Die Messlatte ist gesetzt

Wer Sport treiben will, tut gut daran, sich selber unter Druck zu setzen. Mein Plan ist es, in den schönen Sommermonaten mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Von Hochheim Ost nach Mainz-Neustadt.

Heute war mein erstes Mal. Hinweg 30 Minuten, Rückweg 35 Minuten. Ich bin überhaupt nicht in Form, habe aber alles gegeben. Nun gilt es, sich an dieser Zeit zu orientieren. Faktoren, um sich selber unter Druck zu setzen und somit das Durchhaltevermögen pimpen:

  • Nur noch Uptempo-Musik auf den iPod spielen
  • Sein Vorhaben bloggen
  • Seine Monatsfahrkarte nicht verlängern
  • Überall rumprahlen, dass man jetzt Sport macht

Praktische Nebenwirkungen:

  • Man treibt Sport und bleibt gesund
  • Man muss sich jeden Tag duschen und bleibt dadurch automatisch sauber und hygienisch
  • Man spart Geld, dass man für Süßigkeiten ausgeben kann

So, jetzt kann ich wohl nicht mehr zurück, wie? Scheiße.

19 Kommentare

Peter Giesecke

Und man riecht bereits morgens, wenn man ins Büro kommt, nach einem kompletten Tag erledigter Arbeit. Lecker. ;-)

Gerrit

Naja, auf dem Hinweg geht es meisten leicht bergab, da kommt man glücklicherweise nicht so ins Schwitzen :-)

Sebastian Werner

Naja musst nur schnell genug fahren. Habt ihr keine Dusche in der Firma? ;)

bjoern

Am besten Du besorgst Dir jetzt noch ne gute Pulsuhr und machst nen Leistungstest, damit Du Dich auch ja nicht über- oder gar unterforderst und wirklich weisst, woran Du bist :)

P.S.
Und vielleicht machst Du einfach mal Andis (sportamed) Webpage neu. Die is nämlich net so prall.

Stefan

Lustig. gerade heute habe ich auch den Plan geschmiedet JETZT endlich mit dem Sport zu beginnen. Dabei ist mir aber – glaube ich – eine Muckibude zu fies. Lieber viel Radfahren und Fussi spielen.
Na dann: Ab auf’s Rad!

Nicolai Schwarz

Ich hatte im letzten Jahr beschlossen, in 2006 einen Halbmarathon zu laufen. Dachte mir auch, dass ich mich durchs Bloggen selbst unter Druck setzen könnte. Bin mir aber nicht sicher, ob ich meine Leserschaft erst ein halbes Jahr mit Laufzeiten und Knie-Beschwerden nerven möchte, um dann am Tag des Marathons doch einen Rückzieher zu machen.
Hmm. Erst mal vernünftige Laufschuhe kaufen, dann sehe ich weiter.

Was machst du, wenn es wärmer wird und du dann völlig verschwitzt im Büro aufläufst? Dann kommst du doch noch aus der Sache raus, weil du das Radfahren aufgeben kannst, damit die Kollegen wieder mit dir reden.

The Exit

Also, duschen muss man unabhängig vom Sport treiben. Täglich.

Wie weit ist es denn bis zur Arbeit?

Koka

Man muss sich jeden Tag duschen und bleibt dadurch automatisch sauber und hygienisch
hehe
Und im Winter?

Gerrit

Im Winter stinke ich wie Sau, ist doch klar!

Manu

Vorgenommen habe ich mir selbiges auch und hier innerhalb von Wiesbaden sind die Entfernungen jetzt nicht ganz so  … 15 Minuten pro Weg vielleicht. Aber wie war das mit dem Willen und dem Fleisch  … ? ;)
Zumal es da einen Berg gibt, der mich tagtäglich auf der Rückfahrt anlachen hämisch angrinsen würde und sportlich hin oder her, ich würde ihn jeden Tag aufs Neue ver- und wegwünschen. Und mit Deinen Ideen kann ich den Druck auf mich nicht wirklich erhöhen  … schade.
Da muss wohl doch die reine Disziplin herhalten :)

Fluffi

Und wie sollen wir die Erfolge / die Disziplin überprüfen? Ich plädiere für die wöchentliche Angabe von Gewicht und Oberschenkelumfang ;)
Viele Grüße, Fluffi :)

Edoardo

Das Rad häufiger als Fortbewegungsmittel einzusetzen ist eine hervorragende Idee.

Mach’ ich selbst sehr gerne, allein schon deshalb, weil ich das Bike für eine der genialsten Erfindungen überhaupt halte.

Eine ganz miese Idee ist die mit dem iPod. Ich fahr’, jetzt wo es wärmer ist, öfter auch in der Innenstadt mit dem Rad. Die schwerhörigen (nicht zwangsläufig alten) Fußgänger auf den Radwegen sind schon nervig genug, auch wenn ich vorausschauend und rücksichtsvoll fahre, sogar reichlich tolerant, wie ich finde. Was ich aber noch weniger ab kann, sind Leute, die Musik hörend nichts vom Verkehr mitbekommen. Das soll jetzt keine Unterstellung oder dergleichen sein, aber zumindest zu Denken geben. Kopfhörer im Straßenverkehr sind wirklich nicht ungefährlich, meiner Meinung nach haben sie dort nichts zu suchen, auch wenn ich extrem gern Musik höre. Man bekommt unglaublich viel weniger von seiner Umgebung mit. Oft sind wirklich kleinste und leiseste Geräusche entscheidend. Zumindest bei meinem Fahrstil, sind sie es nicht, ist der Stil nicht sportlicher als Gehen.

Ich glaube, es nutzt auch wenig, wenn man sich voll austobt. Da arbeiten die Muskeln ohne Sauerstoff, weil diese Verbrennung nicht genug Energie liefert. Da wird dann kein Fett verbrannt, sondern nur Zucker. Also lieber so fahren, daß man nicht verschwitzt ankommt. Doppelter Nutzen.

Gerrit

Nur um Edoardo zu beruhigen: Die Musik ist nur an, solange ich durch die Weinberge fahre. Sobald ich in den Straßenverkehr eintauche, wird die Musik natürlich abgestellt! :-)

martin

das ganze ist ne wirklich gute idee. ich zieh das selbst schon ein halbes jahr lang durch, fahre jeden tag ca. 20 minuten zur arbeit und 20 minuten wieder zurück.
auch im winter bei schnee.

mittlerweile will ich schon gar nicht mehr mit mehr mit dem auto fahren weil ich dann nie so entspannt ankommen würde.

Edoardo

Ich bin ja nicht beunruhigt. Solange Du nicht in München rumfährst. *g*

Mit was für’nem Gerät fährst Du denn? Weinberge und Rennrad? Je nach Bodenbeschaffenheit. Ich bin noch nie mit einem Rennrad gefahren. Auf der Straße würde ich das gerne mal ausprobieren, aber da ich auf dem Weg zur Uni auch über ausgeschlagene Feldwege muß, sind mir mein Fully und mein altes Stahlroß lieber.

Matthias

Wenn du über Kostheim fährst, dann komme ich dir morgens und abends entgegen  … allerdings im Auto ;O) Aber ich würde auch gern mal wieder mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Leider musste ich mir letztes Jahr mein erstes Auto kaufen, denn anders gelange ich momentan nicht zur Arbeit. Ist einfach zu weit :O(

Dirk

Bei mir ist es definitiv zu weit, um das mit dem Fahrrad zu machen, außerdem bin ich auch zu faul dazu. Und es regnet (jetzt). :-)

Aber viel Erfolg dabei, halt das durch, ist bestimmt klasse. Und das mit den Süßigkeiten muss ja nicht sein.

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