-Sofware zu erwerben, dann solltest Du das am besten sofort tun. Durch Zufall habe ich nämlich heute erfahren, dass die Education-Software-Pakete von Adobe nicht nur stark verbilligt sind, sondern auch kommerziell eingesetzt werden dürfen (auch nach Beendigung des Studiums), und sogar – unglaublich – voll upgradefähig sind.

Das bedeutet zum Beispiel: Jetzt die Creative Suite 2 Premium für 499 Euro abgreifen (statt 2100 Euro), mördermäßige Aufträge usw. damit abwickeln, und Ende des Jahres kostengünstig auf die Creative Suite 3 upgraden, die dann hoffentlich als Universal Binary daherkommt.

Klingt gut? Ist es auch. Es hat wohl einen Grund, warum das auf der Website ein wenig versteckt ist. Aber wozu habt Ihr schließlich mich?

Bei den ehemaligen Macromedia-Produkten ist das übrigens nicht so knallig: Hier kostet das Studio 8 zwar nur 99 Euro, dafür darf man es nicht für gewerbliche Zwecke einsetzen und auch nicht upgraden.

32 Kommentare

  1. Retrax am 28. Januar 2006 #

    Schön, aber wo kann man dann die Education Version beziehen? Amazon.de führt die z.B. nicht ….

  2. Simon Zirkunow am 28. Januar 2006 #

    In USA gibt es die Creative Suite 2 Premium schon für 399 Dollar, was etwa 330 Euro entspricht.
    Und bei dem Dollarkurs macht Einkaufen im Apple Store auch gleich viel mehr Spaß ;o)

  3. DerJan am 28. Januar 2006 #

    Weißt Du, ob diese Lizenz dann personengebunden ist? Jetzt nur so ganz hypothetisch natürlich.

  4. timmy am 28. Januar 2006 #

    ist bei der US-Ausgabe denn ein deutsches Sprachfile dabei?

  5. Simon Zirkunow am 28. Januar 2006 #

    Die englische Version von iLife 06 habe ich erfolgreich auf Deutsch installieren können. Aber ich glaube nicht, dass Adobe die Applikationen multilingual auf die CD packt.

  6. timmy am 28. Januar 2006 #

    Journey Education ist echt billig. Naja habs mir direkt bei Adobe geordert (schon bissel her …) und noch die vollen 500 gezahlt :-( Naja ist trotzdem geil …

  7. Julian Schrader am 28. Januar 2006 #

    Genial … Ich habe mir vor ca. einem Jahr (oder ist es schon länger her?) die Creative Suite in Edu-Version für 250€ gekauft (ein Rausschmeißer-Angebot eines Edu-Händlers 2 Monate vor CS2). Seitdem bekomme ich von Adobe immer wieder kostenlose Updates – und jetzt erfahre ich, dass ich das sogar kommerziell nutzen darf! Stark …

  8. Fexxx am 28. Januar 2006 #

    @Der Jan,

    Selbst wenn Sie personengebunden ist, wüsste ich nicht wie das später noch nachvollziehbar sein soll. In Agenturen läuft die Software auch auf eine Person und zig Leute arbeiten (abwechselnd) daran.

  9. Florian am 28. Januar 2006 #

    @Simon (& Timmy):
    Leider bist Du als Europäer aber nicht berechtigt, im US-Shop zu ordern. Hat ja auch seinen Grund, warum Adobe nationale Shops unterhält.

    Q: What countries are eligible to order through the Adobe Education Store?
    A: Customers from Canada and the United States are eligible to make purchases from this store.
    von: Adobe Education Store purchasing requirements

    @Gerrit: Spitzentip! Danke.

  10. Nick Blume am 28. Januar 2006 #

    Cool. Dann gucke ich mal…

  11. Nathanael am 28. Januar 2006 #

    Ich werd mir trotzdem das Studio kaufen, denn ich will Fireworks haben. Wobei Photoshop auch ne Überlegung wert wäre, bei den Preisen.

  12. Volksbrand am 28. Januar 2006 #

    Scheiß auf die Preise. Ich lad alles weiter über den Esel oder schneller als Torrent und reichs an meine Komilitonen weiter. Ich kauf doch keine Software, bin ich schwul oder was?

  13. Florian am 28. Januar 2006 #

    Ja, danke für Deinen Beitrag, Volksbrand …
    Da Du von »Komilitonen« sprichst, nehme ich an, Du bist Student – bei der Wahl der Uni hast Du Dir allerdings (wie auch sonst) nicht sonderlich viel Gedanken gemacht. Denn in der Regel sind Designstudiengänge recht gut mit – legaler – Software ausgestattet.

    Wie sind da die Erfahrungen bei anderen? Während des Studiums bin ich noch nicht darauf angewiesen, selbst zu investieren, um legal arbeiten zu können.

  14. Volksbrand am 28. Januar 2006 #

    @Flohrian
    Natürlich kriegen wir die Software gestellt, aber die is scheiße. Ich hab kein Bock auf Personal, basic oder ähnlich muss schon Architect.Enterprise.Pro. im Dateinamen haben sonst ist das kaltgewichst und taugt nichts.

  15. timmy am 28. Januar 2006 #

    @Florian

    Schade, aber 2warum zum Teufel bekommen die Amis das 170 € billiger als ich?

  16. Steffen am 28. Januar 2006 #

    Also an unserer FH gibt es zwar Rechner mit CS 1 und Studio MX 2004, aber die Studenten sollen ab dem 1. Semester schon InDesign Aufgaben usw. abgeben. Also wieviele da legale Lizenzen haben, will ich gar nicht wissen, muss >1% sein.
    Fänd es irgendwie besser, wenn die Studentenversionen noch billiger wären, aber was solls, sind ja alles Firmen die nichts zu verschenken haben :)

  17. Gerrit am 28. Januar 2006 #

    @Volksbrand: Ich möchte hier keine explizite Sprache etablieren, bitte, sonst muss ich zensieren. Und wer meint, dass man für Software generell nichts bezahlen sollte, der sollte mal scharf nachdenken, wo das hinführt.

    Grundregel: Wer Geld mit dem Einsatz der Software verdient, soll sie bitteschön auch bezahlen – und Adobe macht hier wirklich ein sehr faires Angebot, dass ich jedem Studenten ans Herz lege – es lohnt sich. Auch des guten Gewissens wegen!

  18. Paul am 28. Januar 2006 #

    Jetzt wird mir klar, warum die Adobe Suite für eine Edu-Version immernoch so teuer ist. Damit rechtfertigt sich der Preis ein Stückchen. Aber wenn ich dran denke, dass ich für 590€ (500€ + 90€ Macromedia) so ziemlich jede gängige Grafik- und Webdesignsoftware bekomme, ist das schon fair.

  19. Konstantin am 29. Januar 2006 #

    Ich würde ja gerne … Aber erst mal so viel Geld haben! Und vor allem: Wenn ich momentan Windows nutze, aber in ein paar Monaten auf nen Mac (vielleicht MacBook ohne Pro) umsteige, kann ich die Windows-Version dann in die Tonne kicken?

  20. Robert Lechner am 29. Januar 2006 #

    Ich habe mir die Educational Version im Adobe Online Store in England gekauft (hab da studiert). Vorher habe ich aber nochmal mit dem Adobe Europe Support telefoniert, weil mir das doch alles sehr suspekt vorkam.

    Ich kann aus erster Hand sagen, dass diese Sache wirklich keinen Haken hat, und Adobe darauf spekuliert mit diesem günstigen Angebot neue, dauerhafte Kunden im Freelancerbereich aufzutun.

    Die Version ist auch definitiv personengebunden. In England bekommt jeder Student eine eindeutige Nummer, die beim Kauf angegeben werden muss. Daraus lässt sich leicht die Person herleiten (nationalen Datenbank gibts da wohl in UK).
    Zum Gründen einer Agentur ist es damit nicht geeignet, aber Adobe möchte ja auch Freelancer ansprechen mit diesem Angebot.

    Ich ärgere mich nur, dass ich nicht gleich auch noch das Video Bundle gekauft habe.

  21. Ben am 30. Januar 2006 #

    Täusch ich mich oder gibt es nur die Creative Suite Premium als Educational Version? Hab die Standard Version bis jetz nirgends gefunden…

  22. Nathanael am 30. Januar 2006 #

    Mal was ganz anderes: Gibt es eine Serifenschriftart (entweder bei Mac OS X oder kostenlos), die man gut mit der Futura zusammen verwenden kann?

  23. simon am 30. Januar 2006 #

    Bei den supergünstigen Preisen gilt es natürlich immer noch mal nachzuschauen, ob die MWSt schon dabei ist, oder nicht. So können aus 399 € auch schon mal 463 € werden. Ist aber immer noch saubillig. Wobei der Anteil »legaler Lizenzen« (gibt es illegale Lizenzen?) natürlich steigen würde, wenn die Preise noch weiter in studentische Budget-Reichweiten sinken würden …

  24. Schorsch am 30. Januar 2006 #

    Welche Möglichkeiten der legalen Softwarebeschaffung hat eigentlich ein Grafikdesigner, der sein Studium seit drei Jahren (erfolgreich) hinter sich hat, seitdem aber nur unbezahlte Praktika absolviert bzw. in seiner Festanstellung ein eher symbolisches Gehalt erhält? Es geht darum, auf dem eigenen Mac (den man großzügigerweise als Geschenk erhalten hat), mit Photoshop, QuarkXpress & Co kleine Dinge zu zaubern, mit denen aber kein Geld verdient wird. Gibt es hierfür Vorschläge?

  25. Florian am 31. Januar 2006 #

    Ach komm, Schorsch! Du leihst Dir 2000 Öcken von der Oma (oder von der Bank oder Existenzgründer-Kreditgebern) und leistest Dir alle Software, die Du willst. Zusammen mit Deinem Know-How und dem geschenkten Mac hast Du dann (fast) alles beieinander, um den Betrag in kürzester Zeit wieder reinzuholen.
    Mut zum Investment! Du bist Doi… (äääh, das dann lieber doch nicht :p)
    Wer seine Arbeit nicht mit legaler Software erledigen kann, verlangt die falschen Preise, imho.

    Wenn Du die Apps wirklich nur zum privaten Gebrauch willst, wirst Du wohl auch mit dem quasi-kostenlosen PhotoshopElements auskommen, oder? Und Quark, InDesign & Co kosten halt ne Stange Geld, weil sie eben nicht den Hausanwender bedienen, sondern Du damit ziemlich fette Monster-Publishing-Tools bekommst.

    Wenn Dir das vielleicht weiterhilft: Die Macromedia-Palette gibt es als vollfunktionsfähige Trial-Versionen zum ganz legalen Gratisdownload. 31 Tage, und danach spricht meines Wissens rechtlich nix dagegen, das ganze Procedere zu wiederholen.

    Und: Schluß mit den Gratispraktika! Wer eine Ausbildung erfolgreich beendet hat, braucht nicht zu buckeln wie ein Schulabbrecher. Was willst Du dabei lernen? Wie Du Dich wieder und wieder verarschen lassen kannst?
    Viel Erfolg bei der Suche nach einem echten Job!

  26. simon am 2. Februar 2006 #

    Auch Adobe bietet zu jedem Produkt der Pro-Klasse eine 30-Tage-Version an, die voll nutzungsfähig ist. Ein Monat Arbeit sollte schon ein wenig Geld einspielen. Dann gibt es ja auch Kredite etc.
    Und: Welche legalen Möglichkeiten gibt es denn, von 300€-Praktika sein Leben zu finanzieren?
    Aber gut, manchmal ist es eben nicht so leicht. Aber Mittel und Wege gibt es immer. Und auch PS Elements kann schon recht viel  … Und es muss ja auch nicht immer die neueste Version sein. Adobe CS gibts doch bestimmt auch bei eBay, oder? Auch Ratenkauf wäre ja eine Möglichkeit.

  27. erik am 5. Februar 2006 #

    Für Kunden aus dem schulischen Bereich bietet Adobe u.a. das

    Adobe Contractual License Program (CLP) – Bundesweiter Rahmenvertrag

    an, wobei dieser bundesweite Rahmenvertrag die günstigste Bezugsmöglichkeit darstellt. Zur Teilnahme am CLP Lizenzprogramm müssen einmalig zu Vertragsbeginn Adobeprodukte mit einem Mindestbestellwert von 1000 Punkten bezogen werden.

    Die CS 2 Premium bringt z.B. 400 Punkte, das Paket Lizenz + Software kostet dann ca. 235 Euro incl. MWSt. und ist meines Wissens für fast alle Bildungseinrichtungen und deren Angehörige zu nutzen.

  28. Stefan am 11. Juli 2006 #

    Hallo zusammen,

    echt günstig die Angebote – zumindest im Vergleich zu den »regulären« Versionen.
    Dennoch scheint mir die Preisgestaltung nicht ganz schlüssig zu sein. Creative Suite 2 Premium kostet 499€, Studio 8 kostet 99€, zusammen also 598€. Aber warum kostet das Web Bundle dann 729€? Das ist doch nichts anderes als CS 2 Premium + Studio 8, oder?
    Genauso unlogisch: Production Studio 759€, Video Bundle 929€. Dabei ist im Video Bundle nur Flash Pro 8 zusätzlich dabei, was ja aber schon für 99€ im Studio mit Dreamweaver + Fireworks zu haben wäre.
    Hmm, versteht das jemand? Die Versionen scheinen sich dabei nicht zu unterscheiden und auch die Lizenzen scheinen gleich zu sein, d.h. keine kommerzielle Nutzung und keine Upgrades bei den Studio-Produkten. Einfach nur unglücklich berechnet oder habe ich was übersehen?
    Ich werde dann wohl erstmal nur die Creative Suite 2 ordern, wobei ich schon sehr gerne Premiere dabei hätte.

  29. Birgit am 4. Oktober 2006 #

    Es gibt jetzt seit Neuestem sogar eine Student-Serie, wo dann die CS2 nur noch 249.- Euro kostet. Allerdings darf die dann nicht kommerziell eingesetzt werden und ist auch nicht upgradefähig. Ich habe mir die Education-Version für 449.- Euro geholt und bin glücklich damit :)

  30. Sebastian am 5. Februar 2007 #

    @Stefan:
    Studio für 99€ ist ne Student Edition. Wenn Du ne SSL (Studenten-Schüler-Lehrer) kaufst, ist die n bissel teurer und darf (im Gegensatz zu student edition) auch kommerziell genutzt werden.
    Das erklärt auch die Differenz, die in Deiner Rechnung auftaucht.

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