Über die Plausibilität von Cross-Marketing

Daran, dass ich alle vier Wochen einen Werbeflyer von BOSE in meinem Briefkasten finde, habe ich mich inwischen gewöhnt. Obwohl ich absolut unnötigerweise in deren Adressliste stehe, da sie noch niemals irgendein Lebenszeichen (Response) von mir erhalten haben. Aber man kann’s ja versuchen! Doch heute nun die großangelegte Cross-Marketing-Aktion. Mit der üblichen Schwierigkeit: Wie zum Teufel schaffe ich es, drei Firmen inhaltlich zu verbinden, die nichts miteinander zu tun haben, so dass für alle etwas dabei rausspringt?

Ich bekomme also einen Schrieb von BOSE, wo mir deren Regional Manager Europa empfiehlt, doch bitte sofort American Express-Kunde zu werden, das Anmeldeformular liegt auch schon bei, wie schön, und als Dankeschön für meine Entschlussfreude verlosen Sie eine funky Leica Digital-Kamera.

Ich habe absolut nicht vor, Kunde einer dieser drei Firmen zu werden, wüsste aber gerne mal, wieviel Geld da geflossen ist, und warum Kooperationen dieser Art immer dermaßen an den Haaren herbei gezogen sein müssen?

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