Freefonts in da wild

Ob’s an der Finanzkrise liegt, oder woran auch immer: Immer häufiger begegne ich im Alltag, auf der Straße und auf Werbemitteln den populären Freien Schriften, welche ich ja in unregelmäßiger Abfolge seit 2004 drüben bei den Essays vorstelle.

Hier mal die Kontrapunkt für einen Hörgerätehersteller:

Kontrapunkt

Ansonsten extrem häufig: Yanone Kaffeesatz – wahrscheinlich eine der meistverwendeten freien Schriften. Aber auch die AUdimat und die Anivers bereichern das Bild des öfteren.

Leider bin ich nicht konsequent genug beim Sammeln von Beweisfotos (Ich habe nie gerne gesammelt). Aber eigentlich müsste man das mal machen, so aus rein phänomenologischem Interesse …

10 Kommentare

Gerrit

Naja, das Erkennen von Schriften hat mir auch ohne technische Hilfsmittel nie Probleme bereitet ;-) Ich muss nur öfters mal die Faulheit überwinden, die Sichtungen auch direkt zu fotografieren.

Thomas

Beispiel für die Audimat: http://www.adi-stuttgart.de/

Béat

Ich würde mich sehr über weitere solche Beweisfotos freuen. Da ich quasi schriftartenblind bin, bin ich umsomehr entzückt, wenn jemand Schriftarten erkennt. Und sogar noch freie.

Arne

Mir läuft in letzter Zeit öfters Bleeding Cowboys über den Weg. Meistens im TV.

Chris

Für Grafikagenturen ist es halt günstiger freie Schriften zu benutzen. Das wird wohl ein Grund sein…

Flo

Die weit überwiegende Zahl der Schriften, die Gerrit in seinen Essays vorstellt, sind ja nur sehr eingeschränkt »frei«, für kommerzielle Zwecke muß man auch da meistens löhnen.

Insofern ist das nicht unbedingt der Top-Grund.

Dan

Pssst. Gerrit. Nicht so laut. Yanone Kaffeesatz (die ich übrigens genau hier fand) benutze ich sehr, sehr gerne. Es gab auch mal ein Update für die Schrift, wenn ich mich richtig erinnere(?).

Gibt es schon eigentlich schon Sichtungen von Andika, Gentium und Gentium Book Basic in the wild?

Da Stef

»Hören macht schön«? Was ist das denn? :)) Als wenn ein nicht zu sehendes Hörgerät einen Menschen schöner machen würde… Ziemlich weit hergeholt, dat Janze!

Johannes

Na es wird wohl eher darum gehen, dass du mit einem Hörgerät wieder aktiver an der Gesellschaft teilnehmen kannst.
Die Anderen sehen dich nicht als »tumben Tor«, den man anschreien muss.
Das Ganze macht dich wieder selbstbewusster und glücklicher. Und wer selbstbewusst und glücklich durch die Welt schreitet kann als »Idealbild« »schön« rüberkommen.

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