Day Roman

29. November 2004

Day Roman - Garamond für lau?

Zehn Wochen freie Schriften, und es geht munter weiter mit einer klassischen Renaissance-Antiqua, wie sie klassischer kaum sein könnte: Die Day Roman. (Diese Freie Schrift der Woche hat Chris aufgespürt. Vielen Dank!)

Die Apostrophic Laboratories sind eine sehr geheimnisumwitterte Schriftschmiede. Die offizielle Website ist halb kaputt und nicht sehr aufschlussreich. Der Unterbereich mit den Schriften ist auf Spanisch geschrieben und – ähm – eher zweckmäßig gestaltet. Einzig die Seite mit den rechtlichen Belehrungen vermag uns mit einigen Informationen zu füttern. Aber auch dort finden sich rätselhafte Botschaften:

Read everything written by Kurt Vonnegut.
Hear everything written by Mozart.
Live every day like it is your first.
Smell the flowers.
Touch the faces of babies.
Run in the rain.
Eat pop corn.

Wir halten drei Fakten fest: Die Apostrophic Laboratories haben einen extrem coolen Namen, sind in Toronto/Kanada ansässig und halten auf ihrer Website (und hier interessiert mich brennend das Geschäftsmodell) 189 freie Schriften zum Download bereit. Die meisten aus der Grunge- und Techno-Ecke. Doch eben auch die Day Roman. Und die sehen wir uns jetzt einmal genauer an.

Charakteristik

Wie schon oben erwähnt ist die Day eine Renaissance-Antiqua, und zwar eine französische. (Die venezianischen Ranaissance-Antiquas sind filigraner und besitzen meist einen schrägen Querstrich beim kleinen e.) Die Zuordnung fällt hier sehr leicht, denn die Day orientiert sich von der Formensprache her an der bekanntesten Vertreterin ihrer Gattung, der Garamond. Hier ein aufschlussreicher Vergleich:

Vergleich von Day und Garamond

Wie Sie sehen, handelt es sich nicht um eine billige Kopie, sondern schon um eine eigenständige Schrift, die jedoch den selben Geist verströmt und ähnlich gut lesbar ist. Ausgeglichen, klassisch, zeitlos, zurückhaltend, edel. All dies trifft auch auf die Day Roman zu. Sie ist einfach die perfekte Schrift für längere Texte, die nicht einem modernen, schnelllebigen Zeitgeisttrend hinterherhecheln müssen.

Typografie ist die Kunst der Gestaltung mit Buchstaben

Wer die Day Roman einsetzt, beweist Kenntnis und kann andere Experten damit ärgern, weil sie nicht herausfinden werden, was für eine Garamond-Variante da verwendet wurde – außer, sie sind ebenfalls Leser von praegnanz.de!

Umfang/Ausbau

Leider ist uns kein fetter und auch kein kursiver Schnitt vergönnt. In diesem Sinne ist die Day also ebenfalls altmodisch (Die Idee, ganze Schriftfamilien harmonisch aufeinander abzustimmen, entstand erst Anfang des 20. Jahrhundert). Immerhin enthält die Day eine ganze Fülle von Sonderzeichen und Ligaturen, von denen einige sogar in einen Expert-Schnitt ausgelagert wurden, sowie sehr schön gestaltete Ziffern.

Sonderzeichen und Ziffern der Day Roman

Die Day Roman in der Praxis

Man kann es sich denken: Buch! Buch! Buch! schreit uns diese Schrift regelrecht an. Jawohl, die Day ist eine Buchschrift. Aber natürlich ist sie ebenfalls überall gerne gesehen, wo es um gut lesbare Texte gehen soll und der Trendcharakter keine so große Rolle spielt. Oder vielleicht doch? Haben wir nicht genug von Groteskschriften jeglicher Ausprägung? Langweilen uns nicht langsam die Helveticas, Metas und Fagos dieser Welt? Ist es nicht Zeit für die altmodischen Leseschriften? Wer weiß. Mit der Day gibt es auf jeden Fall nun eine unverbrauchte Alternative. Sie ist schön. Machen Sie was draus! Die Apostrophic Labs machen es vor mit dieser wunderbaren Promo-Grafik:

Mustergrafik der Day Roman

Rechtliches

The fonts on this site are freeware and can be used as they are in any context without permission from Apostrophic Laboratories, except to produce material that is racist, criminal and/or illegal in nature. It is prohibited to modify any Apostrophic Laboratories font(s) for repackaging and/or re-release without an express written authorization by the designer(s) of the font(s) or Apostrophic Laboratories. Under no circumstance shall any Apostrophic Laboratories design or font design be sold or purchased.

Kurzübersetzung: Geht alles klar, solange Sie nichts verändern oder weiterverkaufen! Und bitte keine Nazi-Plakate damit setzen. Nachzulesen hier.

Download

Wichtiges Update

Schlechte Recherchen sind endschuldbar, wenn der Autor kein richtiger Journalist, sondern nur ein Blogger ist. Der Mann hinter den Apostrophic Labs ist Fred Nader. Und der hatte im Jahr 2002 einige fette Probleme mit den renommierten Schriftherstellern am Hals, weil seine Fonts offenbar zum Teil Plagiate sind, zusammengestöpselte Versionen bereits erhältlicher Fonts. Er ist damit als Nestbeschmutzer gebrandmarkt, den keiner mehr lieb hat. Ob das gerechtfertigt ist, kann ich von hier aus nicht beurteilen, hier möge sich jeder sein eigenes Urteil bilden. Danke, mal wieder, an jakob_r, für einige interessante Links:

Ach ja: Die Apostrophic Labs haben inzwischen ihre Tore geschlossen – die Downloadseite mit den 189 Fonts ist wohl einfach eine Mirror-Site eines spanischen Fans. Die offizielle Domain haben sich die Domaingrabber unter den Nagel gerissen; So kann man auch vor die Hunde gehen!

Alles sehr spannend. In diesem Zusammenhang sei gesagt, dass es mir bei der Auswahl der FreeFonts vor allem um die Schriften an sich geht. Ein bisschen Hintergrund ist immer recht nett, aber ich recherchiere mich auch nicht zu Tode. Wer also mehr über die vorgestellten Schriften weiß, soll dieses Wissen einfach in Form eines Kommentars zum Artikel ergänzen. Vielen Dank!

22 Kommentare

  1. Ivo am 29. November 2004 #

    Sehr schön. Vielen Dank. Trotz eher geringer Kenntnisse im Bereich Typo versuche ich doch bei der Gestaltung von Druck- oder Online-Sachen Wert auf die Wahl der geeigneten Schriften zu legen :-)

    Ich bin ein großer Freund der Garamond. Man könnte sagen, sie ist eine meiner Favoriten.

    Könntest du bitte noch einen kleinen Zusatz schreiben, in wie weit sich die Day von der Garamond unterscheidet?

    Für Laien—wie mich—ist das nicht leicht zu erkennen.

    *iv
  2. Gernot am 29. November 2004 #

    Ich glaube eher dass apostrophiclab.com einem Domaingrabber zum Opfer gefallen ist. Zumindest ist das eine reine Suchseite mit automatisch generierter Werbung drauf. Ich würde an deiner Stelle den Link zu dieser Seite entfernen, um dieses Geschäftsmodell nicht mit wertvollen PageRank-Punkten zu beglücken. Die Seite http://apostrophiclab.pedroreina.net/ reicht völlig aus …
  3. Jens am 29. November 2004 #

    Nur mal so am Rande: Der Zeichensatz umfasst auch ein €-Symbol.

    Bei der Gelegenheit: Dickes Lob für Deine Montagmorgenschriftvorstellungen!
  4. Nicole Simon am 29. November 2004 #

    http://praegnanz.de/download/fsdw/fsdw10_dayroman.pdf – diese Seite wurde nicht gefunden?
  5. Gerrit am 29. November 2004 #

    Jetzt geht’s!! :-)
  6. Nick Blume am 29. November 2004 #

    Hmm, die Schrift lässt sich nicht downloaden, da noch kein Mac. :(
  7. Jörg am 29. November 2004 #

    Bei mir geht´s problemlos. :-)
  8. Gerrit am 29. November 2004 #

    Nick: MacOS X kann doch problemlos Windows-Schriften verwenden. Die Mac-Version wäre für das Classic-System gedacht!
  9. muggooz am 29. November 2004 #

    @ Nick Blume
    Die PC TrueType kannst du nehmen, wenn du OS X benutzt, mit OS 9 leider nicht.
    Bei der Gelegenheit muss ich auch mal ein dickes Lob für dieses superinteressante Blog loswerden.
  10. Nick Blume am 30. November 2004 #

    Stimmt, habe ich auch rausgefunden! Danke!
  11. tobber am 21. Januar 2005 #

    Gerade entdecke ich diese Seite — wau: werde Montags immer mal vorbeipilgern.

    Übrigens, keine Panik bezüglich der DayRoman. Die liegt sicher und jederzeit frei verfügbar auf den CTAN-Servern dieser Welt, beispielsweise unter:

    http://ftp.uni-koeln.de/tex/fonts/DayRoman/

    Ich benutze die DayRoman seit einiger Zeit i.V.m. LaTeX, sie ist wirklich wunderschön. Die fehlenden Auszeichnungen (Kapitälchen, Kursive, Fette) ersetze ich durch Sperrungen (TeX: usepackage{soul}) und bin gänzlich zufrieden. Es paßt geradezu wunderbar zur DayRoman.
  12. Markus am 8. Februar 2005 #

    Leider ist die Ersetzung von kursiven Texteilen durch Sperrungen nur für Dokumente zu gebrauchen, in denen keine Mathematik vorkommt. Für die Buchstaben in Formeln braucht man zwangsläufig eine echte Kursive (gemäß jeglicher Schriftsatzkonvention in mathematischen Publikationen). Die Mischung verschiedener Schriftarten für normalen und kursiven Text ist aber indiskutabel, und so kann der/die MathematikerIn sich meist nur mittels Times der sehr ausladenden CM-Standardfonts entziehen. Und das obwohl doch gerade Mathematik im ewigen Spannungsfeld zwischen Präzision, Ästhetik und praktischem Nutzen so viel mit Textsatz gemein hat ;-)

    @Gerrit: Mag sein, dass dies hier nicht reinpasst, aber wie steht der Fachmann eigentlich zu LaTeX? Ist der Textsatz akzeptabel? Wo kann/muss man nachbessern? Mir scheint fast, man müsse als qualitätsbewusster Privatnutzer (ohne kommerzeille Satzsysteme) zwangsläufig bei LaTeX landen, wo man mit all den schönen Schriften oft nicht viel anfangen kann (wobei ich mit ttf2tex noch keine Erfahrungen habe). Und selbst wenn automatische Schriftimporte funktionieren und eine Kursive vorhanden ist, erfordert die Einrichtung der entsprechenden Mathesymbole doch einige Handarbeit.

    Ansonsten: tolle S(e)ite. Als Fachfremder würde ich noch ein wenig mehr Hinweise zum Weiterlesen (Online oder in der Bibliothek) sehr schätzen. Welche Standardwerke sind für Einsteiger zu empfehlen?

    Nachtrag: Es ist keine gute Idee die hier geforderte Email-Adresse als mailto: jedem Crawler zum Download anzubieten, ohne dies wenigstens im Eingabeformular zu vermerken. Antworten auf Beitäge gehören ja ohnehin ins Forum.
  13. Gerrit am 9. Februar 2005 #

    Leider habe ich nur eine wage Vorstellung davon, was LaTeX ist. Es ist etwas ziemlich Informatiker-mäßiges und man kann damit Inhalt von Layout trennen. Das ist ja prinzipiell was Feines. Und ich weiß, dass es angeblich eine bugfreie Software ist, die sich seit 1990 nicht mehr verändert hat. Oder so ähnlich! Aber da müsste ich in der Tat ein paar Nachhilfestunden nehmen. Aber ich glaube, dass man damit keine wirklich professionelle Typografie machen kann, denn diese braucht einfach das menschliche Auge zur Korrektur. Man sollte Typografie nicht automatisieren – außer man muss es (Web).
  14. tobber am 9. Februar 2005 #

    Natürlich kann keine Software der Welt den Setzer (so man bei manchgen Vertreter dieser LEIDER aussterbenden Art überhaupt noch von Setzern reden kann) vollständig ersetzen — wäre auch eine irgendwie schaurige Vorstellung. Doch LaTeX (als Textsatzsprache) ermöglicht typographische Korrekturen durch entsprechende Befehle (versucht mal bei normalen Textverarbeitungen auch nur ein halbes Leerzeichen hinzubekommen …). Gleichwohl »setzt« LaTeX, der Unterschied Satzsprache — Textverarbeitung erschließt sich auch jedem Laien auf den allerersten Blick!

    @Markus: Die DayRoman ist ein Buchschrift i.S.v. einer reinen Textschrift. So elegant, wie sie in reinen Texten wirkt, so deplatziert ist sie im mathematischen Formelsatz. Für wissenschaftliche Papiere sollte es eher eine Art Gebrauchsschrift sein. Aber doch bitte nicht Times! Times hat nur eine echte Verwendung: den Mehrspaltensatz, denn dafür wurde sie einst gefertigt. Für jede Form des Einspaltentextes ist Times schlicht zu eng! Für Mathe-Dokumente mit vielen Formeln verwende ich stets die Computer-Modern. Die hat alles: echte Kursive, echte Kapitälchen, die nötigen Ligaturen u.s.w. — wohl die einzig-freie Expertenschrift. In TeX stehen dann verschiedenste passende Schriften für den Formalsatz zur Verfügung. Wer mit Formeln arbeiten muß, benutzt LaTeX — das ist doch klar! :)

    Für reine Texte — kann ich nur nochmals empfehlen — probiert bei DayRoman die alte, aber meines Erachtens mittlerweile fast schon wieder praktikable Methode der Sperrung. Es wirkt! ;)

    tobber
  15. Gerrit am 9. Februar 2005 #

    @tobber: Danke für diesen Beitrag, ich komme vielleicht später noch auf diese Freien TeX-Schriften zurück …
  16. Markus am 6. Dezember 2005 #

    @Gerrit: Habe durch Zufall deine Website gefunden, letztlich ist mir aufgefallen, dass dein Blog bei der Websuche immer wieder angezeigt wird, sobald man etwas zum Thema Typografie sucht.

    Fasziniert bin ich von deinen Infos zur Typografischen Gestaltung. Gerade arbeite ich an meiner Dissertation zu einem »strengen« medienwissenschaftlichen/politikwissenschaftlichen Thema. Da ich mich nebenbei auch für Schriftgestaltung interessiere, soll auch die Dissertation ein saubers und seriöses Bild abgeben. Nun sind noch Fragen offen:

    1. Ich möchte gern für den Fließtext die Garamond verwenden, mir fällt jedoch auf, dass sie in 12pt bei mir subjektiv immer »kleiner« aussieht, als vielleicht eine Times. Woran liegt das? Sollte ich statt 12pt lieber 13pt oder größer verwenden?

    2. Beim Zeilenabstand bin ich noch unsicherer. Normalerweise verwenden wir an unsererem Institut für Fließtexte immer einen 1,5-zeiligen Abstand. Der zerreißt jedoch bei der Garamond den Text (bei einer Times mag das noch gehen). Nun habe ich eine Menge Tipps gelesen, aber was stelle ich denn nun ein? 120% der Versalhöhe? 15pt? Das erscheint mir zu eng. Was hast du denn bei deiner Diplomarbeit verwendet?

    3. Auch für die Überschriften möchte ich die Garamond verwenden. Dagegen ist doch nichts einzuwenden, oder?

    Vielen Herzlichen Dank für weitere Tipps!

    Markus
  17. at am 6. Dezember 2005 #

    Du fängst die Sache doch schon ganz richtig an, indem du experimentierst und dich mit den Ergebnissen kritisch auseinandersetzt. Führe das doch fort, bis du zu einem brauchbaren Ergebnis gelangst.
    Konkrete Hinweise zur Anwendung der Garamond werden daran scheitern, dass du nicht schreibst, um welche Version welches Herstellers es sich handelt und welche Schnitte dir zur Verfügung stehen. So ist auch der Vergleich mit der Times müßig — wenn man schon Schriftarten miteinander vergleichen möchte, deren Alter und Verwendungszweck so unterschiedlich sind.
  18. Thomas am 9. Dezember 2005 #

    Ich bin auch nur ein Laie. Der wirklich froh ist von jemanden mit dem nötigen Wissen erklärt zu bekommen was funktioniert und was nicht. Doch eines versteh ich nicht. Ich sehe zwischen DayRoman und Garamond nur wenige Unterschiede, ein paar engere Bögen hier ein paar gebogene Striche mehr dort. Wann ist eine Schrift ein Plagiat und wann nicht?

    Was LaTeX angeht, da habe ich neulich einen kleinen Vergleichstest gefunden, auf [1] wird gezeigt, wie Word und LaTeX aus einem identischen Text machen. Um es vorweg zu nehmen, im Blocksatz ist LaTeX kaum zu schlagen. Übrigens hat Donald Knuth es damals entwickelt, weil die Qualität der sonstigen Textsatzsystem für ihn mangelhaft waren und die Entwicklung hat er persönlich eingestellt. Weil es sein Ziel war heutige Texte auch noch in zehn Jahren mit TeX zu machen wie heute ohne Qualitätsverluste.

    [1] http://user.uni-frankfurt.de/~muehlich/tex/wordvslatex.html
  19. at am 10. Dezember 2005 #

    Um ein Plagiat handelt es sich dann, wenn du als Laie keinen Unterscheid mehr siehst und der Kenner zwar Unterschiede erkennen kann, sie aber weder den vorhandenen Charakter der Schrift schärfen, noch ihr einen neuen, äthetisch mindestens gleichwertigen verleihen. Höchst subjektiv also.
  20. Joachim Becker am 21. Januar 2006 #

    @ Tobber

    Wie bindest Du die DayRoman in LaTeX ein? Und wie aktivierst Du diese Scrift im Input (\usepackage{???})?

    Gruß

    Joachim

  21. tobber am 29. Januar 2006 #

    @ Joachim

    Schrift von irgendeinem CTAN-Server herunterladen; einen »Dayrom«-Ordner in den entsprechenden Gegenden Deines texmf (Debian ist es unter /usr/share/texmf/fonts/.../public, mit  … f. afm, type1 usw.) anlegen und mit den dafür vorgesehenen Dateien befüllen; die Editierung der Steuerdateien von dvips und pdftex nicht vergessen, damit TeX sie auch findet; ein »texhash« später kannst Du die Dayroman dann mittels \renewcommand{\rmdefault}{dayrom} global als Brotschrift in der Präambel aufrufen oder aber mittels \fontfamily{dayrom(s)\selctfont Text} lokal benutzen.

    Gruß,
    tobber

  22. M. Fisher am 30. November 2006 #

    Das Zip-Archiv (http://apostrophiclab.pedroreina.net/0189-DayRoman/day_t1.zip) enthaelt die Text-Datei »DAY-O.txt«. Darin wird gesagt:

    »So, overall, the entire project of reviving Guyot’s Roman took roughly 15 hours.«

    Also man hat eine profi-Schrift innerhalb von 15 Stunden von Grund auf zusammengebastelt? Das ist einfach nicht glaubwuerdig. Vorsicht, Seelensgefahr.

Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen.

Zusatzinfos

Freie Schriften

Freefonts im Miniportrait I
AUdimat, Charis SIL, Delicious, Fontin, Kontrapunkt, Linux Libertine, FF Milo, Share, Tallys, Vollkorn
Freefonts im Miniportrait II
Anivers, Droid, Dustismo, Fontin Sans, Goudy Bookletter 1911, Grandesign Neue Serif, Graublau Web, Justus, Lacuna, Museo Sans

Freefonts im Portrait