Das MacBook Air

Schwer zu sagen, ob ich dem neuen MacBook Air wirklich eine Chance auf dem Markt prognostizieren sollte. An sich hatten wir was anderes erwartet. Gernot sprach mit mir mal darüber, dass die Aufteilung in MacBook und MacBook Pro schon nicht so sinnvoll sei. Er wünsche sich eine Zusammenlegung der beiden Linien, natürlich im Alu-Kleid, mit einem Nachfolger des immer noch unfassbar beliebten 12-Zoll-Powerbooks.

Jetzt gibt es eine dritte Notebook-Linie, die sich aber lediglich preislich zwischen MacBook und MacBook Pro platziert. Eigentlich ist es ein relativ eigenständiges Produkt, und somit ist die Bezeichnung »Air« ganz gut gewählt. Die Frage ist, ob es das wirklich braucht?

MacBook Air

Meiner Meinung nach sind die jetzigen Notebooks ausreichend flach! Okay, am Gewicht könnte man was machen, aber die Dicke geht völlig in Ordnung, wenn ich mein MacBook so angucke. Apple hat sich demnach bei der Konzeption auf einen Aspekt fixiert, der in meiner Einschätzung den meisten Benutzern nicht ganz so wichtig ist, hat sich jedoch dadurch eine riesige Menge an Kompromissen eingehandelt, die das Gerät ziemlich unattraktiv werden lassen.

MacBook Air

Zunächst mal stimme ich nicht unbedingt in den Klagegesang ein, dass das MacBook Air viele Dinge weglässt. Auf Netzwerk- und Mikrofon-Buchse kann man in der Tat inzwischen verzichten, wenn man radikal sein will. Schade finde ich es um einen zweiten USB- und einen Firewire-Port, denn gerade passionierte Mac-User (für die das MacBook Air als Zweitgerät konzipiert zu sein scheint) setzen oftmals auf externe Firewire-Platten und entsprechende Videokameras. Sei’s drum. Viel schlimmer ist die fehlende Möglichkeit, den Akku auszutauschen (Ein Li-Ionen-Akku ist nämlich de facto ein Verbrauchsgegenstand, ähnlich wie Druckerpatronen. Das wollen die Hersteller jedoch einfach nicht wahrhaben.)

Am schlimmsten jedoch ist die verpasste Chance, ein neues 12-Zoll-MacBook auf den Markt zu bringen – es wäre ein riesiger Erfolg. Überlegen wir mal:

12-Zoll-Powerbook

  • Selbstverständlich Alu-Gehäuse
  • Das Tastaturlayout könnte gleich bleiben – die Tasten würden halt bis zum Rand des Gehäuses gehen.
  • Gleiches gilt für den Bildschirm – hier wird links und rechts eine Menge Platz für einen unnützen Rahmen verschwendet. Oben kann man noch eine iSight platzieren, ist aber nicht so dringend nötig wie andere Dinge.
  • Das optische Laufwerk kann ruhig raus. Damit hätte ich kein Problem. Somit könnte man das Gehäuse auf flacher machen als das alte 12-Zoll-Powerbook, was wirklich etwas fett geraten ist.
  • Anschlüsse könnten identisch sein mit dem jetzigen MacBook.
  • Das Multitouch-Pad wird eh bald überall eingebaut sein!

Die Produktlinie wäre dann wieder sauber und übersichtlich. Man würde einfach nur noch MacBooks verkaufen in vier Bildschirmgrößen (12 Zoll, 13,3 Zoll, 15 Zoll und 17 Zoll) und jeweils unterschiedlichen Leistungsmerkmalen. Alle hätten jedoch austauschbare Akkus, mindestens zwei USB-Ports und mindestens einen Firewire-Port.

Das wäre was gewesen. Das MacBook Air ist eine schräge Erfindung. Denn niemand braucht flachere Notebooks. Sondern kleinere!

35 Kommentare

Ralf Herrmann

Ich finde die Zeit für 12-Zoll-Notebooks ist vorbei. Die Desktop-Monitore werden größer und größer. 24 Zoll, 30 Zoll  …
Wer will da noch auf diese Mini-Monitore schauen?
Ein MB oder MBP neu mit 12 Zoll aufzulegen, wäre ein Rückschritt.
Das Prinzip AIR ist natürlich dafür etwas in die Zukunft gedacht. Aber dafür sind Apple ja bekannt. Und es würde mich nicht wundern, wenn es auch in diesem Fall wieder funktioniert.

Eric Eggert

Also da kann ich dir nicht zustimmen, Gerrit. Ich finde, dass 13,3« und eine richtige Tastatur mit Abständen zwischen den Tasten eine sehr gute Entscheidung ist.

Für mich kommt das Air deshalb nicht in Frage, weil es kein kompletter Mac ist. Ich habe hier schon genug Probleme und Kabelsalat mit meinem Macbook und USB-Geräten, da will ich nicht noch weniger Anschlüsse haben. Einen Ethernet-Port brauche ich auch, das ist also nicht wirklich nützlich für mich. Ich glaube, das AIR ist für Leute, die einen iMac zuhause haben und manchmal z.B. zu Kunden fahren müssen. Die brauchen genau das: Ein leichtes widerstandsfähiges Notebook, das wenig Platz verbraucht.

Die Frage ist auch: Was bringen dir diese 1,3«? In die Jackentasche passt es ja eh nicht und im Rucksack oder in der Laptoptasche ist’s wurscht.

Gerrit

@Eric: Dann frage ich mich, wo der Unterschied zum MacBook ist? Nur das Gewicht? Dann mach doch ein MacBook minus Laufwerk und Du hast das perfekte Zweitgerät zum iMac.

pr0n

full ack. 12« rult.

Dominik

@ralf: Ein 12 Zoll MacBook wäre mit Sicherheit kein Rückschritt: der Trend geht ganz klar zu den sog. »ultraportablen« Geräten – und ein Gerät mit einem 17 Zoll Screen kann einfach nicht ultraportabel sein.

Ich persönlich würde mir das ganz normale MacBook ohne optisches Laufwerk und dafür ein klein wenig flacher wünschen. Mit 13,3 Zoll oder auch 12 Zoll Display. Preis kann trotz fehlendem Laufwerk ruhig gleich bleiben, aber teurer (bei weniger Ausstattung) sollte es nicht werden. Allerdings will ich kein Alu-Gehäuse! Das fühlt sich so komisch an und wird im Winter auch immer so kalt … ich mag das weisse Hartplastik wesentlicher lieber in der Hand halten (und anschauen ;-)).

Gerrit

Plastik ist scheiße, bei mir komplett verkratzt (außen) und braunverfärbt (innen). Das Alu ist einfach geiler!

Chris

Es würde mir schon reichen die MacBook Pro-Reihe mit der neuen Hardware zu sehen. Penryn rein, neues Trackpad, von mir aus auch ein aufgefrischtes Design und ab dafür.

Das MacBook Air ist so ein Paris Hilton Produkt, ultraflach, sieht gut aus, sehr teuer, kann aber nichts wirklich. (Aussehen ist natürlich Geschmacksache ;-))

Habe dich übrigens verlinkt Gerrit.

Ich finde hier kein Trackback ;-)

Gerrit

Ich bin immer noch Trackbackdooffinder. ;-)

Andreas

Man darf nicht vergessen das ein Alu-Gehäuse deutlich teurer ist. Insofern macht die Aufteilung in MacBook und MacBook Pro schon Sinn. Das MacBook als günstiger einsteiger Gerät und das Pro für alle die mehr wollen. Das Air ist ganz klar als zweit Mac für Unterwegs gedacht und was will ich da mit einer externen FireWire-Platte?

Gernot

Was mir bei der ganzen Berichterstattung auffällt, ist, dass Leute, die es in der Hand hatten, ganz anders berichten. Die Frage, ob es was bringt, dass das flach ist, taucht gar nicht mehr auf. Es muss also was dran sein (bzw. gerade nicht), und ich warte mit meinem Urteil über das Gehäuse mal ab, bis ich es angefasst habe.

Wenn wir mal ehrlich sind, ist Größe schon seit einiger Zeit kein Problem mehr. Niemand bekommt mehr Rückenschmerzen vom Tragen eines Notebooks, die Taschengröße bestimmt der Bildschirm (und das wird sich auch nicht ändern), und wenn man 1-2 Bücher mitschleppt, verdoppelt man das Gewicht seines Rucksacks inklusive Notebooks.

Was zählt ist die »wahrgenommene Größe«, und das ist eigentlich ein Luxusproblem. Und hat natürlich was irrationales. Apple hat einfach ein Luxusprodukt vorgestellt, dass sich dieses irrationalen Bedürfnisses annimmt. Und lässt es sich bezahlen. Surprise ;-)

Ob es jetzt genug Käufer dafür gibt, weiss ich nicht. Es spricht schon eine sehr elitäre Zielgruppe an, und zwar nicht im monetären Sinne, sondern wenn man deren Arbeitsumgebung betrachtet. Ich brauche, wenn ich ehrlich bin, nicht mehr als die Anschlüsse, die das Air bietet. Maus und Tastatur über Bluetooth, Backups und Daten im 802.11n-Funknetz, auf dem Schreibtisch das externe Display, die Anlage und hier und da mal die Kamera oder ein iPod. Firewire brauch ich nur zum Videoschneiden, was ich ewig nichtmehr gemacht habe, und die externen Platen sind USB. Ja, das mag langsamer sein, aber externe Platten sind große Datenspeicher bei mir, und Performance ist da nicht kritisch. Und Apple-Akkus halten bei mir ewig, ich habe noch nie einen getauscht. Auch da bin ich die Ausnahme, das weiss ich.

Also wie viele Leute können – abgesehen vom finanziellen – überhaupt auf das Air umsteigen ohne größere Abstriche machen zu müssen? Das ist die eigentliche Frage, wenn man wissen will, ob das ein Erfolg wird.

Zum Display: Ich halte 13 Zoll für ein Arbeitsgerät mit OSX für das Minimum, kleinere Displays, auch 12«, sind ohne Änderungen am Betriebssystem (Resolution Indepedence!) zu klein für heutige Anwendungen. 1024×768 ist zu wenig, und weiter würde ich auf 12« bei fester Auflösung kaum gehen.

Nick Blume

Hinsichtlich des Wirrwarrs der Apple-Produktlinien gibt es ein lustiges Screenshot von SpiegelOnline bezüglich der neuen Backuplösungen von Apple.

<a href=»http://guillemets.de/images/wirrwarr.png«>Das Bild hier</a>

Nick Blume

Das Bild hier

Mann, wieso werden hier Anführungszeichen in guillemets umgewandelt? Schleichwerbung für mich? ;)

Gero

Natürlich ist das MacBook Air ein Luxusprodukt. Aber IMHO ein ziemlich krankes. Alles Design in Ehren, aber form follows function, nicht umgekehrt.

Die komplette Abkehr von FireWire kann ich nicht gut heißen – allein, dass es den Bootmodus als Firewire-Festplatte zu Diagnosezwecken nicht mehr gibt, ist ein deutlicher Schritt in die falsche Richtung. Und dass nun keine DV-Kameras mehr anschließbar sind, ist wirklich pure Selbstverstümmelung.

Weiterhin: Eine Kiste standardmäßig ohne jegliches Laufwerk auszuliefern (merke: selbst das Air SuperDrive gibt’s nur gegen Aufpreis), halte ich supporttechnisch für ziemlichen Wahnsinn. Denn die Bastellösung mit dem Treiber, den man sich sogar auf Windows-PCs zur Remote-Benutzung des DVD-Laufwerks via WLAN (OK, Draft-N) installieren kann – das soll eine gangbare Alternative sein?

Ich postuliere: Man braucht das DVD-Laufwerk in den seltensten Fällen zum DVD-Schauen oder zum Software-Installieren, sondern primär zum Erstellen von »handfesten«, nicht Time Machine-gedeckelten Backups.

Oder ob man wohl dann Remote über WLAN auch CDs/DVDs brennen kann? Spätestens dafür würde ich einen (Gigabit-)Netzwerkport extrem begrüßen. Aber selbst dann: Ob das Remote-Brennen dann vielleicht sporadisch Probleme auf Windows-Kisten mit eingeschränkten Benutzerrechten unter XP und/oder Vista macht?

Herzlichen Glückwunsch, Apple, da werdet Ihr sicher allerhand zusätzliche Hotliner brauchen. Ihr werdet schon sehen, was Ihr von dieser function follows form-Maschine habt.

Paul

Als das Ding vorgestellt wurde musste ich sofort an meinen Bruder denken. Er hat bereits ein 17« MacBook für zu Hause. Das Teil ist für ihn optimal. Aber für Präsentationen, dem Arbeiten unterwegs, im Flieger, in der Firma … wäre das MacBook Air optimal.
Selbst ich als Grafiker würde momentan definitiv zum Air tendieren. Ob 1,8 oder 2,2 GHz halte ich für nicht so relevant.
USB wird zu Hause sowieso auf Hubs gestreut, 2GB sind momentan ausreichend und das Akku wechseln kostet »nur« 140 Euro.
Klar ist, dass Aplle eine kleinere Käuferschicht anspricht, aber die wissen das zu schätzen. Und diese Käufergruppe ist wohl auch ziemlich „finanzstark“.

Patrick

Ich weiss gar nicht was alle gegen das MacBook Air haben?

Ist doch ein ideales Subnotebook fuer die mit nem iMac oder Mac Pro Zuhause, waehrend ein MacBook oder MacBook Pro als Desktopersatz angesehen werden kann (mit externem Monitor).

Und der Preis ist meiner Meinung nach auch angemessen, denn wenn man sich mal bei anderen Herstellern umschaut dann zahlt man fuer etwas vergleichbares mindestens an die 2000 Euro und bekommt kein OSX. ;)

Greetings

Ivo

Ich habe hier schon genug Probleme und Kabelsalat mit meinem Macbook und USB-Geräten, da will ich nicht noch weniger Anschlüsse haben.

Mit dem MBAir soll Kabelsalat eben der Vergangenheit angehören. Das ist so einfach wie genial.

Ich brauche, wenn ich ehrlich bin, nicht mehr als die Anschlüsse, die das Air bietet. Maus und Tastatur über Bluetooth, Backups und Daten im 802.11n-Funknetz, auf dem Schreibtisch das externe Display, die Anlage und hier und da mal die Kamera oder ein iPod.

Genau für diese Leute [mich eingeschlossen] ist das auch konzipiert. Auf der technischen Seite quasi auf Understatemt setzend will diese Gruppe auf der anderen Seite das Besondere zeigen. Why not?

Alles Design in Ehren, aber form follows function, nicht umgekehrt.

Selten wurde dieser Grundsatz besser umgesetzt als mit diesem Produkt. Apple hat genau überlegt, welche Funktionen viele Anwender brauchen und wohin sich die ganze Systematik entwickeln könnte. Die Form hat sich, wie einst von Sullivan angedacht ganz einfach ergeben. Apple zaubert hiermit ganz klar neue Spuren in den Marktsand, in die Andere bald treten werden. Davon bin ich überzeugt.

Ich postuliere: Man braucht das DVD-Laufwerk in den seltensten Fällen zum DVD-Schauen oder zum Software-Installieren, sondern primär zum Erstellen von »handfesten«, nicht Time Machine-gedeckelten Backups.

Ich postuliere: Man braucht in Zukunft keine DVDs mehr. Ich selbst habe seit vier Jahren ein tolles Superdrive. Die Anzahl der bisher gebrannten DVDs beläuft sich auf etwa zwei.

Ich bin seit Jahren Apple-Nutzer. Mit dem typischen Apple-Hype konnte ich hingegen noch nie etwas anfangen. Das MBAir hingegen finde ich mit Zusatzprodukten wie z.B. Time Capsule sowas von vorausschauend und großartig, dass ich es gestern bereits im Apple-Shop-Warenkorb hatte und fast auf den Bestellbutton geklickt habe. Es fiel mir zwar schwer, aber meine vernünftige Seite hat dann doch – auch im Hinblick auf die eh noch fällige Lieferzeit von zwei bis drei Wochen – gesiegt und das vorerst gelassen. Obgleich ich auch auf ein 12-Zoll-MB spekuliert hatte.

bwolf

Bild oben vom 12« pb spiegelverkehrt?

Grafiker

Plastik ist scheiße, bei mir komplett verkratzt (außen) und braunverfärbt (innen). Das Alu ist einfach geiler!

Versuche es innen mit dem magischen Schmutzradierer zu reinigen! Aussen verkratzt es doch nur, wenn man es zum Transport nicht in eine dieser Neoprenhüllen steckt und andere Gegenstände darauflegt. (Polieren mit Zahnpasta oder Polierpaste für CDs/Handys hilft eventuell!)

Um zum eigentlichen Thema zurück zu kommen:
Das MacBook Air ist nicht für Jedermann, und eine Workstation ist es auch nicht, aber es ist ein kleines leichtes Book – eher schon eine Mappe – die man gerne überallhin mitnimmt. Dafür ist das A4-Format eigentlich ideal, weil’s dünn genug ist um zu den restlichen Dokumenten in die Tasche zu passen. – Laptoptaschen sind doof!

Ein USB-Anschluss reicht eigentlich, ebenso kann man auf den Ethernet-Port verzichten, wenn man klug plant. Sprich eine AirPort-Express und/oder Bluetooth-Divices sein Eigen nennt.

FireWire fehlt eigentlich nur, wenn man damit Videos schneiden möchte. Jedoch möchte man das mit einem MacBook Air glaube ich eher nicht. Bei Festplatten ist ab den IntelMacs ohnehin USB empfehlenswert, damit man auch von diesen booten kann. (Ich habe mir gleich eine externe Festplatte mit Firewire- und USB-Anschluss gekauft.)

Das der Akku nicht wechselbar ist tut in eine urbanen Umgebung auch nicht weiter weh, und Flugzeuge und Bahn bieten für Geschäftsreisende dieser (Luxus-)Klasse Ladebuchsen.

Fazit: Das MacBook Air wird seine Käufer finden, davon bin ich überzeugt.

Achim M.

Ich brauche so etwas nicht. Aber viele Business-Anwender könnten sich damit wohl tatsächlich anfreunden.

Warum: Weil Sie den Kram, der hier als fehlend bemängelt wird, gar nicht brauchen. Kenne einige, die solche kastrierten, ziemlich teure Subnotebooks haben. Diese sind oftmals deutlich leistungsschwächer als der MacBook Air, aber eher teurer.

In vielen größeren Unternehmen sind Laufwerke zum Beschreiben von CD oder DVDs ohnehin untersagt. (Häufig darf man offiziell nicht mal USB-Sticks verwenden.)

Was dem MacBook Air aber für Business-Anwender definitiv fehlt, ist eine Dockingstation.

Gruß

Achim

Gero

@Grafiker:
Bei Festplatten ist ab den IntelMacs ohnehin USB empfehlenswert, damit man auch von diesen booten kann.

Aha – und mit einem Intel-Mac kann von Firewire aus nicht booten? kopfkratz

OK – erklärst Du das meinem MacBook-Core2Duo und meiner WD-My Book Premium, oder sollte ich es den beiden lieber verschweigen, solange ersterer noch problemlos von letzterer bootet, damit sie nicht auf dumme Gedanken kommen?

Spaß beiseite: Natürlich können Intel-Macs von Firewire-Platten booten, sofern man sie bei der Einrichtung auf das GUID-Partitionsschema umstellt. ... Wenn einem das zu spät auffällt, ist das natürlich ärgerlich.

.oO ( Muss ich als erst einjähriger-Mac-User jetzt schon Tipps geben? grübel )

Tim

@achim m.

appel hat doch einen patentantrag für eine art imac docking station eingereicht … könnte doch genau dafür passend sein.

Markus

@Tim: Ich dachte, das MacBook Air sei für drahtlose Kommunikation gebaut worden? Wozu noch in eine Docking-Station stecken?

BTW: Neben mir liegt ein (leider) defektes 12«-PowerBook mit wahrscheinlich defektem IDE-Controller — kennt jemand einen Bastler, der es gerne haben würde?

Grafiker

@Gero – Danke für die Aufklärung. Dann habe ich offensichtlich die Erklärung des Festplatten-Dienstprogramms missverstanden. Zum Glück hat meine externe HD Firewire und USB. ,-)

Achim M.

@Markus
Weil in einem Unternehmen in dem Brenner für CDs und DVDs aus Sicherheitsgründen untersagt sind, in der Regel auch kein WLan eingerichtet ist. Also braucht man eine Dockingstation um sich (ohne Kabelsalat) ans Netzwerk anklemmen zu können.

Gruß

Achim

Johann

Die Zukunft ist vernetzt und automatisiert. Da stören Kabel gewaltig. Das Mac Book Air ist ein Angriff auf die Gewohnheiten der Nutzer. Apple versucht uns spielerisch an neue Technologien zu gewöhnen.

So ist für mich z.B. die flache Alu-Tastatur nicht nur eine Designfrage, sondern ein Versuch, die Nutzer langsam an flache Eingabeoberflächen (Touch) zu gewöhnen. Auch würde kein normaler Mensch Backups machen, auch wenn es noch so einfach wäre. Außer, es macht so viel Spaß Dateien wiederherzustellen, wie mit Time-Mashine. Das Mac Book Air versucht nun reizvoll den Nutzer die Kabel, CDs und DVDs abzugewöhnen. Natürlich sind Kabel und DVDs noch nicht voll ersetzbar, aber im Rahmen eines solchen Produktes schon. Wir vergessen beim Anblick des Mac Book Air schnell, für welche begrenzte Nische es eigentlich gedacht ist. Das ist aber sicher durchaus gewollt :-)

Ich finde, dass Apple sehr geschickt Technologie etabliert und uns mit viel Begeisterung in die Zukunft lockt.

Frank

Kein Mikrofonanschluß? Na da werden sich die Skypefreunde aber freuen.

Und Kabel haben durchaus auch etwas nützliches: Gewissheit! [und das kann man nun in beide Richtungen sehen]

Gerrit

@Frank: Heutzutage laufen Mikrofone und Headsets üblicherweise stets über USB.

Ivo

Heutzutage … Aber wie lange noch?

Simon Wehr

Als ich das MBA zum ersten Mal gesehen habe, war mein erster Gedanke: »Die Zukunft ist da.« Und ich denke, das ist genau die Sache bei dem MBA: Es ist ein Zukunftsgerät. Klar, dass wir an alten Gewohnheiten festhalten und so läppische Datenspeicher wie DVDs behalten wollen. (Wer kann mit 4 resp. 9GB als Backup etwas anfangen? Entweder mir reichen die 2-4 GB vom USB-Stick oder ich brauche 300 GB!)
Also jetzt könnte ich so ein Ding auch nicht gebrauchen, aber in 5 Jahren wird es eventuell Standard sein. Wie lange hat es gedauert vom ersten iMac bis zu dem Punkt an dem Dosen keine 3,5”-Laufwerke mehr hatten?
BTW: Warum wird Software eigentlich noch nicht auf USB-Sticks verkauft? Ist das wirklich so ein Kostenpunkt?

Simon Wehr

Was mir zum Thema Akkuwechsel noch auffällt: Alle Jammern immer, dass sie den Akku wechseln wollen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass Festplatten eigentlich das viel anfälligere Verschleißteil sind. Dass die nur ein Fachmann wechseln kann, scheint aber keinen weiter zu stören  …

dan

@Frank, Geritt: Man will ein Bluetooth Headset. Nett teuer & chic, passt also prima zum Apple. Stichwort: jawbone.com – hat damit schon jemand gespielt?
Ich hätte lieber mal ein OLPC-Notebook für Normaluser, würde mir für Notizen unterwegs und zum ebook lesen komplett reichen.

Christoph

Meiner Meinung nach sind die jetzigen Notebooks ausreichend flach! Okay, am Gewicht könnte man was machen, aber die Dicke geht völlig in Ordnung, wenn ich mein MacBook so angucke.

Warum sollte Apple Luft verkaufen? Beim MBA hat Apple alles überflüssige weggelassen, um Gewicht zu sparen; der Rest passte dann in ein sehr flaches Gehäuse. Auch wenn es so heißt, enthält es eben keine Luft. ;-)

patte

Der Target Modus (nicht unterstützt von Intel Macs) und von Festplatte aus booten sind 2 paar Schuhe….

Tomasio

Ein MacBook Air 15 Zoll evtl. sogar 17 Zoll macht auf jedenfall Sinn für mich als Konsument. Wenn ich mir ein Zweitgerät für die Mobile Arbeit neben meinem grossen iMac wünsche, dann sind die beiden Hauptkriterien für einen Kauf das Gewicht und die Grösse. Also ist ein möglichst kleines Gewicht extrem wichtig für mich, die aktuellen MacBooks 13, 15, 17 Zoll sind mir viel zu schwer um mit mir herumzutragen. Natürlich wird ein 15 oder 17 Zoll MacBook Air von der Grösse auch zu einem richtigen Arbeitsinstrument und konkurrenziert Apples andere Produktlinien wie die MacBook Pros und iMacs sehr stark. Deswegen denke ich wird Apple keine grösseren MacBook Airs bauen. Ich kaufe mir auf jedenfall nur ein neues Laptop wenn es viel leichtere 15-17 Zoll Laptops auf dem Mark gibt wie bis anhin. Also wäre dies auf jedenfall das Air 15 Zoll

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