Spreeblick ist neu gemacht

Wenn Deutschlands drittmeistverlinktes Weblog ein neues Design startet, dann ist das eine Meldung wert. Vor allem, dann wenn es so gelungen ist wie der neue Spreeblick.

Spreeblick

  • Ich mag es, wie mit den Schriftgraden umgegangen wird: Groß und gut lesbar für den Hauptartikel, klein und platzsparend für die umfassenden Randinformationen
  • Konsequent ordentlich und vereinfacht: Nur vier Kategorien. Alles andere ist auch Blödsinn.
  • Aufgeräumtes Layout mit vielen vielen Kästchen. Der Trick: Die Kästchen wirken nicht gekastelt, weil die Linien so fein, hell und gepunktet sind. Sehr dezente Kästchen also, die trotzdem aufräumende Wirkung haben.
  • genügend Whitespace
  • Magazinige Anmutung der Startseite, aber übersichtliche Aufteilung der Einzelartikel.
  • Die Eselsohren sind wahrlich die am elegantesten und am einleuchtendsten umgesetzte interne Bookmarking-Funktion, die ich je gesehen habe. Ganz große Klasse!

Spontan weiß ich kaum was zu meckern. Aber das wir gewiss in den Kommentaren zum Relaunch-Beitrag passieren!

(Und die rechte Spalte hat exakt Bannerbreite, so ein Zufall!)

14 Kommentare

Daniel

Schön geworden, gefällt deutlich besser als zuvor.

Dirk

Das Layout sieht in der Tat aufgeräumt und seriös aus. Die Schriften finde ich ehrlich gesagt alles andere als glücklich gewählt. Als erste Standardschrift ist Helvetica gesetzt.

Unter Windows ist diese Schrift sowohl im FF als auch im IE alles andere als gut lesbar, denn beide Browser stellen sie (mind. unter XP – Vista habe ich gerade nicht zur Hand) ohne Kantenglättung da. Schon bei der 12px Variante in der Sidebar und noch schlimmer bei den 9px großen Linklisten am unteren Ende der Seite.

Just my 2 cent
Dirk

Gerrit

Oh, Helvetica. Da muss man aufpassen. So genau habe ich mir das CSS nicht angeguckt. Hier am Mac isses alles okay. Aber klar: Arial ist für CSS-Deklarationen immer der Helvetica vorzuziehen – leider, aus den genannten Gründen.

Webstandard-Team

Den bisherigen Meinungen bezüglich des Layouts kann man nur zustimmen. Nur die Schriftgröße im »Footerbereich« (Archiv, Blogroll) ist allerdings ein wenig arg klein geraten.

Dominik Lenk

Sieht sehr schön aus, allerdings habe ich diese Art von Header schon soooo oft gesehen. Funktionieren tut es anscheinend immer noch.

Klaus

Ich finde es alles anders als gut lesbar und aufgeräumt. Das liegt natürlich wie bereits erwähnt hauptsächlich an der Schrift unter Windows. Aber auch sonst find ich es nicht aufgeräumt: Während man oben noch von großen Grafiken (Kopfzeile, Datumsblock, Motivbild, Werbebanner) »erschlagen« wird, beginnt danach ‘ne »Bleiwüste«. Die Trennung zwischen Haupt- und Nebenartikeln ist auch zu schwach – die großen Ãœberschriften und Bilder bei den Nebenartikeln sorgen dafür, daß der Blick immer hin und her springt. Insgesamt alles viel zu unruhig.

Nicolas

Ist mir heute morgen auch gleich ins Auge gesprungen – ein wirklich gelungener Relaunch, in dem richtig Arbeit und sorgfältige Ãœberlegungen stecken. Allerdings kann ich auch die Kritik von Klaus nachvollziehen. Das wäre auch mein Kritikpunkt gewesen, dieses etwas unausgewogene Verhältnis von Kopf zu Körper. Aber wenn da erst einmal rechts ein Banner blinkt, könnte das schon wieder anders aussehen.

Marcel

Die Eselohren-Bookmarks hab ich erst erkannt, als ich es hier gelesen habe. Aber wenn man es weiß, ist es cool :)

ponyhof75

Ehrlich gesagt wär mir das keine Meldung wert gewesen. Nun gut, ich bin nur ein sehr, sehr sporadischer Leser Spreeblicks, deshalb kann ich mich an das alte Layout auch nicht erinnern – aber horizontal und vertikal verlaufende gepunktete helle Linien als aufgeräumtes Layout zu bezeichnen, finde ich dann doch schon sehr gewagt. Und ein Zeichen aus den Adobe Woodtype Ornaments als Artikeltrenner einzusetzen ist, gelinde gesagt, das Gegenteil von revolutionär neuem Design.

Am schlimmsten aber ist dieses klickgeile »Read on, my dear«, ganz abgesehen davon, dass da kein Komma reingehört. Ich glaube

Aakadasch

»Read on, my dear« ist doch nur Spreeblicks Version von »Weiterlesen«.

RaiseHell

Wieso gehört bei »Read on, my dear« kein Komma rein? Meinem Verständnis nach is das schon richtig so.

Aakadasch

Im deutschem würde da ein Komma hingehören, aber im englischen?

Andreas Stephan

Find es auch großteils sehr gelungen, aber der Footer ist mir etwas zu vollgeballert.

Kumsal Sengün

Augeräumtes Design, das stimme ich natürlich gerne zu.

Auch der gesamt Eindruck stimmt, aber die wirklich sehr dezenten gepunkteten Trennlinien finde ich zu schwach.
Hätte ich es bei Gerrit nicht im Beitrag gelesen, würde ich sie auf dem ersten Blick gar nicht richtig erkennen.

Ich finde jedes Element was man einsetzt sollte schon
sofort wahrnehmbar sein und auch Ihre Funktion.

In diesem Fall eine dezente Aufteilung des Screens um
ein besseren Ãœberblick und Blickführung zu gewährleisten.

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