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Gerrit, 07.12.2009

Interview mit einem CMS-Polygamisten

Communityreporter Gerrit van Aaken im Interview mit CMS-Experte Gerrit van Aaken. Thema ist der aktuelle »State of the Union« in der wundervollen Welt der Content-Management-Systeme.

Im Folgenden veröffentliche ich weltexklusiv das neueste Interview, welches ich vor einigen Minuten in meiner Wohnung mit mir geführt habe. Ich sitze ganz entspannt auf meinem Kramfors-Sofa, während ich diese Zeilen schreibe – von Star-Allüren keine Spur. So lässig und geerdet habe ich mir den berühmten Webdesigner nicht vorgestellt, aber ich bin positiv überrascht. Und schon geht es los:


praegnanz.de: Warum gibt es eigentlich so viele Content-Management-Systeme? Ist das wirklich notwendig? Man verliert so leicht die Übersicht!

Gerrit van Aaken: Warum gibt es so viele Weine? Den Spruch habe ich von Adrian Frutiger geklaut, aber er passt eben nicht nur auf Schriftarten. Aber es ist wahr: Manchmal ist Vielfalt gut, und bis zum dem Zeitpunkt, an dem es das perfekte, kostenlose, sichere und schnelle CMS gibt, kann ich gut mit verschiedenen Systemen leben. Ich verrate Ihnen aber gleich, dass dieser Zeitpunkt nie kommen wird.

Wie entscheiden Sie sich bei einem Projekt für das richtige CMS?

(grinst amüsiert) Nun ja, nicht in allen Fällen hat man die Wahl: Oftmals bringt der Kunde bereits eine Begeisterung für WordPress mit, die ich ihm nicht ausreden möchte, denn wenn jemand bereits mit einem CMS vertraut ist, sollte man diese Situation ausnutzen. Das erspart die Schulung und die eine oder andere Erklärungsnot, wenn beispielsweise das eigene Lieblings-CMS eine schlechtere Bildergalerie-Funktion besitzt als WordPress.

Falls ich jedoch die Wahl habe, müssen im Vorfeld einige Faktoren abgeklärt werden. Man sollte wissen, was der Kunde mit seiner Website eigentlich genau vorhat. Am wichtigsten ist dabei immer die Einschätzung darüber, wie sehr der Kunde lügt, wenn er behauptet, dass er die Inhalte selber pflegen möchte. (grinst breiter) Die meisten Kunden belügen sich da in erster Linie selber und fassen die Website nach dem Launch de facto nicht mehr an. Das ist zwar schade, aber bei der Wahl des CMS wichtig zu wissen. Denn dann nimmt man lieber eines, das entwicklerfreundlich ist wie MODx oder Drupal. Kann man glaubhaft davon ausgehen, dass viel gepflegt wird, und dass man es auch von Laien bedient werden können muss, kann beispielsweise TypoLight nicht schaden…

Na, jetzt lehnen Sie sich aber weit aus dem Fenster! Sie haben doch noch kein einziges Projekt mit TypoLight durchgeführt …

Gerrit van Aaken: Das mag sein, aber dank der hervorragend gemachten Website und den schicken Demovideos kann ich mir ein gutes Bild von dem System machen. Mir gefällt das aufgeräumte Backend und die laienfreundliche Bedienung. Und je länger ich drüber nachdenke, desto besser gefällt mir das Paradigma mit den Artikeln und Seiten.

Das müssen Sie mal näher erläutern!

Gerne. Viele CMSe arbeiten nach dem Prinzip: 1 Editiermaske für 1 statische Seite. Doch TypoLight teilt eine Seite noch zusätzlich in unterschiedliche Abschnitte auf, die »Artikel« genannt werden, was ein selten bescheuerter Name ist. Artikel können unterschiedlichen Typs sein: Neben »Textabschnitt« beispielsweise auch »Bildergalerie« oder »Bild- und Textkonstrukt«. Ich fand das lange Zeit zu umständlich zu pflegen. Aber wenn man Netzauftritte mit komplizierteren Inhalten zu bauen hat, kann es hilfreich sein. Denn nicht jeder Kunde findet es super, wenn er beim Bearbeiten einer Seite eine einzige ellenlange Textarea vorfindet, in der alle unterschiedlichen Abschnitte eingefügt werden müssen.

Witzigerweise gibt es auch bei Drupal ein pfiffiges Modul namens »Panels«, das dieses »Eine-Seite-besteht-aus-mehreren-Abschnitten«-Paradigma aufgreift und recht elegant umsetzt.

Aber hier reden wir eher von sorgfältig komponierten Einzelseiten, die in einer durchdachten Hierarchie angeordnet sind, oder?

Ja sicher, dafür ist TypoLight super. Aber je mehr es sich um iterative, datenstromartige Inhalte dreht, desto mehr bietet sich Drupal an. Immer, wenn die hierarchische Darstellung im Hintergrund steht und man flexible Auflistungen von großen Datensammlungen stemmen muss, kommen CCK und Views als die wichtigsten Drupal-Module ins Spiel. Mittels CCK (Content Construction Kit, d. Red.) kann man sich beliebige Inhaltstypen zusammenschrauben, die dann flach in der Drupal-Datenbank liegen. Mittels Views lassen sich dann die abgefahrensten Abfragen zusammenklicken, um jede Art von Datenlisten zu erstellen, die man benötigt. Katalogartige Strukturen, Blogs, Mitgliederverzeichnisse – das alles ist Drupal-Heimspiel!

Klingt ganz schön datenbanklastig …

Ist es auch. Drupal ist vielleicht das CMS mit dem stringentesten Konzept, weil die Basis der Datenspeicherung so unglaublich flach und simpel ist. Daraus erwächst eine irrsinnige Flexibilität, die man aber nur nutzen kann, wenn man große Mengen von Modulen installiert. (spricht schneller und wird leicht rot) Und da wird es leicht unübersichtlich, denn die Wahl des falschen Moduls kann ein ganzes Projekt in die falsche Richtung laufen lassen. Und so richtig, richtig einfach ist Drupal nicht zu bedienen. Es sind keine Standard-Workflows vorgegeben, es gibt keine »richtige« Methode, Dinge zu tun, sondern immer ein Dutzend Möglichkeiten. Konventionen muss jeder für sich selber finden. (holt tief Luft)

Aber eins ist beruhigend: Drupal dürfte eines der zukunftssichersten CMSe sein, durch die Unterstützung von Google, dem Weißen Haus und diversen anderen fetten Projekten mache ich mir keine Sorgen. Und ich mag es, dass jedes Major-Release die Brücken konsequent abbricht und Altlasten hinter sich lässt. Drupal 7 wird nicht kompatibel mit Drupal 6 sein, na und? Dafür wird es halt auch viel geiler! Das sollte WordPress auch mal durchziehen!

Sie landen immer wieder bei Ihrer Hassliebe WordPress, hab ich Recht?

(rollt mit den Augen) Ach, da sagen Sie was! Schrecklich ist dieser ambivalente Zustand. Ich liebe es, dass ich einen HTML-Dummy in zwei Stunden komplett in ein dynamisches WP-Theme verwandeln kann. Und die Kunden verstehen das Backend auch nach sehr kurzer Schulungszeit. Aus pragmatischer Sicht ist WordPress demnach sehr effizient. Aber mich kotzt dieser Featurewahn an, und dass die Software immer fetter wird, wie eine gemästete Weihnachtsgans: Viel Fett sorgt für viel Geschmack, aber irgendwann schlägt es um und es wird einem speiübel.

WordPress ist zu träge, zu unsicher und zu chaotisch. Die Plugins sind teilweise von grauenhafter Qualität, ständig muss man Updates einspielen, die dann oftmals nichtmal korrekt ausgerollt werden, oder schlicht nicht funktionieren. Die Freude über die schnell und unkompliziert zusammengeschusterte Website weicht sehr schnell der Ernüchterung über einen trägen und halb-kaputten Live-Betrieb.

Wenn Sie seriös arbeiten – und davon gehe ich aus – dann dürften Sie also keinerlei WordPress-Dienstleistungen anbieten.

(wird nervös) Sagen wir mal so: Ich versuche, es zu vermeiden, wo es geht. Aber wie oben schon angedeutet: Wenn WordPress als CMS schon gesetzt ist, aus welchen Gründen auch immer, wehre ich mich nicht dagegen, Themes zu bauen und Plugins zu reparieren. Man kann ja auch Schadenbegrenzung betreiben und zumindest auf ein Mindestmaß an professioneller Umsetzung achten, im Rahmen der Möglichkeiten.

Sie winden sich!

Okay, ich geb’s zu: Klar biete ich WordPress an. Wäre blöd, wenn ich’s nicht täte: Ich bin ganz gut darin, und es gibt einen großen Markt dafür. So einfach ist das! Aber warum reden wir nicht über MODx? Das ist ein besseres Thema!

Ich tue mal so, als ob ich dieses dreiste Ablenkungsmanöver nicht bemerken würde und frage Sie, warum sie das nicht gerade besonders bekannte CMS namens MODx so sehr bewerben!

(mit ironisch-gespielter Begeisterung) Gut, dass Sie fragen, denn das ist ein interessantes Thema! Nein, im Ernst: Ich habe MODx in mein Herz geschlossen, weil es in meinem Verständnis eine Art »Textpattern mit Typo3-Seitenbaum und Drupal-Inhaltstypen« ist, also das beste aus mehreren CMS-Welten vereint: Die Schnelligkeit und das Template-System liebe ich in ähnlicher Form seit Jahren an Textpattern. Der globale Seitenbaum als fundamentaler Speicherort für alle Inhalte ist zwar bisweilen auch unpraktisch, aber für 80 Prozent der Websites ein enorm naheliegendes und einfach zu begreifendes Konzept. Und nicht zuletzt die Möglichkeit, dem Redakteur beliebige Kombinationen benutzerdefinierter Felder zur Verfügung zu stellen, die sogar dynamisch an Datenquellen angebunden werden können, macht Spaß.

Welche Arten von Websites sind für Sie typische MODx-Angebote?

Das ist ein weites Feld, da würde ich gerne eher nach dem Ausschlussprinzip arbeiten: Wer mit MODx liebäugelt, sollte keinen hochfrequenten Blog planen, auf ein ausgefeiltes Bildermanagement mit Metadaten verzichten können, und er sollte ein bisschen Spaß am Schrauben haben, denn damit macht MODx dreimal soviel Spaß. Wer nur die Basisfunktionen nutzt, kann zwar auch schicke Websites bauen, aber es ist Potenzial da für viel mehr schicke Spielereien.

Das behaupten alle Systeme von sich!

Das trifft auch auf alle zu! Aber bei MODx sind die meisten Anforderungen stets einfach und schnell gelöst, während Drupal immer anstrengend ist nichts mal von alleine flutscht. MODx macht mehr Spaß. Aber so richtig vergleichen kann man die beiden Systeme auch wieder nicht.

Womit betreiben Sie eigentlich Ihre eigene Website? Ich habe mich umgesehen: Sie bieten ja Ihre alten praegnanz.de-Designs als WordPress-Themes an …

Ja, viele Leser denken deshalb, praegnanz.de wäre auf Basis von WordPress gebaut, ist es aber nicht. Ich nutze seit 2004 Textpattern und bin hochgradig zufrieden, weil es mich mit nervigen Sicherheits-Updates und kaputten Plugins in Ruhe lässt, und ich mich voll auf den Inhalt konzentrieren kann.

Dafür fehlen doch die elementarsten Funktionen eines Blogs: kein Trackback, kein Spamfilter …

(lacht) Sie kennen sich wirklich nicht so gut in der Blogosphäre aus! Seit wann ist denn Trackback bitteschön ein sinnvolles Feature? Von mir aus kann das sofort sterben anstatt permanent die Ästhetik des Layouts und den dialektischen Fluss der Kommentare zu stören. Und was den Spamfilter angeht: Dank des obligatorischen Preview-Zwangs sind Textpattern-Weblogs fast gar nicht von automatischen Spam-Attacken betroffen. Ich bin ganz froh, dass ich nicht meinen gesamten Kommentardatenverkehr über den Akismet-Service der Firma Automattic leiten muss.

Wenn es etwas über Textpattern zu meckern gibt, dann ist es das ausschließlich globale Bilder- und Dateimanagement, sowie das etwas altbackene Standard-Backend-Design.

Na, das sind doch mal klare Anweisungen! Würden Sie also für Weblogs immer Textpattern empfehlen?

Für Weblogs und für sehr kleine Websites mit weniger als 15 Einzelseiten, ja. Wenn man allerdings merkt, dass der Kunde ein sehr engagierter Blogger werden möchte, der sich für technische und kommunikative Spielereien begeistern kann und jeden Bloggertrend mitmachen möchte, sollte man vielleicht doch zu WordPress übergehen, denn da kann man sich mehr austoben, was Features angeht. Wer vor allem seine Inhalte in den Vordergrund stellen will, weiß genau, was er an Textpattern hat.

Movable Type ist tot, oder?

Ja. Aber man sollte als drittes wichtiges Blogsystem Serendipity nicht vergessen, das einen guten Ruf hat und ebenfalls zu Unrecht im Schatten von WordPress steht.

Bisher haben Sie es auch geschickt vermieden, über Expression Engine, TYPO3 und SilverStripe zu reden… Und Sie wollen ein echter CMS-Polygamist sein?

(leicht erregt) Oh, der feine Herr Interviewer erhebt Anspruch auf Vollständigkeit! Vergessen Sie’s! Niemand kann sich zu allen verfügbaren Systemen qualifiziert äußern!

Ist ja gut. Vielleicht ein kurzes Statement? Ich habe auch noch Redaxo, Joomla und CMS Made Simple auf meiner Liste.

(resigniert brummend) Gut, aber ich kann hier nicht aus erster Hand berichten, sondern geben nur die Klischees wieder, die so im Netz schwirren! Joomla gilt als CMS für Minigolfvereine, CMS Made Simple ist für die ganz blutigen Laienkunden gedacht, aber in dieser Hinsicht gar nicht mal übel. Redaxo besitzt wohl einen recht fundamentalistischen Ansatz, der sehr flexibel ist und vor allem bei Programmierern gut ankommt. TYPO3 ist für 99 Prozent der vorstellbaren Projekte zuviel des Guten, kann aber bei sehr, sehr großen Projekten hilfreich sein, trotz antiker Paradigmen im Code und im Templating. Von Expression Engine höre ich hingegen ausschließlich Positives. Da müsste ich jetzt auch mal einen näheren Blick wagen, wo doch nun Version 2 endlich raus ist, nach jahrelanger Wartezeit! Und zuletzt Silverstripe, dass ich gar nicht als CMS bezeichnen würde, sondern eher als Application-Framework, weil man beispielsweise ohne das manuelle Tippen von Datenbank-Beziehungen fast gar nichts erreichen kann. Außerdem schluckt es viel zu viel Speicher für den üblichen 6-Euro-Webspace, wo andere Systeme locker mit klarkommen. Und sicher habe ich noch viele andere tolle Systeme vergessen, meine Güte!

Warum so schlecht gelaunt?

Tut mir leid, ist gar nicht böse gemeint. Aber CMS-Diskussionen sind auch immer ein Tummelplatz für Trolle, denn jeder hat natürlich seinen Liebling, den er gegen Anfeindungen verteidigen will. Ist ja auch logisch! Im Endeffekt zählt aber nicht nur die reine Qualität, sondern eben auch die Verbreitung eines Systems, denn je mehr Entwickler sich auf eine Plattform einschießen, desto besser für den Kunden, weil er leichter gute Entwickler für sein laufendes Projekt findet. Und auch gut für die Entwickler, weil eine große Community auch mehr Hilfe in Foren und besser kommentierte API-Dokumentationen bedeutet. Insofern ist eine zu starke Zersplitterung des Marktes nicht gut, da relativiere ich meine Aussage vom Anfang ein wenig.

Aha!

Naja, es ist schon Platz für zehn bis zwölf PHP-basierte Open-Source-CMSe. Viel weniger sollten es nicht sein, aber auch nicht deutlich mehr. Dann herrscht eine gesunde Konkurrenz, und die Community-Power sorgt für volle Foren und Help-Sektionen!

Ein schönes Schlusswort, vielen Dank für Ihre Zeit.

Gerne wieder!

51 Kommentare

  1. Andreas am 7. Dezember 2009 #

    Hallo Gerrit,

    nur um mal ein kleines Vorurteil über TYPO3 ausräumen. Ich finde es für kein Projekt »zuviel des Guten«. Wer einen vernünftigen Hoster hat, kann TYPO3 via Symlinks installieren und benötigt so für die Systemfiles selbst keinen Webspace. Es mag vielleicht ein bisschen Ram und Prozessor belastend sein im Vergleich zu was ganz kleinen, aber wenn jemand einen vernünftigen Webspace hat ist es gar kein Problem.

    Und zum Thema überladen bzw. kompliziert. Ich kann dir – gerade wenn ich eine gute HTML-Vorlage habe – in null komma nichts ein TYPO3-Template daraus erstellen, welches du dann via CMS bearbeiten und befüllen kannst.

    Gerade die von dir angesprochene »Funktionalität« mit mehreren Inhaltsboxen pro Seite ist mit TYPO3 eine Selbstverständlichkeit.

    Ich habe z.b. einen Kunden, der mit TYPO3 überglücklich ist, der aber mit seinem Blog (auf Wordpress basis) ganz und gar nicht gut zurechtkommt ;)

  2. Horst am 7. Dezember 2009 #

    Wenn man sonst nicht mehr viel zu sagen hat, redet man halt mit sich selbst.

    (Kleine Kritik an deinem Blog, was kaum noch aktuellen nicht-persönlichen Inhalt hat)

  3. Ivan am 7. Dezember 2009 #

    Werter van Aaken

    Unter den deutschsprachigen CMS Produkten sollten Sie sich unbedingt mal die Demo des Contrexx Open Source CMS ansehen.

    Questions:
    Wieso sollte ein CMS kostenlos sein? Wie würden Sie als Softwareanbieter eine kostenlose Software finanzieren?

  4. Kevin am 7. Dezember 2009 #

    Das Interview ist wirklich genial geschrieben und hat mir in den letzten zehn Minuten des öfteren ein Lächeln ins Gesicht gezaubert aber auch die Augen geöffnet!

    Ich habe bereits von mehreren Projektleitern und Firmenchefs kleinerer EDV Buden gehört das bei 99,9% der Projekte Typo3 das Non plus ultra ist. Was für mich aber schon abgesehen von der Tatsache das wie du schon erwähnt hast die Seite nach dem Release kein einziges mal verändert wird/wurde lächerlich ist da der Umfang des CMS für einen routinierten Benutzer schon wie ein Schlag ins Gesicht wirkt.

    Dafür habe ich dadurch wieder mehrere CMSe gefunden um wirklich mal vielleicht eines zu finden mit dem ich wirklich glücklich bin.

  5. Nina am 7. Dezember 2009 #

    Ich finde das »Interview« sehr unterhaltsam. Danke auch für das TYPOlight-Lob. Ich hoffe dann mal, dass du bald dein erstes Projekt damit umsetzt. Bei Fragen dazu findest du mich im offiziellen TL-Forum oder via Twitter.

  6. Gernot Gawlik am 7. Dezember 2009 #

    Hi Gerrit,
    schönes (fingiertes) Interview. Aber es wird immer schwierig sein ein solches Intervie objektiv abzugeben. Niemand hat die Zeit (und Lust) sich in all die von Dir genannten CM-Systeme einzuarbeiten und dieses dann auch noch am Besten in einem Projekt zu testen. Dementsprechend schwer ist es objektive Testberichte und Vergleiche über die vielen Systeme zu ergattern. Auch Du schwärmst (vielleicht auch verständlicherweise) viel zu sehr von Textpattern und MODx, auch wenn ich dagegen keine (signifikanten) Vorteile zu beispielsweise CMSmadesimple erkennen kann.

    Was bleibt ist relativ simpel: Auch wenn es noch so viele (subjektive) Vergleiche gibt, wird jeder Webentwickler (bzw. -designer) immer ganz von vorne anfangen und seine Lieblings-CMSe selbt priorisieren.

    Jedoch bin ich immer offen für Neues und bin auf die vielen Kommentare zum Thema CMS gespannt, auch wenn es mühselig wird sich die vielen CMSe in einem persönlichen Vergleich auf Herz und Nieren zu prüfen.

  7. Gerrit am 7. Dezember 2009 #

    @Gernot: Natürlich kann es keine echte Objektivität geben. Aus diesem Grund habe ich ja auch die Form des Interviews gegeben, um diese etwaige Erwartung nicht erfüllen zu müssen.

  8. Friedrich am 7. Dezember 2009 #

    Ich finde es interessant wie sich einige Leute immer wieder an Content-Management-Systemen aufgeilen anstatt es als Teil einer Problemlösung anzusehen!

    Ich habe schon einige Webdesigner scheitern sehen, die allen ernstes gemeint haben »Mein CMS kann alles« und sind mit dieser Einstellung tatsächlich in ein Projekt eingestiegen und dann kläglich gescheitert.

    Deshalb mein Tipp: »Erst einmal GRÜNDLICH PHP und JavaScript lernen und sich dann für ein CMS entscheiden.
    Und dann, dass kann ich euch versprechen, wird das »Lieblings CMS« plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen!

    Gruß und Guten Abend

  9. Andi am 7. Dezember 2009 #

    Ich bin durchaus offen für alle CMSe. Wichtig ist aber vor allem eines: Verwendungszweck, Zukunftsicherheit und Verwirklichung der Kundenwünsche.

    Typolight fällt mit seinen Beschränkungen bzgl. der Typolight Hinweise auf Seite und Quelltext leider raus. Das bezahlt kein Kunde

    Typo3 ist zu gewaltig für kleine Seiten und zu unverständlich für den unbedarften Kunden, der dann Admin spielen will.

    modX gefällt mir auf den ersten Blick ganz gut und entspricht meiner gewünschten Arbeitsweise perfekt, hat aber einen extrem kleinen Bekanntheitsgrad. Das wird dann zum Problem, wenn Standardlösungen nicht mehr ausreichen und man einen Programmierer beauftragen muss. Dann muss man erstmal einen finden, der modX überhaupt kennt.

    Wordpress ist ein Blog, was sich zum CMS schrauben lässt. Und es ist wirklich träge und chaotisch. Nicht geeignet, um es mal 2-3 Jahre ruhig als Kundenseite laufen zu lassen

    Joomla ist ein alter Platzhirsch. Es gibt ne ungeheure Menge an Plugins und Features, allerdings ist das alles, sowohl Code als auch Bedienung in die Jahre gekommen und vieles einfach nicht mehr Zeitgemäß.

    Drupal scheint eine ziemlich große Reichweite und Entwicklerzahl zu bekommen. Und ist dabei nah am Puls der Zeit. Allerdings ist die Entwicklung einer Kundenseite damit immer so frickelig.

    Ich bin Momentan etwas überfragt, was wohl das zukunftsträchtigste CMS für einen Kunden sein könnte. Ich tendiere zu modX, mich schreckt aber die begrenzte Anzahl an Experten für dieses CMS ab. Dann käme Drupal als zweite Möglichkeit. Und Typo3 als dritte. Wie gesagt Typo3 ist zu gewaltig und zu kompliziert, aber es ist das beständigste aller CMSe.

  10. Tobias am 7. Dezember 2009 #

    Ich benutze aktuell das niegelnagelneue ExpressionEngine 2.0. Das Backend ist wirklich sehr schön gestaltet. Leider steht die Benutzbarkeit der Optik etwas nach. Jedoch ist es im Vergleich zu anderen CMS, die ich kenne, das benutzerfreundlichste und übersichtlichste überhaupt.
    Der Funktionsumfang und die Flexibilität ist sicherlich nicht so gewaltig wie bei TYPO3, aber für eine einfache Website völlig ausreichend. Es kann natürlich auch durch Module erweitert werden (Forum, Bildergalerie etc.)
    Vom Aufbau ist es ähnlich wie TYPOLight, soweit ich das verstanden habe.
    Es gibt Channels (ehemals Weblogs genannt), denen man beliebige Felder zuweisen kann (Textfeld, Foto-Upload usw.). Diese werden über Templates ausgegeben.
    Für mich ist das so ideal, habe es zum ersten Mal zur Erstellung einer einfachen Vereinswebsite verwendet.

  11. Damian am 7. Dezember 2009 #

    Das dieses Thema wieder kontrovers diskutiert wird, war mir beim lesen der Überschrift schon klar :).

    Die Übersicht der CM Systeme entspricht eigentlich den der meinen favorisierten und ich sehe auch einen großen Trend bei MODx, Drupal und ExpressionEngine. Speziell EE in Version 2 soll wohl auch viel verändert haben. Auf die nächste Version von MODx wartet man auch noch, dann soll MODx auch zu einem richtig guten CMS Framework wachsen.

    Ich werde aber weiter kein Öl ins Feuer gießen und eine Empfehlung aussprechen. Jedem das Seine :)

  12. Peter Müller am 7. Dezember 2009 #

    Vielen Dank für dieses »Interview«, Gerrit. Ich habe beim Lesen mehrere Male lauthals losgelacht! Treffer, versenkt ;-)

    TYPOlight, WordPress, Drupal und Co. hast du wirklich treffend beschrieben, aber es gibt noch ganz andere Konkurrenz zu den hier genannten Systemen: »gehostete CMSysteme« aka Website-Baukasten.

    Ich meine damit Dienste wie jimdo.com, webnode.com & Co. Für kleine Sites sind sie oft eine durchaus adäquate Lösung. Supereinfach zu bedienen, 5 bis 10 Euro im Monat inklusive Webspace, und den Kunden macht sogar Spaß, damit zu arbeiten.

    Sowas gab’s vor ein paar Jahren nicht, und die werden sich sicherlich weiter entwickeln…

  13. Manu am 7. Dezember 2009 #

    Diese Art der Beiträge finde ich klasse! Bitte so weitermachen. Dass du deine Persönlichkeit mit reinpackst, steht dem ganzen technischen Schnickschnack sehr gut. So macht das Spaß! Das ist der Alltag!

    Ich selbst gehe gerade immer mehr in Richtung TYPO3, weil hier u.a. einfach auch die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt größer ist. Wobei mich der Punkt, dass Google Drupal unterstützt, schon auch etwas nachdenklich macht. Das wusste ich nicht und das sollte ich im Auge behalten. :-)

    Für Websites, deren Begrenzung klar ersichtlich ist, würde ich immer TYPOlight einsetzen, es sei denn ich will mit TYPO3 »im Training« bleiben. ggg Bisher hat mich TYPOlight für Standardgeschichten (News, Bildergalerien, Video- und Audioeinbindung, Formulare, Downloads, Terminkalender, etc.) voll überzeugt. TYPO3 nur aus dem Grund, weil es noch etwas flexibler ist, die Verbreitung größer ist und es wesentlich mehr Entwickler gibt und hier halt auch mehr Kommunikation stattfindet. Außerdem geht das TYPO3-Flaggschiff meiner Meinung nach auch in strategischer Hinsicht in die richtige Richtung (Flow3, MVC-Entwicklung, User-Experience-Tage, etc.). Es bleibt spannend…. :-)

  14. Michael am 7. Dezember 2009 #

    Interessantes Interview :)
    Habe allerdings ein paar Einwaende …

    Bezueglich Drupal: Das habe ich in den letzten Monaten bei einem sehr grossen Projekt kennengelernt und kann deine Aussagen daher nicht ganz nachvollziehen. Drupal ist meiner Ansicht nach nicht gerade entwicklerfreundlich, die Konzepte hinter dem Code sind leider nicht sehr modern (eigentlich alles prozedural) und Drupal 7 (und sogar die Ideen zu 8) veraendern daran leider nichts. Da wuerde ein kompletter Rewrite richtig gut tun. Schonmal versucht, einen eigenen CCK-Typ zu schreiben?
    Und in der Community rumort es gerade etwas (Stichwort Smallcore-Movement), weshalb ich trotz aktueller Unterstuetzung grosser Seiten skeptisch bin was die Zukunftssicherheit anbelangt.

    TYPO3 hingegen (da war ich bisher immer abgeneigt), entwickelt sich gerade, wie Manu erwaehnt hat, in eine sehr interessante Richtung, man wird sehn was dabei herauskommt. Wird meiner Meinung nach aber, wenn es so kommt wie geplant, aus Entwicklersicht das mit Abstand beste CMS/Framework werden, was die (PHP-)Welt gesehen hat!

  15. fwolf am 8. Dezember 2009 #

    Naja. Schon mal in Habari reingeschnuppert? Einfach, schnell, gutes Backend (basierend auf BlueprintCSS), sauberer und sicherer Unterbau (OOP, PHP 5, PDO) – quasi die Einfachheit von WordPress und Textpattern kombiniert mit der Sicherheit von S9Y und der Flexiblität (z.B. in Sachen Multi-Blog) von Movable Type.

    cu, w0lf.

  16. Eike am 8. Dezember 2009 #

    Danke für die lustige Interview, die schöne Umsetzung und den interessanten Inhalt. Und Du hast einfach recht: Nicht immer alles so ernst nehmen! :-)

  17. Frank am 8. Dezember 2009 #

    Ich habe auch ein paar Hinweise:

    Gerrit sagte:

    Aber je mehr es sich um iterative, datenstromartige Inhalte dreht, desto mehr bietet sich Drupal an… Immer, wenn die hierarchische Darstellung im Hintergrund steht und man flexible Auflistungen von großen Datensammlungen stemmen muss, kommen CCK und Views als die wichtigsten Drupal-Module ins Spiel.

    Naja, geht so. Für diese Art von Inhalten bietet sich ExpressionEngine wesentlich mehr an. »CCK« und »Views« sind Grundbestandteil des EE-Konzeptes (CustomFields & Templates mit EE-Tags). Ich habe selten so ein furchtbar hässliches und benutzerunfreundliches Modul wie »Views« gesehen. Ferner krempelt man mit CCK als Modul das Drupal-Konzept gründlich um, d. h. man baut Funktionalität zum CMS dazu, für die es gar nicht gemacht ist. Ob das sinnvoll ist, mag jeder für sich selbst entscheiden. Ist ungefähr das Gleiche, wie Joomla <1.5 per Core-Hack/Erweiterung die HTML-Tabellenklumpen abzugewöhnen.

    Doch TypoLight teilt eine Seite noch zusätzlich in unterschiedliche Abschnitte auf, die »Artikel« genannt werden, was ein selten bescheuerter Name ist. Artikel können unterschiedlichen Typs sein:

    Das stimmt so nicht. Eine Typolight-Webseite besteht aus Seiten, diese beinhaltet Artikel und die Artikel bestehen aus ContentElements. Ein Artikel ist ein Artikel und der ist leer und ohne Typisierung. Die CEs im Artikel sind von unterschiedlichem Typ: Text, Überschrift, List, Bild etc., die dann vom Core als entsprechende HTML-Tags ausgegeben werden.
    Derivate bzw. andere »Typen« von Artikeln findet man in anderen Module wie z. B. für Nachrichten oder Newsletter. Aber das ist eher eine Definition auf Entwicklerebene.

    Joomla gilt als CMS für Minigolfvereine

    Ich dachte, Du redest über Redaktionssysteme und nicht über Krankheiten?
    ;)

    Michael sagte:

    Bezueglich Drupal: … Drupal ist meiner Ansicht nach nicht gerade entwicklerfreundlich, die Konzepte hinter dem Code sind leider nicht sehr modern (eigentlich alles prozedural)

    Sehe ich auch so. Ich habe dieses Jahr ein Projekt mit Drupal gemacht und der Code macht weder Spass noch ist er gut nachvollziehbar.
    Ausserdem finde ich das kombinierte Front-/Backend gewöhnungsbedürftig und die Inhaltspflege absolute sperrig. Dazu kommt eine Dokumentation wie Kraut und Rüben in leider sehr hässlicher Präsentation. Drupal ist für mich ein Open Source Projekt, bei dem vielen OS-Nachteile zum Tragen kommen.

    Tobias sagte:

    Ich benutze aktuell das niegelnagelneue ExpressionEngine 2.0… Es kann natürlich auch durch Module erweitert werden (Forum, Bildergalerie etc.)

    Die Bildergalerie gibt es nicht mehr als Modul für die 2er Version, das gab es in 1.x. Mit dem neuen Typ »File« als Eingabetyp kann man die Channels/Weblogs zu Galerien umbauen.

    Damian sagte:

    Speziell EE in Version 2 soll wohl auch viel verändert haben.

    Augenscheinlich hat sich gar nicht so viel verändert. Das Backend ist nun recht »fancy« und die Nomenklatur für ein paar EE-Tags hat sich geändert. Ausserdem ist das Galerie-Modul weggefallen, dazugekommen ist ein verbesserter/neuer FileManager und das Template-System wurde leicht verändert.

    Allerdings wurde die gesamte EE-Funktionalität auf dem CodeIgniter Framework aufgesetzt, sprich, es fand ein komplettes Refactoring statt. Unter der Haube werkelt nun zu 100% CodeIgniter. Damit kann man, wenn man Erfahrung mit dem FW hat, recht schnell Extensions über die bekannten Schnittstellen/Klassen programmieren.

    Neben den genannten CMS (EE, Typolight, Drupal) arbeite ich noch mit Textpattern (finde ich nach wie vor wundervoll) und Wordpress (teilweise dreckig, aber sehr pragmatisch zu erweitern/verbessern). Als Framework finde ich persönlich CakePHP wesentlich besser als CodeIgniter. CI ist zwar schnell (das Argument wird immer gebracht), allerdings kann es nicht viel. Mit Cake kann man aufgrund der schlauen Konzepte/Pattern (die von RoR übernommen wurden) schneller komplexere Prototypen erstellen.

    Ausser mit Drupal (1 Projekt) habe ich mit allen von mir genannten CMSen Erfahrungen in mehreren kommerziellen Projekten/System: Design/Templating, Erweiterungen, Benutzbarkeit/Schulungsaufwand für Kunden.

    Mal sehen, was aus T3 v5 und Flow wird. Aber da bin ich nicht genug im Thema drin, T3 v4 ist für mich indiskutabel und nicht notwendig. Das mit dem Bedarf auf dem Arbeitsmarkt ist aber ein Argument :)

  18. TruckTurner am 8. Dezember 2009 #

    Sehr schönes Interview!

    Drupal 7 wird nicht kompatibel mit Drupal 6 sein, na und? Dafür wird es halt auch viel geiler!

    …wie gerne ich mal mit Kunden so einen Klartext sprechen möchte :)

    In puncto TYPOlight kann ich jedem Interessierten die
    Katalog-Erweiterung [catalog_ext] sehr ans Herz legen.

    Damit lassen sich (wenn man es erstmal verstanden hat) ebenfalls sehr leicht eigene Datenstypen zusammenbauen. Die Datenfelder eines Katalogs lassen sich sehr komfortabel im Backend zusammenklicken. Die Dateneingabe-Ebene für den Benutzer wird implizit über diese Definition generiert – so dass man sich darum überhaupt nicht mehr kümmern muss. Es können auch zwei Katalogtypen über Relationen miteinander verknüpft werden (also 1:n Verbindungen).

    Mein absoluter Traum wäre es diese Art Datentyp-Generator in der Core-Funktionalität vorzufinden, um sich eigene Content-Elemente zusammenklicken zu können. Der Umweg, so etwas als »Katalog« zu definieren, ist zugegebenermassen ein wenig kompliziert.

    Gruß,
    TT

  19. Pepino am 9. Dezember 2009 #

    Gut gemacht Gerrit. Ich bin in vielen Punkten mit Dir einer Meinung. Dachte ich mir aber eh schon immer ;-)

    BTW: Mit Typolight kann man sehr gut mit mehreren Redakteuren arbeiten, die meiner Erfahrung nach, damit auch alle gut zurecht kommen. Der granularen Rechtevergabe sei dank.

  20. Friedrich am 9. Dezember 2009 #

    Hallo nochmals!
    Wie ich mir ein simples Contentmanagement mit Frontend Editing vorstelle!

    http://www.cmsbox.com/de/cms/demo?zoom=part572

    Gruß Friedrich

  21. migger am 9. Dezember 2009 #

    Hallo!
    lange hatte ich auch nach einem CMS gesucht, die hier genannten CMS-systeme und einige mehr hatte ich mir schon unter mamp installiert. Lange hatte ich mit Webedition gearbeitet auch Typo3 eingesetzt. Ich suchte allerdings ein Malkasten nur mit den Grundfarben, dass war schwer zu finden. Modx kann ich nicht bestätigen, war mir schon zu viel CMS (besonders das Rechtesystem fand ich übertrieben). Wie bei Typo3 schiessen mir die meisten CMS mit Kanonen auf Spatzen. Drupal gefiel mir überhaupt nicht, allein die vorgegeben Designstyles, da war ich als Designer doch zu eitel. Auch oft sehe ich ein PHP-Code, der zu wünschen übrig lässt. Da ich PHP, Javascript und Actionscript gut beherrsche, suchte ich ein System, dass wenig vorgibt sondern absolut flexibel ist (Grundfarben). Auch sollte der Code in Objekt- und Klassen-Design sein. Am besten kaum Handbuch – kein System, dass mir Kopfschmerzen breitet. Transparent also im Code und im Backend. Die Datenbank sollte nicht 10 Tabellen überschreiten, alle Tabellen in guter – einfacher Relation zueinander stehen und daher leicht über andere Datenbanksysteme ansprechbar sein z.B. ODBC, XML zu Filemaker. Bei Webedition z.B. hatte ich dass Problem, dass es sehr langsam wurde – je mehr man am Update schraubte. Die CMS-Vielfalt mit Wein zu vergleichen, halte ich für schwierig, denn es geht um technische Funktion und nicht um den beliebigen Geschmack. Ansonsten könnte ich Autos mit U-boote vergleichen, beides sind zwar fortbewegungsmittel aber erfüllen einen vollkommen anderen Zweck. Ein Blog-Sytem mit einem CMS-System zu vergleichen ebenso.

    Über die Webseite von mare.de bin ich zu Redaxo gekommen. Redaxo spricht den Designern direkt an, denn es ist von Designern entwickelt (von Designer, für Designer). Mit einem sauberen transparenten modernen Code. Weniger ist mehr – wichtig für Projekte mit meinen Kunden => oftmals sehr individuellen Ansprüchen. Redaxo gibt absolute nichts an Design und Funktion vor – kein schnick-schnack. Selbst sind schnelle Module entwickelt oder werden unter redaxo.de zum weiterentwickeln zu Verfügung gestellt. Verbesserungsvorschläge werden schnell angenommen und umgesetzt. redaxo

    Bin also mehr als begeistert – migger

  22. Steffen am 9. Dezember 2009 #

    Schade das der Kommentar»thread« zur Werbung für zweitklassige ProprietärCMSe verkommt :-/

  23. Pepino am 10. Dezember 2009 #

    Ich gebe zu, der Kommentar von »migger« ist in meinen Augen wirklich übelste Werbung!

  24. amus am 10. Dezember 2009 #

    »TYPO3 ist für 99 Prozent der vorstellbaren Projekte zuviel des Guten«

    Tja, das ist so eine These, ohne tatsächlich Fakten zu nennen.

    TYPO3 wird in meinen Augen schlicht aus folgenden Gründen ausgewählt:

    - Es existieren in vielen Unternehmen mittlerweile Erfahrungen mit TYPO3 bzw. es gibt Mitarbeiter (IT, Marketing), die bereits mit TYPO3 gearbeitet haben. Kunden wollen oftmals eine etablierte Lösung.

    - Viele Dienstleister haben aufgrund des Alters von TYPO3 schon jahrelange Erfahrung mit diesem CMS und kennen die Stärken und Schwächen. In der Regel lässt sich dann die Umsetzbarkeit auch bei schwierigen Projekten im Vorfeld gut abschätzen.

    - TYPO3 bringt eine gewisse Reife mit. Viele Funktionen, die bei anderen CMS erst in der Erprobungsphase sind, sind bei TYPO3 schon seit Jahren im Einsatz. Für viele Problemstellungen existieren fertige Lösungen (sprich Extensions).

    - Breite Entwicklerfront und gute Dokumentation (zu kaum einem anderen CMS existieren wohl so viele Bücher).

    Gruß

    Achim

  25. patrick am 10. Dezember 2009 #

    Laut heise.de hat TYPO3 eine Marktanteil von 44%, Joomla 23%, Wordpress 15%, Drupal 10%. Die Zahlen sprechen wohl für sich. Die anderen CMS-Systeme sind gar nicht auf der Liste, noch nicht mal unter »Sonstige«.

    Was sagt schon die Tatsache das Google Drupal verwendet? Ich bin überzeugt das Google irgendwo im Hause einen Rechner hat auf dem Microsoft Office installiert ist. Ist es deshalb die beste Office Suite die es gibt? TYPO3 wird u.a. von DaimlerChrysler, Volkswagen, T-Online, Philips, EADS, 3M, adidas, UNESCO, Lufthansa und auch Greenpeace benutzt.

    Wem der Einstieg in TYPO3 zu hoch ist, der sollte sich halt mal mit Programmieren und der damit verbunden Logik und Syntax auseinandersetzten. Dann ist TYPO3 auch nicht mehr schwer.

  26. Gerrit am 10. Dezember 2009 #

    … und Dieter Bohlen ist der genialste lebende Komponist, weil die meisten »Pladden verkauft«.

  27. Amus am 10. Dezember 2009 #

    »… und Dieter Bohlen ist der genialste lebende Komponist, weil die meisten »Pladden verkauft«.

    Natürlich nicht. Aber ist es seriös einem Kunden zu einem CMS zu raten, dass kaum verbreitet ist und sich vielleicht noch im Beta-Stadium befindet? Wie gesagt, nach meiner Erfahrung wollen Kunden ein etabliertes nicht ein ambitioniertes System haben. Die Kosten fürs Hosting sind nach meiner Erfahrung bei mittelständischen Unternehmen nebensächlich. Dass man zu einen 6-Euro-Webspace gezwungen wird, habe ich selbst bei eher kleinen Kunden noch nie erlebt.

    Noch ein kleines Beispiel: Typolight ist sicherlich ein prima CMS. Aber soweit ich weiss, ist für den Kern nur ein Entwickler zuständig. Wer garantiert die Zukunft und die zeitnahe Fortentwicklung? Für Kleinunternehmen mag das eine gute Lösung sein, aber eine IT-Abteilung wird bei so einem CMS direkt abwinken.

    Ich will hier TYPO3 überhaupt nicht verteidigen. Ich kennen sehr wohl die Schwächen. Aber man sollte doch anerkennen, dass zumindest in Deutschland TYPO3 eine sehr wichtige Rolle spielt.

    Gruß

    Achim

  28. patrick am 10. Dezember 2009 #

    @Gerrit: meine Rede!

    Warum soll den TYPO3 »Kanonen auf Spatzen« sein? Ein TYPO3 Entwickler hat eine einfache Webseite in paar Stunden fertig und es entstehen keinen überdimensionalen Kosten. Wer kein TYPO3-Entwickler ist, der ist natürlich überfordert. Man kann schließlich nicht Pyton programmieren ohne das man es lernt, bloß weil man es jetzt möchte.

  29. ben_ am 10. Dezember 2009 #

    Ach Du mein Liebes bisschen! Ich überlege noch, ob es eine Meta-Ebene zu dem Artikel gibt. Sowas wie »Ich möchte einen schrecklichen Flamewar in meinen Kommentaren entfachen«. Oder »Ein CMS ist ein CMS ist ein CMS ist ein CMS«.

    Ich meine … ganz im Ernst … gibt es für ein CMS eigentlich überhaupt noch ein anderes relevantes Kriterium, als dass der Entwickler damit zufrieden sein muss? Alles andere ist doch völlig irrelevant. Man kann selbst aus Wordpress eine Hochlast-Kampfmaschine machen und man kann mit Typo3 die kleinste Malermeister Müller Seiten bauen. Man kann mit Drupal das schönste Blog machen und ich hab sogar wen sagen gehört, dass man mit Ruby on Rails und properitären CMSen richtig gute Webseiten bauen kann.

    Und »Kunden« kann man eh alles verkaufen. Die kaufen und wollen nur eines: Kompetenz, die im besten Fall aus Leidenschaft erwächst. Getting real! Damit bekommt man im Web alles hin. Das ist doch das eigentlich grandiose an diesen Tagen hier im Netz – nie war es so einfach, nie zuvor hatten wir solche Macht und Flexibilität, so grandiose Werkzeuge. Wir stehen auf Schultern von Giganten!

  30. migger am 11. Dezember 2009 #

    Hallo: mus mich da mal rechtfertigen…

    @steffen @pepino
    eigentlich antworte ich nicht auf unqualifizierte nichtwissende Kommentare, damit kann keiner etwas mit anfangen.
    Falls Gerrit der gleichen Ansicht ist -> bitte ich Gerrit meine Kommentar zu löschen – dann war mein Erfahrungsbericht hier falsch und nicht akzeptiert. Der Klügere gibt nach, denn ich sehe meine Erfahrungen nicht als zweitklassig und auch nicht dass von mir genannte professionelle CMS (es ist auch mehr ein Framework).
    Da kann ich eher qualifizierteren Beiträgen wie @ben zustimmen: Untern Strich ist es die Kreativität, gute Beratung, gutes Handwerk, der leistungstarke Server und die gut angewannter Quellcode (z.B. PHP oder R&R) die zu einer technisch funktionierenden Webseite führen.

    WICHTIGER: Im Grunde kann ich mich doch als Tischler stundenlang über meine neue CAT-gesteuerte Kreissäge unterhalten und dabei mich mit meinen Kollegen über die Besseren streiten. Doch dem Kunden interessiert dass wenig. Der hat meist das Problem welchen Schrank er nun braucht und was er so allen in einem Schrank unterbringen möchte. Daher halte ich die redaktionell-inhaltlichen Diskussionen für wichtiger. Denn da ist mehr Organisationsentwicklung, Beratung und Kompetenz gefragt. Wie organisiert sich der Kunde in seinem Unternehmen (wer macht was) um seien Inhalte über das Tool CMS zu kommunizieren….

    :-)

  31. Lars am 11. Dezember 2009 #

    @Gerrit
    >> Zitat:
    >> Die meisten Kunden belügen sich da in erster Linie selber
    >> und fassen die Website nach dem Launch de facto nicht mehr
    >> an.

    Dann aber bitte auch kein CMS, damit erspart man sich auch eine Menge Arbeit was Sicherheitspatches, Updates usw. angeht.

  32. Micha am 11. Dezember 2009 #

    @ben – word

  33. Steffen am 11. Dezember 2009 #

    Es gab auf t3n mal eine nette News:

    »Joomla, Drupal, TYPO3 und eZ Publish beschließen Kooperation«

    Leider wurde diese am 01.April veröffentlicht.

    »Das« CMS müsste wohl aus der Leistungsfähigkeit von Typo3, der Sicherheit von Linux, der Einfachheit von Wordpress und der Erweiterungsmöglichkeit von Joomla bestehen.

  34. Andi am 11. Dezember 2009 #

    @Gerrit:

    Wenn du Typolight und modX benutzt, hast du keine Angst, dass beide Projekte eingestellt werden oder zusammenbrechen? Typolight hat einen festen Entwickler, wenn er die Segel streicht, kann man nur hoffen, dass irgendwer weitermacht. ModX hingegen ist ziemlich unbekannt und klein und die Entwickler kommen mit der neuen Version nicht hinterher.

    Ich hätte ein ungutes Gefühl dabei, die Systeme einzusetzen, obwohl ich das Prinzip von modX ideal finde.

  35. Marcel am 12. Dezember 2009 #

    Typolight für kleine bis mittlere Projekte mit mehr oder weniger »statischen« Charakter, die vom Kunden nach zwei Stunden Schulung selbst gepflegt werden können.

    Drupal für alles andere, inkl. Weblogs.

    Wordpress ist für Masochisten.

    modX muss ich mir mal anschuen.

  36. Bernd am 12. Dezember 2009 #

    Also ich habe vor ca.2 Jahren mit Typo3 angefangen weil es da schon ziemlich ausgereift war und der Hauptgrund war aber, das es eben hier weit verbreitet ist.
    Wie Patrick schon schreibet »Laut heise.de hat TYPO3 eine Marktanteil von 44%,«
    Wichtig für mich war halt eine große Community zu haben und damit eigentlich für jedes Problem inmmer irgendwo eine Antwort zu finden.
    Aber wahrscheinlich gilt dies für viele CMS Systeme.
    Und inzwischen sind die meisten ja auch genügend benutzerfreundlich.
    Ich halte Typo3 auch nicht für »überzogen« – ist schnell installiert – man kann auch schon direkte Typo3 installierte Server mieten und was die bearbeitbarkeit angeht hab ich da bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Das Ding ist eigentlich schon »kinderleicht« – was man nicht braucht muss man ja auch nicht nutzen.

  37. Andi am 13. Dezember 2009 #

    Der Marktanteil spricht auf jeden Fall für Typo3, aber will man einem Kunden, der in den meisten Fällen null Plan hat, wirklich die Bedienungsoberfläche zumuten?

  38. patrick am 13. Dezember 2009 #

    @Andi: mach die Bedienungsoberfläche per css passend! Einmal eine Extension schreiben, für jeden neuen Kunden einsetzten. Wo ist das Problem?

  39. ConnyLo am 14. Dezember 2009 #

    Hallo Gerrit,
    nettes Interview, aber es fehlen die lancierten Ankündigungen, wie zum Beispiel das von Dir entwickelte neue MODx-Backend oder tricky Chunks oder vielleicht ein MODx-Buch?

    Mutig, sich mit Typo3-Freunden anzulegen, aber mittlerweile habe ich auch den Eindruck, bei diesem CMS-Monster für normales Ergebnis immer zuviel Aufwand getrieben zu haben.

    Neuer Vorschlag für Deine »Simple-CMS-Sammlung«: Website Baker!? Das CMS bietet (gern auf den zweiten Blick) enorme Möglichkeiten. Auch das Backend kann einfach bedient werden, was für die Kunden entscheidend ist.

  40. Thomas Moseler am 26. Dezember 2009 #

    Gerrits Artikel macht einfach Spass. Vor allem auch durch den Technikwürze Podcast über modx und die Hinweise mancher Leute hier auf Epression Engine ist für mich die CMS Welt wieder etwas grösser geworden.

    Typolight kannte ich schon etwas und das ist für kleinere Seiten, die eher ein »klassisches« CMS gebrauchen können, schon klasse.

    Selber rede ich von »wir« wenn ich Drupal meine, weil ich da in der Weiterentwicklung recht engagiert bin.

    Wir (Drupal) haben uns lange eingebildet, mit CCK und Views Alleinstellungsmerkmale zu haben. Daß das natürlich nicht sein kann, war mir eigentlich schon länger klar, da das einfach so naheliegende Dinge sind, die man für jede Website braucht: customizete Formulare mit freien Inhaltsfeldern und einen Query Builder, um die Felder dann beliebig ausgeben zu können.

    Typo 3 hat es, da heisst es glaube ich Listentemplates, modx hat es, und ExpressionEngine scheint es sehr elegant zu haben.

    Leider kann ich auch die Kommentare der Entwickler nachvollziehen, die mit Drupal arbeiten mussten und es gehasst haben. Drupal hat eine eigenwillige API, die sich an keine Standards hält. Daß diese nicht sauber programmiert ist und nicht effizient benutzbar, muss mir aber erstmal einer im Detail nachweisen.

    Leider sehe ich Drupal ein bisschen als das moderne Typo3 – monströs leistungsfähig, aber aufwändig. Bis du damit effizient arbeitest, reicht nicht ein Projekt und auch nicht zwei. Der Einstieg ist bei schlankeren Systemen oder welche, die auf Frameworks wie CodeIgniter aufbauen, sicher einfacher.

    Es bleibt spannend, und man darf hoffen, daß die verschiedenen Lager sich gegenseitig befruchten (natürlich unter der Voraussetzung, daß unser System die Weltherrschaft an sich reisst :) )

    Das vielgeschmähte Wordpress hat z.B. nämlich immer noch das genialste und intuitivste und schönste Benutzerinterface, was der Hauptgrund für seinen Erfolg sein dürfte. Davon können sich die meisten Systeme was abschauen.

  41. no name am 2. Februar 2010 #

    Es ist sehr interssant zu sehen das auf diesen Seiten wohl die meisten Typo3 favorisieren.
    Als ich vor zwei Jahren mich wieder mit dem Thema CMS auseinander gesetzt hatte, habe ich Drupal lieb gewonnen.
    Besonders, weil Drupals Backend nicht wie jedes Backend ist, sondern nur mehr rechte dem User gibt.
    Desweiteren fand ich es toll, schnell Desingergebnisse zu erhalten und nicht erst eine weitere (in meine Augen wirklich nicht notwendige) Skriptsprache zu lernen.
    Der Einstieg bei Typo3 war mir wieder zu schwer. Und dass die Dokumentationen gut sind, will ich dahin stellen.
    Was ich bei Typo3 sehr schätze ist ds einbinden von extensions, dass dies einfach über das Backend geht.
    Im deutschsprachigen Raum ist Typo3 noch klarer Favorit. Ich glaube das er diesen Platz aber nicht ewig halten wird.

  42. Dominik am 12. Februar 2010 #

    Hallo und DANKE für dieses herrlich zu lesende Interview über deine Erfahrungen mit diversen CMS Systemen. Ich schiebe schon lange eine Entscheidung in Punkto CMS vor mir her, vielleicht finde ich hier weitere Entscheidungshilfen…

    Ich betreue in meiner Freizeit die kleine Webseite meines ehemaligen Pfadfinder Stamms. Bisher habe ich mich immer (eigentlich nur aus einem Grund) gegen ein CMS gesträubt: Ich wollte verhindern, dass ein nicht eingespieltes Update* zu einem Defacement führt. Also habe ich das ganze (die dynamischen Inhalte sind eh überschaubar: Termine, Gästebuch, einfacher Blog) selbst mit PHP/Smarty umgesetzt und den Administrativen-Bereich per .htaccess geschützt.

    Im Vergleich zu einem CMS ist der große Vorteil, dass selbst wenn mein Code irgendeine Sicherheitslücke hat, muss sich jemand hinsetzen und gezielt unsere Seite angreifen. Anfällige CMS-Installationen findet man ja aber automatisch mit google…

    Kurzum: Es steht der Wechsel auf ein überarbeitete Seite an und ich bin (mal wieder) am zweifeln ob ich diesmal ein CMS nehme oder weiter bei meiner selbstgestrickten PHP/Smarty-Lösung bleibe.

    Über Ratschläge und Entscheidungshilfen würde ich mich sehr freuen!

    Beste Grüße aus München
    Dominik

    *) Nicht, dass ich zu faul wäre Updates einzuspielen, ich denke eher daran, dass die Seite auch noch sicher sein soll, wenn ich mich nicht mehr darum kümmere…

  43. Samuel am 26. März 2010 #

    CMS Vorschlag aus der Schweiz:

    Contrexx eignet sich bestens für Community- wie auch für Business Websites. Das CMS hat außerdem über 20 Anwendungen voll integriert.

  44. Timo am 31. Juli 2010 #

    Hey Gerrit,

    ich finde Du hättest Deinem Interviewpartner durchaus auch noch ein paar Sätze über Symphony CMS entlocken können :-)

    Ansonsten ein herrlich geschriebener Artikel. Hier scheinen sich ja wirklich zwei gefunden zu haben ;-)

  45. Jonas am 15. August 2010 #

    Ich muss mich Timo anschließen und für Symphony plädieren.

    Die Kombination aus frei definierbaren Contenttypen und dem Templating per XSLT finde ich einfach perfekt. Was liegt näher als ein CMS auf XML-Basis laufen zu lassen?

  46. Peter_E am 3. April 2011 #

    Velleicht wird es ja noch einen Folgeartikel, etwas vertiefender zu einzelnen Systemen, wie zum Beispiel Contao (ehemals Typolight) geben?

  47. Gerrit am 4. April 2011 #

    @Peter_E: Dafür müsste ich die einzelnen Systeme aber besser kennen… Zurzeit kann ich tiefere Aussagen nur über Drupal, MODX und WordPress treffen.

  48. Angelo am 23. Mai 2011 #

    ’m somewhat certain they’ll be informed a lot of new stuff right here than any one else!

  49. Funke am 30. Mai 2011 #

    Thank you

  50. Yanosh am 6. August 2012 #

    Also ich finde das Typo3 doch recht umständlich und viel zu mächtig für die meisten Webseiten ist, damit meine ich viel zu kompliziert und komplex. Aus Erfahrung weiß ich das die meisten etwas intuitives und elementares wünschen, sehr gern gesheen sind CMSysteme bei denen Frontend und Backend identisch sind.

  51. Stefan am 14. Mai 2013 #

    Hallo Gerrit,
    mal eine Frage, habe bis jetzt immer mit Drupal gearbeitet, und letztens empfahl ein Kollege von mir Zeta Producer, was würdest du dazu sagen, bzw. kennst du es überhaupt, denn ich hab davor noch nie was von dem gehört.

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