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Gerrit, 07.10.2013

Neues Vortragsvideo: Status Quo der Webtypografie

Neuer Stoff für Freunde von meinen Vorträgen! Weil es mit der Aufzeichnung des Originalvortrages vor Ort in Wien bei der Digital Vision 2013 nicht geklappt hat, habe ich mich am Wochenende hingesetzt und den ganzen Kram noch einmal ins Mikro gesprochen. Herausgekommen sind ganze 98 Minuten unzusammenhängendes Fachwissen über Bildschirmdarstellung von Schriften und andere Randgebiete.

  • Im Bereich Videos gibt’s den Screencast und die Slides
  • Bei Facebook gibt’s eine Bildergalerie der (sehr gelungenen) Webkonferenz

update: Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass »Zurichtung« nicht die genaue Übersetzung des englischen »Kerning« ist, sondern etwas allgemeiner das Anordnen und Ausgleichen der Buchstaben und ihrer Abstände bezeichnet, ohne dass dies auf die in Fonts eingebauten speziellen Kerning-Paare beschränkt wäre.

4 Kommentare

  1. Florian am 7. Oktober 2013 #

    Im Vortrag bei Minute 56 steht font-weight: italic;, sollte das nicht eher font-style heißen? Trotzdem guter Vortrag, besonders als Auffrischung des #webtypobuches.

  2. Gerrit am 7. Oktober 2013 #

    @Florian: Ja klar, das sind sie Flüchtigkeitsfehler.

  3. Florian H. am 14. Oktober 2013 #

    Noch etwas genauer: Unter Zurichten (spacing) versteht man das Festlegen der Vor- und Nachbreiten (sidebearings) der einzelnen Glyphen. Das Kerning definiert anschließend Ausnahmen für bestimmte Kombinationen (Unterschneidungspaare). Über Kerning kann der Abstand auch vergrößert werden. Man spricht dann aber nicht von »Überschneidung«, sondern (auch hierzulande) meist von positivem Kerning.

    Beides – Zurichtung und Kerning – ist im Font festgelegt und kann vom Anwender angepasst werden: Allgemeine Änderungen ganzer Worte oder Zeilen (Laufweite, tracking, in CSS: letter-spacing) beziehen sich auf die Zurichtung. Anpassungen einzelner Zeichenpaare (Spationieren, Ausgleichen) betreffen das Kerning.

  4. Niels Heidenreich am 31. Oktober 2013 #

    Ich habe den Vortrag zugegebenermaßen noch nicht angesehen, aber wie steht es mit Iconfonts? Wir sind gerade dabei, wieder von Iconfonts zurückzurudern auf Pixel-Icons in Sprites. Auf Gecko und Webkit unter OSX und iOS rendern die Icons perfekt, aber unter Windoze lässt es schon nach (je nach OS-Version), und in IE8 erscheinen sie zwar (immerhin), aber wegen fehlendem Hinting sieht man nur Pixelmatische. Und für korrektes Hinting bin ich bei weitem nicht Fontdesign-Experte genug.

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