Das Weblog kann Spuren von Apple-Begeisterung enthalten.

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21. Mai 2012

Netzfundstücke vom 14.05. bis zum 21.05.:

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Und ich bin sehr glücklich, dass Ihr es mir ermöglichst habt! Weitere Details im Blog von Startnext.

Ich habe außerdem die Domain webtypobuch.de registriert, die derzeit noch auf Startnext weiterleitet, aber später dann eine eigene Website spendiert bekommt, auf der man das Buch kaufen können wird, und eventuell auch in HTML online lesen. Mal sehen.

Bis dahin widme ich mich noch meinen Kundenprojekten sowie dem Relaunch von praegnanz.de – stay tuned!

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Das Bundesministerium für Arbeit & Soziales plant, ab Sommer 2013 eine Pflicht zur Altersvorsorge für Selbstständige einzuführen. Bei Deskmag gibt es eine gute Zusammenfassung des Sachverhaltes. (die letzten Absätze sind leider polemisch und unsachlich.)

Man muss sich das mal genauer anschauen und durchdenken. Grundsätzlich bin ich ein Freund vom Solidarsystem und halte beispielsweise private Krankenversicherung für ungerecht (obwohl ich selber Mitglied bin). Die Eckpunkte der geplanten Pflicht-Altersvorsorge sehen aber in meinen Augen ebenfalls potenziell ungerecht aus. Der entscheidende Knackpunkt: Die Höhe des Pflichtbeitrages in die gesetzliche Rente soll sich nicht nach dem tatsächlichen Einkommen der Selbstständigen richten, sondern nach deren Alter. Ein 25-jähriger muss ich also signifikant weniger pro Monat zahlen als ein 45-jähriger, wenn die Regelung in Kraft tritt. Immerhin: ab 50 muss gar nicht mehr gezahlt werden.

Ein bisschen wirkt das geplante Gesetz auf mich wie eine Behelfsmaßnahme, um intern das Geld zwischen den Behörden herumzuschieben: Wenn ein Mensch mit 65 in Rente geht, er aber selber nicht genug vorgesorgt hat, muss seine staatliche Rente mit Sozialhilfegeldern aufgestockt werden. Beide Geldquellen liegen letztlich beim Staat, nur aus verschiedenen Töpfen. Mit dem Gesetz erreicht man meines Erachtens nur, dass weniger aus dem Sozialversicherungstopf und mehr aus dem Rententopf fließen kann. Letztlich sind aber beide Töpfe von den Bürgern finanziert. Vielleicht sehe ich das aber auch zu naiv.

Um das Gesetz vollständig beurteilen zu können, brauchen wir im Grunde eine Reihe von konkreten Beispielzahlen. Wieviel muss ein 40-jähriger Selbstständiger zusätzlich im Monat berappen, wenn er bereits eine private Rente abgeschlossen hat, und eventuell eine Eigentumswohnung geerbt hat. Wie sieht es mit einem 28-jährigen aus, der noch keinerlei Vorsorge getroffen hat? usw.

Ein Betrag, der sich nach dem realen Gewinn des Selbstständigen richtet, erscheint immer gerechter als ein Betrag, der – wie in diesem Falle – anhand der Erreichung eines absoluten Ziels festgemacht ist. Zumal kein Mensch weiß, wie teuer das Rentnerleben im Jahr 2045 sein wird.

Am besten, ihr informiert euch noch weiter über das Thema, und könnt bei Missgefallen eine Petition gegen das Gesetz unterzeichnen! Eine abschließende Empfehlung vermag ich (noch) nicht zu treffen.

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Wochenlinks

7. Mai 2012

Netzfundstücke vom 30.04. bis zum 07.05.:

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Langjährige Leser wissen es längst: Wenn bei praegnanz.de Ruhe herrscht, ist die Auftragslage gut! Deshalb an dieser Stelle nur ein kurzes Lebenszeichen von mir. Ja, es gibt mich noch.

Derzeit werkele ich an diversen Kundenaufträgen, bereite darüber hinaus einen Relaunch dieser Website vor. Das wird übrigens sehr nett: Modernes Frontend, noch größere Schrift, maximale Reduktion von verwendeten Schmuckbildern, alles Retina-tauglich und/oder vektorbasiert. Außerdem will ich statt jQuery das schlankere und teilkompatible zepto.js einsetzen.

Darüber hinaus gilt es immer noch, die Anfang April gegründete praegnanz.de GbR komplett an den Start zu bringen – dazu später mehr.

Und ich bemühe mich gleichzeitig immer noch um Sponsoren für mein geplantes Buchprojekt. Langsam wird’s zeitlich ein wenig eng. Solltet Ihr also jemanden kennen, der 500 Euro gegen prominente Werbung in einem dollen Fachbuch eintauschen möchte – immer her damit!

In ein paar Wochen sehen wir alle klarer, und praegnanz.de erstrahlt in neuem Glanz. Bis dahin sehen wir uns auf Twitter, mindestens.

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Zusatzinfos

Twitter: @gerritvanaaken

Mein Buch unterstützen!

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Auf praegnanz.de gibt es keine Kategorien oder Tags. Manchmal fasse ich aber mehrere Artikel zu einem Special zusammen:

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