Screencasts (fast) online machen mit ScreenToaster

Warum nur fast online? Nun, wie es aussieht, basiert der Recording-Teil von ScreenToaster auf einer Java-Applikation, die aber aus dem Browser heraus gestartet wird und Zugriff auf den gesamten Screen des Rechners hat. Also keine direkte Datenverbindung – Sobald das Video fertig aufgenommen ist, wird die Datei im Anschluss hochgeladen und kann danach direkt über Flash angesehen werden. (Exakt diese Verfahrensweise hatte ich übrigens ursprünglich für Loudblog geplant. Letztlich scheiterten meine Bemühungen aber an den fehlenden MP3-Lizenzen für Java-Applets.)

Bei meinem ersten ScreenToaster-Test hat mich niemand nach Audio gefragt, und leider ist die Tonspur deswegen folgerichtig nicht vorhanden. Das Ergebnis kann sich visuell aber sehen lassen. In meinem kleinen Tutorial zeige ich mit ironischer Grundhaltung, wie man in weniger als 5 Minuten ein Logo erfinden und produzieren kann, welches professionell aussieht und sicher allen Kunden gefallen wird.

Screentoaster befindet sich derzeit in der geschlossenen Beta-Phase. Man kann sich für einen Aktivierungskey anmelden, meiner kam nach etwa einer Woche. Das ist alles natürlich kein Vergleich zu den modernen Desktop-basierten Programmen für den Mac, namentlich Screenflow und iShowU. Aber für den kleinen kostenloses Screencasting-Kick für Zwischendurch durchaus brauchbar. Wenn man das mit dem Ton mal raushat …

8 Kommentare

paul

Na, sieht doch ganz nett aus! Harmlos, aber nett. Schöne Schriftart!

Und, warst du schon beim Zahnarzt? Und hat Daniela Schulz schon das Problem mit ihrer Internetverbindung im Griff?

andi

Sehr schön. Heute morgen habe ich genau nach einem solchen Tool gesucht und gefragt. Manchmal wäre es nützlich, einen kurzen Screencast möglichst einfach online zu stellen.
Nun habe ich mich Angemeldet und hoffe, einen Beta-Key zu erhalten.

Peter

Jing läuft ohne Browser und ist vielleicht einen Blick wert:
<http://blog.jingproject.com/>

Paul

Ich befürchte, der ScreenToaster wird auch bei deinem nächsten Screencast stumm bleiben. Schaut man sich nämlich die anderen Screencasts auf der Seite so an, bemerkt man das keines eine Tonspur enthält (zumindest bei den drei Beispielen, die ich mir auf die Schnelle angesehen habe).

Alternativ scheint es eine schlichte Untertitel-Funktion zu geben, wie in diesem Beispiel.

stefan

Schön zu sehen, wie du immer »Softfact« anklickt, obwohl du den »engineering your business« vergrößern willst. Wir Grobmotoriker könnten in der Situation explodieren! :D

Paul

Explodieren könnte ich auch, weil man keine Möglichkeit hat, in den Videos zu springen. Ein Button, um das Ding wieder an den Anfang zu setzen ist ja schön und gut, aber wenn man dann nicht mehr zur vorherigen Stelle zurückspringen kann, treibt das einen in den Wahnsinn! 4:38 min können schon verdammt lange sein!

Wenn man dann auch noch versucht, die Zeit durch das Schreiben eines Kommentars zu verkürzen versucht, dann unüberlegt auf den Vorschau-Button klickt und das Video dann wieder am Anfang steht, möchte man diesem »ScreenToaster« nie wieder begegnen, es sei denn auf einem Schrottplatz für alte Küchengeräte.

Das müssen die Entwickler unbedingt noch einbauen, sonst werde ich niemals ihr Freund werden… .

Charly

Hey cool, nach solch einem Tool habe ich die Augen schon länger aufgehalten, danke! :)

Arith

Zustimmung zu Paul. Es scheint, als wären die Weißbrotröster etwas übereifrig mit der Umsetzung ihrer bahnbrechenden Idee gewesen, dass sie die simpelsten Dinge, die zur Steuerung der Wiedergabe in einem Player gehören, vergessen haben. Ansonsten fällt mir das Projekt weitesgehend positiv auf.

Darf man erfahren, wie groß dein oben eingebundenes Video ist und wie lange der Upload bei dir gedauert hat, Gerrit?

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