Gerrit macht sich frei – Teil 4: Die Faxnummer
An sich ist es tragisch, dass man im Jahr 2007 noch papierbasierte Transaktionen durchführen muss. Aber bis das mit der rechtlichen Anerkennung von E-Mails soweit ist, sollte die faxtechnische Erreichbarkeit eines Unternehmens (egal, wie klein) immer noch gegeben sein.

Somit dachte ich kurz nach und re-aktivierte kurzerhand meinen guten, alten web.de-Account, den ich einst im Jahre 2002 oder 2003 stillgelegt hatte. Unfassbar, es war alles noch da, sogar meine kuschelige, kostenlose Faxnummer, auf der ich nun jede Menge überteuerte angemessen kalkulierte Angebote von frischgebackenen Kunden bestätigt bekommen werde. Sehr schön. Natürlich erhalte ich Faxnachrichten als Dateianhang direkt an meine richtige E-Mail-Adresse weitergeleitet, so dass es für mich keinerlei Kosten oder Mehraufwand bedeutet – ein feiner Service!
Ob ich jemals ein Fax versenden werde, ist die Frage. Einen tollen kostenlosen Dienst habe ich dafür auf jeden Fall gefunden: Unter simple-fax.de kann man ein PDF mit bis zu fünf Seiten raufladen und unkompliziert durchfaxen lassen.
Wer möchte mir gerne ein Testfax zukommen lassen, damit ich dieses web.de-Dingens mal so richtig überprüfen kann? Die Nummer ist 01212.510666837. Die lustigsten Faxe werde ich direkt hier veröffentlichen – quasi als Papierkommentar mit Verzögerung. Das moderierte Kommentare veröffentlichen ist ja eh gerade en vogue. Aber ich schweife ab.
Erstes Fax:

Zweites Fax:

Reeno am 16. August 2007 #
Ich bekomme auf simple-fax.de folgende Fehlermeldung: » Ich konnte keine Erlaubnis finden an die angegebene Faxnummer zu senden.
Sollte es sich deiner Meinung nach um einen Fehler handeln, weil du eine Festnetznummer eingegeben hast schick uns bitte eine eMail an info@simple-fax.de«
BIst du sicher, dass die web.de-Nummer noch aktiv ist?
Nicolas am 16. August 2007 #
Jep. Mache ich genau so. Und musste zufällig gerade gestern zu einem Kunden, um das bestätigte Angebot persönlich abzuholen. Denn in 2 von 5 Fällen kommen die Fax-Geräte nicht mit der Nummer klar. Keine Ahnung warum. Müsste mir eigentlich längst mal ein ordentliches Fax zulegen, aber nur für diesen Zweck ein Gerät ständig laufen lassen … hm, auch nicht so toll.
Frank am 16. August 2007 #
Vergiss die web.de Nummer.. diese 01212 ist zwar (schon seit längerem) eine offizielle Nummerngasse, aber von einigen Netzen immernoch nicht erreichbar (z.B. Hansenet/Alice). Wenn es nur um eine Faxnummer geht, nimm Arcor(.de).. da gibts eine ganz normale Frankfurter(069)-Nummer. Bei Arcor muss man aber wohl per POP abholen, da die keine Weiterleitung haben, aber vielleicht gibts ja auch noch andere (kostenfreie) Anbieter mit normaler Nummer. (freenet bietet glaub ich immernoch eine 01805er-Nummer).
Mimo am 16. August 2007 #
Ich schick dir mal was.
Ich mag diese Nummern aber nicht wirklich. Auf der Visitenkarte steht dann eine Nummer, die man nicht zuordnen kann. Das kommt einer Vistaprint Werbung auf der Visitenkarte gleich. Das sieht so aus: Der kann sich noch nicht mal ein Fax leisten. Also hat der keine Kunden also kann der nicht wirklich was. Man muss doch schon schauen wie man sich verkauft.
Mimo am 16. August 2007 #
So. Habe gerade mein Kommentar als Fax abgeschickt. Scheint durchgegangen zu sein.
Frank am 16. August 2007 #
Da hinkte ich wohl ein bisschen der Zeit hinterher hab gerade gemerkt das ich meine schöne 069-Nummer auch nicht mehr habe … Mist! Haben die wohl sang- und klanglos abgestellt. – Also vergiss das mit der Arcor069 … das ist wohl neuerdings von der Bundesnetzagetur verboten … da gibts jetzt 032. Ist aber vielleicht trotzdem die bessere Wahl …
Alexander Hahn am 16. August 2007 #
Ich konnte keine Erlaubnis finden an die angegebene Faxnummer zu senden.
schade, geht leider nicht bei http://simple-fax.de/ ...
Gerrit van Aaken am 16. August 2007 #
Hmm, scheint ja doch eher suboptimal zu laufen mit web.de-Nummern. Ich wusste doch, dass man dem Laden nicht trauen kann :-) Mal sehen, was ich anstelle – aber ein blödes Faxgerät werde ich mir bestimmt nicht in die Wohnung stellen, das ist mir zu anachronistisch. Vielleicht gibt’s noch andere Online-Anbieter mit echten Vorwahlen …
Herr Voß am 16. August 2007 #
@moderierte Kommentare: Dank BadBehaviour und Akismet haben die Spam Einträge stark abgenommen, trotzdem hätte ich ungerne auch nur einen Eintrag auf der Seite, deswegen sind bei mir alle Kommentare moderiert. Das schränkt natürlich tatsächlich die direkte Kommunikation ein und ist bei mir vermutlich auch nur deswegen möglich, weil ohnehin nicht sooo viele Kommentare kommen ;-)
Ein wenig kann ich aber die Argumentation auch verstehen: Ich hätte keine Lust auf eine Regelung, bei der ein Sitebetreiber erst löschen muss, wenn er auf etwas aufmerksam gemacht wird. Man stelle sich vor, ich veröffentliche in irgendeinem Blog einen Blog einen Eintrag, in dem ich schreibe, dass Gerrit van Aaken ein arroganter Schnösel ist, der seinen Job vorne und hinten nicht beherrscht und seine Kunden regelmäßig über den Tisch zieht. Dann möchtest Du vermutlich auch nicht, dass das da so lange steht, bis Du irgendwann man zufällig per Google drüber stolperst, sondern dass sich der Betreiber selbst schon um eine grundsätzliche Moderation seiner Inhalte kümmert.
Problematisch ist allerdings, dass man natürlich nicht JEDES rechtliche Problem vorher sehen kann – zum Beispiel ist es recht schwer jeden Benutzernamen auf markenrechtliche Probleme zu überprüfen.
Vielleicht gibt es da einen Mittelweg, der sich nach und nach durchsetzt – dazu müssen wir aber vermutlich auf 1-2 neue Generationen Richter warten …
Alex am 16. August 2007 #
Wenn Du Kunde bei T-Online bist/wärest, kannst/könntest Du den T-Online fax&fon Service nutzen. Hast Du einen ISDN-Anschluss, dann kannst Du eine Deiner MSNs fest auf den fax&fon-Service weiterleiten. Vorteil: Seriöse Faxnummer aus Deinem eigenen Nummernblock. Nachteil: Geht nur mit T-Online-Account.
Infos hier
haysner am 16. August 2007 #
wir haben unser faxgerät auch nur für auftragsbestätigungen und faxe vom anwalt (oweh), aber alle anderen quasi-alternativen waren den leuten auf der anderen seite oft zu kompliziert. vielleicht doch ein ganz kleines faxgerätchen, hinter den vorhang oder in den schrank gestellt? dann hat man geich das gefühl eine richtige kleine firma zu sein :)
Christoph Hörl am 16. August 2007 #
Ich kann glücklicherweise in Notfällen auf das Fax im Büro zurückgreifen. Dort steht ein Samsung SCX-5530FN, der alle eingehenden Faxe in Kopie als PDF an meinen Vater weiterleitet. Somit habe ich alle eingehenden Faxe an mich auch direkt als PDF. Diese Faxnummer veröffentliche ich aber nicht. Wenn mir jemand was per Fax schicken will, meldet er sich schon und fragt nach.
Unschön finde ich diese »Sondernummern«, egal ob 01805 oder 01212, das macht einen ziemlich teuren Eindruck.
Gerrit, kannst du nicht eine MSN auf das Web.de-Nümmerchen weiterleiten?
Peter/Blogwinkel am 16. August 2007 #
Ich gestehe – so peinlich mir das auch ist:
Ja, ich habe ein Fax. Also ein DruckerScannerFax-Kombi-Ding.
Aber immerhin halte ich die Nummer geheim – daher gibts auch kein Testfax von mir.
Nick Blume am 16. August 2007 #
Oder nimm doch eine Kombilösung mit Fax, Kopierer, Scanner und Drucker in einem? Ist doch ne praktische Lösung, gell?
Gerrit am 16. August 2007 #
Psst: Ich habe ja auch ein Kombigerät von brother, aber you know what: Ich habe keine Lust, mir ein fettes Kabel von der Telefonbuchse ins Arbeitszimmer zu legen! Stolpergefahr für Gänge in die Küche, ästhetisches Desaster und natürlich nervig, da keine getrennte Rufnummer! Ich werde in mich gehen müssen.
Andreas am 16. August 2007 #
Also ich hab seit langem einfach eine MSN auf meine Web.de-Faxnummer umgeleitet und das klappt eigentlich recht gut. Muss zwar dadurch für jedes Fax zahlen aber se viele bekommt man ja nicht wenn man nicht gerade die Nummer überall veröffentlicht. Die Nummer sollte natürlich auf keinen Fall auf einer wegbseite oder im Telefonbuch als Faxnummer stehen, sonst zahlt man wegen jedem Werbefax.
So kann ich auf meine Visitenkarte eine Faxnummer schreiben die sich nur in der letzten Ziffer von meiner Telefonnummer unterscheidet und es sieht so aus als hätte ich noch ein echtes Fax am laufen.
Ralf G. am 16. August 2007 #
Also, ich habe in 14 Monaten »frei machen« noch nicht ein Fax gesendet oder bekommen.
Wenn doch, dann gibt man sein Mobiltelefon an, bei T-D1 z.B. ist Vorwahl+13+Rufnummer die Faxnummer. Kommt dann einmal im Jahr eines auf dem Mobiltelefon an ;-), geht man zu einem Faxgerät eines Bekannten (notfalls in einem Faxshop »draußen« oder eben web.de) und sendet das Fax von der Mobil-Mailbox an dieses Gerät, damit man es in der Hand halten und an die Wand pinnen kann.
Und zum Versenden eines Faxes dann eben der Faxshop oder jemand anderes Faxgerät. Aber, wie gesagt, man braucht es nicht wirklich in unserer Branche, wir handeln ja nicht mit Containern voller brasilianischem Kautschuk, wo man Lieferscheine faxen müsste um den mit dem Kranwagen im Hafen abzuholen. ;-)
Heiner am 16. August 2007 #
@Frank: Bei Arcor kann man die komplette Adresse (inkl. eingegangener Faxe) umleiten, also keine POP-Extrawurst erforderlich.
Also: einmal 069-Nummer abgreifen und dann nur noch in den normalen Mail-Eingang gucken.
Läuft hier seit Jahren. Keine Probleme.
Gero am 16. August 2007 #
> Ich habe keine Lust, mir ein fettes Kabel von der
> Telefonbuchse ins Arbeitszimmer zu legen!
> Stolpergefahr für Gänge in die Küche, ästhetisches
> Desaster
Dafür gibt’s notfalls Wanddurchbruchsbohrer und Kabelkanäle. Aber schön ist es letztlich nicht, korrekt. Mit etwas gutem Willen und allseitiger Kompromissbereitschaft kann man das aber inklusive WAF (»Women’s Acceptance Factor«) akzeptabel hinbekommen.
> und natürlich nervig da keine getrennte Rufnummer!
> Ich werde in mich gehen müssen.
Is’d‘n bei Dir kein ISDN verfügbar (sorry, der Kalauer musste sein) – oder nicht erwünscht? (S.o. »kann sich kein Fax leisten«.)
Jedenfalls: Gerade wollte ich schreiben, dass im Falle von ISDN AVMs BlueFritz eine Lösung für Dich sein könnte: Das Ding überbrückt den Weg vom ISDN-NTBA per Bluetooth anderswohin, wo dann am Computer volles CAPI zur Verfügung steht, also Faxversenden oder -empfangen (bei eingeschaltetem ‘puter), falls benötigte auch Internet-Einwahl per ISDN.
Nur: Was der »ISDN-Anlage« am anderen Ende des Bluetooth-Funks fehlt, sind analoge Dosen, an die man tatsächlich ein Faxgerätchen bzw. Dein eierlegende All-in-One-Wollmilchsau dranprömpeln könnte. Und ich meine, ich hätte die zugehörige Software mal gesehen: Die suggeriert, dass es eine andere Produktlinie geben könnte, die sowas bietet.
Gibt’s aber auf avm.de leider nicht – scheinbar kein Bedarf. Zumal eine ISDN- oder Analog-Dose ja nun wirklich kein »fettes« Kabel erfordert, sondern ein schlankes 4-adriges CAT2- oder CAT3-Kabel. ... Siehe oben, WAF und so.
Tim am 16. August 2007 #
Eigentlich kann Mac OS X bei angeschlossenem Modem auch wunderbar Faxe versenden und als als Faxserver dienen. Faxe werden dann elektronisch gespeichert und auf Wunsch kann auch eine Mail verschickt werden. Uneigentlich geht dann natürlich die Mobilität flöten. Was hattest Du vor Deinem MacBook? Auch einen Mac? Du könntest versuchen, diesen stationär und dauerhaft laufen lassen.
Stylewalker am 16. August 2007 #
Also mein Angebot ist raus..
Gerrit van Aaken am 16. August 2007 #
Großes Kino, Stylewalker. Rechnung folgt dann per Post :-)
Adrian am 16. August 2007 #
Ich benutze seit jeher fax.de ist super praktisch und kann noch einiges mehr als nur faxen. Habe allerdings auch gerade verscuht ein Fax an deine Web.de-Nummer zu schicken = »Call failed«!
Janis am 16. August 2007 #
Lieber Gerrit, was an einem Faxgerät bitte ist anachronistisch? Solange der Gesetzgeber noch keine echte Grundlage für den digitalen Postverkehr geschaffen hat, gehören Faxgeräte sehr wohl in unsere Epoche. Wäre ich einer Deiner Kunden und würde Deine »überteuerten« ;) Angebote bezahlen, würde ich ein Fax für den Notfall einfach voraussetzen. Wie kann man besser über die Distanz eine kurze Vertragsänderung oder ähnliches schnell und für beide Parteien rechtlich sicher abwickeln? Ein Nichtvorhandensein eines Faxgerätes ist einfach unprofessionell. Faxgeräten sind technisch zuverlässig, sie haben sich einfach bewährt.
Beste Grüße, Janis
Kay Märthesheimer am 16. August 2007 #
Da habe ich mich letzte Woche sehr über Gerrits Fortschritte gefreut, nicht mehr zeitgemäße Technologien (MSIE) ganz bewußt NICHT zu unterstützen – und heute will sich der Mann ein Fax anschaffen!
Ich kann aus eigener Erfahrung nur davon abraten ein klassisches Faxgerät in der Wohnung (= Büro) stehen zu haben. Die SPAMfaxe haben die Länge einer durchschnittlichen Klorolle und kommen in der Regel gegen 4.00 Uhr morgens …
Gerrit, Fax war gestern …
Prägnanz und Konsistenz (Konsequenz) gehören zusammen!
Gerrit van Aaken am 16. August 2007 #
@Janis & Kay: Ja, was denn nun?
Sven am 16. August 2007 #
Wir nutzen fax-senden.de für den kostenlosen Empfang von Faxen. Klappt bis jetzt reibungslos.
Gero am 16. August 2007 #
Fassen wir zusammen:
Es ist durchaus segensreich, eine Faxnummer präsentieren zu können – da beisst die Maus keinen Faden ab. Dem einen Kunden hilft’s, den anderen Kunden stört’s nicht.
Ich jedenfalls glaube nicht, dass Dir Kunden durch die Lappen gehen, weil Du ein Fax hast, sondern eher, weil Du kein Fax hast.
Schön bzw. am professionellsten wär’s, eine Nummer im Rufnummernblock der Telefonummer zu haben (z.B. 555-1234-5 fon / -9 fax).
Muss aber nicht unbedingt – und das ginge natürlich nur über ein lokales Faxgerät (bzw. Faxserver zur Vorfilterung, gekauft oder z.B. linuxbasiert selbstgebaut) und ISDN / Kabelschächte, Women’s Acceptance Factor usw usf.
Wenn man auf den Rufnummern-Bonus verzichten kann, aber kein Web.de-01212-Gedöns will: Webhoster bieten doch Unified-Messaging-Rundum-Sorglos-Dienstleistungen in ihren Hosting-Angeboten an. (z.B. 1&1). Ich meine, da bekommt man schon in den kleinen Paketen für akzeptables Geld eine »echte« Faxrufnummer zugeteilt (bei 1&1 eine 0721er in Karlsruhe, wo ja auch das RZ steht), über die man dann Faxe empfangen kann.
... Aber jetzt frag mich nicht nach den exakten Preisen.
Frank am 16. August 2007 #
@Heiner: Super, danke, das mit der Weiterleitung habe ich immer gesucht und nie gefunden … aber mit der Nummer solltest du nochmal nachschauen.. laut wikipedia vergibt Arcor seit Mai 032 Nummern (und löscht wohl auch die bereits vergebenen), da Ortsvorwahlen wohl nicht mehr derartig ohne Wohn-/Firmensitz vergeben werden dürfen (warum das auch derartige Faxnummmern betrifft weiß ich nicht, bei VoIP kann ich es nachvollziehen). Log dich mal ein, bei mir stand nichts mehr von meiner 069-Nummer, sondern nur noch »Hier Ihre persönliche 032-Messagung-Nummer aktivieren blahblah« (oder so ähnlich).
haysner am 16. August 2007 #
bei dem auftrag würd ich mir noch ein faxgerät kaufen und mehrere kabel durch die ganze wohnung ziehen. in augenhöhe.
Sven am 16. August 2007 #
mit meinem OS X auf meinem Mac mit Modem (ein iBook aus dem Jahr 2001) kann doch auch Faxe senden und empfangen. Da brauch ich gar nicht web.de-nummern oder?
Kommandozeilen-Junkie am 16. August 2007 #
Ich bin zwar kein Anwalt und zu faul das jetzt mit Links zu untermaueren, aber soweit ich mich erinnere, besteht bei Computerfaxen rechtlich genau das gleiche Problem wie bei E-Mails ohne qualifizierte Signatur.
Hat eigentlich jemand schon schlechte Erfahrungen damit gemacht, wenn ein Angebot per E-Mail abgeben und dass per Antwort-E-Mail beauftragt wurde? Die rechtliche Seite jetzt mal außen vorgelassen. Und bei großen Aufträgen setzt man sich doch sowieso zusammen und unterzeichnet was. Oder?
Michel am 16. August 2007 #
Gerrit, HostEurope bietet dir auch ne Fax-Nummer an. Ist aber ne 01803 oder 01805.
Ist bei den Webpacks optional dabei.
Lars am 16. August 2007 #
Ich kann auch Sipgate sehr empfehlen. Ist zwar nicht kostenlos, aber für 3,90 Euro im Monat gibt es dort einen recht zuverläßigen Faxservice. Ich nutze das jetzt schon seit einiger Zeit und bin sehr zufrieden. Die Faxe kommen auf Wunsch per Mail und es gibt eine Rufnummer mit der Vorwahl des eigenen Wohnorts.
Alexander am 18. August 2007 #
Hallo Gerrit,
ich habe das web.de-Fax auch lange Zeit genutzt bis mir ein Bekannter sagte, dass der Teilnehmer, der an die Nummer sendet, dass auf seiner Telefonrechnung bemerken wird, weil web.de sich die Nummer teuer bezahlen läßt!
Ferner finde ich die ellenlange Nummer sehr hinderlich bei der Gestaltung von Vika und Briefbogen.
Ich habe mit Hyla-Fax (Open Source) und einem ausrangierten PC als (Fax-)Server mit Hilfe meines Bekannten von www.itoll.de eine sehr schöne und kostengünstige Faxlösung realisiert, mit der ich einfach eine ISDN-Nummer von Arcor nutzen kann.
Gruß
Alexander
typneun_ms am 20. August 2007 #
Bei uns regelt da auch Mac OS X Server. Und da wir M-Net als Telefonie-Anbieter haben, scheint Gerrits Faxnummer auch gesperrt zu sein – komme nicht durch … Schade, hatte so ein nettes Fax »formuliert«. ;)
Media Addicted am 20. August 2007 #
Also ich nutze seit Jahren fax.de
Man installiert eine Java-basierte Software, die sich als Drucker ins System einbindet. Man kann also aus jeder beliebigen Anwendung heraus Faxe versenden. SMS geht auch (11 Cent) und auch Post Briefe kann man versenden lassen, alles über diese eine Software.
Die Bedienung des Tools ist so gut, das Design ganz ok, aber die Funktionalität sehr gut. Man kann alle Adressen, SMS, Faxe und Empfängerdaten (Adressbuch) Im- und Exportieren, hilfreich bei Neuinstallationen. In der Software selbst kann man seine gesamte Sende-Historie einsehen und auch aufrufen (Faxe, SMS, Briefe).
Wenn man ein Office-Paket (oder so ähnlich bucht), bekommt man eine eigene Faxnummer zugeteilt, über die man auch Faxe erhalten kann, es gibt dabei von jeder größeren Stadt eine Vorwahl die man auswählen kann, die Nummer die man bekommt ist aber festgelegt. Mindestumsatz beim Office-Paket sind glaube ich 5,70 EUR. Mindestumsatz bedeutet: die monatlichen Leistungen werden verrechnet.
Die eingehenden Faxe kann man entweder über die Software oder aber natürlich an eine beliebige Mailadresse erhalten. (PDF). Abrechnung erfolgt via Bankeinzug oder Prepaid.
In mehreren Jahren der Nutzung habe ich erst einen Ausfall gehabt, aber schon mehrere Male Fälle, in denen ich mich an den Support gewendet habe und wirklich extrem schnell, freundlich und kompetent
man glaubt es kaumtatsächlich vollkommen zufrieden gestellt wurde, und das ist selten bei mir.Franz am 27. August 2007 #
Warum bist du immer nackt wenn du dich fotografierst(Nudismus)?
Claudia am 5. September 2007 #
Kürzlich hab’ ich das Web.de-Fax in Betrieb genommen, um einem Anbieter, der nicht mailen konnte, Gelegenheit für ein Angebot zu geben. Leider hat es auch nach drei Versuchen nicht geklappt: seine Faxe kamen nicht an. Mir scheint, das »Digital-Fax« arbeitet nicht mit allen alten Fax-Geräten zusammen.
Frank am 6. September 2007 #
Hi Gerritt,
viel Glück mit der Selbständigkeit.
Ich weiß nicht, welchen HostEurope-Tarif du hast, bei meinem WebPack L 2.0 kann man mehrere (zugegebenermaßen recht lange) 01803-Nummern einrichten (9 Cent/min), die man dann auf eine eMail-Adresse umleiten kann. Da hättest du dann ein virtuelles Fax.
Un zum Senden, falls es denn mal nötig sein sollte, kannst Du das kostenlose qipit.com verwenden. Dokument mit Handy oder Digicam fotografieren, hochladen und in ordentlicher Qualität faxen.
Liebe Grüße,
Frank (der von Demuth)
Frank am 7. September 2007 #
@Franz
Warum bist du immer nackt wenn du dich fotografierst(Nudismus)?
Der Eintrag heißt »Gerrit macht sich frei « ;-)
Marcus Scheller am 29. August 2009 #
hi gerrit.
für welchen service hast du dich letztendlich entschieden?
und warum?
gruß
marcus
Gerrit am 29. August 2009 #
fax-senden.de, weil es funktioniert und nicht zuviel Schnickschnack macht.