Das Weblog kann Spuren von Apple-Begeisterung enthalten.

Erste Eindrücke vom WePad

27. April 2010

Bei den Netbooknews gibt es zwei Videos des sagenumwobenen WePads, welches eine Art deutsches iPad mit dem Segen der Zeitschriftenverlage werden will (aber offiziell natürlich niemalsnicht mit dem iPad konkurrieren will). Naja.

Die Videos zeigen eine Live-Demonstration des Gerätes vor ausgewählten Journalisten, und ist aus vielerlei Hinsicht interessant. Zum einen die Art der Präsentation: Hier wird eher im Freundeskreis ein wenig rumgezeigt, mit einem halbfertigen, handgestrickten Prototypen, mit hässlichen Netz-Kabeln an der Seite und der mehrfachen Beteuerung, dass der Touchscreen noch ein wenig unpräzise sei. Ist diese Art der Credibility nun besser oder schlechter als die perfekt durchchoreografierten Apple-Gottesdienste? Ich weiß es nicht …

Zum anderen natürlich die Software. Und hierbei bin ich immer wieder verblüfft, wie wenig die übrige Branche in den letzten drei Jahren iPhone eigentlich gelernt hat über das Konzipieren von Touchgeräten. Dass es wichtig ist, die Komplexität zu reduzieren; Das WePad kommt hingegen mit visuell überfrachteten Daumenleisten. Dass das Gerät superschnell und präzise auf Toucheingaben reagieren muss, weil sonst das mentale Modell im Kopf des User diese unbequeme Abstraktion machen muss, welche kleine Verzögerungen als technisches Problem identifiziert und anerkennt; Das WePad hingegen leistet sich offenbar viele Ruckler und reagiert nicht immer flüssig. Was das Ressourcenmanament angeht, macht man erneut den Fehler und überlässt dem User die Bürde, dafür zu sorgen, dass nicht zuviele Programme gleichzeitig laufen und Strom saugen. Wenn wirklich permanent irgendwelche Banner und Apps im Hintergrund zappeln dürfen, will ich gar nicht wissen, wieviele Stunden (oder Minuten?) das WePad ohne Stromzufuhr durchhält.

Und wie habe ich mir das vorzustellen mit OpenOffice? Soll ich die winzigen 16×16-Pixel-Icons wirklich mit meinem Finger treffen?

Die Herstellerfirma Neofonie hat zwar offenbar ein technisch funktionierendes Gerät gebaut, doch bisher erkenne ich nicht, dass die besonderen Begebenheiten, die die Nutzungssituation eines Touch-Gerätes ausmachen, ausreichend in die Konzeption des Betriebssystems eingeflossen sind. Einfach die Standardversion von OpenOffice draufklatschen und zeigen, »dass es geht«, genügt nicht – das musste Microsoft in den letzten 10 Jahren Tablet-Desaster schmerzvoll erfahren.

Damit ich das WePad ernstnehmen kann, muss eine radikale Vereinfachung und Optimierung stattfinden. Weglassen, Fokussieren, Vereinfachen, Usabilitytesten, dann nochmal weglassen und immer an die Batterielaufzeit denken!

Wenn das WePad einfach nur ein Linux-Notebook ohne Hardwaretastatur bleibt, nehme ich doch lieber ein Linux-Notebook mit Hardwaretastatur.

Nachtrag: Es soll nicht der Einruck erweckt werden, das WePad habe gar kein Bedienkonzept. Im Gegenteil: Ich begrüße durchaus die originäre Idee der Zwei-Daumen-Bedienung, und dass man quasi eine bevorzugte Haltung des Gerätes vorgibt. Auch das Widget-Raster ist nicht von Grund auf schlecht – nur muss man die vorhandenen UI-Ideen stärker herausarbeiten und den visuellen Störfunk drumherum eliminieren. Beispielsweise ist es unnötig, eine verkleinerte Übersicht des Homescreens in den scrollfähigen rechten Daumenbereich zu legen. Würde schon mal helfen.

25 Kommentare

  1. Mario Fink am 27. April 2010 #

    Meine Große Hoffnung bzgl. des WePads:
    durch seine Offenheit wird es einige interessante und innovative Anwendungen hervorbringen, da die Entwicklergemeinde nicht über Apple’s AppStore-Hürden springen muss.
    Generell muss ich aber auch sagen, dass mich die Videos eher enttäuscht haben.

  2. MK am 27. April 2010 #

    Ich fands etwas überraschend wie schnell die Presse das WePad gehypt hat, ohne auch nur eine Sekunde auf das Bedienkonzep geguckt zu haben. Ich musste nach 10 Sekunden Video lachen und wusste, dass es ein Flop wird. War aber auch überrascht, wie wenig Neofonie verstanden hat. Billig-Hardware in Apple-Änliche Gehäuse packen und mit Krampf-Software ausliefern können die Chinesen schon seit Jahren besser.

  3. Klaus am 27. April 2010 #

    Neofonie hat nichts anderes getan, als einen üblichen Effekt des Journalismus auszunutzen und ist in der richtigen Sekunde auf eine Welle gesprungen. Hat geklappt: Glückwunsch, PR-Stab.

    Mehr war jetzt aber auch nicht zu erwarten, schon gar nicht, dass hier jemand überraschend ein Tablett samt Office-Suite auf dem Usabilty-Niveau eines Apple aus dem Hut zaubern kann. QED.

  4. MK am 27. April 2010 #

    Naja, bei mir ist Neofonie dadurch im Ansehen drastisch gesunken.

  5. Thomas Loschen am 27. April 2010 #

    Es offenbart eben genau das laufende Konzept von Apple als gut. Genau wie du schreibst: nur die Software und deren einfachste Bedienung macht das iPad zu dem, was es ist. Die Hardware ist (fast) zur Nebensache geworden.
    Natürlich wäre es toll, wenn sich Apple mehr öffnen würde, aber es stehen doch günstig und sehr gut dokumentiert die Entwicklerwerkzeuge zur Verfügung! So finde ich die Beschränkungen eben dem Konzept geschuldet und insofern in Ordnung.

  6. Marc am 27. April 2010 #

    Genau so einen Artikel wollte ich heute Abend auch schreiben. Das kann ich mir ja nun sparen. Du hast absolut recht. Besonders mit den letzten Absätzen:

    »Weglassen, Fokussieren, Vereinfachen, Usabilitytesten, dann nochmal weglassen und immer an die Batterielaufzeit denken!

    Wenn das WePad einfach nur ein Linux-Notebook ohne Hardwaretastatur bleibt, nehme ich doch lieber ein Linux-Notebook mit Hardwaretastatur.«

  7. Donalbain am 27. April 2010 #

    Hmmm, nach Deinem Blogeintrag hatte ich ja nicht viel erwartet, aber das Ding sieht doch brauchbar aus. Gut, der Präsentator kommt ein wenig unkoordiniert, leicht arrogant und apologetisch daher. Das Video hat auch eher dokumentarischen Wert als Investoren oder Käufer zu überzeugen, aber das Bedienkonzept ist doch nicht schlecht. Interessant finde ich auf jeden Fall, dass die Leute so früh einen Einblick in ihre Entwicklung geben und vielleicht gehen sie ja auch auf die daraus resultierenden Kritikpunkte ein.

    Sich bei einem Vorserien-Prototyp über Ruckler, Kabel und optisch überladene Elemente zu mokieren, finde ich – sorry – etwas albern. Nach aller Erfahrung ist bei der Softwareoptimierung noch viel Reserve da. Dass das Ding nicht underpowered ist, sieht man schon an der akzeptablen Startzeit des notorisch träge startenden OpenOffice.

    Die Daumen-Scroll-Navigation ist ein prima Konzept. Auf meinem Touchscreen-Telefon (Palm Pre) scrolle ich auch immer mit dem Daumen am Bildschirmrand entlang. Hier wurde das konsequent erweitert. Und eine kleine Voransicht mit dem Ausschnitt zu haben, ist doch eine sehr gute Idee.

    Man sollte auch nicht vergessen, dass dieses Teil dank des offenen Betriebssystems potentiell ein riesiges OpenSource-Softwareangebot mitbringt, das deutlich über den Fähigkeiten von aufgebohrten iPhone-Apps liegt.

    Zu Deinem OpenOffice-16×16-Pixel-Tipp-Kommentar: Man kann zum einen die UI-Knöpfe von OpenOffice auch größer einstellen, aber letztlich ist es für solche Arbeit ohnehin besser, Tastatur und Maus anzuschließen. Immerhin hat man alle diese Möglichkeiten.

    Gib dem Ding ein wenig Zeit (und den Chefs/Marketing-Heinis ein wenig Präsentationstraining), dann kann daraus was werden. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden, dass so schnell ein diskutables Konkurrenzprodukt zum iPad in den Startlöchern steht, das nicht die indiskutabel restriktive Apple-Politik fährt. Konkurrenz belebt das Geschäft.

  8. Gerrit am 27. April 2010 #

    @Thomas: Ich weiß gar nicht, was immer alle haben mit der Lästerei über die Apps und dass Apple damit die Inhalte dieser Welt kontrollieren will. Gerne wird vergessen, dass Mobile Safari eine der ausgefeiltesten Browser ist, die fantastische Dinge mit modernen Webstandards anstellen kann! Wer sich nicht zensieren lassen will, macht einfach Websites und so. Bewährte Technik. Klar, da fehlt das einfache Bezahlungssystem, aber soll Apple dafür beschimpft werden, dass es sonst niemand auf die Reihe bekommt, ordentliche Bezahlsysteme für Websites zu etablieren?

  9. MK am 27. April 2010 #

    Ich versteh nicht so ganz warum so viele Leute Tastatur und Maus, oder gar Fernseher per HDMI an ein Tablet(!) anschliessen wolllen. Für solche Aufgaben sind sie nun wirklich nicht gemacht. Ich will doch keine Strippen an meinem Tablet baumeln haben…

  10. Stillos am 27. April 2010 #

    Gerrit, kann ich dann im Mobile Safari auch per Javascript GPS nutzen, auf Wi-Fi und Bluetooth zugreifen oder die Signale des Beschleunigungssensors verarbeiten (um nur ein paar Möglichkeiten zu nennen, die mir auf die Schnelle einfallen)?

  11. Gerrit am 27. April 2010 #

    GPS geht, die anderen Dinge nicht. Meine Argumentation bezieht sich aber zugegebenermaßen vor allem auf die publizistischen Angebote, weil gerade hier am meisten gejammert wird. Macher von Spielen beispielsweise können ganz zufrieden sein, denn offener als Nintendo und Co. ist der AppStore allemal!

  12. Junos am 27. April 2010 #

    Apple-Gottesdienste trifft es gut. Und das kotzt mich bei Apple so an. Diese »Ich finde alles toll was Apple macht« Mentalität.

    Auch das Gedisse gegen das WePad ohne es benutzt zu haben, aber dann darauf verweisen dass Apple s toll sei ohne dies ebenfalls benutzt zu haben…

    Das WePad ist eine Chance in einen Monopol-Markt endlich mal Bewegung und Konkurrenz reinzubringen.

    Wieso heißt es denn dauernd »Apple-Jünger«? Nur bei dieser Firma (und Google) kenne ich das. Und bei Google wird auch prinzipiell allses immer erstmal in den Himmel gehypt, wo dann aber hinterher das meiste beim User durchfällt (siehe Google Buzz).

    Hoffe echt, dass irgendwann in NAHER Zukunft mal dieses Apple-ist-am-geilsten-Gelaber aufhört und man sich mit denen kritischer auseinandersetzt und auch mal auf Konkurrenz hofft.

  13. Gerrit am 27. April 2010 #

    @Junos: Das iPad haben schon sehr viele Leute benutzt und loben es gerade deswegen.

  14. do am 27. April 2010 #

    Hi,

    wenn sie das ipad einfach kopieren, würde jeder sagen, dass es halt nur abgekupfert ist. Es hat aber die Mankos des iPad aufgehoben: Multi-Tasking und viele Anschlüsse, die Standard sein sollten. Sorry, aber ein Gerät, für das man iTunes braucht, um Daten drauf zu bekommen und ein Gerät, dass Wlan hin oder her ohne Standardanschlüsse und Speicherkarten-Einschub daher kommt, ist nicht benutzerfreundlich.

  15. Junos am 28. April 2010 #

    Die Entwicklung des WePads hat schon begonnen als es das iPad noch gar nicht gab. Man kann also nicht von abkupfern reden.

    @Gerrit:
    Die Masse der Jünger die das iPad vorbehaltlos in den Himmel lobt hat es noch nicht benutzt.

  16. Vali am 28. April 2010 #

    Also das WePad hat durchaus gute Ansätze. Aber es ist leider so gar nicht zu Ende gedacht. Das Konzept könnte ich mir vorstellen als Ersatz für einen Desktop-PC. Da macht es Sinn zwischen Touch-Bedienung und Tastatur-Maus-Bedienung zu wechseln. Quasi ein iMac mit Touchscreen. Aber für das was es sein will – nämlich ein Tablet – ist es einfach ein kompletter Fail.

  17. Junos am 28. April 2010 #

    @Vali:
    Du bist in etwa so unsachlich dass es einem schon weh tun kann.

  18. soc am 28. April 2010 #

    Naja, mal abwarten wie lange es dauert, bis Apple von Webseiten Geld fordert, damit der Browser sie anzeigt.

    Zumal die »offene« Technologie, die Apple anpreist, in den von Apple gewählten Grundzügen (z. B. HTML Video mit H264) unfreier ist als Flash, dessen Datei- und API-Spezifikation frei implementierbar ist.

    Aber ansonsten ist doch wieder alles wie immer:

    Gerät Version 1 mit einigen fehlenden Funktionen:
    »Alles ist super, das was fehlt brauchen doch eh Spinner.«

    Wenn dann in Version 2 genau diese Funktionen nachgerüstet werden, hat »Apple auf seine Benutzer gehört« und alle finden es toll.

    Faszinierend, was alles in Apples Reality-Distortion-Feld möglich ist.

  19. Gerrit am 28. April 2010 #

    @soc: Bei den Podcasts beweist Apple seit fast 5 Jahren, dass sie auch kostenlose Medienangebote stärken. Frag mal einen beliebigen Podcaster, wie sehr ihm der iTunes-Store nützt, ohne dass dieser auch nur einen einzigen Cent für die Auflistung und die technische Infrastruktur des Verzeichnisses verlangt.

  20. Junos am 29. April 2010 #

    @Gerrit:
    Für dich ist Apple auch der gute Samariter, der der Menschheit nur helfen will und die Welt besser macht.

    Kritisches über Apple zu sagen (und das ist oft angebracht) könnt ihr Jünger nicht, das ist wie bei ner Sekte. Echt schlimm.

  21. Peter am 29. April 2010 #

    Mit einer Sekte kann Apple tatsächlich gleich gesetzt werden. Da gibt es einen »Propheten des 21.Jahrhunderts (Zitat Spiegel)« der in aufbrausenden Release-Eventst seine neuen Produkte anpreist und der Speichlfluss der Jünger wird unmittelbar angeregt. Was er da überhaupt anpreist und was diese Geräte für einen Mehrwert bieten spielt dabei erst einmal maximal eine sekundäre Rolle.
    Im Großen und Ganzen nichts besonderes, diese »Machenschaften« gibt es in jeder Branche – mal mehr mal weniger erfolgreich.

    Apple hat es allerdings geschafft die komplette Bevölkerung zu verblenden, unabhängig von Herkunft, Alter, Schicht, etc. und das ist das tatsächlich erstaunliche daran.
    Grundsätzlich gibt es imho nichts gegen Apple-Produkte zu sagen, aber diese Verbissenheit der Jünger sobald sich jdm. kontra Apple outet ist schon bemerkenswert…

  22. Andreas am 29. April 2010 #

    @Peter (letzter Satz): Ist doch bei Linux und Windows nicht anders… ;)

    Ob man Apple mag oder nicht, sie haben den Markt auf jeden Fall umgekrempelt und Innovation aufgebracht. Ich als HTC Touch Diamond 2 Nutzer kann nur sagen: Mit dem iPhone haben sie ein Produkt geschaffen, dass bis heute von keinem vergleichbaren Produkt eingeholt werden kann. Und das, obwohl das iPhone mehrere Jahre auf dem Buckel hat. Beim iPad ist es ähnlich, nur dass eben nicht jeder so ein Produkt benötigt (Handys »brauchen« dagegen deutlich mehr Menschen). Und daraus ergibt sich schnell eine solche Diskussion. Wer’s nich braucht, lässts bitte im Regal liegen.

    Das WePad soll schön weiter entwickelt werden – immerhin hat auch Apple etwas Konkurrenz nötig.

  23. Frank am 30. April 2010 #

    Also mir persönlich hat das WePad-UI ganz gut gefallen, und ich denke, dass auch meine Mutter damit zurecht käme. Und es hätte für sie den schlagenden Vorteil, dass sie die Speicherkarte aus ihrer digitalen Kompaktknipse nehmen kann, in das WePad stecken und schön die Bilder gucken kann. Und wenn man zu Freunden mit ›nem flachen Fernseher geht, kann man das WePad auch anschließen. Wenn dieser Vorgang auch einfach »funktioniert« (also ohne große Konfigdialoge), finde ich das einen Mehrwert.

    Die OpenOffice-Diskussion finde ich etwas komisch. Auch Apple hat iPad-Pages rausgebracht. Ok, für Touch optimiert usw., ja klar. Aber wer mag, kann das WePad vor sich stellen, eine USB-Ausrolltastatur und eine Minimaus anschließen und dann einen Brief schreiben. Finde ich OK.

    Dass die Oberfläche noch etwas hakelig ist finde ich auch nicht schlimm, das wird mit Sicherheit noch optimiert.

    Außerdem gibt es meiner Meinung nach einen Markt für Geräte, bei denen ein User mit Kenntnis, eine root-Shell bekommt. Das sind natürlich Dinge, die der normale Anwender nicht will, aber es gibt diese Leute. Ich habe auch gehört, dass es Leute gibt, denen solch ein Gebastel dann Spaß macht. Und dazu wird das WePad auch taugen.

    Wenn es zwei Welten (Mütter / Geeks) bedienen kann, fände ich das schön.

    Aber alles Geschreibe nutzt nix, solange man keines der Geräte probiert hat. Ich bin einfach mal gespannt. Das WePad wird sich jedenfalls den Vergleich mit dem iPad gefallen lassen müssen – und umgekehrt.

    Ich finde jedenfalls gut, dass eine kleine Firma mit einem Touch-Netbook mit Linux drauf Potential zu haben scheint.

  24. Christian am 3. Mai 2010 #

    Nachdem ich mir mit Interesse an weiteren Konzepten zu dieser »neuen« Geräteklasse das erste Video nun angesehen habe, muss ich resümieren, dass ich diesen Hersteller nun nicht mehr ernst nehmen kann.

    Zu meiner Schulzeit haben Mitschüler, welche das Klassenziel im achten Schuljahr nicht erreicht haben, Referate professioneller abgehalten.

    Ich bin mir sicher, dass die aufgezeigten alternativen Bedienkonzepte sehr interessant, mindestens aber bemerkenswert sind.

    Diese Videos vermitteln aber leider vor allem folgenden falschen? Eindruck:

    - das WePad ist ein Gerät für Geeks

    - man steckt noch in der Konzeptphase

    - das Vorurteil »Programmierer haben mangelnde Sozialkompetenz« ist korrekt

    - ein Produkt ist heutzutage nur noch so gut, wie die Professionalität des Marketings

    Eine Frage stellt sich mir noch: Soll denn nun das WePad mit dem iPad verglichen werden oder nicht?

    Ich hoffe nur, dass man sich mit der bisherigen Öffentlichkeitsarbeit nicht viel vom eigentlichen Potenzial bereits jetzt verbaut hat. Denn einen belebten und differierten Touchpad-Markt können wir uns doch eigentlich alle nur wünschen.

  25. Karl-Heinz am 6. Mai 2010 #

    habe schau auf test wepad so fehler google maps wie ganzbild

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