Vertikale Anpassung des Anti-Aliasing

Anti-Aliasing Demonstration

Bereits vor einiger Zeit fragte Dave Shea seine Leser, ob es eine einfache Möglichkeit gibt, die hässlichen Pixelatome unterhalb der Grundlinie von Texten, die im Photoshop mit Anti-Aliasing erzeugt wurden, zu vermeiden.

Was man braucht, ist eigentlich klar: Der Text muss vertikal verschoben werden, aber eben nicht Pixel für Pixel, sondern in kleineren Abständen. Kleiner als ein Pixel? Blödsinn? Nein, denn beim Glätten von Schrift (Anti-Aliasing) rechnt man tatsächlich mit Bruchteilen von Pixeln, um die richtigen Zwischentonwerte zu errechnen.

Mr Shea hatte Erfolg: Scott Gould weiß, wie es funktioniert! Man muss sich dabei im Textbearbeitungsmodus befinden (Text ist markiert oder der Cursor ist sichtbar). Dann lässt man einfach die Apfel- oder Ctrl-Taste gedrückt und verschiebt den Text vorsichtig mit dem Mauszeiger. Klappt sinnigerweise nur, wenn man sich in einer mehrfachen Vergrößerungsansicht befindet (500% oder 600% sind zu empfehlen). Außerdem hat das Ganze nur bei starker oder abgerundeter Glättung einen Effekt: Die anderen Glättungsmethoden beziehen die vertikale Komponente nämlich nicht mit ein.

Alles klar? Dann mal los und ausprobieren.

3 Kommentare

holger

ich finde die linke variante aber trotzdem leserlicher und die kleinen atome würden mich so sehr nicht stören…

Gerrit

In diesem Beispiel hast Du Recht! Aber da ging e smir nicht darum, die allgemeine Lesbarkeit zu zeigen, sondern nur ims Prinzip der Pixelatome :-) Es gibt viele Gelegenheiten, wo man sowohl die Atome wegbekommt und gleichzeitig das Gesamtbild des Schriftzuges perfektionieren kann.

Dr. Waters

Passt vielleicht nicht ganz hierher: Ich benutze gerade zum ersten Mal XP und schaue die Seite mal nicht mit dem Mac an und muss sagen, dass das Anti-Aliasing von Windows grottenschlecht ist, das sieht ja alles furchtbar aus (auch mit der anderen Einstellung). Da merkt man mal wieder, wie schön man es doch unter OSX hat ;-)

Kommentar verfassen