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Gerrit, 09.12.2012

Lesen und kaufen! Das #webtypobuch ist da!

Von der Idee bis zum Finale dauerte es rund 9 Monate. Und ein bisschen wie ein eigenes Kind fühlt es sich tatsächlich: Das Projekt #webtypobuch, gestartet unter dem Arbeitstitel »Prägnante Webypografie«, ist nun zu 99,8 % abgeschlossen. Lediglich einige Spezial-Dankeschöns müssen noch an die großzügigen Crowdfunding-Supporter gesendet werden.

Was ist’s geworden? Ein Buch mit 146 DIN-A5-Seiten, welches für ein Fachbuch über Typografie erstaunlich wenig Darstellungen und unfassbar viel Prosatext enthält. Doch so war es geplant. Einst als reines E-Book geplant, gibt es das Werk nun auch in gedruckter Form sowie als HTML-Website. Alles unter einer CreativeCommons-Lizenz, die das beliebige Verbreiten im nichtkommerziellen Rahmen ermöglicht. Warum das? Nun, zum einen ist die Arbeitszeit am Buch mit der Crowdfunding-Summe von über 8.000 Euro bereits abgegolten.* Zum anderen möchte ich beweisen, dass man auch über das Prinzip der freiwilligen Zahlung Erfolg haben kann! Dieses Experiment ist jedoch noch in vollem Gange. Die bisherigen Verkaufszahlen (rund 28 Stunden nach Erstveröffentlichung) sind recht ermutigend. In den nächsten Tagen werde ich noch einige Promo-Stufen zünden und hoffen, dass da noch ein bisschen mehr rumkommt.

Meine Aufforderung an euch alle, liebe Leser:

  1. Geht auf die eigens eingerichtete Website webtypobuch.de
  2. Lest euch einige Kapitel des Buches im Browser durch
  3. Bei Gefallen klickt auf den Flattr-Button
  4. Bei großem Gefallen kauft ein E-Book für lächerliche 9,98 Euro
  5. Fühlt euch frei und glücklich!

Damit beende ich die Berichterstattung über das Projekt. Weitere News, Errata und andere Dinge findet Ihr dann in Kürze auf der offiziellen Website des Webtypobuch.

* So ganz stimmt es nicht. Geschätzt habe ich jetzt doch ein wenig länger an allem gesessen, aber das sind Details.

3 Kommentare

  1. Gregor am 13. Dezember 2012 #

    Herzlichen Glückwunsch :)

  2. furzklemmer am 14. Dezember 2012 #

    So transparent schreibt man im 21. Jahrhundert Bücher. Gratulation und Chapeu, dass du das so diszipliniert durchgezogen hast. Wünsche dir, dass im Laufe der Zeit noch etwas mehr Kohle für dich bei rum kommt. Vom Prestige ganz zu schweigen.

  3. Don am 7. Februar 2013 #

    ja, ist schon ein good read. Ich kenn mich mit Typografie nicht so aus, hab aber nun einen Eindruck bekommen.
    Wie du schriebst, ist es ein langer Prosatext, mit vielen emotionalen Wörtern deinerseits, die jedoch gut auf die unterschiedlichen Charaktere (sag ich jetz mal so unbeholfen) der unterschiedlichen Schriften passen.
    Grade diese »Wortgewalt« und deine teilweise wie ich finde progressive Art und Weise gefällt mir :)

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